Frühe Netzwerkplanung für Neubau mit Ubiquiti Technik

dersuperpro1337 schrieb:
bei steigender Zahl an APs steigen die Kosten für die Hardware möglicherweise immens.
Niemand sagt, dass Du alles gleichzeitig kaufen musst. Aktuell geht es allein um die Kabel und Dosen. Alles andere machst Du dann Stück für Stück. Ich weiß, dass Ihr irgendwann fertig werden wollte. Aber begrenzt Euch doch nicht in die Zukunft hinein. Ein Haus bedeutet immer irgendwo Baustelle … WLAN ist so eine Dauerbaustelle. Wenn Du es gleich komplett haben willst, gehe zurück auf Wi-Fi 5 oder sogar Wi-Fi 4. Dann bist Du bei Stückkosten unter 30 € pro Access-Point.
 
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@Raijin @norKoeri Ihr habt natürlich recht, dass nicht alles an Hardware bereits zu beginn eingekauft werden muss, insbesondere, was die APs angeht.
Aber ich möchte natürlich auch von Seiten der HW die passenden Grundlagen legen. Es wäre bspw. ärgerlich, einen ganzen Switch ersetzen zu müssen, weil man zu beginn nicht ausreichend geplant hat.

Aber entsprechend meiner verlinkten Geizhals Wunschliste wäre eine Erweiterung der Hardware tatsächlich weniger "schlimm" als gedacht.
Mit ausreichend großen Switches und zumindest mal 6 APs für den Anfang habe ich letztlich wirklich nur weniger 100€ mehr an Ausgaben - Das ist völlig im Rahmen und laut Euren Erfahrungen durchaus eine spürbare Verbesserung.

Ich habe mich sehr auf Unifi "eingeschossen", weil ich ein möglichst geschlossenes System möchte - Den entsprechenden Aufpreis dafür zahle ich in diesem Fall bewusst, auch wenn ich in meinem ersten Entwurf vielleicht etwas zu sparsam war.
Ich bin zwar natürlich bereit, die Grundlagen der Netzwerktechnik zu lernen, aber zumindest die Bedienung und Verwaltung soll so zentralisiert wie möglich sein und das ist bei Ubiquiti denke ich ganz gut gegeben.
 
dersuperpro1337 schrieb:
Ich bin zwar natürlich bereit, die Grundlagen der Netzwerktechnik zu lernen, aber zumindest die Bedienung und Verwaltung soll so zentralisiert wie möglich sein und das ist bei Ubiquiti denke ich ganz gut gegeben.
Wieso "zwar"? Auch ein Controller als zentrale Konfigurationsoberfläche ersetzt kein KnowHow. Wenn man fortgeschrittene Funktionen konfigurieren möchte, muss man wissen wie sie funktionieren, ungeachtet dessen in welcher Oberfläche man sie konfiguriert. Planst du überhaupt entsprechendes? VLANs, o.ä.? Oder was willst du sonst so aufwendig, aber komfortabel im Unifi-Controller an den Switches rumkonfigurieren?


dersuperpro1337 schrieb:
Aber ich möchte natürlich auch von Seiten der HW die passenden Grundlagen legen. Es wäre bspw. ärgerlich, einen ganzen Switch ersetzen zu müssen, weil man zu beginn nicht ausreichend geplant hat.
Klar, aber wie heißt es so schön? Kein Plan überlebt den ersten Feindkontakt. Wenn du eben dieses Szenario vermeiden willst, kann es nur darauf hinauslaufen, dass man erst dann Nägel mit Köpfen macht, wenn man die finale Situation vor Ort entsprechend geprüft hat.


Was mich auch ein wenig stutzig macht: Deine Switches haben SFP+ 10 GbE Ports und der US-XG-6POE ist gar ein 4er 10 Gbit/s Switch mit 2x SFP+. Allerdings liest man in deinen Ausführungen nichts über 10 Gbit/s. Wenn du dahingehend etwas planst, wäre es sinnvoll, auch dies zu erwähnen. Zum einen musst du dann natürlich auch die SFP-Module mit einkalkulieren und zum anderen müsste der US-XG-6POE natürlich auch sinnvolle Clients bekommen, die das überhaupt ausnutzen können. Abgesehen davon bietet eben dieser Switch sogar 4x 802.3bt aka PoE++ mit bis zu 60 Watt pro Port. Bisher ist aber nur von jeweils 4 08/15 APs und Kameras die Rede, die lediglich 802.3af benötigen und sowieso an der UDM SE angeschlossen werden sollen. An dieser Stelle wirkt dein Setup noch wenig durchdacht oder aber du lässt wichtige Details aus - oder du überplanst gar mit ungelegten Eiern in ferner Zukunft.
 
@Raijin Ich möchte mich nur nicht durch Kommandozeilen oder Oberflächen von verschiedenen Herstellern kämpfen. Dafür fühle ich mich einfach "zu alt" ;)
Dass ich die Grundlegenden Kenntnisse zur Verwaltung des Netzwerks lernen muss, ist mir aber klar und dafür nehme ich mir auch die Zeit. Es soll nur bitte alles mit einer guten GUI bedienbar sein.

Insbesondere die Abschottung von IoT und Kameras gegenüber dem Hauptnetzwerk durch VLANs und Allow-/Block Rulesets sind natürlich Dinge, mit denen ich mich auch beschäftigen möchte um all die Geräte auch halbwegs "sicher" zu verwenden.

Klar werden Nägel mit Köpfen erst nach mehreren Schritten (Hausplanung, E-Planung, Budgetplanung, Nutzungsplanung) gemacht.
Aber dieser Thread ist für mich schon mal wichtig um eine grobe Richtung festzulegen. Und ich habe bereits einiges gelernt, insbesondere was die realistischere Einschätzung der Anzahl an Dosen angeht oder die möglicherweise zu geringe Signalstärke bei wenigen APs.

10GbE ist bei mir ein fest eingeplanter Bestandteil der Planung. Aktuell wird nur ein 2.5GbE NAS genutzt, hier soll jedoch spätestens mit dem Neubau auch ein weiteres NAS mit 10GbE her. Nutzung ist der hauptberufliche Umgang mit Bild- und Videodateien in relativ großen Mengen.
Letztlich benötige ich also zum Stand des Einzugs nur 2x 2.5GbE Ports, zeitnah jedoch dann mindestens 2x 10GbE + 1x 2.5GbE.

Den XG6 hatte ich ursprünglich nur wegen den 10GbE Ports eingeplant und dem zusätzlichen SFP+ Port, den ich zur Verbindung mit der UDM SE nutzen würde. Die PoE Fähigkeiten wären dabei nicht weiter wichtig gewesen. Nach dem Tipp auf der letzten Seite habe ich dann vorerst den 8x SFP+ Aggregation Switch eingeplant, der je nach Kosten für die Transceiver die günstigere Option wäre.
Ergänzt durch einen echten PoE Switch, an den dann auch die ganzen weiteren Dosen geklemmt werden können und weitere APs, die über die PoE Ports der UDM SE hinaus gehen.
https://geizhals.de/wishlists/3418088
 
Das Dosenthema haben dir ja hier schon mehrere aufgezeigt, hier mal ein Beispiel von unserem Umbau:

Am TV habe ich "großzügig" mit 4 Dosen geplant, aktuell würde ich 6 benötigen (AVR, TV, AppleTV, VU+, Xbox, AP). Im Büro habe ich 6 Dosen, nutze effektiv aktuell 3 (Laptop, AP, PC). In den Kinderzimmern habe ich jeweils 2 Doppeldosen diagonal verbaut, mit 12 kam der erste PC und zum Glück gab es die Dosen ohne mit 10m Lankabel rumzuhantieren. Was mich nervt bwz. komplett vergessen wurde sind Dosen in der Garage (Wallbox, Wechselrichter) die habe ich im nachhinein mit einigermaßen viel Aufwand verlegt und im Garten für einen Outdoor AP (da hast du ja schon geplant). Einiges davon würde sicherlich auch per WLAN ok funktionieren, aber 1GBit Lan ziehe ich immer vor.
 
dersuperpro1337 schrieb:
10GbE ist bei mir ein fest eingeplanter Bestandteil der Planung. Aktuell wird nur ein 2.5GbE NAS genutzt, hier soll jedoch spätestens mit dem Neubau auch ein weiteres NAS mit 10GbE her. Nutzung ist der hauptberufliche Umgang mit Bild- und Videodateien in relativ großen Mengen.
Entsprechend wurde ja auch empfohlen 10Gbit fähiges Kabel zu verlegen.
Letztendlich besorgst du dir aber für ~1000€ "überdimensionierte" Hardware die anscheinend nur eine einzige Person im Haus nutzen würde.
Z.B. läuft Unifi auch über Docker in einem Synology NAS.
Ein POE Switch für die Accesspoints und Kameras kann auch von anderen Herstellern sein.
 
dersuperpro1337 schrieb:
Es soll nur bitte alles mit einer guten GUI bedienbar sein.
[..]
10GbE ist bei mir ein fest eingeplanter Bestandteil der Planung.
Ok, so wird ein Schuh draus. Wenn du das so möchtest und das Budget es hergibt, dann ist das so ;)
Allerdings wundere ich mich dann fast ein wenig darüber, dass du "nur" U6+ einplanst und keine U6 Pro, die mit 4x4 @ 5 GHz nochmal ne Ecke mehr Dampf haben, ~4800 Mbit/s brutto vs 2400 Mbit/s brutto des U6+. Bisher klingen deine Ausführungen nämlich stark nach "Wenn schon, denn schon" und dann drängt sich der Pro förmlich auf :D


Der jetzt geplante US-24-250W hat im übrigen lediglich SFP Ports, ohne +. Das hieße, dass er nur einen Uplink mit 1 Gbit/s hätte. Inwiefern das relevant ist, hängt natürlich vom zu erwartenden Traffic zwischen den Geräten am US-24 und dem Rest des Netzwerks ab. Wenn über den Uplink beispielsweise vorwiegend nur die Internetverbindung der angeschlossenen Geräte läuft oder es bei diesen Geräten ausreicht, wenn sie mit max 1 Gbit/s vom NAS runterladen, dann reicht das natürlich aus. Zur Not könnte man mit Link Aggregation arbeiten und den US24 zB mit einem 4x 1 Gbit/s Uplink versorgen, aber das schluckt natürlich Ports (und resultiert nicht in 4 Gbit/s, sondern 4 einzelne 1 Gbit/s Links) und ist angesichts der 10 GbE Unterstützung der anderen Switches bzw. der UDM eher ein Makel.
Wenn auch der US24 via 10 Gbit/s angebunden werden soll, wäre das folglich der USW-Pro-24-PoE.
 
dersuperpro1337 schrieb:
einen ganzen Switch ersetzen zu müssen, weil man zu beginn nicht ausreichend geplant hat
Genau das Gegenteil. Du wirst laufend am Switch herumlaborieren, einen zweiten, einen größeren, einen anderen. Daher kauft man solche Sachen auch gebraucht. Vielleicht arbeitest Du am Anfang sogar ganz ohne extra Switch und WLAN-Access-Points. Irgendwo eine FRITZ!Box 7520 hinknallen, im ersten Stock noch einen gebrauchter FRITZ!Repeater 1200. Fertig. Später als Backup vielleicht sowieso sinnvoll.
dersuperpro1337 schrieb:
die Bedienung und Verwaltung soll so zentralisiert wie möglich sein
Kannst Du auch mit Zyxel, D-Link, TP-Link …
dersuperpro1337 schrieb:
Nutzung ist der hauptberufliche Umgang mit Bild- und Videodateien in relativ großen Mengen.
Thunderbolt
dersuperpro1337 schrieb:
die realistischere Einschätzung der Anzahl an Dosen
Die Anzahl ist eigentlich egal. Wichtig ist die Platzierung, also dass Du nicht auf einmal quer durch das Zimmer ein LAN-Kabel ziehst. Oder entlang von Türen. Daher Antennen-Dosen im Tandem mit LAN-Doppeldosen. Die Doppeldose ist eigentlich auch nur für Notfälle, also WAN/LAN des Internet-Routers oder analogie Telefonie. Willst Du mehrere Geräte anschließen, erfolgt das über einen Switch.
 
nemix schrieb:
Das Dosenthema haben dir ja hier schon mehrere aufgezeigt, hier mal ein Beispiel von unserem Umbau:

Am TV habe ich "großzügig" mit 4 Dosen geplant, aktuell würde ich 6 benötigen (AVR, TV, AppleTV, VU+, Xbox, AP).

Klar. Es hätte aber auch ein Anschluss gereicht. Gerade an der Stelle hat man idR ein Möbel, das sich mit einem Switch ausstatten lässt (was Einrichtungsseitig auch besser sein kann als lauter ortsfeste Dosen in der Wand) - und die genannten Geräte benötigen mit Sicherheit nicht so immens Bandbreite, das die sich da ins Gehege kämen.

Ich sehe das mit den Anschlüssen eher so: Am wichtigsten ist mal einen an der "richtigen" Stelle zu haben. Das ist schon mehr als die halbe Miete. Volle Flexibilität kostet dagegen einfach Geld - und keiner weiß obs später Sinn ergibt. Im Zweifel war der Gedanke gut und es gibt die Dose - die sitzt dann aber doch wieder falsch.
 
@nemix Danke für die Hinweise aus der Praxis. Ich bin der festen Überzeugung, dass bei mir nicht so viele Geräte per LAN angeschlossen werden, werde aber auf jeden Fall großzügiger planen als ursprünglich vorgesehen. Und zumindest für Ports in jedem Raum sorgen, sofern es doch mal anders kommen sollte.

@ruthi91 An die Nutzung von passenden Kabeln werde ich natürlich denken. Warum hier so vehement auf Cat7 bestanden wird, kann ich jedoch nicht ganz verstehen, wo doch auch Cat6 für 55m und Cat6a für 100m ausreichend ist.
Die von Dir genannte Lösung mit virtualisierter Unifi Software und verschiedenen Herstellern ist jedoch genau das, was ich nicht haben möchte. Den Aufpreis für das komplette Ubiquiti Ökosystem nehme ich ja wie eingangs erwähnt auf jeden Fall auf mich und bin vor allen Dingen auf der Suche nach Optimierungsmöglichkeiten oder Denkfehlern. Ich möchte nicht zwangsläufig Geld einsparen, jedoch auch nicht übermäßig viel mehr ausgeben.

@Raijin Das "wenn schon, denn schon" hast Du auf jeden Fall richtig erkannt :) Es soll einfach alles stimmig und möglichst einfach bedienbar sein.
Ich benötige sehr wahrscheinlich keine hohen Durchsätze im WLAN, sondern lediglich eine akzeptable Signalqualität der Wohn-/Nutzfläche - Insbesondere die NAS werden nicht oder höchstens sporadisch im WLAN genutzt. Daher hatte ich mir den U6+ anstatt des U6 Pro rausgesucht, mich aber inzwischen für eine größere Stückzahl entschieden.

Der Aufbau laut meiner aktuellen Wunschliste wäre wie folgt:

UDM SE -> WAN + PoE Geräte
US24 -> Diverse Dosen für Technik mit <1GBit Durchsatz + Weitere PoE Geräte | Per SFP an UDM
Aggregation -> Für 10GbE Verbindung von PC -> NAS | Per SFP+ an UDM

@norKoeri Ich müsste mich natürlich auch nochmal mit dem Ökosystem anderer Hersteller auseinandersetzen, das ist prinzipiell richtig. Jedoch habe ich bei Ubiquiti wirklich alles aus einer Hand: Management, Firewall, Switching, PoE, Kameras, APs. Eine Benutzeroberfläche, ein Account.
Die Lösung mit AVM Kram und Repeatern ist für mich uninteressant. Ich werde (unabhängig der Hersteller, die ich letztlich nutzen werde) mit Decken APs arbeiten. Für den äußersten Notfall ist natürlich auch die Hardware für eine solche Bastelei mit Repeatern und Routern noch vorhanden :)
Thunderbolt ist für mich nicht interessant, zudem weder mein PC noch meine NAS Gehäuse das unterstützen und ich die NAS auch in den Technikraum verfrachten will. Somit steht es außer Frage, zumindest einen kleinen 10GbE Switch einzusetzen.
Die Idee mit den Antennen Dosen werde ich in Anbetracht der Infrastruktur im Neubaugebiet wahrscheinlich nicht übernehmen. Hier liegt DSL-Light und im Zuge der Erschließung weiterer Grundstücke (inkl. meinem) erst seit kurzem auch Glasfaser.

@Child Guter Einwand! Insbesondere in Bezug auf der komfortable Management bis hin zum letzten Port möchte ich aber durchaus auf kleine Switches an den Aufstellorten der Endgeräte verzichten.
Dass der Fokus auf der passende Position einer Dose liegt ist aber eindeutig ein wichtiges Argument!
 
dersuperpro1337 schrieb:
Aggregation -> Für 10GbE Verbindung von PC -> NAS | Per SFP+ an UDM
Also hast bzw. wirst du tatsächlich nur 2 10 GbE Geräte haben? Den PC und das NAS? Dann stellt sich gar die Frage ob die Switches überhaupt 10 Gbit/s können müssen, weil PC und NAS auch direkt miteinander verbunden werden können, in einem reinen 2-Geräte-LAN. PC und NAS bekommen 2 Schnittstellen, eine mit 1 Gbit/s und eine mit 10 Gbit/s und dann kommen beide an die jeweilige Dose in der Wand. Im Technikraum wird dann der 1er Port der Dose auf den Switch gepatcht und die beiden 10er Ports werden direkt aufeinandergepatcht, fertig ist die PC<>NAS Verbindung mit 10 Gbit/s - ohne sündhaftteure 10 GbE Switches.
 
dersuperpro1337 schrieb:
Die Idee mit den Antennen Dosen werde ich in Anbetracht der Infrastruktur im Neubaugebiet wahrscheinlich nicht übernehmen. Hier liegt DSL-Light und im Zuge der Erschließung weiterer Grundstücke (inkl. meinem) erst seit kurzem auch Glasfaser.
Ich meinte Breitbandkabel, also Coax-Kabel. Und das nur als Beispiel, wo die LAN-Dosen platziert werden. Wenn Ihr keine Coax-Verkabelung im Neubaugebiet mehr bekommen werden und wenn Satelliten-Fernsehen nicht angedacht ist, dann musst Du die LAN-Dose alleine planen, also an jede Wand quasi eine Doppeldose, damit Du nicht über das Kabel stolperst.
dersuperpro1337 schrieb:
Thunderbolt ist für mich nicht interessant, zudem weder mein PC noch meine NAS Gehäuse das unterstützen
Das NAS hast Du noch nicht und beim Computer kann man es nachrüsten. NAS ist nur dann sinnvoll, wenn Du die Daten irgendwie teilst. Wenn es nur einen Computer betrifft verballerst Du nicht nur viel Anschaffungskosten (kostet halt erheblich mehr als 1-Gigabit) sondern auch laufende Kosten (Strom).
dersuperpro1337 schrieb:
Die Lösung mit AVM Kram und Repeatern ist für mich uninteressant.
Es ging um den Start, wenn Ihr einzieht. FRITZ!Box als Internet-Router. FRITZ!Repeater als LAN-Brücke. Ankommen. Rest irgendwann machen. Als Backup in der Schublade liegen haben.
dersuperpro1337 schrieb:
Was ist das?
dersuperpro1337 schrieb:
lediglich eine akzeptable Signalqualität der Wohn-/Nutzfläche
Dann reicht erstmal ein WLAN-Access-Point pro Stockwerk, in 2,4 GHz-WLAN, also Wi-Fi 4.
dersuperpro1337 schrieb:
alles aus einer Hand: Management, Firewall, Switching, PoE, Kameras, APs. Eine Benutzeroberfläche
Zyxel, D-Link, TP-Link, …
 
dersuperpro1337 schrieb:
Bei der Wahl von Dosen und Kabel sowie der Verlegeweise habe ich sehr wahrscheinlich nur wenig Mitspracherecht.
Grundsätzlich steht mal in der BLB was inklusive ist und teilweise wie die Umsetzung ist. Alles weiter muss man besprechen und vereinbaren. Bei Dosen und Kabel wäre mir egal was verwendet wir, solange der vereinbarte Standard eingehalten wird. Ob die Kabel austauschbar verlegt werden oder nicht würde ich keine Kompromisse eingehen. Stehe in deinen Unterlagen ob nach DIN 18015-1 verlegt wird, denn wenn ja hat der Hausbauer die Telekommunikationskabel (IuK, RuK) austauschbar zu verlegen. Wäre ganz hilfreich wenn die Norm vereinbart würde. Allgemein muss man beim Hausbauer kein Bittsteller sein, sondern du bist Kunde und du bezahlst den ganze Spaß auch!

Hast du mit deinem Hausbauer auch mal gesprochen wir die Netzwerkkabel enden. Wenn nix vereinbart wird, nagelt in der Regel der Eli irgendein Patchpanel an die Wand oder lässt die Kabel einfach aus der Wand hängen. Dieses Standard-Patchpanel hat aber meitst keine Aufnahme für deinen Netzwerkschrank und wenn es ganz blöd läuft sind die Kabel bis zu deinem Netzwerkschrank zu kurz. Wichtig alles im Vorfeld am besten schriftlich vereinbaren. Wenn beiden Seiten vom Eli aufgelegt werden, dann soll er auch alles durchmessen und euch ein Protokoll geben.

dersuperpro1337 schrieb:
Ich wünsche mir lediglich eine unsichtbare Befestigung der APs und Kameras an Wänden und Decken. Mit Dosen ist das doch wahrscheinlich kaum umsetzbar, daher hatte ich an eine Art Kabelauslass gedacht (?)
Ich hab von einer Unterputzdose gesprochen. Da kann man das Verklegekabelende, Keystone Modul und das kurze Patchkabel unterbringen. Der AP wird über der Dose montiert und man sieht noch den AP. Da du ja im Fertighaus sicher eine GK-Decke bekommst, wirst du ohne Dose das Ganze sicher in den Deckenhohlraum zurück schieben können.
 
@Raijin Letztlich werden es sicherlich mehr als nur zwei Geräte, die 10GbE benötigen. Zu beginn jedoch wahrscheinlich schon. Da könnte natürlich eine direkte Verbindung über die Dose und das Patchpanel durchaus eine Behelfslösung sein. Gute Idee!

@norKoeri Danke für Deine Ideen für einen "einfachen" Start. Das ist alles sicherlich möglich und spart Hardware Kosten, die man vielleicht nicht direkt beim Einzug schultern muss.

Es sind bereits mehrere NAS Gehäuse vorhanden, diese sollen im Neubau aber dezentral (Technikraum) in ein 10GbE NAS zusammengefasst werden. TB wäre laut meinem Verständnis nur hilfreich, wenn man das NAS auch im Büro nahe dem PC stehen hat. Das ist aufgrund der Geräuschentwicklung nicht gewünscht.

Coax liegt im Neubaugebiet nicht. Nur kupfer DSL mit extrem langsamer Anbindung und seit neustem auch Glasfaser. Daher werde ich bei meiner Planung auf ausreichend viele LAN Dosen an passenden Stellen achten.

@hanse987 Das waren jetzt einige Tipps, die ich mir direkt aufgeschrieben habe!
Die Verlegung in Rohrleitungen erscheint mir als wichtiges Detail für den Vertragsentwurf.
Ich habe bei dem Gespräch über "Dosen" natürlich ganz doof immer an Dosen + Blende gedacht.
Eine nicht abgedeckte Unterputz Dose + Keystone ist natürlich die passende Umsetzung für die APs an der Decke - So ähnlich hatte ich mir das auch vorgestellt nur vielleicht unpassend beschrieben.
Auch Dein Hinweis mit dem Ende der Netzwerkkabel war bei mir gar nicht so exakt auf dem Schirm. Ich hatte immer gedacht, dass ich den Netzwerkschrank einfach unter das Patchpanel stelle - Aber direkt einen Netzwerkschrank oder zumindest ausreichend lange Kabel bei der E-Planung zu fordern wäre natürlich ideal.
 
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