Ich vermute, dass der Speicherteiler von der CPU bestimmt wird und nur vom Mainboard indirekt durch Angabe des RAM-Typs beeinflusst werden kann. Würde mich gerne vom Gegenteil überzeugen lassen, aber von dem was ich gelesen habe lässt sich ja meist nur dem RAM-Takt angeben...
D.h. die CPU geht immer von einem Referenztakt von 200 aus. 9*200 ergibt einen Takt von 1800 MHz. Die CPU teilt das ja nun durch den Speichertakt (welchen sie vom BIOS erhält), also z.B. 200 - und kommt nun auf einen Speicherteiler von 9.
Das Problem ist nun, dass die CPU immer mit 200 MHz multipliziert und nicht mit dem realen Referenztakt. So kommt also bei z.B. 267 MHz Referenztakt ein CPU-Takt von 2403 raus, aber die CPU versucht den RAM nun ebenfalls mit 267 MHz zu takten.
d.h.
[Speicherteiler] = [CPU-Multiplikator] * 200 / [RAM-Takt im BIOS]
Dieser wird aber immer aufgerundet!
also wenn du nun RAM auf 166 (bzw: DDR333) stellst, dann hast du einen Speicherteiler von 9*200/166 = 10,8... = gerundet 11. Dein realer RAM-Takt wird dann zu CPU-Takt durch Speicherteiler = 218,45.
Ich hoffe, ich konnte dir das nun ein wenig erklären, wie es zu den RAM-Takten kommt.
Ich merk grad, dass ich Everest steht, dass Referenztakt und RAM-Takt 204,30 Mhz betragen. Der ändert sich auch ganz minimal (-0,01). Ist das jetzt nen Auslesefehler oder läuft der RAM tatsächlich über DDR400?
Eine minimale RAM-Übertaktung dürfte kein Problem darstellen, ich hab btw genau das Beispiel mit Referenztakt 267, CPU-Multiplikator 9 und RAM-Takt-Einstellung 166. Und ja dein RAM läuft tatsächlich über DDR400, genau deshalb, weil die CPU nicht mit dem Übertakten des Referenztaktes rechnet.