Das ist eben die Konsequenz und der Preis, den man jetzt als exportabhängige Wirtschaft bezahlen muss, wenn man seit fast vier Jahrzehnten aus Profitgründen Produktionsstandorte, Arbeitsplätze und Wissen nach Asien transferiert und auslagert und somit den eigenen Standort und die Binnennachfrage schwächt.
Die profitablen E-Autos und Akkus bauen jetzt die Chinesen und nicht mehr wir.
Man wird jetzt sehen müssen, wieviel man von den Profiten, die man in den letzten Jahrzehnten gemacht hat, zukünftig wieder abgeben muss.
Alles wird teurer und am Ende bezahlen die Rechnungen immer die Endverbraucher, also wir alle.
Wenn es dann wie jetzt zu Kriegen und Wirtschaftskriegen kommt, steht man mit leeren Händen und dumm da, weil die eigene Wirtschaft in Abhängigkeiten steht, gerade was IT-, Chip- und Halbleitertechnik angeht, die in fast jedem technischen Produkt verbaut sind.
Nicht besser sieht es bei der Energieversorgung aus, wo wir von fossilen Rohstoffen abhängig sind, die zukünftig immer teurer werden, weil nicht unendlich verfügbar, die Ölquellen und Gasspeicher werden ausgebeutet und leergepumpt sein, die Frage ist nicht ob, sondern wann dies soweit sein wird.
Trump will Grönland.
Wenn die Europäer nicht spuren, werden einfach die Zölle erhöht, um unserer exportabhängigen Wirtschaft und damit unseren Arbeitsplätzen massiv zu schaden.
Die Amerikaner fahren dann zukünftig Ford, Jeep, Tesla, Chevrolet, Cadillac anstatt Mercedes, BMW, Porsche, Audi, VW und die Chinesen fahren eh ihre eigenen in China produzierten Autos.
Schrumpft wegen der steigenden Kosten/Preise und damit sinkender Nachfrage die Wirtschaft, kommen Unternehmen in Schwierigkeiten und gehen möglicherweise pleite, Arbeitnehmer verlieren ihre Jobs, das ist dann die logiche Konsequenz daraus.
Und das in einer Zeit, in der der technische Fortschritt, Industrie 4.0 und KI sehr viele Jobs kosten wird und die Konsumnachfrage ohnehin schwach ist.
Unserem Staat brechen die Steuereinnahmen weg und auch der Staat, also wir alle, kommt in Schwierigkeiten.
Alles hängt mit allem zusammen und steht in direkter Wechselwirkung.
Wir sollten wieder mehr in Europa investieren und produzieren, um die Abhängigkeit von uns nicht wohlgesonnenen Regierungen/Staaten zu reduzieren und für mehr Sicherheit und Nachfrage in unserem eigenen Binnenmarkt sorgen.
Mit 742 Millionen Menschen ist unser Binnenmarkt deutlich größer, die USA haben mit 340 Millionen weniger Menschen, die konsumieren können.
Das nennt sich
Protektionismus und lässt sich bei Wirtschaftskriegen zwischen Russland, China und dem Westen wohl nicht vermeiden.