Gehen die Amerikaner mit ihren Irak-Drohungen zu weit?

Gehen die Amerikaner mit ihren Irak-Drohungen zu weit

  • Ja, es sollen nur die UN-Inspekteure in den Irak zurück

    Stimmen: 23 42,6%
  • Ein Eingreifen sollte nur mit UN-Mandat durchgeführt werden.

    Stimmen: 27 50,0%
  • Nein, die Amerikaner haben jedes Recht im Irak einzugreifen.

    Stimmen: 2 3,7%
  • Ist mir total egal

    Stimmen: 2 3,7%

  • Umfrageteilnehmer
    54
Original erstellt von GRAKA0815
Ich habe kein Verständnis dafür, das andern orts Menschen verhungern während wir (EU) jedes Jahr TONNEN von Obst, Oliven usw. im Atlantik oder Mittelmeer verklappen, bloß um die Preise stabil zu halten.
Ich habe kein Verständnis dafür, das wir jedes Jahr Millionen an EU-Steuergelder für die Lagerung von Fleischbergen und Milchseen ausgeben.

Für mich sind dies und anderes Beweise für Mord. Mord an dem WIR alle mit Schuld tragen.

Fuer die Vernichtung der Lebensmittel hab ich auch kein Verstaendnis, nur was ist die Alternative ?...Ueberproduktion, richtig ? was bedeutet das, zumindest soviel, das die Preise so tief, in den Keller fallen, das 1. es noch mehr Pleiten geben wuerde (was auch der 3Welt nicht nutzen wuerde), 2. niemand auch nur ein Gramm eines Lebensmittelproduktes aus der 3Welt kaufen wuerde...das wäre also nach deiner These, auch ein Mordversuch..

Deine ueberzogenen Anschuldigungen, das wir alle Moerder sein, erinnert mich an diese bekloppte Aussage, alle Soldaten sind Moerder, haetten wir, diese Moerder nicht als Hilfskraefte gehabt,wuerde es bei der Hochwasserkatastrophe noch schlimmer ausgesehen haben.

Fuer mich sind die Moerder in den 3Welt Laendern zu suchen, die Politiker, die, die von uns aufgebrachte Entwicklungshilfe ihrem Volk vorenthalten und fuer Ihre diktatorischen Zwecke missbrauchen, die sind Schuld, nicht wir.
Die Fuersten der 3Welt, leben in Palaesten, waerend ihr Volk hungert, warum klagst Du die nicht an, Geld ist genug vorhanden.Es reicht für Atomwaffen,modern ausgeruestete Armeen, aber nicht für Ihre Armen, laecherlich uns vorzuwerfen,das wir Moerder sind.
Was kann die zivilisierte Welt den tun, wenn es ein 3Welt Diktator nicht zulaesst, das man im Lande hilft ? es mit Gewalt erzwingen ?
Die beste Hilfe ist nicht Geld, sondern Hilfe zur Selbsthilfe, aber das geht nur, wenn der jeweilige Staatschef es zulaesst und dem ist selten so.

Soweit ich weiss, bist Du selbststaendig, was tust Du fuer die Armen dieser Welt, ausser uns des Mordes zu bezichtigen ? es sollte doch fuer Dich ein leichtes sein, genuegend zu spenden und das obendrein noch abzusetzen ..diese ewige Gejammer um die Armen dieser Welt, klingt mir ehrlich gesagt, ziemlich heuchlerisch..

MfG Fairy
 
@Fairy

Ich weiß ja nicht wer Dich Mathematik gelehrt hat. Erklär mir bitte was in der Macht des Staatschef liegt, wenn 75% aller Ressourcen weg sind und mit den restlichen 25% der Rest der Menschheit (75%) versorgt werden sollen?

Ich bin da sehr offen. Solltest Du da eine andere Lösung außer einer Umverteilung haben dürfte Dir der Nobelpreis sicher sein.

Zudem habe ich oben schon erwähnt, dass weder ich noch Du bereit sind etwas zu tun. Daher ist deine Anschuldigung ziemlich fehl am Platz.

Weiterhin solltest Du es tunlichst vermeiden, DIE Unternehmen über einen Kamm zu scheren. Der Pommesbudenbesitzer ist wohl kaum mit Krupp gleichzusetzen.
 
Und nicht zu vergessen das viele schweine-politiker in den 3. Welt-Laendern überhaupt erst durch den westen an die macht gekommen sind..

wieso ist es dort so elendig? wegen dem westen..sie haben dort angefangen...
 
woher wohl das Wort "Dollar Imperialismus" kommt"?
Hat aber bestimmt nix mit den Amis zu tun. Wurde sicherlich von den Kommunisten geboren.
LOL
 
:lol:
 
Original erstellt von GRAKA0815
woher wohl das Wort "Dollar Imperialismus" kommt"?
Hat aber bestimmt nix mit den Amis zu tun. Wurde sicherlich von den Kommunisten geboren.
LOL

Seit wann, haben Schlagworte Beweiskraft ?

aber egal, was Ich bei Dir vermisse, ist einfach ein Loesungsvorschlag, ein offenes nach vorn blicken, eine Idee.
Das einzigste was von Dir rueberkommt, ist eine staendige Wiederholung, einer Anklage gegen alles Westliche.
Von Stan erwarte ich nichts anderes, denn ausser AntiAmerikanischen Flames und eingestreuten, nichtssagenden Parolen, war da nichts weiter.
Von Dir als eigentlich intelligentem Unternehmer, wenn auch Kleinunternehmer, haette ich ein bischen mehr Weitsicht erwartet.
Ich wuerde gern mit Dir weiterdiskutieren, aber Phrasen sind da wenig hilfreich, versuch es mal auf eine normale Ebene zu verschieben, so das, aus dem Ganzen hier, eine wirkliche Diskussion wird..ohne politische Scheuklappen..

MfG Fairy
 
@Graka0815
Würde man die Resourcen gerecht verteilen, reichen sie auch für alle.

Um die durchführbarkeit deines Modells zu testen stelle man sich doch einfach mal vor, was wäre wenn wir unsere Resourcen Landesintern gerecht verteilen würden? Besserverdienende und Arbeitslose haben per staatlicher Subvention am Monatsende das gleiche in der Kasse. Dabei würde es sicher allen noch gut genug gehen und vielen sicherlich besser als vorher. Mal abgesehen davon das du für einen Unternehmer eine ziemlich naive Vorstellung von wirtschaftlichen Zusammenhängen zu haben scheinst, machst du dir sicher mit solchen Ideen viele Freunde.
Sicher muß etwas für die ärmeren Länder getan werden, aber was du vorschlägst ist IMO nicht durchführbar.
Ich glaube nicht du genug Menschen findest die dazu bereit sind alles mit jedem zu teilen.
 
Klar würde man genügend Menschen finden. Es gibt immerhin mehr Menschen denen es schlecht geht. Das große Problem ist nur, das die die eh schon wenig bis fast nichts haben obendrein auch noch Angst haben dieses wenige zu verlieren.
Das alles hat auch nichts mit meiner wirtschaftlichen Einstellung zu tun und schon garnichts mit meiner Einstellung als Unternehmer.
Es hat ausschließlich etwas mit meiner Einstellung als Mensch zu tun. Ich hinterfrage lediglich das gegenwärtige System und warum es so ist wie es ist und woran es liegt.

Sicherlich würde es einigen wenigen Staaten dieser Erde besser gehen wenn man die Führung austauschen würde (Fairy´s gedanke), jedoch macht dies unwiederlegbar nicht die Masse aus. Noch nicht einmal vom Ansatz her. Man kann nichts verteilen, wenn es nichts zu verteilen gibt. Wenn einige wenige 3/4 von allem haben bleibt für den Rest eben sehr wenig übrig. (Wir haben noch keine Nahrungsmittelreplikatoren a la Star Trek)

Zudem kann ich die Schuld an den vielen Miseren nicht allein den Unternehmen in die Schuhe schieben, Unternehmen befriedigen auch nur Bedürfnisse die WIR haben zu Preisen die WIR bereit sind zu zahlen bzw. bezahlen können.
Ist doch daher logisch, das die Unternehmen gezwungen sind bsw. auf den Umweltschutz beim Öl Bohren in 3W Ländern zu scheissen. Ist das Öl dann alle, hauen wir eben wieder ab und überlassen die ihrem Schiksal. Es gibt sicherlich 1000te von Beispielen die belegen, dass wir die Schuld an der Misere von den 3W-Ländern tragen.

Es bleibt nur die Frage wie man so etwas menschlich rechtfertigen will. Daher finde ich den Vergleich mit A.H. überhaupt nicht weit hergeholt, den beides geschah/geschied in vollem Bewußtsein und mit voller Absicht. Ob ich das nun wahr haben will oder die Augen zu mache.
 
Von Stan erwarte ich nichts anderes, denn ausser AntiAmerikanischen Flames und eingestreuten, nichtssagenden Parolen, war da nichts weiter.

kewl! ich nehms mal mit humor!

bei dir ist auch nicht viel rausgekommen glaub ich?

Nuja was solls..das gehoert nicht zu diesem thread
 
@ GraKa0815,
und ob der Vergleich zu AH hinkt.
Genauso Deine Aussage, das WIR alle Mörder sind.

Was ich bei Dir und Stan nicht nachvollziehem kann:

Ihr lebt in diesem Land und seit mit Demokratie und Kapitalimus nicht einverstanden, am besten eine Revolution o.ä.

Doch gehts Euch hier wohl nicht so schlecht. Zumindestens habt ihr Hi Tech und I-Net in Eurem Zuhause. Strom verbraucht ihr auch fleißig und wenn ihr schon über 18 seit, habt ihr wohl auch ein Auto.
Um mein Gelaber mal auf den Punkt zu bringen:
Es fällt leicht das westliche System, bzw. die Lebensweise zu kritisieren, wenn man in ihm lebt und deren Vorzüge in vollen Zügen auskostet!

Das ist doch ein wenig heuchlerisch,oder?

Gruß

Olly 3052
 
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@Olly, 333 Post...jetzt bist Du dran, mit einen ausgeben, ich nehme einen Manhatten mit viel Eis ;)

greetz Fairy
 
von Woodstock bis nach HH, da sind die vielen Würfel aber geschmolzen!
So bevor ich noch Mecker mit den Mods bekomme, noch etwas zu dem Thema:

@ Stan
wird ja immer wieder behauptet der Sozialismus hat versagt und taugt nichts..naja ich sehe das anders..
der Kapitalismus hat kläglich versagt..eigentlich schon von anfang an..mal wieder zeit für revolution ...vieleicht ja nach dem 3. Weltkrieg den die USA gerade anzetteln

Tatsache ist, daß der Sozialismus, bzw. Kommunismus bisher nirgens funktioniert hat. (DDR&UDSSR)
Der Kapitalismus in Verbindung mit der Demokratie ist ein schlechtes System, doch von den schlechten das Beste!

Gruß

Olly 3052
 
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@olly:

man kann auch davon ausgehen das egoismus und rücksichtslosigkeit menschlich ist...das war in der menschheitsgeschichte schon immer so...und ich glaub nicht dass sich das ändern wird..kritisieren kann mans trotzdem

ahja...wieso nicht einfach KEIN System :lol:...Systeme sind scbhon immer missbrauhct worden und dienen nur dazu andere zu unterdrücken..

naja jetzt gibts wahrscheinlich von einigen kritik LOL
 
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Menschen haben nun mal Stärken und Schwächen!
Kritik üben ist ein probates Mittel in einer Demokratie. Nur sollte man sie aus dieser sicheren Position, wie Du sie hast, nicht zur Hölle schicken wollen, wenn Du Dich in ihr arangiert hast!
Das ist in meinen Augen Heuchelei!

Gruß

Olly 3052
 
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eben..und damit hab ich erklärt wieso viele etwas kritisieren, selbst aber nicht ganz das machen was sie eigentlich vertreten..menschlich
 
Hey Stan, kein System?
Bist du etwa auch Anarchist? Dann willkommen im Club! :daumen:

Ich glaube, ihr schmeißt euch hier Begriffe um die Ohren, die nicht zusammenpassen.
"Ressourcen" ist ein vager Begriff. Man kann damit Bodenschätze meinen (Öl eingeschlossen), aber auch intakte Wälder und Ozeane zur Sauerstoffproduktion (die Ozeane sind dabei noch wichtiger als die Wälder), Nahrungsmittel und sogar trinkbares Wasser. Die eine und einzige Ressource im Kapitalismus ist aber Geld, damit wird alles andere erworben. Es ist also an der Tagesordnung, daß finanziell reiche Nationen mit den ärmeren Ressourcen gegen Geld tauschen - sehr wenig Geld übrigens, das grenzt an Ausbeutung. Diese ärmeren Länder (ich sträube mich gegen des diskriminierenden Begriff "3. Welt") sind aber nicht in der Lage, mit den Industrienationen effektiv in Wettbewerb zu treten, weil die ihnen technisch und finanziell um Zeitalter voraus sind. Es wäre ein Gebot der Fairness, diesen ärmeren Ländern beim Handel günstige Konditionen einzuräumen, um eine gewisse Chancengleichheit herzustellen. Doch die Marktwirtschaft kennt keine Fairness, außer sie wird von Aufsichtsgremien gewährleistet. Solche Gremien gibt es aber global nicht. Es gibt also niemanden, der den Industrienationen auf die Finger schaut und kontrolliert, ob da Handel passiert - oder Ausbeutung. So ist es in der Praxis dann meistens letzteres...
Darum denke ich, daß GRAKAs Haltung durchaus ihre Begründung hat. Nimmt man die Prämisse hinzu, daß Kapitalismus sich von Natur aus gegen Regulierungen sträubt, kann man nicht umhin, diese Weltordnung als böse anzusehen. Für mich zumindest ist das schlüssig.

Fairys Gedanke kommt noch erschwerend hinzu. Es ist ja nicht so, daß die ärmeren Länder Kollektive wären, auch dort gibt es einfache Arbeiter, Unternehmer und eben Politiker. Da auch in diesem Rahmen kapitalistisch gehandelt wird, sucht auch dort jeder seinen persönlichen Vorteil und die Herrschenden sind oft die schlimmsten von allen.
Es wäre einseitig, die Schuld allein bei den Industrienationen zu suchen oder die Regierungen der ärmeren Länder allein verantwortlich zu machen. Schuld an allem ist die Einstellung, die jeden einzelnen allein für sich selbst verantwortlich sieht und alles auf der Ebene des Wettbewerbs abhandeln will.
Ich spreche vom Kapitalismus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nuja...sagen wirs so: lieber kein system als ein schlechtes system :)

und etwa so denk ich über den kapitalismus :D

jedes UNO-Mitglied muss doch 0.33 % des BIP für entwicklungshilfe abgeben oder? meiner meinung nach könnte man diese 0.33% locker weit raufheben..und nebenbei den Entwicklungsländern (zu was sollen die sich eigentlich entwickeln? können sie doch gar nicht so wie es jetzt ist) die schulden erlassen etc...das wäre doch schonmal ein anfang :)
 
Zitat:
"Ressourcen" ist ein vager Begriff. Man kann damit Bodenschätze meinen (Öl eingeschlossen), aber auch intakte Wälder und Ozeane zur Sauerstoffproduktion (die Ozeane sind dabei noch wichtiger als die Wälder), Nahrungsmittel und sogar trinkbares Wasser. Die eine und einzige Ressource im Kapitalismus ist aber Geld, damit wird alles andere erworben. " von Lord Kwutek

Hei,
so, wie ich gelernt habe, ist das Geld eine von 3 Produktivkräften im Kapitalismus:
zuerst kommt der BODEN - Naturgüter, Bodenschätze....
dann kommt die ARBEIT - die Menschen
und daraus entsteht
das KAPITAL.

Ohne den Rückgriff auf Boden und Arbeit konnte der Kapitalismus bislang gar nicht existieren. Allerdings erschienen seine Ressourcen Boden und Arbeit auch unerschöpflich zu sein.
Diese Betrachtensweise ist gerade auf dem Prüfstand der Wissenschaftler und Philosophen:
die unglaubliche Schaffenskraft des Kapitalismus hat eine genausostarke Zerstörungskraft, "buddhistisch gesehn".
Sie ist die Ursache für die weltweiten Katastrophen im Bereich Umweltschutz und soziale Ungerechtigkeit.
Und hier kommt der Begriff Ressourcen ins Spiel. Als Ressourcen werden solche Güter bezeichnet, die man für Geld nicht kaufen kann. Die allerdings sie Kraft in sich haben, sich selbst zu regenerieren. Das können intakte Ökosysteme sein, aber auch funktionierende soziale Gemeinwesen.
Und es gibt viele ernstzunehmende DEbatten darüber, wie diese Ressoucen vor weiter Zerstörung bewahrt werden können, ohne daß die Produktivkraft KAPITAL sich verringert - gesucht werden überall neue Konzepte der Nachhaltigkeit und des sozialen Miteinanders. Eine funktionierende Alternative zum Bisherigen sehe ich da aber noch nirgends.
Auf jeden Fall sehe ich den klassischen Kapitalismus als einen Schritt der menschlichen Evolution, den wir hinter uns lassen sollten....

(Im Moment wird darüber nachgedacht, ob sich Arbeit grundsätzlich ändern wird in Wissensmanagement.)
 
ist es nicht so dass man Kapital braucht um Boden und Arbeit überhaupt haben zu können? also so habe ich das gelernt :D

aber das mit den recourcen muss ich zustimmen...geld ist glaub keine recource ;)
 
Geschichte

@Stan
Ja, so sieht es heute aus.
Aber im historischen Abriß gesehen waren die beiden anderen Faktoren einfach immer schon da. Das Geld ist die Verdichtung von beidem.
Geld als Tauschmittel war wertlos, wenn es sich nicht auf eins von beiden stützte.
Wer heute als Privatmensch keinen Boden und keine Arbeit(-skraft) aufweisen kann, wird sich sehr schwer tun, in den Besitz von Geld zu gelangen.
 
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