Full-HD Plasma Panasonic: Kurzer Erfahrungsbericht zum TH-50 PZ80 E

DJMadMax

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Ahoi liebe Forengemeinde :)

Anfang der Woche war es so weit und meine Eltern bekamen den ersten Flachbildschirm ihres Lebens, Technik (Plasma) und Modellwahl wurden natürlich auf meinen Rat und Nachdruck hin getroffen ^^

Auch mit "unserem" Vorgängermodell, einem Panasonic TH-50 PX60E, hier in der WG zusammen mit meiner Freundin und ihrer Mutter, war ich von Anfang an begeistert und bin es auch heute noch, was mich bei der Wahl zum Gerät für meine Eltern stark beeinflusste.

Wie sich nun bei ersten Sehtests herausstellt, jedoch absolut gerechtfertigt!

Vorweg: Meine Eltern haben eine große DVD-Sammlung und schauen (über Sat Digital DVB-S) viel TV. Größtenteils also SD-Quellen. Der Sitzabstand meiner Eltern beträgt ca. 2,5 - 2,75 Meter zum 50", was keinesfalls zu gering ist. Für meinen Dad, der mit etwas schlechteren Augen zu kämpfen hat, kommt es daher umso besser. Das Gerät steht auf einem ca. 75cm hohen Schränkchen, wodurch die Bildmitte des TVs genau auf Augenhöhe liegt.

Erste Tests mit einem (ziemlich rotzigen) SkyStar DVB-S Receiver brachten mich schon ziemlich schnell zum Staunen. Die Bildqualität, vor Allem bei den Öffentlich Rechtlichen ist phänomenal. Private Sender reichen nur bei vereinzelnten Sendungen an die Qualität heran, was jedoch bekannt ist. Dennoch wirken auch diese Sender auf einem 50" Trümmer bei nicht allzu großem Sitzabstand durchweg überzeugend. Praktischerweise kam zur richtigen Zeit die Sportschau zur Bundesliga, wo ARD mit der Bildqualität protzen konnte. Schnelle horizontale oder vertikale Schwenks rechnet der Panasonic durchweg zufriedenstellend, minimale Bildunschärfe während der hektischen Kamerafahrten sind normal und fallen nicht weiter ins Gewicht. Der Ball zeichnet sich auch bei hohen Geschwindigkeiten immer gut vom kräftigen Grün des Rasens ab. Nachziehen findet man bei Plasmas natürlich nicht, aber auch das "Afterglow" sucht man hier glücklicherweise vergebens. Artefaktbildung gibt es beim Rasen verblüffenderweise ebenfalls nicht, was aber sowieso größtenteils auf den schlechten Receiver zurückzuführen wäre (wie es auch teilweise bei Pro7 und Co. bemerkbar ist). Das alles natürlich über (zum grottenschlechten SkyStar Receiver passenden) Scartkabel.

Die Paneleinstellungen:
Sämtliche Helferlein, dynamisches Blabla, Farbkorrektur usw. sind AUS!
Kontrast ist werksseitig sehr hoch geschraubt, dieser ist herunter auf ca. 60%.
Farbe, Helligkeit und Schärfe sind werksseitig auf 50%, hiervon wurde lediglich die Farbe minimal (um 1 oder 2 Striche) heruntergestellt.

Das Bild wirkt so durchweg homogen und sehr plastisch.

Anschließend wechselte ich die Signalquelle, ein (ebenfalls sehr in die Jahre gekommener) Sony (*würg* ^^) DVP-400 DVD-Player kommt nun zum Einsatz. Natürlich auch über Scart, ohne jegliche Skalierfunktionen oder Bildverbesserer.

Auch hier überzeugt der Panasonic vollends. Für den ersten WOW-Effekt sorgte der Animationsfilm Madagascar. Sämtliche Strukturen der Tierfelle, die einzelnen Haare der Löwenmähne oder auch die feinen Riefen der Schnäbel der Pinguine werden erschrocken genau herausgezeichnet. Die Holzmaßerung der Tiertransportkisten, als die Protargonisten nach Madagaskar verschifft werden, wirken beinahe schon übernatürlich fein. Gleiches gilt für die Sandkörner am Strand, die in Großaufnahmen genial zur Wirkung kommen.

Um meinen Eltern jedoch zu beweisen, dass auch nicht-animierter Bildinhalt ein tolles Ergebnis liefern kann, legte ich anschließend Transformers ein. Zum Test kam die Szene in der Wüste, als die überlebenden Soldaten des Angriffs auf den Stützpunkt vom Skorpion attackiert werden. Auch hier spielt das Panasonic-Panel die hervorragenden Qualitäten seines geradezu überdurchschnittlichen Scalers aus. Aufgrund des Wüstensettings wirken dunklere Bildinhalte, die vom hellen Wüstensand oder dem strahlenden Himmel umgeben sind zum Angreifen echt. Einzelne Feuerprojektile, herunterstürzendes Mauerwerk und auch hier wieder die Strukturen von Steinmauern oder dem Sand wirken, wie zuvor im getesteten Animationsfilm verblüffend. Sand- oder Rauchwolken zeichnen sich ohne jedwede Artefaktbildung ab. Rechteckmuster machten sich generell nur bei sehr schlechten TV-Übertragungen des DVB-S Receivers bemerkbar, wie bereits weiter oben angedeutet (was eher auf den Receiver, als das Panel zurückzuführen ist).

Zuletzt fehlt noch der Lowlight-Bereich. Also wurde im Film Transformers ein Kapitel weiter geschaut. Optimus Prime und seine Gefolgschaft erreichen die Erde spät nachts. Das erste Aufeinandertreffen von ihnen mit dem jungen Hauptdarsteller spielt sich in einer dunklen und ruhigen Passage der Statt ab, die kaum Lichtquellen aufweist. Das Schwarz des Plasmas wirkt überzeugend und deklassiert (geradezu selbstverständlich) sämtliche LCDs die ich bisher gesehen habe. Auch gegenüber dem älteren Panasonic-Plasma, den ich ja aus dem eigenen WG-Wohnzimmer gewohnt bin, hat Panasonic nochmals zugelegt.
"Schwarz" im Sinne von "Kein Licht" ist es jedoch immer noch nicht, konzentriert man sich ein wenig, fällt auf, dass da noch ein Tick mehr geht. Die Bildschärfe im Lowlight-Bereich ist erschreckend gut, die starken Farbkontraste der Autobots lassen sie in der düsteren Seitenstraße so echt wirken, dass man meint, sie kriechen unmittelbar aus dem Panel.

Allgemein wirkt das Bild plasmatypisch und erinnert stark an eine Kinovorführung - eben genau so, wie es sich der enthusiastische Heimkinofan wünscht.

Generell war bei der Übertragung von DVD-Material überdies keine Spur von Bewegungsunschärfen. Je hochwertiger das Material also wird, desto spielender gelingt es dem Panasonic-Panel, zu (ver)zaubern.

Am kommenden Montag poste ich gern noch etwas zum Stromverbrauch, dann bekommen meine Eltern nämlich das Teufel Hybrid 4.2 (dann habe ich nen Direktvergleich zum Hybrid 5.2 auf den ich auch sehr gespannt bin).

Auf den BluRay-Player warte ich immer noch, der Panasonic DMP-BD55 ist ja aktuell garnicht so leicht zu bekommen und mein Shop des Vertrauens ärgert mich mit Lieferverzug :(

Noch ein kleiner Zusatz:

Der SD-Karten Slot!

Ich hätte ja nicht gedacht, dass so etwas irgendwie Sinn machen könnte, jedoch wurde der natürlich auch gleich getestet. Die Ladezeiten sind nicht die Allerschnellsten, jedoch erträglich. Die Navigation im Menü ist sehr einfach und die Vorschau der Thumbnails, die man gleich seitenweise und verhältnissmäsig zum Aufbau eines einzelnen Vollbildes recht schnell durchscrollen kann, ist komfortabel gestaltet. Die Bilder werden im korrekten Seitenverhältnis angezeigt, gegebenenfalls gibt es also seitliche oder horizontale Streifen, wo das Bild nicht formatfüllend vorliegt. Es lohnen sich also besonders 16:9-Aufnahmen, was die gängigsten Digitalkameras heute bereits beherrschen. Hier macht sich das FullHD-Panel auch schnell bemerkbar, selbst in unmittelbarer Nähe vor dem Gerät wirkt jedes Bild scharf, farbecht und flimmerfrei. Auch eine Dreh-Funktion für die Bilder ist vorhanden. Was zu fehlen scheint, ist ein Zoom! Das wäre eine wirkliche Verbesserung. Aus der Fernbedienung, bzw. dem Onscreen-Display heraus suggerierte sich mir ein solcher jedenfalls nicht. Eventuell steht in der Bedienungsanleitung beschrieben, wie der Zoom (sofern vorhanden) funktioniert, alternativ sollte das hoffentlich mit neuer Firmware eingeführt werden, das wäre eine wirkliche Verbesserung für den Picture-Modus.

Soviel zu meinem persönlichen Ersteindruck!

Vielleicht auch interessant:
Panasonic TH-50 PZ80E bei Area-DVD im Test

Vom verlinkten Test habe ich mich übrigens nicht in meinem Urteil beeinflussen lassen sondern dies selbst geformt. Den Test habe ich jedoch schon zur Erscheinung gelesen und das Urteil hat mich nur bestärkt in der Annahme, dass der PZ80E das richtige Gerät für meine Eltern (und im kommenden Frühjahr auch für mich in meinern euen Wohnung) ist.

Nebst angesprochenem Panasonic DMP-BD55 Blu-Ray Player fehlt aktuell auch noch ein hochwertiger DVB-S Receiver. Letzterer wird ziemlich sicher ein TechniSat DigiCorder HD-S2, von dem man ebenfalls nur Gutes liest.

03.12.08 - Update zum Stromverbrauch, dem TechniSat DigiCorder HD-S2 sowie dem Teufel Theater Hybrid 4.2

Mittels Voltcraft Energy Check 3000 ließen sich ganz interessante Ergebnisse ermitteln. Der Peak-Verbrauch kann bei dem Plasmabildschirm bei vollem Weiss-Inhalt auf knapp über 500 Watt steigen. Gleichzeitig jedoch kann der Stromverbrauch, selbst bei formatfüllendem 16:9 Bildinhalt bei gerade einmal 220 Watt liegen - bei etwas dunklerem Bildinhalt.

Der Durchschnittsverbrauch ist daher stark vom Material abhängig, das betrachtet wird. Bei einem eher helleren, farbenfrohem Animationsfilm wird der Durchschnittsverbrauch bei etwa 350 Watt liegen, wärend bei einem düsteren Film wie z.B. Departed nicht mehr als 300 Watt im Duchschnitt zu Erwarten sind. Ein 50" LCD-Bildschirm wird hier nicht viel besser abschneiden. Diese Messungen wurden im Panasonic-eigenen Kino-Modus durchgeführt, natürlich bei abgeschalteter Stromsparfunktion. Diese funktioniert zwar mittels automatischer Helligkeitsreduktion dem jeweiligen Bildinhalt angepasst sehr gut (teils Stromersparnis von bis zu 100 Watt), jedoch sind teils Defizite im Kontrastbereich auszumachen.

Zum Satellitenempfang:
Der TechniSat DigiCorder HD-S2 übertrifft meine Erwartungen. Dank internem Scaler (bis zu 720p oder 1080i) und natürlich vorhandener HDMI-Schnittstelle ist die Qualität, selbst bei SD-Material, wirklich beeindruckend. ARD, ZDF und die anderen Öffentlich Rechtlichen spielen hier wieder überlegen in einer eigenen Liga. Egal ob 4:3 oder 16:9, bei Moderatorinnen werden feine Haarstrehnen sehr deutlich durchzeichnet, Sandstrände oder Steinstrukturen wirken enorm plastisch. Bei den privaten Sendern ist das leider nicht durchweg - bei vereinzelten Sendungen jedoch ebenfalls zu beobachten. Wärend ich diese Zeilen schreibe, läuft gerade "Eine schrecklich nette Familie" auf Kabel 1. Die Bildqualität ist dem Alter entsprechend, der DigiCorder HD-S2 performed jedoch hervorragend und lässt das Bild, selbst auf einem 50" Plasma bei unter 3 Meter Sitzabstand nicht zu verwaschen erscheinen. Trotz deaktivierter "Noise Reduction" (Rauschunterdrückung für minderwertiges Bildmaterial) steht das Bild sauber und ohne Flackern - auch keine Moiré-Effekte treten auf.

Der absolute WOW-Effekt kommt jedoch beim Zuschalten eines HD-Senders, beispielsweise "Simul HD", "Anixe HD" oder "Astra HD Test". Auch, wenn hier lediglich 720p ausgestrahltwird, so wird schnell deutlich, was heute ohne Weiteres im herkömmlichen TV-Betrieb zu erreichen ist. Schnelle Schwenks, starke Kontrastbereiche, das ist alles belangenlos. Jedes Einzelbild der gesendeten Testdokumentation von Simul-HD (eine sich ständig wiederholende Sendung über altertümliche Ruinen im Wüstensand) wirkt gestochen scharf ud geradezu wie ein Foto. Die Strukturen des gealterten Sandmauerwerks wirkt so echt, dass man das Verlangen hat, einen Besen zu holen, um die abgebröselten Sandkörner rund um den TV-Tisch wegzufegen ^^

Übrigens ist mittlerweile auch das Teufel Theater Hybrid 4.2 eingetroffen und aufgestellt. Den gesamten Höreindruck hier zu schildern wird schlichtweg zu aufwändig, deshalb beschränke ich mich kurz auf´s Wichtigste: Mittels digitalre Zuspielung (optisch) kann davon ausgegangen werden, dass der Klang - wenn überhaupt - nur über die verbauten Analogwandler im Denon AVR 2803 beeinflusst werden, da bis hierhin ein unveränderte Bitstream direkt von der CD erfolgt. Im Sterebetrieb traut man seinen Ohren kaum. Ist man erst einmal mit dem Einmessen und richtigen Ausrichten/Anwinkeln der beiden Frontlautsprecher fertig, wirkt die gehörte Musik durchweg einfach neu - so kennt man die Lieder nicht, wenn man zuvor keine solch hochwertigen Lautsprecher sein Eigen nennen durfte. Die Bühne steht absolut stabil und je nach Song geht die Bühnentiefe noch einige Meter hinter den Lautsprechern weiter. Der Mehrkanalton ist be Stereosignal ebenfalls überzeugend, hier ist jedochwichtig, dass der Verstärker über einen hochwertigen Dolby PL-II(x) Decoder verfügt. Generell löst sich auch hier jedoch jeder Ton sehr gut von allen fünf Boxen. Der Centerlautsprecher fügt sich - wie es AreaDVD schon in ihrem Test beschrieben hat - tatsächlich überdurchschnittlich und absolut nahtlos ins Klanggeschehen ein. Beispiels eine Live-Aufnahme von Harry Belafonte wirkt derart plastisch, dass man den netten Entertainer geradezu anfassen möchte, wärend er hektisch über die Bühne rennt und permanent seinen Standot wechselt. Der Bassfetischist wird ebenfalls vollauf bedient. Dank der beiden aktiv betriebenen 25cm Langhub-Subwoofer im Bassreflexformat ist ein sehr knackiger, durchaus dynamischer und antrttsschneller Bass zu erwarten. Der auf der Rückseite der Boxen befindliche Wahlhebel von "-3db, 0db, +3db" will weise gewählt werden. Gerade in kleineren Räumen ist es sinnvoll, die eiden Subwoofer auf -3db zu stellen, da man sonst schnell in Versuchung gerät, den Subwooferpegel am Verstärker doch ziemlich weit in den Minusbereich zu drehen. Die Crossover-Frequenz erfolgt mittels Denon-Verstärker übrigens bei üblichen 80Hz - weniger würde ich den 13cm Lautsprechern bei höherem Pegel nur ungern zumuten. Dennoch gelingt der Übergang von Bass und Satelliten sehr gut und wirkt keinesfalls herausstechend oder ortbar.

Meine Eltern setzen nun noch einen drauf - da beide ihre eigenen Plätze auf der relativ großen Couch haben und hier natürlich je nach Sitzposition ein sehr unterschiedlicher Klangeindruck entsteht - soll ein neuer Verstärker mit Audyssey MultEQ daher. Dies funkioniert übrigens verblüffend gut, aus eigener Erfahrung kann ich dies über einen Denon AVR 2807 sowie dem Teufel Theater Hybrid 5.2 sagen - auch aus meinem eigenen Auto kenne ich diese Funktion, da Alpine bei den höherwertigeren Autoradios ebenfalls Audyssey´s MultEQ nutzt.

Mehr Infos dazu:
www.Audyssey.com

Cya, Mäxl
 
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AW: Kurzer Erfahrungsbericht zum TH-50 PZ80 E

Was mir jetz ma wichtig wär, was zieht der denn wirklich an Strom ?
Könntest da man nen Zähler zwischenklemmen ?
So abends 2Std lang oder so.
Das wär echt ma nen Wert zum vergleichen....
 
Das werde ich am Montag gerne nachliefern, da ich über das gleiche (simple, aber effektive ^^) Strommessgerät verfüge, wie jenes, das uns aus den ComputerBase-Tests bekannt sein sollte.

Allgemein muss man sich hier aber keine utopischen Vorstellungen machen. Die Technik eines Plasma-Panels kann im Peak (also bei maximal möglicher Stromaufnahme) natürlich über einem LCD liegen, im durchschnittlichen Betrieb liegt ein LCD-Panel bei gleicher Größe jedoch tatsächlich auf dem gleichen Niveau, wie der Plasma (das zeigt sich auch bei unserem bereits 2 Jahre alten HD-Ready Panasonic TH-50PV60E - ebenfalls ein 50" Plasma-Panel).

Genaueres folgt am Montag.

Cya, Mäxl (der übrigens ohne Weiteres bereit ist, im Jahr 50 Euro mehr im Jahr für ein tolles Hobby zu bezahlen)
 
Netter Testbericht.
Ich kann DJMadMax nur zustimmen. Das einzige was mich an dem TV stört ist die Fernbedienung, sie sieht zwar gut aus und liegt gut in der Hand, aber man muss sie direkt auf den Sensor richten und ziemlich fest zudrücken.
Ich bin von einem 42" FullHD-LCD umgestiegen, und bin von den Farben und dem Schwarzwert sehr begeistert.
Auch bei schlechten Blickwinkeln hat man noch ein gutes Bild.
Über die Skalierung kann ich relativ wenig sagen, da bei mir alles über meinen Onkyo-AV-Receiver läuft und spätestens da auf 1080p hochskaliert wird.
 
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Kann jemand berichten wie das Bild bei analogen Signal ist? Also KabelBW analog

Danke und gruß

Erik
 
Da ja in dem vorliegenden Erfahrungsbericht auch nur über Scart, also Analog, zugespielt wurde. Macht es keinen unterschied ob Kabel Analog oder Digital oder Sat Analog / Digital.

Gruß
 
Doch, das macht schon einen Unterschied. Es macht ja sogar schon einen Unterschied von Kanal zu Kanal.
Analog-TV unterliegt noch vielen anderen Einflüssen und Ursachen, als bspw. von einem DVD-Player über Scartanbindung, weil schon ein höherwertigeres Signal ins Kabel eingespeist wurde. Dann kommt auch hinten mehr raus.
Übrigens schlecht umgesetztes HDMI sieht mitunter nicht besser als gutes Scart aus. (vorallem bei SD)

Allgemein kann man sagen, je größer die Diagonale umso körniger oder matschiger das Analog-TV, wenn man nicht weit, weit genug weg sitzt. :)
Ein Plasma merzt aber aufgrund seiner minimalen Unschärfe ggü. LCD und je nach seiner Auflösung (für analog gilt durchschnittlich, umso niedriger, umso besser) einige Defizite ggü. dem LCD wieder aus. An eine gute Röhre kommt aber auch dieser nicht ran, bzgl. Analog-TV. Aber aktuelle Geräte kommen schon recht nah heran.
 
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Es sollte schon klar sein das wenn die Quelle schlecht ist, der Übertragungsstandard das nicht wieder ausbügeln kann. Im zusammenhang mit einem Digitalen Display spielt es eben keine Rolle in welcher Form das Bild gesendet wird, lediglich in welcher form es an den TV weitergegeben wird.

DMax, Giga TV oder NTV sehen beschissen aus egal ob Sat Analog oder Digital, ZDF sieht Digital hervorragend aus und wenn die Analoge Satanlage gut ist auch über Sat Analog.

Einen großen schritt nach forne macht man in Punkto Bildqulität wenn man DVB-S/C über HDMI weitergibt und Sat Analog herkömmlich übe Scart. In diesem Fall würde ich dann schon sagen das Digital besser aussieht wie Analog.

Gruß
 
Das ist vollkommen richtig. Der Plasma besitzt dazu natürlich einen eingebauten DVB-T Receiver, das darf man nicht vergessen. Daher muss kein Bild über Scart eingespeist werden - sofern kein separater Receiver zum Einsatz kommen soll. Hinzu kommt natürlich, dass nicht jeder über ausreichend starkes DVB-T verfügt.

Dennoch, es wurde bereits angesprochen:
Allgemein kann auch die SD-Zuspielung (also 576i und 576p) enorm hochwertig ausfallen. Die Öffentlich Rechtlichen geben hierbei ganz klar die Richtung an. Private Sender sehen eher bescheiden aus, nur bei ganz wenigen Übertragungen ist die Qualität gerade so passabel. Der im Panasonic verbaute Scaler tut hier zwar sein Bestes, kann aber auch nichts herbeizaubern, wo vorher schon nicht viel vorhanden war (sprich: das Quellmaterial verbessern).

Schaut man sich z.B. einen HD-Testsender (über DVB-S2: Anixe HD, Astra HD Test) an, so kann man selbst über Scart ganz schnell ins Staunen kommen. RGB/YUV kann immerhin auch 1080i übertragen.

Dennoch sollte man sich darüber im Klaren sein, dass ein hochwertiges TV-Gerät (egal ob Plasma oder LCD) auch über hochwertige Zuspieler bzw. Signalquellen verfügen sollte. Was nutzt das beste Panel, wenn man tatsächlich nur SD-TV Material schaut. Hier würde auch ein kleineres HD-Ready Panel reichen.

iceman:-) schrieb:
Einen großen schritt nach forne macht man in Punkto Bildqulität wenn man DVB-S/C über HDMI weitergibt und Sat Analog herkömmlich übe Scart. In diesem Fall würde ich dann schon sagen das Digital besser aussieht wie Analog.

Generell sollte das Material über HDMI zugespielt werden. Einerseits ist der Kopierschutz, bzw. die Decodierung via HDCP gewährt, andererseits gibt man das Material (je nach Einstellung am Receiver) unbearbeitet an den TV weiter, sodass der verbaute Scaler hier das einzige Bauteil ist, welches die Bildqualität im Nachhinein beeinträchtigt. Generell sollte man testen, ob der TV-Scaler, oder der im Signalgerät verbaute Scaler die besseren Ergebnisse liefert. Auch AV-Receiver haben mittlerweile schon im Preissegment ab 500 Euro recht brauchbare (Faroudja) Scaler verbaut, die bis zu 1080p unterstützen.

Cya, Mäxl (der immer noch den Stromverbrauch nachzureichen schuldig ist - und erst wieder nach Gambach zu seinen Eltern kommen muss ^^)
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei der ganzen Diskussion geht jetzt hier ganz die Frage nach dem Stromverbrauch verloren :). Also brauch ich eigenes kleines Kraftwerk oder ist da kein Unterschied zum LCD oder auch Beamer?

PS: Ah sorry, jetzt erst das Kleingedruckte gelesen.
 
Stell die helligkeit und den Kontrast auf unter 50 % damit die Plasma Zellen sich die ersten 100 Stunden einfahren, dann ist die gefahr geringer das es einbrennt.



Hat das Gerät Lüfter ?Wieviel und sind sie zu hören ?

Und wie teuer und wo gekauft?
 
Zum Stromverbrauch:
Ein eigenes Kraftwerk wird sicherlich nicht gebraucht. Im Vergleich zum LCD "schätze ich", dass der Verbrauch um maximal 50 Watt, bei gleicher Panelgröße, höher liegen wird, also zu verkraften (ich messe noch, ich habe kommende Woche Urlaub und komme dann wieder zu meinen Eltern, bei denen der Plasma wie bereits erwähnt, im Wohnzimmer steht).

Das war bisher auch nie anders, es ist und bleibt einfach eine Mundpropaganda, die dem Plasma einen so urig hohen Stromverbrauch suggeriert. Ein gleichteurer Beamer beispielsweise frisst locker 300 Watt aus der Dose (und gibt im Gegensatz zum Plasma einen Großteil dessen als reine Hitzeentwicklung ab).

Zum Lüfter:
Es sind auf der Rückseite, ganz ohen schräg angewinkelt, ganze drei Stück verbaut. Diese drehen jedoch so leise, dass man sie bei ca. 2,5 Meter Sitzabstand (sehr gering ^^) nur bei komplett leiser Umgebung wahr nimmt. Dann sind sie jedoch auch nicht störend, schleifend oder brummend, sondern geben lediglich das leise Luftumwälzgeräusch von sich. Sobald ein normaler Sender, z.B. Nachrichten laufen, in dem es nicht einmal Hintergrundmusik oder andere Ambientgeräusche gibt, ist es unmöglich, sie wahr zu nehmen.

Cya, Mäxl

EDIT:

Bezogen wurde das Gerät über www.RedCoon.de für schlappe 1529 Euro (siehe Link).

Eine tolle Option bei RedCoon ist übrigens der Geräteschutzbrief, der wahlweise drei oder gar fünf volle Jahre erweiterte Händlergewährleistung, ähnlich der Herstellergarantie gibt (keine herkömmliche Gewährleistung). Bei einem etwas teureren HiFi-Gerät macht dies meiner Meinung nach auch durchaus Sinn. Niemand möchte, dass ein teuer erworbenes Gerät kurz nach Ablauf seiner Garantiezeit den Geist aufgibt.

EDIT2:
Update vom 03.12.2008

Wie man im ersten Post sehen kann, gibt es Updates bezüglich des Stromverbrauchs, der Performance des neuen Satellitenreceivers sowie des zum TV dazugekommenen Surroundsystems.
 
Zuletzt bearbeitet: (Neues im ersten Posting)
Danke DJMadMax, das sieht doch noch venünftig aus mit dem Stromverbrauch.
Muss ich nur noch meine alte Möhre loswerden. :D
 
Als weitere Information möchte ich das Thema "24p Playback" noch mit in diesen Thread einbringen.

Bereits in diesem Posting zur Beratung eines Panasonic TH42-PZ85 habe ich dazu etwas geschrieben, daher hier mein Komplettzitat zu 24p und Panasonic Plasna der 11. Generation:

DJMadMax schrieb:
Ich habe gerade meinen ersten BluRay-Film komplett angeschaut.

Equipment:
Panasonic TH-50 PZ80E
Panasonic DMP BD35EK
HDMI-Kabel 2 Meter 1.3b

Ursprünglich sollte es der BD55 werden, da jedoch die Audio-Sektion sowieso über HDMI läuft und an einen hochwertigen Onkyo 805er weitergegeben wird, der sämtliche neuen Tonformate beherrscht, fiel die Wahl letzten Endes doch auf den absoluten Preisknüller BD35 - der nämlich ausser den fehlenden Analog 7.1 Ausgängen dem großen 55er Model in nichts nachsteht.

Beide Geräte, also sowohl der Plasma-TV, als auch der BD35 (der BD55 natürlich auch) beherrschen das 24p Playback. Beim Einlegen von "Born to be wild" zeigt der BD35 auch brav auf dem Plasma an, dass eine 24p-Disc eingelegt ist (das 24p-Playback muss zuvor im BluRay-Player Setup aktiviert werden).

Ich habe verschärft auf Schwenks jeglicher Art geachtet, Kamerafahrten, horizontale, vertikale, diagonale Schwenks. Es ist einfach ein Traum, einfach göttlich. Hier ruckelt nichts!

Achja, der Player beherrscht ein Standbild, wie ich es so noch nie (bei keiner DVD, nichts) erlebt habe! Der Player scheint tatsächlich beim Pausieren eines Filmes zum "nächstgelegenen" Vollbild zu springen und hält dies fest. Dank nativer 1080p der BluRay sowie des TVs sieht das Bild wie gemalt aus, einfach herrlich. Glücklicherweise überträgt sich dieser grandiose Bildeindruck aber auch auf Bewegtbilder ^^

Also für mich bleibt es ganz klar: Der PZ80E ist ein absoluter Preishammer, egal in welcher Größe!

Cya, Mäxl

Cya, Mäxl
 
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