@ MoebiusHRO
Bei den Pegelspitzen muss ich dir Recht geben. Ich habe den Reflex völlig vergessen und die Pegelspitze auch noch zu niedrig angesetzt.
Um die Pegelspitzen nicht so niedrig anzusetzen, machen wir mal daraus 90dB Dauerbelastung.
Wann hast du an einer stark befahrenen Verkehrskreuzung einen Vogel singen hören?
Es ist Fakt, dass durch die Industrialiserung und unseren ungesunden Lebensstil auch die Geräuschemissionen zugenommen haben. Wenn ich vom Land komme, sei es einem Bauernhof mit viel natürlicher Klangdynamik, dann ist die Stadt nur lauter Krach. Natürlich gewöhnt man sich teils besser oder weniger daran, auch an die erhöhte Grundlautstärke mit ungesunden Spitzenpegeln durch Lnagzeitbelastungen die der Hörgereäteakustiker im Alter mit einem Hörgerät beheben muss.
Es hat Gründe, warum an lauten Maschinen gehörschonende Maßnahmen ergriffen werden sollen.
Ich hatte Anfang des Jahres ein Audiogramm nach einem langwierigen Tubenkatarrh und meine Hörkurve ist bei knapp unter 0dB angesiedelt.
Was die Kopfhörer betrifft, so habe ich je nach Modell ganz andere Erfahrungen. Da mein derzeitiges Modell Quelmaterial fast komplett refelxionsarm darstellt, auch Hallanteile im Quellmaterial filtert. So filtert das Gehirn natürliche Hallanteile bei gewöhnung schwieriger raus. So habe ich lediglich ein Verständlichkeitsproblem bei hohen Hallanteilen, teils auch bei Personen die stärker unverständlich sprechen, weil ich an klare und konturierte Sprache gewöhnt bin.
Geschlossen asu dem Grund, weil knapp zwei Jahre Baustelle von früh bis Abend durch die modernen Arbeitszeiten von teils 6-22Uhr. sechs Tage die Woche ohne richtige Mittagsruheeinhaltung man selbst geschafft ist, wenn man vor und nach der Arbeit Lärm ausgesetzt ist.
Es gibt auch auch noch die Lichtbelastung von Kunstlicht und Lichtverschmutzung zur Nachtzeit. Wenn du in einer gut ausgeleuchteten Stadt wohnst, kannst du dich sicher an den letzten, gut gefüllten Sternenhimmel erinnern oder etwa nicht? Zuviel faölsch eingesetzte Technologie macht den Menschen unnatürlich künstlich in seinem Wesen udn führt zu Krankheiten.
Auf deine bescheuerten Mumpitzaussagen mögest du bitte in Zukunft trotz Richtigstellungen verzichten.
@ Vindoriel
Der Straßenlärm kann durch das ein verstärktes Verkehrsaufkommen mit hohem Verschleiß nicht kleiner werden. Kaputte Straßen und Auspuffanlage erhöhen wieder den Lärm. Ebenso die Reifenprofilwahl und heute muss alles wieder billig werden, was die Qualität mindert. Hier geht es um Reduzierung ungesunder Langzeitpegel, die einfach unnatürlich hoch sind. Der Vorwand andere Straßenteilnehmer nicht zu hören ist leider ein gern genommener Vorwand wie die Gesellschaftsvergreisung mit der beabsichtigen, sozialverträglichen Frühverentung um das Miliardenkapital der Reichen zu wahren, die damit sonst Arbeitsplätze, Lohn und den Volkswrtschaftskreislauf am Laufen halten würden.
Viele Teilnehmer hören nicht mal mehr das Martinshorn kommen.
Ich habe letztens einen Fußgänger zur Vorsicht fast angeschrieen, weil er am Smartphone klebte. Ein Anderer ist mir bei meiner Grünphase direkt vor die Füße gelaufen. Die Leute nutzen schon lange ihre Ohren nicht mehr richtig oder diese sind durch den Medienkonsum und die Ohrhörer vorgeschädigt. Blind und rücksichtslos ist man auch im Straßenverkehr. Da schadet es nicht seine Ohren tatsächlich vor belastenden Lärm zu schützen, wenn man aufmerksam ist. Im Winter ziehe ich auch eine Wollmütze an und wenn es richtig knackig kalt ist, dann habe ich auch einen weichen Watteball in den Ohren um mir eine Mittelohrentzündung zu ersparen. Teils auch auf dem Fahrrad. Da gibt es Frauen, die laufen bei Minusgraden bauchfrei in Strümpfen und wundern sich über Nieren und Blasenprobleme. Nur rennen mir auch hier nicht weniger Bildchirmabhängige vor die Räder, die sich in der kalten Jahreszeit mit Handschuhen noch stärker konzentrieren müssen ihr Smartphone richtig zu bedienen.
Es gibt sogar Verkehrsteilnehmer, die den Polizeiwagen an der Ampel nicht sehen wollen, bei Rot aus Zeitmangel die Ampel überfahren und sich wundern, warum der Polizeiwagen sie an dern nächsten Ampel rausholt.
Soviel zur Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer und ich könnnte noch viel mehr Verkehrsgeschichten erzählen, die tatsächlich durch bewusste Gehör und Verstandminderung hervorgerufen wurden.
Es gibt sogar kluge Konzertbesucher, weil es hier im Thema fiel, die mit Ohrschutz auf ein Konzert gehen um sich nicht das Gehör zu ruinieren. Klug wäre es, wenn der Veranstalter die Lautsprecheranlage intelligent aufstellen würde. Selbst so manch Musiker trauert nämlich seinem geschädigten Gehörsinn nach. So wie Drogen und Alkoholmissbrauch manch Musiker zeichnen, so sieht es auch abgewrackt im Ohr aus.