Fragen bzgl beruf/schule, und jetz noch schul anmeldung möglich?

Tigereye1337

Lt. Commander
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1.608
Also erst mal zu mit.

ich bin 15 habe nun meine realschulabschluss ohne Q geschafft (die hol ich mir aber noch)

Mathe 2
physik 1
informatik 1

Habe mich anfang des jahres bei einer Fachschule für elektrotechnik angemeldet (2jahre)
Weil mit Elektronik auch sehr viel spaß macht, allerdings sah ich heute das klassische elektroingineure garnicht so gesucht werden. Soll ich lieber eine klasse für metal machen, oder war das ganze eine falsche entscheidung von mir diese schule zu machen?

Den für eine klassische ausbildung ist es jetzt wohl zu spät, nur halt war ich bei der schule eigentlich ziemlich sicher das sie mit spaß machen würde. stimmts das elektroingineure nicht gesucht werden?

Oder hilft mir diese elektroschule vllt auch beim studieren von maschinenbau oder zb Bauwesen?

Ist eigentlich ein komplette wechsel der berufsbranche später noch möglich?

Bin dankbar für jede hilfe.
 
Ich glaube, Du solltest Dir einen Beratungstermin bei der Arbeitsagentur geben lassen.

Laut Wikipedia sind Fachschulen "Einrichtungen der berufliche Weiterbildung in öffentlicher oder privater Trägerschaft. Sie setzen eine berufliche Erstausbildung und Berufserfahrungen voraus und führen auf dieser Grundlage zu einem staatlichen Berufsabschluss nach Landesrecht." http://de.wikipedia.org/wiki/Fachschule

Da stellt sich die Frage, wie Du mit 15 Jahren die Voraussetzungen erfüllen willst. Das wäre also erst einmal zu klären, ob Dich die Fachschule überhaupt nimmt.

Weiterhin bringst Du den Begriff des Ingenieurs ins Spiel. Das wiederum ist ein völlig anderes Kaliiber, weil man den Ingenieur-Grad über ein Studium (Uni oder Fachhochschule) erwirbt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Elektroingenieur
 
Das ich dazu das elektroinginieurwesen studieren muss, ist mir klar

Diese fachschule hat mich genommen, das weis ich, vllt benutz ich einfach das falsche wort, ich suche mal kurz die seite der schule
#
hier die seite der Schule http://www.carl-miele-berufskolleg.de/

"Bildungsgängen in folgenden Bereichen:

Elektrotechnik, Metalltechnik, Farbtechnik & Raumgestaltung, Ernährung & Hauswirtschaft, Informationstechnik, Körperpflege, Kraftfahrzeugtechnik, Medien/Mediengestaltung, Vorklasse zum Berufsgrundschuljahr, Jugendliche mit besonderem Förderungsbedarf."

und diese elektrotechnik klasse habe ich genommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
die 2 jährige "berufsfachschule".
 
Na also, nur wenn Du präzise Angaben machst, kannst Du auch präzise Antworten erwarten. :D

Nach zwei Jahren hast Du die schulische Fachhochschulreife. Um zu studieren, brauchst Du die volle Fachhochschlulreife, also ein mindestens halbjähriges Praktikum. Ansonsten machst Du ganz normal eine Beufsausbildung.

Im Falle einer anschließenden Ausbildung hast Du natürlich die zwei Jahre Schule mehr oder weniger in den Sand gesetzt (verschenkt), könnte man sagen. Aber vielleicht hättest Du ohne den Schulabschluss sonst erst gar keine Lehrstelle bekommen. Wer weiß?

Mit der Fachhochschulreife bist Du bei der späteren Studienwahl natürlich eingeschränkt, steht ja auch schon im Namen, wogegen Du mit der Allgemeinen Hochschulriefe (Abitur) studieren könntest, was Du willst.

Wenn ich mich an meine Schulzeit erinnere (dreijährige Höhere Handelsschule mit Abitur), dann war das schon ein Unterschied zwischen den beiden Abschlüssen, weil man z. B. in Mathe noch eine Menge lernte, was man an der Uni gut brauchen konnte.

Also wenn Dich das Thema Elektrotechnik interessiert, dann würde ich das ruhig so machen. Nichts ist wichtiger als ein Beruf, der einem Spaß macht, auch wenn man nie weiß, wo man in 10 oder 20 Jahren konkret landen wird.

Und was Du nach den zwei Jahren machst, kannst Du Dir immer noch in Ruhe überlegen. Es spricht ja nichts dagegen, in der Schule Gas zu geben und gute Noten einzufahren, mit denen Du Dich um einen Ausbildungsplatz bewerben könntest. Wenn Du ein gutes Angebot bekommst, dann nimmst Du das eben an (nach den zwei Jahren). Und wenn sich nichts ergeben sollte, wäre das Studium immer noch denkbar.

Solltest Du allerdings nur ein Praktikum machen und studieren, dann solltest Du das Studium auch durchziehen. Denn bei einem vorzeitigen Abbruch hättest Du gar nichts in der Hand, nicht einmal eine Ausbildung.

Daher wählen viele den Weg, nach der Fachhochschulreife erst einmal eine Ausbildung zu machen und dann zu studieren. Wenn man Glück hat, kann man sogar noch nebenher im Ausbildungsbetrieb arbeiten und (in den Ferien) Geld verdienen. Als gelernte Kraft ist man schließlich flexibel einsetzbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
ja, aber was studieren nach der schule? elektrotechnik leigt nahe, jeoch hatte ich ebeneinen im inet einen beitrag entdeckt welche sagt das der ingineur für elektrotechnik so nicht mehr gefragt ist.

ich meine, ich bin heute erst 16 geworden, also selbst wenn die schule fertig ist, bin ich erst 18. dennoch wollt ich keine 2 jahre innen sand setzen. allerdings ist die bewerbung mit ehemals 14 ziemlich schwer, und das problem des kommens zur arbeit auch. Mein zeugnis war ansich wirklich nicht gut, aber ich hatte in mathe 2 physik2 und sowas. allerdings stellte ich mich wohl einfach zu blöd an was bewerbungsgespächenangeht etc aber das ist ein ganz anderes thema
 
Wenn Du heute Geburtstag hast, dann gratuliere ich erst einmal.

Das mit dem Bewerbungsgesprächen usw. ist schon ein Problem, wenn man noch so jung ist. Ich weiß auch noch gut, was für Bewerbungen ich in der 9. Klasse geschrieben habe. Die waren nicht so prickelnd (auch wenn es für eine Stelle gereicht hat). Das ist aber ein Thema, in das man sich einarbeiten kann.

Wenn Du eine Ausbildung gemacht hast, ergeben sich noch andere Möglichkeiten der Weiterbildung, auch ohne komplettes Studium. Dieser Bereich der beruflichen Weiterbidung wird immer stärker ausgebaut, weil es auch gar nicht anders geht. Denn das Wissen aus der Ausbildung veraltet zunehmend schneller.

Ob ein spezieller Studiengang heute gefragt ist oder nicht, spielt nicht so sehr eine Rolle. Es gibt Meldungen aus dem Jahr 2004, wonach Elektro-Ingenieure händeringend gesucht wurden. Wenn man sich damals für ein Studium entschieden hat, musste man aber ein paar Jahre warten - und bis zum Abschluss kann sich die Situation schon wieder geändert haben. Da wir aber nicht in die Zukunft schauen können, kann man das vergessen. Und Du willst ja nicht Ägyptologie oder so etwas studieren, wo man in tausend Jahren keinen Job bekommt.

Die Fachhochschulen passen ihre Studieninhalte mit der Zeit schon dem konkreten Bedarf an. Denn die Professoren kommen meist aus der Praxis und unterhalten gute Kontakte mit der Wirtschaft. Da wird dann das gelehrt, was später auch verwendet werden kann.

Wichtig ist, auch wenn ich mich wiederhole, dass Dir der Job (das Thema) Spaß macht. Denn sonst wirst Du kotzen, wenn Du 40 Jahre lang eine Arbeit machen musst, die Dir nicht zusagt.

Mit der Zeit verändern sich die Berufe. Und kaum jemand macht mit 40 Jahren den Job, den er sich mit 15 oder 20 Jahren ursprünglich einmal ausgeguckt hat. Also brauchst Du Dir da gar keinen so großen Stress zu machen.
 
Also, nach der schule keine ausbildung so wie ich das aus deinem text entnommen habe, sondern das halbe jahr praktikum und da wohl studieren.

was auch noch ginge jetzt noch einen ausbildungsplatz zu bekommen, aber das wird herzlich schwierig sein^^
Naja, zu dem Stress, meine mutter meckert mich eben die ganze zeit an weil ich zb jetz in meinen 8 wochen ferien keinen wirklichen neben job habe. Ich kann zwar beim bauern für 5€ die stunde arbeiten allerdings finde ich das für die harte arbeit etwas wenig.
dann "verzweifelt" war ich als ich las das elektroinginieure nicht wirklich gefragt werden, den das warf mir in hinblick auf meine schule große bedenken auf.

Also ist es im grunde kein problem, wenn der Maurer auf einem Dipl Ing für Maschinenbau oder elektrotechnik werden möchte. er muss es nur wollen
 
Tastaturen, Steckverbinder, CD-Player ...
Alles Geräte an den E-Techniker und Maschinenbauer mitgewirkt haben. Es gibt tausende Beispiele. Als
Maschinenbauer war ich bisher nur in Unternehmen tätig, die sich ausschließlich elektromechanische
Bauelemente hergestellt haben. Bei uns sind E-Techniker in der mechanischen Produktion tätig, wie auch
umgekehrt.
Wie keshkau schon schreibt, der Berufsmarkt entwickelt sich. Was heute geschrieben wird, muß morgen
nicht stimmen. Als ich in denem Alter war hieß es, daß Maschinenbauer keine Zukunft haben. Eigentlich
hatte ich nie Probleme eine Stelle zu finden.
 
Das halbe Jahr Praktikum für die volle FH-Reife reicht eventuell nicht aus. Ich weiß, in MV und Berlin (und Brandenburg?) benötigt man ein einjähriges Praktikum oder eine abgeschlossene Berufsausbildung.
Das Ganze ist also mal wieder von Land zu Land unterschiedlich.

Am besten rufst du mal im Kultusministerium deines Landes an, die wissen dort Bescheid und beantworten solche Fragen.
 
das mit dem halben jahr praktikum dürfte in NRW zutreffen. Aufjedenfall danke fürs hoffnung machen^^

edit: ich habe dan so wie ichs verstanden habe in fachabitur, keine FH-Reife
 
Elektrotechniker und Elektroniker sind gefragt (Ingenieursniveau): Alles läuft heutzutage automatisiert ab. Für solche Prozesse schreibt der Elektroniker die Programme, dimensioniert die Maschinen, zeichnet Schaltpläne und nimmt sie anschließend in Betrieb. Wenn du in einem Exportbetrieb arbeitest ist es sehr wahrscheinlich dass du viel reisen musst ( Kundensupport vor Ort ). Die reine Elektrotechnik im Studium is aber ziemlich Hardcore mathelastig und - für meine Begriffe - langweilig.
 
das sehr viel mathe drin ist weis ich, ich weis auch das mein zukünftiges schulbuch nur aus gleichungen besteht^^ aber vielen dank nocheinmal^^

edit:^^

"Stephan I., 26, lebt als Elektrotechnik-Absolvent wie im Paradies: Er ist Software-Entwickler und Projektleiter im Bereich Post-Automatisierung bei einem mittelständischen Anlagenbauer. Sein Jahresgehalt beträgt gut 50.000 Euro. Nach erfolgreichem Elektrotechnikstudium an einer Fachhochschule hat er zunächst bei einem Ingenieurdienstleister gearbeitet: "Das Unternehmen, an das ich ausgeliehen war, hat mich abgeworben", sagt er - und konnte sein Gehalt so noch einmal ordentlich steigern.

Elektroingenieure sind in fast allen Branchen gefragt, auf die meisten wartet eine glänzende Karriere. Stephan I. ist zufrieden mit Job und Gehalt. Ein Elektroingenieur verdient während der ersten zwei Berufsjahre zwar nur um die 41.000 Euro. Wer aber fünf und mehr Berufsjahre hinter sich hat, kommt schon auf gute 51.000 Euro. " find ich gut^^ mein studium oder erstmal die schule werde ich aufjedenfall schaffen
 
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