fstab ist nur lesbar als admin

ThePlayer

Captain
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Ich versuche gerade in meiner CachyOS (Arch) Installation meine ntfs Laufwerk automatisch zu Mounten.
Also öffne ich per "sudo nano /etc/fstab" und dann Passworteingabe fstab in nano.
Wenn ich dann meine Mount Eintrag gemacht habe "UUID=C8A0CF2FA0CF2334 /home/user/.mount/Windows-C ntfs defaults 0 0"
Und dann speichern will in nano erhalte ich als Fehlermeldung " [ Datei "/etc/fstab" ist schreibgeschützt ].
Wenn ich dann "findmnt prüfe ob root rw ist steht da:
/dev/sdc2[/@/.snapshots/47/snapshot] btrfs rw,noatime,compress=zstd:3,ssd,discard=async,space_cache=v2,subvolid=312,subvol=/@/.snapshots/47/snapshot
Das sollte doch passen. Oder ist das ein Problem das ich mein System mit einem Snapshot zurückgesetzt habe?
 
Ausgabe von:
ls -alF /etc/fstab
und
lsattr /etc/fstab
 
ThePlayer schrieb:
Oder ist das ein Problem das ich mein System mit einem Snapshot zurückgesetzt habe?
Normalerweise wird der Snapshot zum neuen "@". Man referenziert ihn nicht konkret in der fstab. So passiert das jedenfalls bei mir.

Bist du sicher, dass das Zurücksetzen korrekt durchgeführt wurde?
 
Das kann ich dir nicht sagen. Habe die Snapshost mit Grub wie im CachyOS Wiki beschrieben eingerichtet. Habe dann im fstab versucht ein Laufwerk zu Mounten. Dann bootete Cachy nicht mehr. Habe dann aus grub heraus einen der Snapshots gestartet und dann lief das System wieder.
Ergänzung ()

@Helge01 das komische Symbol hinter dem Datum in der ersten Ausgabe ist ist ein Icon das Aussieht wie ein Dokument mit einem Fragezeichen drin.

❯ ls -alF /etc/fstab
.rw-r--r-- 1,3k root 29 Jan 22:07 󰡯 /etc/fstab

~/.mount
❯ lsattr /etc/fstab
---------------------- /etc/fstab
Ergänzung ()

@Alter_Falter admin hat rw
 
Zuletzt bearbeitet:
Du hast doch CachyOS, da müsste der Btrfs Assistant vorinstalliert sein. Führe den mal aus, der kann das System auf einen bestimmten Snapshop zurücksetzen. Das geht schnell und einfach.

Falls er fehlt → pacman -Sy btrfs-assistant
 
Und unter Cachy hast du einen KDE Partitionsmanager. Wenn du dort Laufwerke einrichtest und mountest, werden sie auch automatisch in die fstab geschrieben und werden automatisch beim Systemstart gemounted.
 
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@Krik Danke das war die Lösung im Btrfs Assistent einen Snapshot wieder eingespielt und schon ging es.
Anscheinend ist der zurücksetzen auf einen der Snapshots über Grub aus dem Bootmenu nicht sauber gelaufen.

Jetzt werden alle meine Partition aus der Windows Installation direkt beim booten eingebunden.
 
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So das Problem ist wohl noch nicht ganz behoben bzw. tritt es jetzt an einer anderen Stelle auf.
Ich kann nicht auf die NTFS Festplatten schreiben. Gemountet werden sie und lesen ist kein Problem.
Der Mounteintrag in fstab sieht so aus: UUID=C8A0CF2FA0CF2334 /home/user/.mount/Windows-C ntfs defaults 0 0
Das sollte doch eigentlich reichen oder?
 
Dir ist der Umstand mit dem Herunterfahren von Windows bekannt, das Windows eben nicht standardmäßig wirklich herunterfährt und somit das Dateisystem in einem unsicheren Zustand zurückgelassen wird. somit kein Schreiben aus sicherheitsgründen unter Linux auf das unsicher zurückgelassene NTFS möglich ist?

Das könnte dein Problem sein.
Du müsstest halt dafür sorgen, das Windows nicht mehr hybernate statt Herunterfahren macht.
 
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@Krik so ganz will das doch noch nicht klappen. Im Hauptverzeichnis habe ich rw aber in den Unterverzeichnissen leider nicht.
 
Uff, ich würde sagen, dass ist dann wahrscheinlich ein Berechtigungsproblem und kein Mounting-Problem.

Kannst du als root in die Unterverzeichnisse schreiben?
Was ist die genaue Fehlermeldung?
 
So habe es mal eben mit dem Befehl versucht:
sudo cp /etc/fstab .mount/E-HDD/Filme/

werde da nach dem PW gefragt und dann wird die Datei kopiert das klappt.
Also sind die Rechte noch nicht richtig gesetzt. Wie und wo mache ich das? Wenn ich in Dolphin die Eigenschaften der Laufwerke öffne sind die bei den Berechtigungen die Dropdowns nicht anklickbar.
 
Mal 2 Quellen die Typischerweise recht gut sind:
https://wiki.ubuntuusers.de/Rechte/
https://wiki.archlinux.de/title/Rechteverwaltung

Edit: Gleichzeitig kann man aber auch durchaus beim Mounten da schon irgendwas mit rechten mitgeben, jedoch habe ich das nie gemacht, ich schau mal.
Zumal wenn man nurnoch Linux hat, ists ja sowieso so, das man einmal passende Rechte setzt und es läuft für immer :D

erstmal ein Fund noch hier - Mounten als User
https://wiki.archlinux.de/title/Laufwerk_als_User_mounten

Da, Lösung 7
https://unix.stackexchange.com/questions/454962/mounting-volume-partition-with-permissions-for-user
Hier ne richtige Erklärung:
https://www.linuxbash.sh/post/mounting-filesystems-with-userspecific-permissions
 
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Also muss ich in die Mounteinträge noch um ein uid und umask Parameter erweitern.
Die Frage ist jetzt, wie weiß ich welche Werte ich da nutzen soll? uid=1000??? umask=100???
 
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die des users der darauf zugreifen darf
als beispiel

uid=33,gid=33,rw,user

wenn dir NTFS noch dazwischen funkt
file_mode=0777,dir_mode=0777

der standard user bei Linux hat meist
UID 1000
GID 1000
im Terminal einfach ID eingeben, dann hast du deine ID oder ID username fuer alle anderen user
mit unmask und fmask kenn ich micht nicht aus hier steht ueberall 0022 ka warum

warum wird eigentlich in ein verstecktes Verzeichnis gemountet?
 
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Derduke schrieb:
hier steht ueberall 0022 ka warum
Die erste 0 ist ein Indikator, dass das Oktalsystem verwendet wird.
Ich persönlich stelle mir das Rechtesystem gedanklich lieber als bit flags vor.

100b = 4dez = lesen
010b = 2dez = schreiben
001b = 1dez = ausführen

Standardrechte werden gewährt. Der Ausgangspunkt ist, man darf nichts und muss die Rechte hinzufügen.
Man will lesen und ausführen? 100b + 001b = 101b = 5dez
Man will lesen, schreiben und ausführen? 100b + 01b + 001b = 111b = 7dez

umask hingegen schränkt Rechte ein. Der Ausgangspunkt ist, man darf alles und muss die Rechte entfernen.
Man will lesen und schreiben verbieten? 111b - 100b - 010b = 001b = 1dez
Man will lesen, schreiben und ausführen verbieten? 111b - 100b - 010b - 001b = 0b = 0dez

umask 022 ist in den meisten Fällen der Standard, da das zu 755-Rechten führt.
In einigen Fällen sind andere Rechte aber auch sinnvoll. umask 177 führt zu 600-Rechten. Wenn der Besitzer der root-User ist, dann darf root lesen und schreiben, aber alles andere und jeder andere ist verboten. Das nimmt man bspw. gerne für Verzeichnisse, die Zugangszertifikate und key files enthalten.
 
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Mit der UID und GID klappt es jetzt. Leider kommt nach jedem booten beim ersten Zugriff auf die Laufwerke, eine Passwort abfrage.
In fstab habe ich folgendes jetzt stehen:
UUID=2AB8F962B8F92CC7 /home/jake/.mount/D-NVME ntfs3 defaults, uid=1000, gid=1000 0 0

@Derduke das mit dem verstecktem Verzeichnis habe ich aus einem Video bei Youtube übernommen. Dachte das macht so Sinn.
 
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