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Für 277 € Aufpreis kann der TE bestimmt 16 GB RAM organisieren.
Davon abgesehen könnte es sinnvoller sein, dass Geld in eine dicke 2 TB-SSD zu investieren, damit die Festplatte selten bis gar nicht anspringen muss. Muss auch nicht unbedingt die teure Samsung sein. Wenn extrem große Dateien nicht täglich vorkommen, kann man die lärmende Festplatte auch ganz rauswerfen (sprich: in ein externes Gehäuse verbannen). Das Abschalten meiner Festplatte macht sich bei mir durchaus angenehm bemerkbar, obwohl schon ein leises Modell verbaut ist. Aber lautlos ist halt spürbar besser als leise rauschend.
Wie viel RAM er wirklich braucht, muss er vorher ermitteln.
Für "Photoshop Heavy Load" weist der THG-Test auch gerade mal 1 % "Verbesserung" durch Optane aus, das ist im Rahmen der Messungenauigkeit.
Userberichte, die der Aussage "Anwendungen werden nicht schneller gestartet oder installiert"
Ich kann diese Aussage nur unterstützen. Bei User-Meinungen kommt es (genau wie bei der Presse) immer darauf an, wen man fragt. Bei manchen genügt schon ein Fläschchen mit Bachblüten auf dem PC, damit sie glauben, der PC sei jetzt schneller. Zeitschriften wie PC Welt, Chip und Konsorten leben ausschließlich davon ("Kaufen Sie die neue CHIP, und machen Sie ihren PC 300 % schneller, kostenlos!").
Computerbase hat als Zielgruppe maßgeblich Consumer. Bei der Intel 750 bzw. besonders bei der 960 EVO und Pro bzw. deren Vorgängern wurde viel von der massiven Leistungssteigerung geredet. Das führte dazu, das viele Consumer sich so was gekauft haben und dann schwer enttäuscht wurden, da sie davon kaum profitierten. Es ist insofern absolut richtig, dass Computebase sehr deutlich auf diesen Umstand verweist: der Aufpreis rechtfertigt sich maßgeblich erst bei entsprechenden Anwendungen. Was Computerbase hierbei aber ein wenig aus den Augen verliert, ist, dass die geringe Queue-Tiefe, bei der die Optane bereits ihre Leistung entfaltet, sie auch in normalen Anwendungsszenarien durchaus von einer 960 Pro oder Evo abhebt. In der Regel lohnt dafür aber der Aufpreis nicht. Wenn die anderen Größen auf den Markt kommen, kann sich das aber drehen. ist natürlich Luxus, aber nicht sinnfrei. Wenn aber wie evtl. hier mehrere Sachen zusammen kommen, kann man mit der Optane sogar Geld sparen. Ob sie hier Sinn macht, ist bisher unklar. Es macht also durchaus Sinn, das zu prüfen anstatt pauschal eine Optane immer auszuschließen, weil Computerbase diesmal vorsichtig war.
Ergänzung ()
Klar, es gibt auch andere Varianten. Man kann drüber nachdenken, große SSDs statt der Festplatte einzusetzen. Das beschleunigt aber die Adobe-Produkte nicht. Der TE will eine 960 Pro 512GB, was nicht verkehrt ist. Der Aufpreis zur Optane 280 GB ist da gar nicht so groß und ich vermute, das reicht genauso an Platz. Wenn man damit noch den Sprung auf 32GB RAM vermeiden kann, ist das sogar die billigere Variante.
Die 480 GB sehe ich hier halt nicht, da würde ich Dir recht geben, der Aufpreis wäre zu hoch. Meine Annahme basiert darauf, dass die kleine Größe völlig ausreicht und man damit den Sprung auf 32 GB RAM sparen kann. Dann macht die Optane Sinn :-) ... sonst eher nicht.
Kostet 600 €.
Deutlich zu langsam für Videobearbeitung, auch bei den anderen Adobe-Programmen gerne mal zu langsam, hängt davon ab, was man macht. Hinzu kommt, dass der TE ja bereits eine 250GB SSD und eine 1TB HDD hat, die dann überflüssig würden.
Kostet 540 €
Ist schneller. Und billiger. Spiele auf die vorhandene SSD, Daten auf die vorhandene HDD - und gut ist.
Die Frage hier war aber auch gar nicht normale SSD gegen Optane, sondern 500 GB 960 EVO gegen 512 GB 960 Pro sowie 16GB RAM oder 32 GB RAM. Und da sage ich: Optane mit 16GB RAM in Erwägung ziehen.
Ergänzung ()
Um die vom TE gestellte Frage mit meiner Alternative auch mal preislich gegenüber zu stellen:
Von dem, was der TE bisher preisgegeben hat, behaupte ich, dass er 32GB RAM nur gelegentlich benötigt und die Performance der 960 EVO und PRO käme auch nur gelegentlich zum Einsatz. Die Optanelösung würde die gelegentlich fehlenden 16Gb RAM ausgleichen können - und wäre immer spürbar, nicht immer massiv, aber dennoch. Daher eine überlegenswerte Variante.
Das tust du sehr ausdauernd. Ob es reicht, um ihm eine Optane anzuschnacken, weiß ich ja nicht.
Er hätte dann zu wenig Speicherplatz und nur halb so viel RAM. Beides dürfte für ihn nie überflüssig sein, vor allem SSD-Speicher kann man nie genug haben.
Das tust du sehr ausdauernd. Ob du damit deine Optane wirklich an den Mann bringen kannst und genug Abschlüsse erzielst, weiß ich ja nicht.
Er hätte dann zu wenig Speicherplatz und nur halb so viel RAM. Beides dürfte für ihn nie überflüssig sein, vor allem SSD-Speicher kann man nie genug haben.
Warum musst Du eigentlich immer persönlich werden. Bleib doch mal sachlich. Oder reicht es dafür nicht? Ad Hominem zur Ergänzung?
Der TE ist seit vielen Jahren mit 250GB SSD und 1TB HDD ausgekommen. Auch jetzt ist nicht erkennbar, dass es ihm tatsächlich um eine Erhöhung der Speicherkapazität geht. Er bleibt ja bei seiner 1TB HDD. Die Optane reicht locker für das OS, die Adobe-Suite und die Arbeitsdateien. Da wird noch reichlich Platz frei sein. Er beschreibt ja auch, dass er fertige Ergebnisse hinterher auf die HDD verschiebt. Im Weiteren wird die Optane nicht langsamer, wenn sie voll wird und verliert weniger bei der Formatierung. Insofern reduziert sich der Größenunterschied.
Ergänzung ()
Nebenbei: Dass er mit vergleichweise wenig Speicherplatz auskommt, kann ein Indiz sein, dass er auch nicht viel RAM braucht. Daher vermute ich ja auch, dass er den nur gelegentlich benötigt. Und die Optane ist da schnell genug, dass er keinen Unterschied merkt, da die CPU dann die Grenze ist.
Die Erfahrung zeigt eigentlich, dass man nie genug Platz haben kann, so lange er schnell und lautlos ist.
Darüber hinaus müsste dir seine 1 TB HDD eigentlich sagen, dass er beim Videoschnitt kein Hyper-Mega-Extrem-Nanosecond-Poweruser sein kann. Er schreibt auch, dass das er derzeit kaum Videoschnitt macht.
Mir wäre das ja egal, ich muss hier nichts verkaufen, es würde mich nur wundern.
vielen Dank für die wirklich ausführliche Erklärung der Optane.
Ich denke, dass sie für mich nicht in Frage kommen wird. Wenn überhaupt, dann hole ich mir von Anfang an 32GB RAM.
Im Büro, wo ich 16GB RAM habe, stoße ich manchmal an die Grenzen. Dies passiert, wenn ich extrem große Vektor-Dateien öffne und diese viele Polygone besitzen. In ferner Zukunft werde ich 4K Videos schneiden, da werden 32GB RAM wahrscheinlich auch Sinn machen. Allerdings ist das noch in ferner Zukunft. Daher dachte ich, dass ich erst einmal mit 16GB auskomme. Dass das hier solch eine Diskussionen auslöst, hätte ich nicht gedacht.
CPU / Prozessor
Hat hier jemand Erfahrung mit der AMD Threadripper? Ist diese besser als der Intel Core i7-8700K, 6x 3.70GHz. Macht es in euren Augen mehr Sinn, sich für diesen zu entscheiden? AMD selbst behauptet, dass alles mit der möglich sei.
Mainboard
Total verunsichert bin ich gerade bei dem Mainboard. Ich denke, dass ich hier doch eventuell mehr Geld in die Hand nehmen sollte. Wenn ich mir die ganzen Komponenten ansehe die verbaut werden, sollte das System wirklich ein vernünftiges Mainboard besitzen, da das die Grundlage für alles andere ist. Sollte ein sonst gutes Mainboard etwas länger zum Booten des Systems brauchen, sehe ich das nicht so schlimm. Mir ist es egal, ob mein System 15 Sek. oder 25 Sek. braucht. Das Teil sollte Zukunftssicher sein • Die Möglichkeit bieten vernünftig die CPU zu übertakten, wenn gewollt • mindestens ein USB TYP-C Anschluss besitzen • min. 6x USB Anschlüsse besitzen (2x USB 2.0 - für Tastatur und Maus / 4x USB 3.1 - für externe HDD´s etc.) - umso mehr USB Anschlüsse, umso besser • max. 64GB RAM fassen, min. CL? • Habe ich irgendwas vergessen?
Hmm, so unsicher, wie du bist, sagt mir mein Gefühl, dass du kleiner anfangen solltest. Vielleicht lieber eine aufrüstbare Plattform nehmen.
Wie sicher bist du denn, dass du mal 4K-Videos schneidest musst (reicht FullHD nicht?) ?
Und wird das die gesamte PC-Nutzung dominieren, oder ist es eher "eine von mehreren" Aufgaben?
Ich bin mir nicht wirklich unsicher, nur auf der suche nach dem "richtigen" Mainboard. Da ich dies als die Grundlage für das gesamte System betrachte.
Wieso sollte ich erst klein anfangen und dann aufrüsten? Tut mir leid, aber das ergibt für mich kein Sinn, dadurch sehr viel mehr Geld ausgebe. Das System, soll von Anfang an vernünftig aufgesetzt bzw. konfiguriert sein.
Wenn ich mir jetzt erst kleiner Komponenten anschaffe und in einem oder zwei Monaten wieder aufrüste, habe ich mindestens 1/3 mehr bezahlt. Da ein "vernünftiges" Budget vorhanden ist, sollte das System auch dementsprechend aufgezogen werden.
In Zukunft werde ich öfter 4K Videos schneiden müssen, ja. Hier dann mal vielleicht in RAM zu investieren bzw. aufzurüsten (32GB/64GB) ist in Ordnung.
Das Board ist relativ egal. (Fast) alle aktuellen Boards können 64GB RAM fassen. Sonstige Anschlüsse sind auch massig vorhanden. USB-C kann man auch später nachrüsten, wenn unbedingt nötig. Nur wegen USB-C lohnt es sich auf jeden Fall nicht 100€ mehr zu zahlen.
Ich bin mir nicht wirklich unsicher, nur auf der suche nach dem "richtigen" Mainboard. Da ich dies als die Grundlage für das gesamte System betrachte.
Wieso sollte ich erst klein anfangen und dann aufrüsten? Tut mir leid, aber das ergibt für mich kein Sinn, dadurch sehr viel mehr Geld ausgebe. Das System, soll von Anfang an vernünftig aufgesetzt bzw. konfiguriert sein.
Wenn ich mir jetzt erst kleiner Komponenten anschaffe und in einem oder zwei Monaten wieder aufrüste, habe ich mindestens 1/3 mehr bezahlt. Da ein "vernünftiges" Budget vorhanden ist, sollte das System auch dementsprechend aufgezogen werden.
In Zukunft werde ich öfter 4K Videos schneiden müssen, ja. Hier dann mal vielleicht in RAM zu investieren bzw. aufzurüsten (32GB/64GB) ist in Ordnung.
Wenn Du jetzt 2x8 GB RAM einsetzt, kannst Du später maximal auf 4x8GB aufrüsten, nicht aber auf 64GB. Im Weiteren kann es Dir passieren, dass der RAM selbst bei gleicher Marke und Typenbezeichnung, zu einem späteren Zeitpunkt gekauft, mit dem aktuell gekauften RAM nicht mehr zusammenläuft, da bis dahin evtl. andere Chips verbaut werden. Im Serverbereich gibt es deswegen Riegel zu kaufen, die man garantiert später noch mit gleichen Chips bestückt bekommt. Kostet dann das doppelte. So was gibt es im Consumerbereich nicht. Das gilt umso stärker, als dass Du keinen Jedec-konformen RAM einsetzt sondern OC-Ram. Nebenbei: das sind dann die Situationen, wo man besser eine Optane drin hätte ;-)
Dann bist Du zwar auf Standardtakt limitiert, hast aber ein kleineres Risiko, beim Aufrüsten vor die Wand zu fahren. Und Du kannst durchaus erst mal mit nur einem Riegel anfangen.
Wenn Du derzeit keine Geräte mit USB 3.1 Typ C verwendest, brauchst Du das auch auf dem Board nicht. Nachgerüstet werden kann auch das. Dann kannst Du jetzt beim Board sparen und nimmst erst dann zusätzlich Geld in die Hand, solltest Du es benötigen.
Dann wäre das Gigabyte Z370P D3 eine sehr gute Wahl. Unter 100 €, aber mit zwei M.2-Slots und zusätzlich zwei x16-Slots, elektrisch x4. Mithin genau das, was Du für Erweiterungen benötigst. Wenn Du aber die Kiste übertaktet laufen lassen willst, solltest Du eine Klasse höher gehen - wegen der elektrischen Ausstattung. Dann wäre das MSI Z370 Krait Gaming (7B46-001R) zum Beispiel ein Ansatz, da wäre dann auch USB 3.1 Typ A und C zumindest an der Rückseite schon vorhanden. Aber: Die Übertaktung muss schon vernünftig gemacht werden. Autoübertaktungseinstellungen, und sei es nur multicore enhancement, sind dauerhaft definitiv nicht zu empfehlen, egal, wie teuer das Board ist. Oben gezeigte RAM-Riegel sind übrigens für beide Boards auf der QVL des Herstellers für Vollbestückung.
Ergänzung ()
Noch was:
Du sagst, Du wirst 4K-Videos schneiden müssen. Wenn es jetzt nur zusammenschneiden ist, ist das auch nicht wirklich anspruchsvoll, ansonsten aber schon durchaus.
Der Trend geht letztlich aber zu 8K. Nicht beim Abspielen, das wird eher noch länger dauern. Aber beim Aufnehmen und in Folge der Bearbeitung. Und das wird dann lustig. Dann brauchst Du nicht nur eher 64 GB RAM, sondern bekommst spätestens jetzt Bedarf an einer Optane. Gerade wenn es viel Videobearbeitung ab 4K ansteht, würde ich unabhängig von der RAM-Ausstattung noch mal über Optane nachdenken. 4K ist aber auch nicht 4K. Es hängt auch noch von den Codecs und den Bitraten ab. Das kann dann schon mal sein, dass eine Pro nur für die Quelldaten reicht (schreibend ist die nämlich im Gegensatz zur Optane erheblich langsamer als lesend, ca. 450 MB/s und Crosslasten daher auch eher mager), von 8K nicht zu schweigen. Kann man natürlich später auch noch nachlegen, klar. Aber
Leventus schrieb:
Wieso sollte ich erst klein anfangen und dann aufrüsten? Tut mir leid, aber das ergibt für mich kein Sinn, dadurch sehr viel mehr Geld ausgebe.
kann auch ein Optane-Argument sein. jedenfalls bist Du mit dem Videoschnitt 4K bei einer Frage weiter. 960 EVO oder PRO. Mindestens die PRO. Und dann sollte so etwas nicht fehlen: Alphacool HDX - M.2 SSD M01 - 80mm (11310)
Ergänzung ()
Mal konkretisiert als Konfig, ab 1820,- € (jeweils Bestpreise):
Ich bleib dabei. Für die popeligen 65,- € mehr bei einem Rechner in dieser Preisklasse mit diesem Aufgabengebiet empfehle ich die Optane. Das passt selbst mit dem teurerem Mainboard noch ins Budget (1935,- €). Und dann legst Du RAM-Riegel bei Bedarf nach.
Man muss nicht jeden Quatsch in Form von 8K mitmachen. Bei TVs zum Beispiel ist schon 4K ist in vielen Fällen völliger Unsinn, trotzdem wird es blind gekauft. Hätte der Käufer gewusst, dass sein Auge auf die Wohnzimmer-Entfernung bei der Schirmgröße gar nicht in der Lage ist, ein einzelnes Pixel zu erkennen, hätte er sich anders entschieden. Aber wer soll's ihm sagen? Der TV-Hersteller? Oder vielleicht der Mediamarkt-Verkäufer?
Du scheinst keine Ahnung von Videoproduktion zu haben. Die Bildqualität wird besser. Und man kann wesentlich besser mit Bildausschnitten arbeiten. Die würden nämlich sonst hinterher in einer schlechteren Auflösung erscheinen als der Rest bzw. ggf. auch als die Auflösung des Abspielgerätes. Es geht bei 4K und 8K nicht um die Abspielauflösung. Sondern um die Auflösung der Aufnahme und womit gearbeitet wird. Meist wird das hinterher (noch) dann auf 1K, also Full-HD, runtergerechnet, weil die Abspielgeräte nicht mehr können. Aber YouTube und Netflix sind schon bei 4K - und das kann ich auch schon mit meinem Handy aufnehmen. Da ist es nicht weit bis 8K.
Aber klar. Da Du alles über 1K für überflüssig hälst, wird der TE jetzt auch nur noch in 1K arbeiten und generell der ganze Markt sich darauf einigen, dass 1K bis in alle Tage reicht.