Fragen zu Ubuntu (Sheevaplug)

Invader Zim

Lieutenant
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Feb. 2007
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Hellas und Guten Morgen,
ich habe ein paar Fragen an die Leute die sich schon besser mit Linux auskennen als ich.
Ich habe vor meinen momentanen Server auszutauschen gegen ein Sheevaplug. Ist im Prinzip ein kleiner Rechner auf Basis eines ARM-Prozessors mit 1,2 GHz mit 512 MB Ram und 512 MB Flash Speicher und es lässt sich damit eine Menge Strom sparen.
Als Betriebssystem wird Ubuntu verwendet, welches man per SSH über ein Netzwerk konfigurieren kann, soweit kein Problem.

Ich möchte mir den Sheevaplug als Homeserver mit externen HDD´s hinstellen (der Sheevaplug soll immer laufen, die Festplatten werden per Hand ausgeschaltet, wenn nicht benötigt). Der Server soll per Samba Dateien im Netzwerk freigeben, welche dann über einen Asus O!Play (Netzwerkmediaplayer) abgespielt werden. Die externen HDD´s sollen über einen USB-Hub an den USB-Anschluss des Sheevaplug angeklemmt werden.
Nun aber endlich zu meinen Fragen (teilweise auch nur Bestätigungen ob das funktioniert):

1) Da ich von Windows auf die Freigaben des Sheevaplug zugreifen möchte, will ich die externen HDD´s als NTFS formatieren. Das sollte ja funktionieren, da ja beide Betriebssysteme damit umgehen können.
2) Gibt es externe Festplatten, die nicht mit Linux funktionieren? Ich habe gestern durch Zufall nochmal mein Gehäuse gefunden, und gesehen, dass dort Linux oder MacOS nicht mit aufgeführt sind (Digitus DA-70525.
3) Schaltet Linux auch externe Festplatten auch ab, welche gerade nicht benutzt werden? (Habe die Funktion Festplatten abschalten dort schonmal gesehen, weiß aber nicht, ob damit nur interne oder auch externe gemeint sind)

So, das waren die paar Fragen für den Anfang. Wenn das Festplattengehäuse wirklich nicht unter Linux funktioniert, dann hätte ich gerne ein paar Ersatzgehäuse genannt.
Interessieren würde ich mich auch für dieses hier (wobei dort nur Treiber für Win 98 steht).

Vielen Dank für´s Lesen
MfG Invader Zim
 
ich kann dir nicht alle fragen beantworten, aber zumindest zur ersten:
mit welchem fs du die platten formatierst ist linux reichlich egal, wenn du die daten per samba sharen willst. in windows tauchen die dateien über samba quasi gleich auf, egal ob die platte ansich mit ext oder ntfs formatiert wurde.
aus performance gründen würde ich die platten mit ext3 formatieren. der einzige nachteil, der daraus entsteht, ist, dass du die platten beim abstöpseln nur an geräten verwenden kannst, die ext3 verstehen. ergo linux oder windows mit ext3 treiber.

zu deinen anderen fragen bin ich mir nicht sicher. ich vermute, dass der anteil der nicht funktionierenden usb datenspeicher bei linux etwa so klein ist wie bei windows.
meine externe seagate schaltet sich auch unter linux ab, wenn ich nicht drauf zugreife (besser gesagt, sie geht in den standby). ich würde mal tippen, dass das vom controller abhängig ist.

p.s.
ich bin mir übrigens nicht sicher, ob sheevaplug von der performance für deine aufgaben ausreichend ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Externe Festplatten sollten immer mit Linux funktionieren. Meistens sind die angegebenen Unterstützungen nur für evtl. vorhandene Backup Software o.ä. So eine externe Festplatte ist ja für das Betriebssystem nichts weiter als ein großer beschreibbarer Datenspeicher. Wie ein USB-Stick z.B.
Wie schon von meinem Vorredner geschrieben, Dateisystem ist Dank samba egal.
Und ja, externe Festplatten werden auch unter Linux bei nicht Nutzung abgeschaltet.
 
Ah, vielen Dank.
Ich weiß aber nicht, warum die Performance vom Sheevaplug dafür nicht geeignet sein soll. Die Technik vom Sheevaplug steckt ja auch in einigen NAS Systemen.
Ich möchte übrigens kein NAS haben, aufgrund der höheren Anschaffungskosten und Aufgrund der fehlenden Erweiterbarkeit die ich beim Sheevaplug habe.
Ich stelle die Frage zur Performance auch mal in dem Sheevaplug Forum welches ich gestern gefunden habe (www.sheevaplug.de). Ich kam gestern nur ins Grübeln, weil ich mir mit VirtualPC ein Ubuntu System aufgesetzt habe, und dieses weder meinen USB-Stick noch meine externe Festplatte erkannt hatte.

Vielen Dank nochmal
MfG Invader Zim
 
performance aus folgender sicht:
du hast maximal 30mb/s rate, die sich auf die anzahl der platten aufteilt. ergo: bei 2 platten 15mb/s und bei dem maximum von 4 noch 7.5mb/s. das ist in einem 100mbit lan zu vernachlässigen, weil du niemals an die 30mb/s rankommen würdest. solltest du aber jemals auf gbit lan aufrüsten, wirst du dich schwarz ärgern, weil es elendig lange dauert dateien zu transferieren.
im endeffekt ist das sheevaplug aus zwei gründen nur bedingt für sowas fähig. zum einen die performance allgemein. nen atom auf ubuntu ist schon gut dabei, wenn man mehrere dinge gleichzeitig macht (z.B. samba transfer und entpacken gleichzeitig). ich denke nicht, dass nen arm da irgendwie anders sein wird. und zum anderen, weil das sheevaplug selbst mit gbit lan nur usb2 speed erreichen kann.

ich formuliers mal so: nen versuch ist es wert :)
 
Hmm, das stimmt wohl.
Alternativerweise gibt es ja auch den GuruPlug. Das ist quasi dasselbe Gerät, nur dass es noch einen eSata Anschluss hat. Wenn ich da meine Hauptplatte die ich jetzt schon habe benutze. Mit dem Einwand hast du natürlich recht. Ich denke Ich werde mir dann halt den Guruplug zulegen. Wenn ich die Dateien erstmal auf der eSata Platte habe, dann kann ich ja immer noch von der einen externen, auf die andere externe Kopieren. Vllt. gibt es ja mal sowas wie einen eSata Hub ;)

P.S.: Einen gigabitfähigen Switch wollte ich mir auch noch gönnen, die Kosten ja auch nicht mehr die Welt.
 
Invader Zim schrieb:
Ich kam gestern nur ins Grübeln, weil ich mir mit VirtualPC ein Ubuntu System aufgesetzt habe, und dieses weder meinen USB-Stick noch meine externe Festplatte erkannt hatte.
MfG Invader Zim

Du hast ja ziemlich sicher keine graphische Oberfläche, deshalb wirst du den Stick und/oder die Festplatte von Hand mounten müssen, hast du das gemacht?

Als Weboberfläche ist übrigens bei ubuntu ebox sehr gut. Ansonsten denk evtl. noch mal an openfiler als OS, wenn das ganze prnzipiell als NAS dienen soll...
 
Ich habe mir die Ubuntu Desktop-Edition geladen und die ist ja mit grafischer Oberfläche. Ich hatte auch mal testweise einen Rechner mit Kubuntu aufgesetzt, und der hat auch meinen USB-Stick automatisch erkannt (Unterschied ist ja nur KDE statt Gnome). Es kann natürlich sein, dass mein aktueller Rechner nicht flott genug dafür war.
Auf dem Sheevaplug ist auch ein normales Ubuntu installiert, bei dem man sich per SSH einloggen kann.
 
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