News Linux: Ubuntu 26.04 LTS Beta mit Gnome 50 und Linux Kernel 7.0 veröffentlicht

Habs gestern in einer VM installiert (mit dem letzten Daily Build vor dem Beta-Release).
Keine Auffälligkeiten bisher. Sehr flott.
GDM lässt tatsächlich keine Option mehr zu, GNOME in einer X11-Sitzung zu starten. Das Zahnrad ist weg.
 
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Bevor die Frage aufkommt, weil die 7.0 sehr mächtig aussieht: Linux erhöht die erste Zahl nur damit die zweite Zahl nicht zu unhandlich wird, es bedeutet aber keine größeren Änderungen als bei jedem Minor-Sprung auch vorkommen (z.B. 6.18 -> 6.19).
 
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Diesmal versuche ich mich von Win11 endgültig zu verabschieden.
 
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Leider ist der ISP4 Treiber nicht in Kernel 7.0 (nativ) enthalten, weswegen manuelle Patches durchgeführt werden müssen, wenn man neuere AMD-Notebooks hat, wie etwa das HP Zbook Ultra g1a.

Bei CachyOS ist der Patch aber bereits in den Kernel drin
 
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Bin gespannt, werde es aber wie immer vorher auf einem Zweitrechner durch testen. Es hat ja jeder so seine wichtigen Dinge, die laufen müssen 🙃
 
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yahlov schrieb:
Diesmal versuche ich mich von Win11 endgültig zu verabschieden.
Nicht versuchen, machen! Ich weiß, das klingt doof, aber genau so läuft das am Ende.

Installiere einfach ein Linux deiner Wahl* und zwinge dich, das mindestens einen Monat exklusiv zu verwenden. Hab am besten gar kein Windows installiert. Dieser Umstand führt dazu, dass du dich mit dem OS beschäftigen musst, dass du nachlesen musst, usw. Nach dem Monat weißt du dann aber, wie der Hase läuft und dann kannst du dich immer noch entscheiden, ob du komplett zurück auf Windows gehst oder lieber auf DualBoot setzt oder einfach bei Linux bleibst.

* Es empfiehlt sich, eine der etablierten Distros zu wählen, z. B. Ubuntu, Fedora oder Mint. Die sind vergleichsweise einfach zu handhaben und haben jeweils eine große Community, auf die man bei Problemen zurückgreifen kann.
 
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yahlov schrieb:
Diesmal versuche ich mich von Win11 endgültig zu verabschieden.
Ich hatte noch eine 2te m2 und hab die in meinem system gepackt. Kann nun W11 und Bazzite jederzeit dual booten.
 
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@Cl4whammer! Dualboot ist okay, aber das bringt dich nicht wirklich weiter, wenn du wirklich von Win11 loskommen willst. Du wirst immer wieder auf Windows zurückfallen, wenn du es noch installiert hast.
 
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Soll nicht auch mit Kernel 7 endlich der nvidia Treiber besser werden? Das hält mich noch etwas vom Wechsel zu CachyOS ab, das nvidia so viel Leistung verliert.
 
Seit 2013 war Ubuntu mein täglicher Begleiter, doch mittlerweile kann ich die Distribution nicht mehr uneingeschränkt empfehlen. Die Entwicklung von GNOME empfinde ich als problematisch: Der Trend zum Minimalismus wirkt oft wie eine „Wegrationalisierung“ von Funktionen, was zulasten der Nutzerfreundlichkeit geht. Hinzu kommt die Snap-Integration, die durch unzählige Loop-Devices nicht nur die Ausgabe von lsblk unübersichtlich macht, sondern auch technisch oft unnötigen Ballast bedeutet. Auch die Tatsache, dass mittlerweile oft Updates beim Herunterfahren stattfinden stört den Workflow massiv.

Vor einem Monat habe ich den Wechsel zu CachyOS mit KDE vollzogen. Mit dem BTRFS-Dateisystem und dem Limine-Bootmanager läuft das System extrem performant und stabil. Ich bin von der Geschwindigkeit und der Zuverlässigkeit bisher sehr überzeugt. Mit pacman und yay konnte ich bisher jegliche Software installieren, die ich auch auf Ubuntu genutzt habe. Ich war überrascht wie einfach das ging.
 
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Mich interessiert daran eigentlich nur, ob ich weiter mein fvwm mit Config aus den 90ern weiterverwenden kann. Switch von Debian zu Ubuntu und von 16.04 auf 18-22-24 LTS hat es schon überlebt..

Nächstes Jahr im Dezember wird "30 Jahre GNU/Linux" gefeiert. :>)

@Ophilon
Ja, das nervt mich auch. Das System ist eh so viel undurchsichtiger als früher, es laufen unzählige Prozesse. Unter der Haube ist alles viel aufwendiger geworden. Dazu standardmäßig AppArmor mit seiner unfassbar unverständlichen Syntax usw..
 
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Bei den Flavors fällt auf, das Ubuntu Mate fehlt. Da besteht schon länger die Sorge, wie und ob es weitergeht.
 
Nativ Wayland und kein X11 mehr auf einer LTS und so großen Distro wie Ubuntu ist ein großer Meilenstein, das wird sicherlich auch Wayland noch einmal einen großen Boost geben, weil dann alles, was vorher unter Wayland noch Probleme verursacht hat, jetzt zum Umsteigen gezwungen ist.
 
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Krik schrieb:
Nicht versuchen, machen! Ich weiß, das klingt doof, aber genau so läuft das am Ende.

Installiere einfach ein Linux deiner Wahl* und zwinge dich, das mindestens einen Monat exklusiv zu verwenden. Hab am besten gar kein Windows installiert. Dieser Umstand führt dazu, dass du dich mit dem OS beschäftigen musst, dass du nachlesen musst, usw. Nach dem Monat weißt du dann aber, wie der Hase läuft und dann kannst du dich immer noch entscheiden, ob du komplett zurück auf Windows gehst oder lieber auf DualBoot setzt oder einfach bei Linux bleibst.

* Es empfiehlt sich, eine der etablierten Distros zu wählen, z. B. Ubuntu, Fedora oder Mint. Die sind vergleichsweise einfach zu handhaben und haben jeweils eine große Community, auf die man bei Problemen zurückgreifen kann.
Ja bei der Distro fängt es ja schon an... die Qual der Wahl.
Ernsthafte Alternativen die für den Alltag taugen kann man auf 2 Händen abzählen.

Meine engeren Favoriten sind:
Fedora (RedHat/IBM)
(open)SuSE (Deutsche Wurzeln)
Ubuntu, hat die größte Verbreitung und guten Ruf unter Enduser
Manjaro, hat sich aber aus meiner Sicht drastisch verschlechtert
Debian, wenns stabil und getestet sein soll

reizen würde mich:
CachyOS
Pop!_OS

und worauf ich natürlich sehnlichst warte:
SteamOS 4.0, frei für alle Geräte
 
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yahlov schrieb:
Diesmal versuche ich mich von Win11 endgültig zu verabschieden.
Mach einfach =) Habe ich auch durch. Aber lass dir Windows drauf, gnaz leer, also Grundinstalaation.
Dann nur Dinge installieren, die du unter Linux nicht zum laufen bekommst oder was deutlich schlechter / unzufriedenstellend läuft.

Das ist bei mir MS Office wenn ich das mal "brauche", aber auch in eine VM und Stalker 2 läuft nicht schön.

Alles andere mache ich mit Linux. Man muss bisschen lernen aber google, Forum und KI Bots haben gut geholfen. Tipp: Mach dir eine eigne Partition für /home. Falls du dein Linux mal kaputt bekommst, ist nahezu alles wieder da ;)
 
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yahlov schrieb:
Ja bei der Distro fängt es ja schon an... die Qual der Wahl.
Welche Distro du am Anfang nimmst, ist egal. Du weiß doch noch gar nicht, was du genau willst und daher weißt du auch noch nicht, welche deine ist. Wirf eine Münze! Das wird eh nicht deine letzte Distro sein. ;)

Ich habe vor vielen Jahren mit Ubuntu angefangen, später habe ich ArchLinux verwendet und nach einem Intermezzo mit Linux Mint und SteamOS bin ich nun bei CachyOS gelandet. Geschmäcker und Anforderungen ändern sich und du kannst und wirst dementsprechend deine Distro wählen und wechseln.

metallica2006 schrieb:
Das ist bei mir MS Office wenn ich das mal "brauche"
hust LibreOfflice, FreeOffice, OnlyOffice hust
 
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yahlov schrieb:
Diesmal versuche ich mich von Win11 endgültig zu verabschieden.
Bin zum Jahreswechsel, also vor 3 Monaten, quasi aus Versehen von Windows 11 auf Ubuntu 25.10 gewechselt. Ich bereue es nicht (ganz im Gegenteil).

Wegen Arbeitgeberwechsel hatte ich ein zusätzliches Surface Pro 7 rumliegen, darauf wollte ich "einfach mal nur zum Spaß" Linux installieren.
Entgegen meiner Erwartung hat so ziemlich ALLES direkt auf Anhieb funktioniert, alle Anwendungen die ich benötige gab es entweder auch nativ für Linux oder ich habe direkt (bessere) Alternativen gefunden.
Seither habe ich meinen Windows 11 PC kein einziges mal mehr angeschaltet und bis so völlig spontan von Windows auf Linux gewechselt.

Nachtrag: Ich habe ganz vergessen den eigentlichen WOW-Effekt zu erwähnen.
Unter Windows 11 lief quasi ständig der Lüfter des Geräts (ist halt ein dünnes Ultrabook mit dicker CPU). Das Gerät war auch entsprechend warm bzw. heiß.
Unter Linux (Ubuntu) läuft der Lüfter DEUTLICH seltener, an den meisten Tagen überhaupt nicht mehr. Das Gerät bleibt entsprechend kühl.
Mit anderen Worten: Die Hardware wird deutlich effizienter genutzt und fühlt sich auch merklich flüssiger an.
 
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Ophilon schrieb:
Hinzu kommt die Snap-Integration, die durch unzählige Loop-Devices nicht nur die Ausgabe von lsblk unübersichtlich macht, sondern auch technisch oft unnötigen Ballast bedeutet. Auch die Tatsache, dass mittlerweile oft Updates beim Herunterfahren stattfinden stört den Workflow massiv.
Neben der Existenz von Snap in Ubuntu - kann Canonical ja gerne so handhaben - stört mich vor allem, dass Canonical immer mehr und mehr dazu übergeht, über den Paketmanager Snaps statt Debs auszuliefern. Da willst du was mit apt installieren und gehst davon aus, dass es ein ganz normales Systempaket (also deb ist) und dann installiert der dir, ohne es dir zu sagen, einfach ein Snap. In Ubuntu ist in den Paketquellen mWn sogar Firefox gar nicht mehr als Deb vorhanden, sondern nur noch als Snap.

Canonical hat sich in der Vergangenheit auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Snap, Mir, Unity und 2019 der sehr kurzfristige Plan, 32-Bit aus Ubuntu komplett zu verbannen, der dann aber wieder wegen des Backlashs verworfen wurde, sind da noch die bekanntesten Fehltritte. Sehr zum Missfallen der Community.

Ophilon schrieb:
Mit pacman und yay konnte ich bisher jegliche Software installieren, die ich auch auf Ubuntu genutzt habe. Ich war überrascht wie einfach das ging.
Ja, mit pacman und yay bzw. paru ist Software installieren unter Arch Linux schon ziemlich geil. Tatsächlich mache ich das unter EndeavourOS sogar ganz gerne mal einfach mit dem Terminal und weniger mit Octopi/Pamac. ^^ Auch ein Downgrade von Paketen geht mit pacman -U URL/DATEI und dem Arch Linux Archive sehr einfach.
 

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