FritzBox 7590 und SSD per USB 3.0 - Erfahrungswerte bei der Performance

DJMadMax

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Heyho Forengemeinde,

ich wollte mal gern eure Erfahrungswerte bezüglich einer an der FritzBox angebundenen SSD bzw. generell auch herkömmlichen Festplatte, einem USB-Stick oder ähnlichem Datenspeicher, welcher am USB 3.0-Port betrieben wird, erfragen.

Ich habe ein wenig herum-experimentiert und war doch recht erschrocken, dass ich weder per SMB, noch per FTP (und stets per Gigabit-Netzwerk, nicht per WLAN) nur maximal ca. 7 MB/s aus dem Laufwerk herausholen kann.

Im Fritz-Monitor sieht die Hardwareauslastung soweit gut aus und ja, selbstverständlich war der USB-Anschluss auch auf USB 3.0 (und nicht auf Sparmodus / USB 2.0) gestellt.

Sofern sich eure Erfahrungen hier decken, würde ich auch gar nicht weiter herumexperimentieren und mit einem RasPi ein entsprechendes Netzlaufwerk mit Rechtevergabe einrichten, das wird (Raspberry Pi 5b 8GB) wohl deutlich performanter laufen.

Vielen Dank für eure Antworten vorab :)
 
Telekom MagentaZuhause
Nun wenn ich was kopiere , von FritzBox/ SSD auf Pc habe ich im Schnitt immer so zwischen 45 und 60 Mb/s,
Per Lan Kabel
Und hast auch die Lan Ports auf 1 GB gestellt, kommt mir vor das die noch bei 100 Mbit/s stehen. Findest es in Netzwerk/Netzwerkeinstellungen
 
Zuletzt bearbeitet:
Damit bist Du nicht allein. Und andere Router, aka mein AXE5400, machen es auch nicht viel besser.

Am Router mal angesteckt eine Transcend ESD310C und per Kabel wird eine VM dahin kopiert.
Das Ergebnis im Bild.

1793490232218.png


Ich hatte das nur mal wieder gemacht wegen Dir. Sonst ist an dem Port am Router rein nix angesteckt.
 
DJMadMax schrieb:
Ich habe ein wenig herum-experimentiert und war doch recht erschrocken, dass ich weder per SMB, noch per FTP (und stets per Gigabit-Netzwerk, nicht per WLAN) nur maximal ca. 7 MB/s aus dem Laufwerk herausholen kann.
Kommt auch auf die CPU drauf an, FRITZ!Box pro, 4060, 5590, und alles was dem Bau gleich ist mit USB 3 sollten beim Durchsatz am besten performen, natürlich nur mit passendem speichermedium, USB-Sticks würde ich da jetzt nicht unbedingt zu zählen.

DJMadMax schrieb:
das wird (Raspberry Pi 5b 8GB) wohl deutlich performanter laufen.
Neo5 Gehäuse mit nvme Schacht, hat dann mit einer pcie 2 lane ca. 350 Mb\s im internen Test bei dietpi, also beim sequenziell lesen und schreiben hast du immer zuerst Begrenzung durch den LAN Port.
 
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Weltallkomet schrieb:
Und hast auch die Lan Ports auf 1 GB gestellt, kommt mir vor das die noch bei 100 Mbit/s stehen. Findest es in Netzwerk/Netzwerkeinstellungen
Na klar, das passt schon alles - Gigabit-Internet liegt ja auch an und pumpt bei Bedarf mit bis zu 120 MB/s durch.

BFF schrieb:
Das Ergebnis im Bild.
Du hast aber immerhin beinahe 40 MB/s - da wäre ich ja glücklich. Per FTP hatte ich 4,5 MB/s, per Webinterface / SMB waren es 6,5 bis knapp unter 7 MB/s, das ist schon ein großer Unterschied.

Ich geh dann mal auf die Suche. Hatte schon ne andere SATA zu USB-Brücke getestet (mit halbwegs vernünftigem JMicron-Chip), aber ohne Erfolg. Laufwerk ist ein 4 TB Crucial MX500 als NTFS / GPT formatiert. Ich teste mal mit einem anderen Laufwerk gegen.

Engaged schrieb:
also beim sequenziell lesen und schreiben hast du immer zuerst Begrenzung durch den LAN Port.
Das würde ich mir im Hinterkopf behalten - so ein RasPi im Heimnetz hätte ja durchaus noch weitere Vorteile im Jahr 2026/2027, wenn ich dann eh schonmal dabei bin :)
 
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Vielleicht mal ein anderes modernes LAN Kabel probieren , irgendwo muss ja der Fehler sein
 
Bei Fritz Geraeten wie Deinem kann ich mir durchaus vorstellen, dass der verwendete SMB-Dienst einfach nicht mehr kann. @DJMadMax
Ergänzung ()

Und verwende mal exFAT falls die Fritz das kann.
 
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Weltallkomet schrieb:
irgendwo muss ja der Fehler sein
Ja, aber gewiss nicht beim Patchkabel zwischen PC und Fritte, wenn das Glasfaser-Internet, wie schon erwähnt, mit ~120 MB/s durchschreibt.

BFF schrieb:
kann ich mir durchaus vorstellen, dass der verwendete SMB-Dienst einfach nicht mehr kann.
Auch hier: FTP umgeht sämtliche SMB-Probleme (und auch SMB v1 ist deaktivert), aber da war's ja noch schlimmer. Ich teste mal ein kleineres Laufwerk und dann auch mal testweise nicht mit NTFS sondern mit exFAT.

Ich wollte eigentlich erst in der Früh wieder ran, aber jetzt lasst ihr mir ja auch keine Ruh :D
 
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7 MB/s sind definitiv nicht normal. Ich hatte mit meiner 7590 und einer Samsung T7 SSD so an die 30 MB/s, was mir gereicht hat, alles über SMB. Die 7590 ist mir mit dem 2.4GHz-WLAN defekt kaputt gegangen und ich hab dann meine alte 7490 reaktiviert und selbst mit der hab ich über LAN gut 20MB/s gehabt, über WLAN dann aber nicht mal mehr 2 MB/s was wohl daran liegt, dass der Prozessor der 7490 dann ausgelastet ist mit WLAN und SMB gleichzeitig. Deshalb hab ich jetzt OpenMediaVault auf meinem alten Raspi 3 B+ laufen und komme damit über WLAN auf so 18 und über LAN auf über 20 MB/s.
Mit einem moderneren Raspi würde man auch auf deutlich mehr kommen.
 
1793491521851.png


Uff ... also mit nem anderen Laufwerk (Crucial X10 2TB mit exFat) ist's keinen Deut besser, hier nochmal per FTP / Filezilla.

1793491660079.png


Im Energiemonitor sieht es aber so aus, als wäre die CPU der Fritzbox voll am Ende, 87% sind ja nicht gerade üppig, wenn im 24h-Mittel ohne nennenswerte Last schon 69% anliegen. Die 87% sind gerade während des Kopiervorgangs entstanden.

Ich denke, ich wende da keine weitere Zeit mehr auf und werde mich um die Einrichtung des RasPi kümmern.

Danke für eure Mithilfe.
 
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Ich habe meine HDD auf ext4 formatiert, damit kommen die älteren Fritzboxen (und deren SoC) wesentlich besser zurecht - da nativ.
Für die Formatierung am Windows-PC habe ich DISKGENIUS verwendet.
Des Weiteren kann dann die Fritz!Box mit ext4 nativ den Speicherplatz aktualisieren/freigeben, wenn bspw. ein Kopiervorgang mal fehlerhaft war (hatte ich mit CX Explorer mal, dann war dann auf einmal 1,5 TB Speicherplatz angeblich belegt).

Mit meiner Fritz!Box 7530 erreiche ich ca. 25-30 MB/s bei größeren Dateien (bspw. FLACs) und ca. 10 MB/s bei kleineren Dateien (bspw. Bilder) (wenn ich mal mehr kopiere, dann nehme ich Robocopy via Windows-PC-CMD).

Besonders, da der SoC der 7590 langsamer ist als der von der 7530, sollte das ext4-Format einiges rausholen können.
 
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Telekom MagentaZuhause
DJMadMax schrieb:
Im Energiemonitor sieht es aber so aus, als wäre die CPU der Fritzbox voll am Ende, 87% sind ja nicht gerade üppig, wenn im 24h-Mittel ohne nennenswerte Last schon 69% anliegen. Die 87% sind gerade während des Kopiervorgangs entstanden.
Vorsicht, du verwechselst hier die CPU Leistungsaufnahme mit der CPU Last! Für die CPU Last musst du einen Reiter weiter klicken (Reiter "Statistik" und nicht "Energieverbrauch").

Eine CPU Leistungsaufnahme von 87% kann z.B auch schon mit <50% CPU Last erreicht werden. Und ca. 68% Leistungsaufnahme hat man bereits, wenn sich die CPU fast nur im Idle (also <5% CPU-Last) befindet.
 
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DJMadMax schrieb:
ich wollte mal gern eure Erfahrungswerte bezüglich einer an der FritzBox angebundenen SSD bzw. generell auch herkömmlichen Festplatte, einem USB-Stick oder ähnlichem Datenspeicher, welcher am USB 3.0-Port betrieben wird, erfragen.
Habe seit Jahren einen Sandisk 512 GB an der 7590 gehabt, leider ist meine 7590 am 06.10.2026 gestorben AVM hat diese durch eine 7530 AX getauscht, es funktioniert von USB 2.0 bin ich aber nicht begeistert.
Eine SSD würde ich daran nicht betreiben lohnt sich einfach nicht mehr. Mit USB 2.0 hätte ich wohl damals keine USB gekauft und auch die NAS Funktion nie aktiviert.
Die 790 fällt aus dem Grund bei der nächsten Kaufentscheidung ebenfalls raus.
Der USB Stick wird per AVM Media Center auch am Panasonic TX55FX580 Series erkannt, und ist so auch dort nutzbar sowie als Laufwerk unter Windows 10 oder Windows 11.
Ich bin von der NAS Funktion bei neueren Fritzbox eher am überlegen mir irgendwann ein NAS zu kaufen, bei einer USB 3.0 7590 war ich eher am überlegen irgendwann eine 2. Festplatte/SSD anzuschließen.
Das hat sich aber mit der 7530 AX bzw. 790 hiermit komplett erledigt.
Schönen Sonntag.
Liebe Grüße.
1793514259951.png

Ergänzung ()

SilenceIsGolden schrieb:
Die 7590 ist mir mit dem 2.4GHz-WLAN defekt kaputt
Bei mir ging am 05.10.2026 das komplette WLAN kaputt 2,4 und 5 GHZ, es ging WLAN mässig gar nichts mehr. Und die 7530 AX ist mit USB extrem beschnitten, das die eigentlich in Zukunft es auch lassen könnten.
Die 790 hätte ich als Nachfolger gekauft aber nur ein USB 2.0 und 400 Euro, nein danke.
 
DJMadMax schrieb:
Das würde ich mir im Hinterkopf behalten - so ein RasPi im Heimnetz hätte ja durchaus noch weitere Vorteile im Jahr 2026/2027, wenn ich dann eh schonmal dabei bin :)
RPIs sind leider teuer geworden, vor allem wenn du noch die ganzen Extras (NT, Case, Lüfter, PCIe HAT,..) dazurechnest, falls du einen anschaffen musst. Ein Thinclient wie zB: der HP T640 ist billiger, läuft passiv, lässt sich Speicher technisch aufrüsten und dank x64 Technik bist du mit dem OS flexibler. Die 5W, die der T640 zb mehr als ein RPI5 braucht, sind die Vorteile (und den niedrigeren Anschaffung) meiner Meinung nach wert.

Darüber gibt es noch SFF aka Mini-PCs wie den M710Q, der hätte dazu dem die Möglichkeit, die CPU zu wechseln und eine zusätzliche 2,5" SSD oder HDD zu verbauen, falls du noch mehr Speicherplatz brauchst.
 
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Mit der 7530AX und einem EXT4 formatierten Laufwerk erreiche ich das Limit von USB2.0, also um die 40 MB/s bei großen Dateien.
Das die 7590 so langsam ist kenne ich bisher nur von NTFS-formatierten Datenträgern.
 
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DJMadMax schrieb:
dass ich weder per SMB,
Habe zwar die 6690 nicht mehr, aber unter Windows 11 war die dort angeschlossene NVMe SSD auf einmal auch langsam. Lag bei mir an der mit Windows 24H2 eingeführten SMB Signierung.

Nach deaktivieren der Signierung über die Windows-Registrierung war der alte Speed von knapp 70 MB/s wieder zurück.

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Google hilft, wo und wie du das deaktivieren kannst.
 
motorazrv3 schrieb:
Google hilft, wo und wie du das deaktivieren kannst.
Und ganz ohne Google siehst du, dass es mit SMB bei mir gar nichts zu tun hat.

DIREKT hinter dem von dir zitierten Teil aus meinem Text steht nämlich:
DJMadMax schrieb:
dass ich weder per SMB, noch per FTP
...

Ich weiß es ja sehr zu schätzen, wenn ihr helft, aber dann schreibt doch nicht immer irgend etwas daher, ohne zumindest grob den gesamten Sachverhalt gelesen zu haben. Ist ja schlimmer als ich manchmal :D

Ansonsten:
Sinalco-ColaMix schrieb:
Für die Formatierung am Windows-PC habe ich DISKGENIUS verwendet.
Danke für den Tipp - aufgrund des fehlenden Windows-Supports wollte ich ext4 eigentlich nicht nutzen. Du sagst aber, per Kommandozeile (oder FTP vermutlich auch) komme ich dennoch auf den Datenträger? Ich brauche keine Windows Explorer-Integration, von daher versuche ich das jetzt nochmal und berichte gern :)

Thomrock schrieb:
Was ist eine 790?
Das habe ich mich ehrlich gesagt auch gefragt und konnte es mir auch nicht zusammenreimen, ob damit eine 7590 gemeint ist oder nicht - zumal es ja fast durchweg konstant falschgeschrieben ist ^^
 
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Wahnsinn - auch als ext4 formatiert (ohne ESP und MSR-Partitionen) wird es nicht besser.

Ich probiere jetzt noch den rückseitigen USB-Port der 7590, bisher habe ich immer nur den seitlichen getestet (der aber, wie schon gesagt, auf USB 3.0 gestellt ist).

Wenn das dann auch keine Abhilfe schafft, dann ist das Thema definitiv gestorben. Keine Ahnung, was meine Fritzbox für Problemchen hat.
 
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