Frage zur türkischen Kultur

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Ich kann natürlich nur von meinen Erfahrungen und Gesprächen berichten.
Natürlich, liebe Brigitta, sind die auch nicht repräsentativ.

Leider kann ich die Erfahrungen, die FuManchu gemacht hat und macht, auch in meinem Umfeld sehen.
Dabei sind es nicht nur die Familien bildungsferner Türken, Araber etc. die ein grosses Problem mit deutschen Freundinnen oder Freunden zu haben scheinen. Auch an meiner Uni findet sich die Meinung, lieber einen Partner gleicher Nationalität oder Religion zu wählen, vorwiegend bei Leuten aus diesen Kulturkreisen.

(Ja, ja ein paar bayerische Katholiken sind da auch nicht anders! ;))

Das Glück des Sohnes oder der Tochter scheint manchmal weniger Wert zu sein, als die Ehre der Familie.

Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass bei gebildeten Türken zumindest das Bewußtsein da zu sein scheint, dass die Familienehre nicht das Wichtigste auf Erden ist.

Ich denke, dass Vorbehalte im ersten Moment normal sind.
Wenn ich mir überlege, welche Vorstellungen die Eltern meiner chinesischen Freundin von einer bösen "Langnase" wie mir, hatten. Oje! :eek:
Ein Hot Pot Essen später sah das aber schon ganz anders aus und die "cultural differences" waren nicht mehr so wichtig.

Eine solche Offenheit scheint obigem Kulturkreis leider allzu oft fremd.

MFG
 
Ich hatte mal eine Arbeitskollegin, die einen Deutschen geheiratet hat. Der Mann war in einem evangelischen Kindergarten tätig und mußte seine Arbeitsstelle aufgeben, als er vor seiner Hochzeit zum islamischen Glauben übergetreten ist und sich sogar bei uns im Krankenhaus hat beschneiden lassen. Also so etwas gibt es auch und meine Arbeitskollegin war eher westlich orientiert ( ohne Kopftuch). Aber sie hatte eine sehr zurückgezogene Art, mit der man schlecht zurecht kam und mit gerechtfertigter Kritik kam sie überhaupt nicht klar und reagierte sehr patzig. Was mich aber immer wieder dabei stört ist, daß die Mutter, wenn sie mal ihre Tochter auf der Arbeit angerufen hat, kaum ein Wort deutsch sprach, obwohl sie schon vor über 20 Jahren nach Deutschland gezogen sind, weil hier die ärztliche Versorgung des behinderten Bruders besser gewährleistet war als in der Türkei.
Trotz des westlichen Einschlags ist auch in dieser Familie die Mutter nicht in die deutsche Gesellschaft integriert worden ( ich weiß natürlich nicht, ob sie kein deutsch lernen wollte oder ob es an ihrer Kultur liegt). Das sieht natürlich in der traditionellen Familie anders aus- da wird noch viel enger am Islam festgehalten und an Traditionen.
Aber ich kann mich daran erinnern, als meine Schwägerin (katholisch) vor 16 Jahren einen evangelischen Mann und dann auch noch in der evangelischen Kirche geheiratet hat. Das fanden meine Schwiegereltern auch nicht gut und haben es dann zähneknirschend hingenommen- aber man darf nicht vergessen, daß vor 30-40 Jahren der katholische Partner sogar deswegen exkommuniziert wurde ( mußte aus der katholischen Kirche austreten und durfte auch nicht mehr zur Kommunion gehen). Das waren auch harte Sitten.
 
Brigitta schrieb:
...Aus meiner Erfahrung sind es mehr freie Entscheidungen (und immer noch genug unfreie, erzwungene..). Und ich kenne alleine beruflich bedingt nicht wenige....

Ich finde gut das es auch Leute mit einem positiven Erfahrungsschatz gibt.
Meine Erfahrungen sind leider gegenteilig. Das verrückte dabei ist, das oft nicht die Männer (sprich Väter) die Hartliner sind in Bezug auf Ehre und Familie, sondern die Mütter, die mit aller Gewalt und Mitteln versuchen die Familie zusammen zu halten. Der Mann wird später instrumentalisiert und nach vorne geschickt als Wortführer, aber die Mutter ist der Kern der Familie und der Wachhund.

Die Männer waren arbeiten in den Fabriken und kennen durch ihre Arbeitskollegen die andere Welt und sprechen Deutsch. Aber die Mutter blieb zu Hause und im täglichen Leben im eigenen Kulturkreis. Türkische Läden, türkische Nachbarn und türkische Ärzte. HanseNet hat sogar türkische Hotline-Mitarbeiter, an die man sich verweisen lassen kann - man muss sich in D nicht anpassen, es geht komplett ohne. Und das wird gesehen und dann (aus)genutzt. Anpasung an das "sich nicht anpassen müssen".

Das verrückte ist ja, je mehr ich mit Türken zu tun habe, des größer werden meine Ressentiments. Was eigentlich falsch ist, ich weiß, aber je mehr man sie kennen lernt, desto mehr Probleme sieht man.
In der Firma habe ich einen Türken kennengelernt. Er hat eine Deutsche Freundin, seine Schwester ... nun gut, von einem Date wurde mit damals abgeraten :D.

Klar gibt es integrierte Türken, das sind zum Großteil die 2. und 3 Generation. Als schönstes Beispiel (im wahrsten Sinne des Wortes :) ) finde ich Nazan Eckes, die türkische Moderatorin oder Gülcan (VIVA). Völlig aufgeklärte und freie Türken, die hoffentlich ein gutes Beispiel geben. Aber die Mehrheit repräsentieren die beiden Damen leider nicht.

Gelößt werden die Probleme wohl erst, wenn die erste Generation ausstirbt und die 2. und 3. Generation sich befreit.
Ein Kugelwitz mit vielen Ecken zum Lachen ist ja, das die Türken in der Türkei weit offener sind als die Türken hier in D. Klar, auf dem Lande evtl noch nicht, aber in den Städten (da fing ja auch die Aufklärung in Europa an) leben die Leute wie im westlichen Europa. Die Mädchen haben ihren Freund und die Brüder sind entspannt.

Eines zur Klarstellung: ich bin nicht rechts, bin sogar mit einer Türkin verlobt (heimlich und unheimlich :D), aber meine Ablehnung für einen Großteil der Türken kommt leider daher, das ich sie kenne. Wahrscheinlich hätte ich diese Pobleme in der Türkei selber gar nicht :).
 
Wenn ja alles so einfach wäre, die eigene Sicht ist immer die die einleuchtet :rolleyes:
Ergibt ja auchn Sinn

Frag doch mal die Jugendlichen Türken die sich versuchen in einen Deutschen Umkreis einzureihen.
Entweder werden sie nicht akzeptiert, und wenn dann doch, sinds entweder, Ahmet die Kante, oder Serkan die Spasskanone.
Alles andere was nicht spektakulär oder unterhaltend ist, ist wieder nur der normale Türke
Ich habs selber an mir erfahren!
Ich war die Spasskanone no1, bekannt in der Schule und im Freundeskreis
Dann hatte ich allein auf das Image was mir angehängt wurde kein Bock mehr, ich bin zwar ein lustiger Typ, aber ich bin keine Lachnummer
Kaum hatte ich das abgestellt verschwand so langsam der Hype um mich, da bin ich mittlerweile echt froh drüber, weil die Typen, genannt Freunde, kannten mich ÜBERHAUPTNICHT !


"Der Türke", schon in Kindesbeinen, wird doch garnicht von der deutschen Gesellschaft ernst genommen.
Er muss sich schon in der Grundschule sprüche anhören, oder darf nur diesen einem Muster entsprechen
Das geht natürlich an der türkischen Generation vorbei, nicht wahr ?!
Man muss bedenken dass ALLE Türken der 2ten Generation hier zum Kindergarten gehen, zur Grundschule etc.
Dass alle diese Erfahrung machen

Du kannst nen Menschen der als Kind schon negatives erfahren hat, nicht umpolen wie ne Batterie
Solche Leute, versuchen sich dann selbst was aufzubauen mit dem sie sich wehren bzw unabhängig von diesen mirgenannten Problemen machen können
Wie sie es machen ?!
Das könnt ihr sehen wenn ihr die Posts die ihr selbst verfaßt habt nochmal durchgeht ;)
Glaubt ihr die nächste Generation wird sich anpassen ?! :lol:

Entweder gibts Türken die da mit gesundem Menschenverstand rangehen und erkennen, das ist halt ne menschliche Schwäche der sich "der Deutsche" nicht entziehen kann und lassen es menschliche Schwäche sein.
Aber die anderen Türken können sich dieser doch sehr emotionalen Erregung nicht enziehen, und fangen an zu Stereotypisierung genau wie der deutsche selbst mit dem er Umgang hatte

Von Türken aus Brennpunkten Deutschlands kannst du sowieso nicht erwarten dass sie sich anpassen, da kannst du genauso gut versuchen deinen Rechten Opa türkenfreundlich zu machen
Wenn es türkische integrierte Menschen gibt, hat der/die jenige es bestimmten zufälligen Umständen zu verdanken, dass es sich so entwickelt hat, das ist aber überhaupt nicht die Regel.

Die Kinder von damals sind die Erwachsenen von Heute. wie sollte sich da was ändern ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Es kommt einem manchmal so vor als würden die islamischen Völker eine stille, langsame Invasion des Westens und auch Deutschlands durchführen und sich immer weiter über den Globus ausbreiten, wodurch andere Kulturen und Völker durch deren radikalen Kurs zurückgedrängt werden.
 
Das dachte Hitler auch über die Juden.

Das ist ne Aussage die mich schon garnichtmehr Schockt, sollte es eigentlich, aber daran ist der türke der hier lebt schon gewöhnt
Ein Grund mehr dich als Freund zu haben

Aber das bekräftigt meine Theorie, danke dafür
Solang man als Minderheit in untergeordneter Stelle steht ist alles okay, alles andere ist sich eine Position zu ergattern die einem nicht zusteht
 
Zuletzt bearbeitet:
Fu Manchu schrieb:
Ein Kugelwitz mit vielen Ecken zum Lachen ist ja, dass die Türken in der Türkei weit offener sind als die Türken hier in D.
Das hallte ich für völlig "normal". Wenn ich heute nach Japan auswandern würde, dann näme ich die deutsche Kultur des Jahres 2007 mit, die ich dort vermutlich konservieren würde. Während meiner späteren Besuchszeiten in Deutschland würde ich die kleinen Veränderungen gar nicht wahrnehmen, sondern vielmehr mit meinen Freunden und Verwandten über die "gute alte Zeit" reden. Unterdessen wandeln sich die Verhältnisse trotzdem gewaltig.

Und wenn jemand in den 60er-Jahren aus dem östlichsten Zipfel der Türkei angeworben wurde, um hier als Bergmann zu arbeiten, dann kann es passieren, dass in den eigenen vier Wänden die Zeit mehr oder weniger stehenbleibt. Das gilt umso mehr, wenn die Frauen nicht arbeiten gehen. Daraus resultieren die Unterschiede zwischen den Türken in (den Metropolen) der Türkei und manchen Türken in Deutschland.
 
@keshkau: genau so ist es.
Man sollte trotzdem versuchen sich den Gepflogenheiten des Gastlandes anzupassen. Japan, gerne :).

@Sir OC-a-lot: mir scheint als ob du etwas zu übertrieben reagierst. Klar ist es schwerer für einen Türken sich anzupasen, aber um so mehr muss man es versuchen. Du musst aber auch einsehen, das die Türken es sich aber auch selber nicht leicht machen mit ihrer Verschlossenheit, ihrer Abgrenzung in eigene Stadtviertel mit eigener Sprachumgebung und Kultur.
Du und deine Generation, ihr müsst die Fehler ausbaden die früher gemacht wurden, aber auch heute noch gemacht werden.
Klar ist es auch die Schuld der Deutschen die damals meinten, eine Eingliederung sei nicht nötig, weil die türkischen Gäste nur für wenige Jahre bleiben. Aber als es andersherum kam haben aber auch die Türken nichts unternommen. Es ist ein Problem beider Seiten.
Der deutsche Staat versucht ja jetzt die Integration voranzutreiben und auch viele (junge) Türken tun das. Aber es wird nicht leicht sein, vor allem nicht für die junge türkische Generation. Müssen sie sich die Akzeptanz der Deuschen erringen und sich trotzdem mit ihren Eltern angagieren. Deshalb ist es für euch doppelt schwer.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Leute warum um den heissen Brei herum reden? Es gibt ganz einfach solche die sich hier wohlfühlen und auch ganz normal arbeiten gehen und von mir aus auch hier ihre Türkische Kultur ausleben wollen. Das stört mich kein Stück, solange mir nichts aufgezwungen wird und sie mir nicht gewalttätig gegenüberstehen oder sich hier in einer U Bahn hochjagen.
Leider gibt es aber auch solche, die hier nach Deutschland kommen (bzw. hier geboren sind) mit ihren Cordon Sport und Picaldi Jacken auf den Strassen in Trups herumrennen und die Leute zusammschlagen. Das sind dann trotzdem Türken oder Araber, auch wenn sie hier geboren sind. Gegen solche Leute hab ich was. Jetzt kann man natürlich wieder gegenargumentieren. Ja aber das machen Deutsche auch. Kann schon sein...
Ich bin keineswegs rechtsradikal, kenne echt genug Araber und Türken, mache auch Geschäfte mit denen, also vertraue den auch teilweise. Aber man kann eben nicht alle über einen Kamm scheren. Man muss das immer andersherum denken. Wenn ich mit meiner Familie in die Türkei auswandere und noch viele viele Familien auch. Dann in ein paar Jahren bilden sich in Bezirken Gruppierungen und machen da alles unsicher. Sowas würde auch nicht tolleriert werden. Ich denke jeder weiss was gemeint ist! Und da gibt es auch nichts schön zu reden.

Grüsse
 
Fu Manchu schrieb:
@Sir OC-a-lot: mir scheint als ob du etwas zu übertrieben reagierst. Klar ist es schwerer für einen Türken sich anzupasen, aber um so mehr muss man es versuchen..

Versuchen anzupassen?
Ich glaub du verstehst nicht ganz wie ichs meine
Entweder ist man willkommen so wie man ist, oder man ist es nicht.
Ob man dann später das Kopftuch fallen lässt oder sonst etwas, das sollte hinterher kommen und nicht vorn vorne rein verlangt werden.

Versteh mich nicht falsch, bei uns in der Familie trägt keine Frau ein Kopftuch, ich bin Alevite kurdischer Abstammung aus der Türkei in Deutschland geboren und seh nicht aus wie einer aus dem Morgenland.
Der Alevismus erlaubt sowas garnicht!

Für mich heißt anpassen, ersteinmal willkommen zu sein wie man ist, gegenseitige Akzeptanz sozusagen, ERST DANN wenn ein einleben stattgefunden hat wird auch die hinzugezogenen Seite sich der westlichen anpassen, das würde von ganz alleine passieren, wenn sie nicht von vorne rein ablehnung erfahren und den drang verspürt bekommen sich sofort verändern zu müssen!

Das ist die gleiche Scheiße von einem deutschen zu verlangen, dass er sich am Pillemann rumschnippeln lassen und zum islam übertreten muss wenn er eine müslemanin heiraten möchte

-104- schrieb:
Leute warum um den heissen Brei herum reden? Es gibt ganz einfach solche die sich hier wohlfühlen und auch ganz normal arbeiten gehen und von mir aus auch hier ihre Türkische Kultur ausleben wollen.


Ja aber auch die sind in fremden Kreisen, wieder nur ein Türke, die sich die gleiche Scheiße wie immer anhören müssen.
Wie oft ich schon zu hören bekommen habe "Du bist anders"
Leute die mir das sagen, meide ich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sir OC-a-lot schrieb:
...Entweder ist man willkommen so wie man ist, oder man ist es nicht.
...
Für mich heißt anpassen, ersteinmal willkommen zu sein wie man ist, gegenseitige Akzeptanz sozusagen, ERST DANN wenn ein einleben stattgefunden hat wird auch die hinzugezogenen Seite sich der westlichen anpassen, das würde von ganz alleine passieren, ...

Das sehe ich anders: Anpassung sollte von dem Augenblick an geschehen an dem man das Land betritt und man weiß man wird in diesem Land leben.

Nicht erst sich umschauen und warten was passiert, sondern von der ersten Stunden mit der Anpassung beginnen. Das heißt ja nicht im Umkehrschluss seine Herkunft verleugnen oder sich aufgeben (das verlangt niemand), aber die Sprache lernen, sich den Sitten und Bräuchen im Lande unterordnen wie auch die Einheimischen auch und sich nicht zurückziehen.

Falsch wäre es erst mal abzuwarten und zu schauen was passiert. Denn dann kommen die befremdlichen Sichtweisen der Einheimischen. "Was macht er da, woraus wartet er, was erwartet er?" den ersten Schritt muss derjenige machen der sich in das neue Land begibt. Er ist sozusagen der Neue, der Fremde, der sich anzupassen hat. Klar kann man sich in der Mitte treffen, aber der erste Schritt geht vom Gast aus, nicht vom Gastgeber.
 
Das seh ich ganz und garnicht so!
Ich würde hier 1 million Wörter schreiben, in denen nicht einmal das Wort unterordnen vorkommen würde
Wobei das wieder mein erstes Posting bestärkt, der Gedanke des unterordnens

sich den Sitten und Bräuchen im Lande unterordnen wie auch die Einheimischen auch
Der Satz ist die Krönung


Dein ganzer Text legt sich auf folgendes aus.

"Bist du nicht wie ich, wirst du nicht akzeptiert"

Nein es muss so sein

"Du bist zwar nicht wie ich, aber das ist auch nicht schlimm"

diese haltung funktioniert, nimm Kanada oder Holland!
So eine haltung erweckt vertrauen, zuneigung, freundschaft
Und schwups bevor du dich versiehst, können die deutsch und haben sich angepasst
 
Zuletzt bearbeitet:
Sir OC-a-lot schrieb:
..."Du bist zwar nicht wie ich, aber das ist auch nicht schlimm"

diese haltung funktioniert, nimm Kanada oder Holland!
So eine haltung erweckt vertrauen, zuneigung, freundschaft
Und schwups bevor du dich versiehst, können die deutsch und haben sich angepasst

Du romantisierst diese Länder und ihre Einwanderungspolitik. Auch Kanada und Holland haben bestimmte Richtlinien wie Sprachkurse/Kenntnisse, einen Job bzw. Ausbildung und keines dieser Länder läßt es zu das die Sozialhilfe ohne Gegenleistung an Integration und Einbringung genutzt wird. Beide Länder haben Programme zu Integration und Anpassung.
Gerade bei Kanada weiß ich das, weil ich mich damit schon länger befasse. Es wäre neben Australien ein Ziel fürs Auswandern - und ich würde mich vom ersten Tag an einbringen und mich anpassen.
Auch Holland, Kanada und andere schöne Länder haben Probleme mit den Einwanderern. In Holland gab es in den letzten Jahren relegiös motivierte Morde. Die entstehen durch fehlende Akzeptanz anderer und gegensätzlicher Meinungen. Warum sollten wir uns deren Meinungen unterordnen? Die Anpassung muss von demjenigen kommen der neu ist.
 
Und du siehst es zu distanziert und zu sachlich

Ich romantisiere weder diese Länder noch ihre Politik
Es geht mir um die dort lebenden Menschen, nicht um die Politik ihres Landes

Was kümmern einen bitte von der Regierung erschaffenen Sprachkurse und dergleichen wenn die Menschen im Alltag den Umgang nicht zustande bringen

Das ist keine Ursache für solch schwerwiegendes Problem

Du denkst zu weit, denn der erste schritt im zwischenmenschlichen ist nicht gegeben
Denn bevor das alles kommt, muss es schon eine akzeptanz geben, die größtenteils nicht vorhanden ist

Der Inder der super deutsch kann, und Ingenieur ist, der hat bestimmt die gleichen Chancen hier in deutschland freundschaften zu knüpfen wie sein deutscher Arbeitskollege
Wenn ich Italiener wäre würde ich mir jetzt mit dem Finger mein rechtes unteres Augenlied runterziehen

Das ist absolut Blauäugig, und das ist ja nichtmal ein Moslem, die es bestimmt schwerer haben
 
Zuletzt bearbeitet:
Sir OC-a-lot schrieb:
...Denn bevor das alles kommt, muss es schon eine akzeptanz geben, die größtenteils nicht vorhanden ist...

Das stimmt, weil auf beiden Seiten Fehler gemacht wurden. Und wie geasgt, der Deutsche Staat schafft ja Programme um das zu ändern. Dennoch denke ich das ein Großteil udn der erste Schritt zur beider seitigen Akzeptanz von den Zugewanderten Menschen kommen muss.

Sir OC-a-lot schrieb:
Versuchen anzupassen?... Entweder ist man willkommen so wie man ist, oder man ist es nicht....

Annahme: Deine Familie lädt Gäste ein, und bei Euch in es brauch das man sich die Schuhe auszieht und nicht in der Wohnung raucht.

Jetzt kommen die Gäste und machen das, was sie zu Hause auch machen. Schuhe bleiben an und die Füße werden aufs Sofa gelegt. Und dann raucht man eine Zigarette.

Wie würdest du und deine Familie auf die Gäste reagieren? Würdet ihr nicht erwarten das sich die Gäste anpassen, die Schuhe ausziehen und nicht rauchen?
 
Du kannst von keinem Menschen erwarten dass sie sich schon bei der einreise angepasst haben bzw sich sobald sie da sind direkt anpassen müssen
Das sind festgefahrene Muster/lebenseigenschaften und nicht vergleichbar mit der gewohnheit zuhause eine rauchen zu dürfen
Diese eigenschaften bilden eine definition von "Ich und wir" das tuen die Gewohnheit Schuhetragen Zuhause auch nicht.

Und bei den Türken der 2. 3. Generation zieht das Argument ja garnichtmehr, weil ihre Eltern ja schon in Deutschland leben, er ist ein Kind das in Deutschland geboren wurde, und dadurch kein Zugewandertetr ist der sich fremd fühlen sollte, trotzdem wird es ihn in vielen Fällen vermittelt
für deutsche können diese Eltern immernoch nicht in Deutschalnd leben, weil sie abgekapselt sind, fürs Kind ist das aber nicht ersichtlich und er wundert sich über fremdliche Haltung der anderen

Türken der ersten Generation darf man nicht mit denen der 2. 3. vergleichen. Man sagt immer die Türken sind hier hergezogen also etc. etc.
Der Türke der 2. 3. Generation ist EBEN NICHT hier hergezogen!


Dennoch denke ich das ein Großteil udn der erste Schritt zur beider seitigen Akzeptanz von den Zugewanderten Menschen kommen muss

Darüber lässt sich streiten
Natürlich musst der Zugewanderte auch die Sitten und Bräuche in Deutschland einhalten.
Aber bitte was sind deutsche Sitten und Bräuche ?
Die Tatsache deutsch zu sprechen ist eine Sitte oder Brauch ?! Oder kein Tuch auf seinem Kopf zu tragen ?
sitten und Bräuche definieren sich doch so, dass man sich verletzt fühlt wenn sie nicht respektiert werden
Fühlt ihr euch dadurch verletzt ?

WENN, vorallem aufs Thema Kopftuch und Frauen im Islam gessprochen wird, dann muss es um Grund und Menschen rechte gehen, denn daran muss sich jeder halten der in der westlichen Welt lebt, denn darauf baut sie auf, leider werden die oft in der östlichen welt mißachtet.
Die Tatsache dass man ein Kopftuch trägt ist noch keine Menschenrechtsverletztung is ja klar, sondern erst wenn es unter Angst und Auferlegung passiert

Und zum Thema "Beide Seiten machen ihre Fehler". Natürlich tun sie das!
Aber das bringt uns (uns alle, deutsche türken araber Afrikaner whateva) nicht weiter
 
Zuletzt bearbeitet:
Sir OC-a-lot schrieb:
Du kannst von keinem Menschen erwarten dass sie sich schon bei der einreise angepasst haben bzw sich sobald sie da sind direkt anpassen müssen...

Ersters natürlich nicht, aber das der Prozess des Anpassens so schnell wie möglich anfangen sollte ist klar. Natprlich nicht gleich am Flughafen, aber spätestens nach einigen Wochen wenn es um das Leben und seine Regeln geht. Es dürfen aber keine Jahre vergehen.

Sir OC-a-lot schrieb:
...Aber bitte was sind deutsche Sitten und Bräuche ?
Die Tatsache deutsch zu sprechen ist eine Sitte oder Brauch ?! Oder kein Tuch auf seinem Kopf zu tragen ?...

Deutsch zu sprechen ist (sollte) eine Pflicht!

Es geht mehr als um Kopftuch, sondern es sind Dinge wie das Schächten von Tieren, das Verbot für Mädchen am Schulschwimmen teilzunehmen oder das Kinder nicht zu Klassenfahrten mitdürfen, weil die Eltern befürchten die Jugendlichen könnten "schlimme" Dinge tun. Es geht um die häufig arangierten Ehen, darum das viele Mädchen ihren Partner nicht frei wählen dürfen, es geht um eigene Stadtviertel in denen kein Deutsches Wort gesprochen wird. Es geht um die falsche Auslegung von Ehre und die daraus resultierenden Gewalttaten.
Die Kopftuchdebatte finde ich so lächerlich wie nur irgendwas, meine Oma trug auch Kopftuch wenn es kalt war, und!

Deutsche Sitten definieren sich aus dem Gesetz heraus. Freiheit, so das auch Mädchen sich einen Freund suchen dürfen. Gleichheit für ALLE, nicht nur für die Männer. Tierschutz an den sich alle Menschen halten müssen, unabhänig von Relegion oder Gebräuchen. Freie Meinungsäußerungen ohne das man Angst haben muss sich eine ganze Volksgruppe zum feind zu machen >> lachen über Mohammed und dem Islam muss erlaubt sein (auch über Christen, Juden, Buddhisten usw.). Das ist Freiheit und damit Sitte in diesem Land.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
ja klar ist deutsch zu sprechen eine Pflicht, ich hab ja auch nichts davon gesagt dass sie kein deutsch lernen müssen
das müssen sie!
Das können ja auch eigentlich auch alle türken der 2.3. Generation, sind immerhin hier zur schule gegangen



zu den schwerwiegenderen sachen

Das sind Grund und Menschenrechte worauf die westliche Welt aufbaut, hat garnix mit Deutsch zu tun!

Ja es geht um einiges, aber schick die türkischen Mädchen mal zu nem Schwimmkurs in dem Nur Türken sind, dann werden 90% aller mädchen die nicht hingehen durften plötzlich doch hin solang die Eltern der Aufsicht vertrauen.
Oder das Thema der arrangierten Ehen
Da isses wieder das Menschenrecht was zu tragen kommt und auch zu recht.
Das ist nur ein weiteres Problem das es zu lösen gibt, was nicht unter der Flagge der westlichen Ideologie stadtfinden darf

Aber mal ehrlich, den "normalen deutschen" kümmert das doch nicht was sein türkischer Nachbar mit seiner Tochter macht
Den "normalen deutschen" kümmerts nichtmal was sein deutscher Nachbar macht :rolleyes:

Darin resultieren doch nicht die diskrepanzen zwischen türken und deutschen !!
Da gehts dann um Arbeitsplätze wegnehemn, soviel Kinder machen und Soziale Hilfen zu kassieren (So tun, als ob sie das Land übernehmen wollen)
Selbst schon hier im Threat gefallen
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Sir OC-a-lot
Findest du man sollte die Aufteilung der Welt in Staaten, Länder und Ressorts aufgeben ?

Also meiner Meinung nach sollte ein Staat einen maximalen prozentualen Immigrantenanteil an der eigenen Bevölkerung gesetzlich festlegen (z.B 25%), oder aber die eigene Volks- Identität gleich ganz über Bord werfen und den Immigrationswilligen freie Bahn lassen.
 
Hallo, ich als Holländer (seit 1991 in Deutschland wohnhaft) möchte mal was dazu sagen,
vorweg, schreibfehler....könnt ihr gerne behalten:D

also
Auch Holland, Kanada und andere schöne Länder haben Probleme mit den Einwanderern
wie kommst du drauf ? nur weil es mal eine politische/religiöse mord gab??
dadurch hat dann ganz Holland ein problem mit einwandern? traum weiter!

es ist einfacher in Holland als deutscher arbeit zu bekommen als dass ein Holländer hier in deutschland arbeit bekommt, um mal ein vorbild zu nennen,

du gehst einkaufen in Holland, sprichst du Holländisch? glaube ich nicht, denn der deutscher findet es ganz normal wenn der Holländer in sein land den deutschen tourist ins deutsch anspricht !!!!

noch so ein satz wo ich nichts mit kann anfangen-->
Deutsch zu sprechen ist (sollte) eine Pflicht!

wieviele deutschen die in Spanien/Türkey, Italien in urlaub gehen, sprechen deren landessprache?
da wird von vorneherein durch den deutschen urlauber erwartet das der Spanische ober deutsch kennt/versteht !!!

kenne viele türken mit dem ich lieber zu tun habe als manche deutscher, natürlich nicht alle, so ist es auch mit andere völker, es gibt in jeder völkerlage welchen idioten,

akzeptanz ist das zauberwort, von beiden seiten, nicht nur von den andere fremde, einander respektieren, ;)
 
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