geeigneter Switch für Straming, Gaming und surfen

jap, das habe ich mir zu herzen genommen und werde ein Patchpanel vor dem Switch schalten.

Verlegekabel in das Patchpanel, dann mit Patchkabel in den Switch und alles zusammen in den Wandschrank. Auf den Wandschrank kommt dann der Router.

Könnte trotzdem nochmal jemand über meine Auswahl von Euch Experten schauen und sagen, ob das so okay ist?

Vielen Dank!

Erik
 
Beim Patchpanel würde ich eher eines mit modularem Aufbau nehmen. Ich habe bei mir zuhause BTR/Metz benutzt. Würde mir heute dieses kaufen wenn ich eines brauchen würde

http://www.metz-connect.com/de/products/130b11p0-e

habe selber den Vorgänger davon.
So ein Patchpanel was du rausgesucht hast hatte ich ganz früher mal, das ist aber wirklich nicht mehr up2date heute und vorallem beim Auflegen total nervig.
Gibts auch von anderen Herstellern wie Telegärtner etc sicher aber da ich das nicht benutze kenn ich deren Sortiment nicht so gut wie von BTR/Metz

Schrank musst du gucken was du einbauen möchtest. Patchpanel 1HE, Switch 1HE, Router/Modem 2HE samt Regalboden, vielleicht soll noch son Synology NAS mal rein oder nen Microserver, dann musste die Höhe umrechnen in HE. Vielleicht soll später dann noch mal nen 10Gbit Switch für gewisse Geräte hinzukommen, auch wieder 1HE. Ob du Kameraüberwachung des Grundstück machst weiß ich ja auch nich hier käme dann auch noch der Server zum Aufzeichnen hinzu.

Denke 9HE kann mitunter schon knapp werden wenn man mal son Microserver reinstellen will. Man sagt sonst immer als "Faustregel" so groß wie möglich. 9 Kann reichen wenn du sonst nix großes vor hast weiter, kannst du dir ja ausrechnen wieviel Platz du noch übrig hast wenn alles verbaut ist. Andere stellen sich auch nen kompletten Serverschrank in den Keller, der reicht dann auf jedenfall für ewig, wenn man den Platz hat sprich nichts dagegen. Bei "reicheren" Leuten ist da dann auch die ganze Videoverteilung und Audioverteilung mit drin, welche ja auch Platz braucht und die Sat Receiver etc. Wenns aber einfach nur nen Netzwerkverteiler werden soll reicht Wandschrank in meinen Augen;)

Also such erstmal nen Platz aus wo er hinkommt und dann kannst du auch gucken ob es Sinn macht dass er besonders klein sein muss. Wenn du den Platz anderweitig eh nicht nutzen kannst da wo er hin soll dann spricht ja auch nichts gegen einen größeren.

Erdungsleitung legt eigentlich der Elektriker zusammen mit der Steckdose dann wenn du ihm sagst wo der Schrank hin soll. Steckdose dann am besten auch einzelnt abgesichert im Stromverteiler.

Auf den Wandschrank kommt dann der Router.
Wenn du WLAN/DECT benutzten willst und das im Router schon drin ist solltest es mindestens auf den Schrank stellen, wenn dieser im Keller steht ist das aber dennoch meist ne sehr suboptimale Lösung, dann macht man WLAN und DECT eher getrennt vom Router, lässt Router im Schrank drin und installiert im Wohnraum WLAN AP und DECT AP.
 
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okay, vielen Dank!

Konfiguration:

Panel

Modem

Serverschrank

Switch

AP-innen wieso eigentlich 2x Lan-Ports?

AP für den Garten

Frage hier ist dann, wie kann ich meine IP-Telefone anschließen, da benötige ich doch eine extra Telefonanlage, was ja vorher die FB gemacht hat...

Dann ist es wohl besser, die FB laufen zu lassen, statt dem Vigor, und an die FB einen AP für WLAN und einen AP für DECT anzuschließen, oder?

Ansonsten denke ich, ist die Konfiguration ganz gut, oder?

Bogeyman schrieb:
Erdungsleitung legt eigentlich der Elektriker zusammen mit der Steckdose dann wenn du ihm sagst wo der Schrank hin soll. Steckdose dann am besten auch einzelnt abgesichert im Stromverteiler.

die Erdungsschiene des Hauses ist nur 2 Meter entfernt. Der Elektriker klemmt mir alles an, ich muss nur die nötige Hardware besorgen.
 
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ny_unity schrieb:
Frage hier ist dann, wie kann ich meine IP-Telefone anschließen, da benötige ich doch eine extra Telefonanlage, was ja vorher die FB gemacht hat...

IP-Telefone sind IP-Telefone und benötigen keinerlei Telefonanlage, o.ä. Leider wird das von den meisten Leuten falsch definiert. Ein analoges Telefon oder ein ISDN Telefon, das an einer Fritzbox, o.ä. angeschlossen ist, die wiederum einen VoIP-Account hat, sind keine IP-Telefone! Es sind und bleiben analoge bzw. IP-Telefone! Nur weil man Diesel in einen Benzinmotor kippt, wird ja auch nicht plötzlich Super Plus daraus, oder?

Ein IP-Telefon hat einen LAN-Anschluss oder wird via WLAN verbunden. Das Telefon selbst bzw. die Basisstation hat einen VoIP-Client integriert und verbindet sich direkt mit dem VoIP-Account des Anbieters, der Router ist dabei Jacke wie Hose, weil er lediglich die Internetverbindung bereitstellen muss, kein VoIP.

Beispiel:

Das Gigaset C430A GO IP ist ein solches IP-Telefon mit LAN-Anschluss. In meinem Falle hängt es via LAN an einem Speedport. Im Speedport selbst ist VoIP aber deaktiviert, weil das C430A GO sich selbst bei der Telekom anmeldet.



Daher die Frage: Redest du wirklich von IP-Telefonen oder nur von dem alten Kram, den du schon seit Jahr(zehnt)en benutzt und zB an einer Fritzbox angeklemmt hattest? Ist letzteres der Fall, benötigst du in der Tat ein VoIP-Gateway, um analoge/ISDN Telefone mit einem VoIP-Account zu verbinden.
 
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Raijin schrieb:
Daher die Frage: Redest du wirklich von IP-Telefonen oder nur von dem alten Kram, den du schon seit Jahr(zehnt)en benutzt und zB an einer Fritzbox angeklemmt hattest? Ist letzteres der Fall, benötigst du in der Tat ein VoIP-Gateway, um analoge/ISDN Telefone mit einem VoIP-Account zu verbinden.


Danke für die ausführliche Antwort. Wieder etwas schlauer.

Ich rede davon, ob ich mein FritzFon C5 weiterverwenden kann. Aber wenn ich dich richtig verstanden habe, nicht.

Ich glaube ich komme besser, wenn ich die Konstellation ohne Modem, sondern mit Fritzbox nehme und mir einen WLAN AP und DECT AP dazunehme. Habe ich weniger Stress mit dem Telefon.

Also FB -> Switch + Panel und DECT AP/WLAN AP und nen schönen 19" Serverschrank mit 16 HE, für späteren NAS.
 
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Also ich habe bei mir im Keller auch den Verteiler. Wir haben nur noch DECT Telefone. Benutzen einen Gigaset N510 IP PRO im EG auf der abgehängten Decke liegend als Basisstation. Der sollte auch das FritzFon können aber am besten läuft Dect immer wenn man bei Mobilteilen und Basis den selben Hersteller nimmt.
Ob man aus ner FritzBox ne DECT Basis machen kann die hinter nem Router hängt weiß ich aber nicht ob man da die passenden Einstellungen machen kann.

Den Unifi AP Pro aus deiner Liste habe ich auch, der ist auch im EG und versorgt das Haus mit WLAN, es ist mal gedacht später im OG noch nen zweiten hinzustellen wenn renoviert wird.

Das Teil ist übrigens auch begrenzt Wetterfest und kann unter einem Dachvorsprung auch draußen eingesetzt werden => Handbuch studieren. Ansonsten kann man auch fast jedes Gerät ganz einfach wetterfest machen indem man sich einfach nen Gehäuse mit der passenden IP Schutzklasse aus Plastik kauft und das Teil darein baut. Aber das kommt alles immer auf die Situation an was das beste ist. Bei mir ist der "Draußen AP" im Dachkasten der Garage, da sieht gar nix. Hat man aber da was mit viel Metall gehts wiederum net.

Wenn du Unifi Geräte einsetzt würde sich der Switch aus der Unifi Reihe anbieten dann kannst du alles über eine Software managen.
Netgear kenn ich nich und hab ich nich von daher kann ich dazu nix sagen, bei mir besteht das Netzwerk aus Ubiquiti Unifi und kleinen dezentralen TP-Link Switches zB Hifi Ecke, damit ich da nicht 8 Kabel hinziehen muss.
Im Keller ist ein 24fach Unifi Switch angedacht demnächst.

Telefonanlage brauchst du eigentlich nicht, kommt halt drauf an was du vorhast. Willst du alte analoge Telefone benutzen brauchst du auf jedenfall Gateways die von analog auf IP umsetzen.
In meinen Augen würde ich das alte Zeug aber verkaufen/wegschmeißen was sich nicht mehr nutzen lässt und daheim komplett auf DECT + IP fähig setzen für Festnetz außer vielleicht du hast ein Büro.

die Erdungsschiene des Hauses ist nur 2 Meter entfernt. Der Elektriker klemmt mir alles an, ich muss nur die nötige Hardware besorgen.
Dafür würde ich dann 1x16mm² PE/grün,gelb mit starrem CU Innenleiter nehmen. Neben den Schrank dann ne Steckdose setzen mit eigener Absicherung.
Netzwerkkabel würd ich eher selber machen und net durch den Elektriker wenn ich net weiß wie der arbeitet:D Ich mein du kaufst ja durchaus Zeug was er net benutzt, andere Hersteller usw. Da wird nen Elektriker nicht erst genau gucken wies funktioniert im Handbuch sondern einfach machen. Also auflegen würd ich selber bei den Datenleitungen.

sondern mit Fritzbox nehme und mir einen WLAN AP und DECT AP dazunehme. Habe ich weniger Stress mit dem Telefon.
Dann musst du gucken ob die Fritzbox die Verbindung entsprechend durchreicht, weil da ist ja selber ne Telefonanlage schon drin.

16HE sollte dicke reichen solange das Gerät nicht zu tief ist, denn es ist nur nen Netzwerkschrank. 48x POE Switche oder Rackserver werden zu lang sein, aber das braucht man auch "eigentlich" nicht.

Ich habe den Vigor 2760 im Grunde ist das das gleiche Gerät wie der 130, nur noch mit USB Ports und mehr LAN Ports drin, hab ich aber nur genommen weils da wo ich gekauft hab genausoviel wie der 130 gekostet hat.
 
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okay, danke.

Mein Serverschrank wird nicht im Keller stehen, sondern im Hauswirtschaftsraum im Erdgeschoss. Damit habe ich das WLAN im EG durch die FB abgesichert und im OG kommt noch ein AP, eventuell noch einer von AVM. Außen kommt der Nurum gepostete.

Damit könnte ich alle zufrieden stellen, die Frau mit dem Telefon (kann weiter über FritzFon telefonieren), die Kinder mit ausreichend WLAN Abdeckung und zu guter letzt auch mich, dass alles sauber im HWR eingeräumt ist und ich überall meine schönen Netzwerkdosen habe :-)

Ich muss jetzt nur noch ein LAN Kabel in den Flur ins OG legen um eventuell mal einen AP mit PoE zu betreiben und ein Kabel an die Terrasse, um dort einen AP eventuell mit PoE zu betreiben. Muss ich die Woche noch machen, am Wochenende werden die Wände zu gemacht :-)

Vielen Dank für eure Hilfe!

Erweiterungen kann ich später immer noch machen, hauptsache die Kabel liegen erstmal und die Hardware ist sauber angebracht und angeschlossen.

Ich kenne meinen Elektriker und vertraue ihm beim anschließen und auflegen der Kabel ;-)
 
Im Gegensatz zu den Speedports kann eine Fritzbox VoIP auch über LAN verbinden. Heißt im Klartext: Eine Fritzbox als AP konfiguriert - also Modem nicht benutzt - kann trotzdem in den VoIP-Account des Providers einloggen und alle verbundenen DECT-Geräte und/oder TAE/ISDN-Geräte über die Ports an der Rückseite mit dem VoIP-Konto verbinden. Speedports können das zum Beispiel nicht, weil die VoIP-Verbindung explizit nur über die WAN-Verbindung geht, also über das Modem.

Demnach kann man eine Fritzbox auch irgendwo mittem im LAN als VoIP-Gateway nutzen. Das ist besonders praktisch, wenn man noch eine alte Fritzbox rumliegen hat, die man zB als AP + VoIP-Gateway nutzt.

Das Fritzfon C5 kenne ich zwar im Detail nicht, aber das wird vermutlich ganz normal via DECT an die Fritzbox als Basis angekoppelt. Zwar ist das C5 selbst dann nach wie vor kein IP-Telefon im eigentlichen Sinne, würde aber via DECT und anschließend via VoIP@Fritzbox auch an einem IP-Anschluss funktionieren.

Mit einem geeigneten TAE<-->RJ45 Adapter könntest du auch ein analoges Telefon irgendwo im Haus an eine Dose anschließen und auf der anderen Seite mit einem weiteren TAE<-->RJ45 Adapter vom Patchpanel in den TAE-Port der Fritzbox gehen.
 

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