News FuzeDrive SSD: Enmotus gießt SLC-Caching-Software in Hardware

sdffffds.sadofi

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Nur muss dann auch das Filesystem erweitert werden und es müssten alle Daten intern umkopiert werden, da sie sonst beim Schreiben sehr lahm wäre, weil dann bei MLC das zweite, später immer das dritte und am Ende im QLC Modus immer jeweils das vierte Bit einer Zelle beschrieben werden müsste, immer länger dauert. Vom Risiko das Low-page-corruption gar nicht zu reden. Sowas wird also wohl kaum möglich sein und wenn man sie leert, müsste man das Filesystem auch wieder verkleinern um zurück in den Pseudo-SLC, MLC oder TLC Modus kommen zu können und müsste man der SSD dann auch noch irgendwie mitteilen das man die Größe des Filesystems angepasst hat.
das dateisystem muss ja nicht für das betriebssystem transparent sein, sondern vom controller intern verwaltet. aber an die zusätzlichen schreibvorgänge hab ich wirklich nicht gedacht. dadurch wären ja alle vorteile zunichte gemacht und man hätte doch wieder nur eine 100%ige qlc mit extremen wear-leveling.

das benutzerdefinierte festlegen würde mich aber reizen: 2tb qlc kaufen und als 500gb slc konfigurieren. falls ich später mal mehr platz und weniger performance brauch, konfiguriere ich neu (mit datenverlust).
 

Holt

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das dateisystem muss ja nicht für das betriebssystem transparent sein, sondern vom controller intern verwaltet.
Sowas gibt es aber bisher nicht, aller bisherigen Filesystem sind Teil des Betriebssystems und alle HDDs und SSDs stellen immer nur einen linearen Adressraum mit einer bestimmten Anzahl an LBAs bereit. Das was Du willst, könnte dann vielleicht in der Form der Key Value SSDs umgesetzt werden, aber dies Konzept ist bisher allenfalls als Prototyp umgesetzt worden und bis man sowas im PC verbauen kann, dürfte noch Jahre dauern, wenn es sich denn überhaupt jemals durchsetzt. Bis dahin dürfte es dabei bleiben, dass der Host die Aufteilung des Adressraums verwaltet und zwar von der Unterteilung in Partitionen über das Filesystem mit seinen Ordnern und Dateien. Eine SSD oder HDD weiß von all dem nichts und bekommt nur Befehle ab einem bestimmten LBA die nächsten x folgenden LBAs zu lesen oder zu beschreiben, aber was für eine Bedeutung die Daten haben, ob es die Partitiontabelle oder Metadaten des Filesystems oder Nutzdaten einer Datei sind, davon wissen die Controller von SSDs oder HDDs gar nichts.
 
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