Freeware auf dem Dienstrechner?

haunt

Lieutenant
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Hallo zusammen,

ich habe jetzt gerade einen neuen Job angefangen und bin es nicht so gewohnt nicht Herr meines Rechners zu sein. Sprich: ich kann gar nichts installieren - ist ja auch so gewollt.

Wie sieht das ganze eigentlich rechtlich mit portablen Freeware apps aus?

Google Sync zum Beispiel brauch ich ja nur entpacken und es läuft
Scribble Papers ( freeware ala Quecards ) geht genauso
oder Screenpresso als Bildbearbeitungstool...

Ist sowas strafbar, bzw. ein Kündigungsgrund?

Google Kalender kann ja lustigerweise nicht meine Outlook Termine von Office.com übernehmen was nervt :)

Besten Dank und viele Grüße,

haunt
 
steht normalerweise in einer entsprechenden betriebsvereinbarung, die du mit deinem arbeitsvertrag bekommen und unterschireben hast.

alternativ hilft der betriebsrat, die personalabteilung, dein vorgesetzter oder die edv-abteilung weiter ;)

geh aber mal davon aus, dass es nicht erlaubt ist. warum sonst sollte wohl die installation von software unterbunden sein?
 
Gibt es denn eine Betriebsvereinbarung?
Oder separate Vorschriften?

Falls nicht, liegt es an dir wie wichtig dir der neue Job ist und ob man wegen so was den Job riskiert...
 
Damit man keinen Quatsch installiert ;)

Aber - ich installiere ja nichts.
Meiner Erfahrung nach ist es halt besser schlafende Hunde nicht zu wecken.

Außerdem war ich ja schon da um hal höflich wegen Skype nachzufragen... das war nicht so gut :D
Man ich bin ITler und will meine Computer pimpen, sowas ist doch gegen die Gesetzte der Föderation!

edit:
Muss ich zuhause nochmal nachschauen. Es gibt halt eine Whitelist mit Geräten die man installieren darf.
Es geht mir aber um Portable Apps. Wahrscheinlich ist es dann besser die auf dem USB Stick zu lassen ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist rein Sache der IT bzw. des Unternehmens, du hast keinene Anspruch auf eigene Programme, installiert oder nicht. Der Arbeitgeber stellt dir ein Arbeitswerkzeug zur Verfügung, das du nicht verändern darfst (eine Kopie eines Programms ist in dem Sinne auch eine Veränderung).

Nur weil du ITler bist heißt das ja nicht, das du nicht auch Fehler machst oder Schadsoftware mit einschleppst ins Unternehmen.
 
Selbst einen USB Stick an den Rechner zu pappen kann schon zuviel sein ;)
 
Die Frage ist kannst Du so wie der Rechner Dir bereit gestellt wird arbeiten?

oder brauchst Du Du Deine Progs zu arbeiten, oder zum besseren arbeiten?
 
haunt schrieb:
Man ich bin ITler und will meine Computer pimpen, sowas ist doch gegen die Gesetzte der Föderation!

Und wegen solcher Sätze ist es wohl auch ganz gut dass die Leute nichts installieren dürfen. :D

Das ist doch heute bei denmeisten Firmen so. Und bzgl. Sicherheit auch vernünftig. Die von dir genannten Programme sollten ja auch nicht zwingend zum Arbeiten nötig sein.
 
Ich kenne jemanden, der dafür eine Abmahnung bekommen hat.
Wenn einer unserer Mitarbeiter eigene Programme auf dem PC ausführen würde, würde ich das auch zur GF tragen! Die IT ist für die Sicherheit der Daten verantwortlich, deshalb hat kein Mitarbeiter darin herumzupfuschen ;-)
 
Und wegen solcher Sätze ist es wohl auch ganz gut dass die Leute nichts installieren dürfen.
Seh ich genauso wenn ich im Helpdesk arbeiten würde. Aber jetzt bin ich ja der DAU da darf man auch mal den Computer an seine Leistungsgrenzen bringen.

Nein ich brauch die Programme - außer vielleicht Scribble Papers nicht wirklich. Aber Sie würden mir den Alltag erleichtern. Das ist jetzt auch auf dem PC drauf. Ich sehe keinen logischen Grund dies nicht zu nutzen. Zugang zur Whitelist habe ich leider noch nicht, aber auf meine 10 Jahre Wissensdatenbank möchte ich nicht verzichten.

Sagen wir es mal so, wenn man fast 10 Jahre die Herrschaft über seinen Rechner hatte ist es sehr ungewohnt so eingeschränkt zu sein.
 
Ein Arbeitsplatz ist doch kein Wunschkonzert, was du dort tust mußt du selbst verantworten, eigentlich gibt es in fast jedem Unternehmen dazu gesonderte Vorschriften die man unterschreiben muss, oder es steht im Arbeitsvertrag.

Anschliessen von USB Sticks sehe ich aber schon eher im roten Bereich, aber das muß geregelt sein.
 
haunt schrieb:
Aber Sie würden mir den Alltag erleichtern.

Frag bei der IT nach und begründe den Bedarf.
--> wenn ich ein Programm (wirklich) brauche, dann bekomm ich das idr. auch von der IT...

wenn die IT nicht will, dann erkläre deinem Vorgesetzten dass du das Programm brauchst.
--> entweder du bekommst es dann, oder du musst eben ohne auskommen.
 
@ florian:

Vielen Dank für die Antwort. Manchmal denkt man da auch etwas zu kompliziert.

Allerdings gehts ja auch eher um nicht zu installierende Freewareprogramme ( und keine Lizenzgebühren für Firmen haben ) die nicht die installierente Software beeinflussen.
Sowas steht bei mir auch nicht im Arbeitsvertrag.

Klar gibt es eine Geheimhaltungserklärung, dass ich zum Beispiel keine Kundendaten unverschlüsselt auf nem USB Stick mit mir runtrage. Aber ich arbeite auch nicht gerade als Anweder.
 
In einem ordentlichen unternehmen dürfen nur die freigegebenen Anwendungen gestartet werden. Es spielt absolut keine Rolle, ob eine Installation notwendig ist oder nicht! Ebenso sollte es verboten sein eigene Datenträger anzuschließen.
Eine wichtige Rolle spielt hier auch, dass sehr viele Freeware-Programme nur für Privatpersonen kostenlos sind. So ein Programm auf einem Firmenrechner kann im Ernstfall richtig Ärger geben! Und dann ist nicht nur der User dran, sondern auch die IT-Abteilung...
Wenn man dann noch liest das manche gern Skype auf dem Firmenrechner wollen, kommt mir nur eines in den Sinn: ohne Worte. Zumindest hat die IT jetzt jemanden, über den sie sich sicher köstlich amüsieren ;-)

Aber ist immer wieder lustig wie Hobby-Admins, die sogar schon mal Windows installiert haben, ihren Rechner optimieren müssen (auf keine bestimmte Person bezogen!). Wir haben bei uns in der Firma auch einen Sachbearbeiter, der sich für den totalen PC-Freak hält und hat immer wieder ganz tolle Ideen um den PC zu optimieren ;-)

Kleiner Tip: arbeite auf Arbeit mit dem vorhandenen PC so wie er ist!
Eigene Freeware und Optimierungen haben nur auf Privatrechnern was zu suchen....
 
Was verlangst Du vom Forum? Absolution?

Die wird und kann Dir hier niemand wirklich geben!

Denke selber über Dein Verhalten nach und entscheide dann selber, was Du tun musst oder besser lässt. (Taube auf dem Dach usw.)

Und wenn Du in der IT arbeitest solltest Du auch wissen, das auch portable Anwendungen machmal Spuren hinterlassen...

Wobei, ich habe auch einen USB Stick! Weiss aber auch, dass bei uns so eine feine Schnüffelsoftware auf den Rechnern liegt... Und da wird unregelmässig geschaut, was so vorhanden ist...

Aber besser ist da noch eine separate Startplatte - ja auch die Festplatten kann man austauschen... die sollte man dann aber auch nicht, wie auch die Portablen App`s im Firmennetzwerk laufen lassen - IT`ler und Spuren hinterlassen sage ich nur!
 
Ich verlange gar nichts. Ich denke das war eine normale Frage.

Und wenn Du in der IT arbeitest solltest Du auch wissen, das auch portable Anwendungen machmal Spuren hinterlassen...

Das ist mir klar, deshalb habe ich auch die Frage gestellt, da es ja eventuell hierfür bestimmte gesetzliche Bestimmungen gibt wie zum Beispiel auch beim Surfen im Internet - oder wie zum Beispiel bei geschäftlichen Email Postfächern und privaten Emails.
 
wie gesagt, Frag einfach bei der IT nach.
Du hast Screenpresso genannt, dann wirst du bei deiner Tätigkeit wohl öfters Screenshots brauchen.
Stellt sich natürlich die Frage ob "Druck" und "Paint" nicht reicht.
Aber Fragen kostet ja nichts.

ich würde aber die Internen Strukturen nicht übergehen.
zumindest nicht gleich am Anfang ;)
 
gesetzliche Regelungen für die Nutzung privater Programme auf dienstlichen Computern? LoL

ich kenne (leider) viel zu viele Möchtegern-Admins und -IT-ler
bei uns gibt es da zum Glück eine strenge Regelung: hat jemand durch den Einsatz von Fremdsoft- oder hardware den Rechner zum Absturz gebracht oder die Sicherheit von unseren IT-Bestimmungen verletzt, wird der Rechner sofort vom Netz genommen und neu installiert
dies bedeutet in der Regel 1 Tag Arbeitsausfall für den Mitarbeiter - mal abgesehen vom Ärger vom Vorgesetzten, den Spot der Kollegen, etc.

bei uns darf jeder über seinen Vorgesetzen Anträge zur Verbesserung und Optimierung einreichen, egal ob Soft- oder Hardware
dann wird sich zusammengesetzt und drüber gesprochen, aber in 90% der Fälle möchten die Leute bestimmte Sachen nur haben, weil es nice2have ist oder sie etwas auch privat nutzen

Tip: nutze den Rechner so, wie er da steht und reiche Verbesserungsvorschläge mit allen Pors udn Contras bei deinem Vorgesetzten ein
 
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