Gehörschaden vermeiden. Mit welcher Lautstärke Musik hören

Ohren ermüden deutlich langsamer, gewöhnen sich sogar an ungesunde Pegel aber dann richtig bis zum Schaden. Sonst würde es nicht so viele Gehörschäden geben.

Optimal ist es Musik mit normaler Sprachlautstärke zu hören. Etwas drüber und drunter ist auch ok, wenn man das Quellmaterial gut versteht.

Ich höre viel über Kopfhörer, aber selten über 80dB und derzeit nur mit geschlossenen Kopfhörern. Meine Ohren sind mittlerweile an geringe Lautstärken gewöhnt und teils ist der Straßenverkehr für mich stressig durch die hohen Pegel.

Der Mensch und Tiere sind einfach nicht für derartige Lärmemissionen und Chaos geschaffen. Daraus resultieren viele Ermüdungskrankheiten mit Spätfolgen. Kurzfristige Lautstärkepegel wie sie im Tierreich mal vorkommen sind dagegen harmlos.

Aus gesundheitlicher Sicht sollte man heute mit um 20dB geräuschdämpfenden Stöpseln am Straßenverkehr als Fussgänger teilnehmen um auch mal 90dB Spitzen zu ertragen und die Lautheit auf 50-70dB abzusenken.
 
Normalweise heisst es: Ein gebranntes Kind scheut das Feuer^^
das scheint bedauerlicherweise NICHT auf Dich (werter TE) zuzutreffen.

Und auch damals hat dein Tinnitus NIX mit den Kopfhörern zu tun gehabt (bei so ner Logik könnte nen Alkoholiker auch behaupten seine Leberzirrhose hätte er nur, weil er sich keinen Champagner leisten kann :freak:).

Wenn der damals schon so lange angehalten hat, würde ich dir dringend empfehlen das mal beim HNO abzuklären (oder zumindest mal nen Hörtest beim Akustiker vor Ort zu machen ,,kostet nix und schadet nicht ;-) )

Grundsätzlich kann man grob sagen, dass eine langfristige Lärexposition bei über ~80/85dB durchaus schädlich ist
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit sowas verhunzt man solch hochwertige Hörer allenfalls.
Insbesonders mit einer Audigy, die schon damals "unter aller Sau" (na gut, immerhin besser als Onboard) war (weitaus billigere Terratecs hatten z.b. keine Probleme, die Dinger gegen die Wand zu spielen, insbesonders messtechnisch), zumindest wenn man analog rausgeht.

Okay, also mit so einem hochwertigen Kopfhörer kann ich nicht ganz verstehen, daß du an einer Soundkarte Musik hörst.
Mumpitz. Aber erst wenn man noch einen Kopfhörerverstärker für Hunderte von Euros dahinter hat, darf man wohl überhaupt erst dran denken, einen Kopfhörer zu benutzen, oder wie?
Und aus meiner Sicht ist es da nicht verwunderlich, daß du Ohrschmerzen bekommst.
Das musst du mal erklären. Ach ja, gute Kopfhörer an einer "schlechten" Soundkarte sind wesentlich besser als Schrott von Speedlink & Co. an einer Studiosoundkarte. Aber ein vernünftiger Kopfhörerverstärker, ohne den man wohl nicht hören darf, macht anscheinend auch aus einem Speedlink was Audiophiles.

Aber wenn ich mir jetzt dein letztes Statement reinziehe, frage ich mich was du geraucht hast. Oder wieviel du Getrunken oder "Gesoffen" hast. Anders ist die Dämlichkeit hier nämlich nicht zu Erklären.

So long...
Mäßige dich mal im Ton.
Hast du sonst noch was beizutragen außer Beleidigungen und Protzerei (auch Dein Nick sagt in der Verbindung schon alles)?

@Topc:
Wenn man laut mit Kopfhörern hört, hat man kein Gefühl (wörtlich nehmen!) für die Lautstärke, während man beim hören über Anlage (bzw. Veranstaltung, Disko & Co.) zumindest die Bässe spürt, Umgebungsgeräusche als Referenz hat und man auch merkt, wie laut man brüllen muss, damit der Gesprächspartner was versteht.
Mit einem Kopfhörer hat man halt seine isolierte "Umgebung" und das "Hosenbein-O-Meter" spricht auch nicht an.


Aber hier geht es tastsächlich um eine Krankheit, da sollte natürlich ein Facharzt konsultiert werden.


Edit:
Grundsätzlich kann man grob sagen, dass eine langfristige Lärexposition bei über ~80/85dB durchaus schädlich ist
Ab 80dB(A) (über 40 Stunden gemittelt -> Arbeitswoche) muss Gehörschutz bereitgestellt werden und ab 85dB(A) (ebenfalls gemittelt) muss dieser benutzt werden -> Arbeitsstättenverordnung (bzw. Regelwerke, die dazugehören).
 
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O-Saft-Killer schrieb:
Wenn er viel Glück hat bekommt der das wieder weg, gegen Tinitus gibt es glaub nee Behandlung in einer Druckkammer oder so.

Um weiter Schäden zu vermeiden, den Ohren wie gesagt keinen Lärm mehr aussetzen und morgen direkt zum Ohrenarzt oder Hausarzt gehen.

Zweimal FALSCH

Stille ist in dem Fall tödlich und kann Dauerschäden fördern, eine permanente und abwechselnde Geräuschkulisse ist empfohlen. Aber nicht laut sondern nud dass man nicht permanent den Tinitus hört.

Druckkammer, was soll denn der Scheiß bringen? Was man machen kann ist eine Kortisonbehandlung am Tropf über ein paar Tage muss man aber zahlen und wird nicht übernommen.
Es gibt auch nocht Geräuschgegentherapien allerdings sind die auf die Person abgestimmt und werden nur von wenigen Fachärzten angeboten
 
Werter Nachbar..als ich dieses Aussage las hat es mich echt gegruselt:
Der Nachbar schrieb:
Ohren ermüden deutlich langsamer, gewöhnen sich sogar an ungesunde Pegel aber dann richtig bis zum Schaden. Sonst würde es nicht so viele Gehörschäden geben.

Optimal ist es Musik mit normaler Sprachlautstärke zu hören. Etwas drüber und drunter ist auch ok, wenn man das Quellmaterial gut versteht.

Ich höre viel über Kopfhörer, aber selten über 80dB und derzeit nur mit geschlossenen Kopfhörern. Meine Ohren sind mittlerweile an geringe Lautstärken gewöhnt und teils ist der Straßenverkehr für mich stressig durch die hohen Pegel.

Der Mensch und Tiere sind einfach nicht für derartige Lärmemissionen und Chaos geschaffen. Daraus resultieren viele Ermüdungskrankheiten mit Spätfolgen. Kurzfristige Lautstärkepegel wie sie im Tierreich mal vorkommen sind dagegen harmlos.

Aus gesundheitlicher Sicht sollte man heute mit um 20dB geräuschdämpfenden Stöpseln am Straßenverkehr als Fussgänger teilnehmen um auch mal 90dB Spitzen zu ertragen und die Lautheit auf 50-70dB abzusenken.

DU tuts DEINEN Ohren auch nichts gutes mit einer solchen Einstellung...
Du erreichst dadurch einen Gewöhnungsfaktor bei der U-Schwelle (die wird zu niedrigeren Pegeln verschoben), der dafür sorgt, dass letztendlich deine Hördynamik MASSIV eingeschränkt wird.
Solltest DU jemals Hörgeräte brauchen, so wird das ein schweres Unterfangen für den Akustiker.
Achso..und Pegelspitzen -wie die von dir erwähnten- erträgt man a) weil sie noch unterhalb der Hörschwelle sind (90 Db ist meist soeben die U-Schwelle..normalerweise liegt die sogar noch was höher) oder b) weil der Stapediusreflex Die Pegelspitze "abfedert"

@Barmen..was Du soweit sagst ist schon in Ordnung..weitestgehend...wobei man erstmal sagen muss, dass es KEINE gesichert erfolgreiche Tinnitusbehandlung gibt (auch die Drucktherapie hat positive Ergebnisse zutage gefördert.)
...Geräusche meiden (-> Stille) ist auch eher übertrieben..man sollte lediglich mal nicht bei jeder Party neben der Musikanlage stehen^^ (habs jetzt mal etwas übertrieben ausgedrückt)....einfach ruhiger!!! angehen lassen also

Ganz Grundsätzlich: Der Ohrenarzt kann lauch nur lediglich den Tinnitus diagnostizieren, und durch entspr. Behandlungsmethoden (Infusionen etc.) VERSUCHEN den Tinnitus zu beseitigen (je früher entspr. getan wird, umso besser die Heilungschancen)..aber auch hier ist kein Erfolg garantiert!!!!
Sollte der Tinnitus problemtisch werden (im Alltag etc) so empfiehlt siche eine Tinnitus-Retraining-Therapie
 
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Hallo zusammen,

@ Vindoriel

Ob die Audigy bei Musik Hören unter "aller Sau" ist, ist mir reichlich egal. Ich höre keine Musik damit. Die Anforderungen waren ganz andere. Und da du so von Terratec schwärmst, sagt das schon ziemlich viel.

"Mumpitz. Aber erst wenn man noch einen Kopfhörerverstärker für Hunderte von Euros dahinter hat, darf man wohl überhaupt erst dran denken, einen Kopfhörer zu benutzen, oder wie?"

Okay. Es ist ganz einfach. Dazu gibt es nichts weiter anzumerken. Weil du keine Ahnung hast. Meine Anforderungen sind andere.

"Hast du sonst noch was beizutragen außer Beleidigungen und Protzerei (auch Dein Nick sagt in der Verbindung schon alles)?"

Was sagt denn mein "Nick" in der Verbindung? Laß doch mal Hören.

So long...
 
Aus gesundheitlicher Sicht sollte man heute mit um 20dB geräuschdämpfenden Stöpseln am Straßenverkehr als Fussgänger teilnehmen um auch mal 90dB Spitzen zu ertragen und die Lautheit auf 50-70dB abzusenken.
Und dann die Autos bzw. andere Verkehrsteilnehmer nicht mehr zu hören, oder wie?
Übrigens sind Autos mittlerweile leiser geworden (Sportwagen mal ausgenommen, den Mustang zwei Straßen weiter hört man nunmal, wenn er (auch nur etwas) Gas gibt) dank schärferer Gesetze, kleinere Motoren (auch wenn ich nichts von Downsizing halte), mehr Dämmung, modernere Reifen und was noch alles. Auch ist die "fahrende Disco" mittlerweile nicht mehr modern.
 
@luxman: Deine Kommentare -dein techn. Fachwissen in allen Ehren- sind für die Problematik des TE aber auch alles andere als Hilfreich...
von daher: klär doch deine Zwistigkeiten mit Vindoriel oder wemauchimmer per P.N.

@vindoriel: die Aussage von "der Nachbar" ist totaler bescheuerter Mumpitz (hab dazu schon flapsig was weiter oben erläutert)..von daher..sowas sollte man getrost ignorieren
 
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Hallo zusammen,

@ MoebiusHRO

Ich habe doch gar keinen Zwist mit "Vindoriel". Vielmehr er mit mir offenbar. Und mit dem TE tausche ich mich seit ca. 21.15 Uhr per PN über seine Problematik, als auch über sein Anliegen aus seinem anderen Thread aus.

So long...
 
Barmen schrieb:
Druckkammer, was soll denn der Scheiß bringen?

Mein Tinitus wurde dadurch geheilt, ka obs nee Druckkammer war, war auf jeden Fall in nem Glasskasten. Mir ist das Trommelfell als ich 5 war geplatzt und hatte danach immer ein Pippen im Ohr.

Stille ist in dem Fall tödlich und kann Dauerschäden fördern, eine permanente und abwechselnde Geräuschkulisse ist empfohlen. Aber nicht laut sondern nud dass man nicht permanent den Tinitus hört.

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=40537

Ja du hast recht, wär aber nett wenn du beim nächsten mal eine Quelle dabei packst, damit man das geschriebene von dir auch nachlesen kann.;)
 
Stille ist in dem Fall tödlich und kann Dauerschäden fördern, eine permanente und abwechselnde Geräuschkulisse ist empfohlen. Aber nicht laut sondern nud dass man nicht permanent den Tinitus hört.

Aber hier steht das Gegenteil:
Stark rät daher, die – innere, meditative – Ruhe zu suchen und die – lärmreduzierte – Stille zu meiden. /
http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=40537

Ich bedanke mich nochmals hier für die sehr schnelle Hilfe!
 
Das steht dort nicht.
Innere Ruhe, sprich Entspannung / Stressabbau ist gut - Stille, in welcher der Tinnitus nicht überdeckt wird ist aber schädlich weil sich das Gehirn an das Geräusch gewöhnt und es nicht mehr wegfiltert.
Steht doch selbst im kurzen, von dir zitierten Abschnitt das Stille zu meiden ist.
 
@ MoebiusHRO

Bei den Pegelspitzen muss ich dir Recht geben. Ich habe den Reflex völlig vergessen und die Pegelspitze auch noch zu niedrig angesetzt.
Um die Pegelspitzen nicht so niedrig anzusetzen, machen wir mal daraus 90dB Dauerbelastung.

Wann hast du an einer stark befahrenen Verkehrskreuzung einen Vogel singen hören?

Es ist Fakt, dass durch die Industrialiserung und unseren ungesunden Lebensstil auch die Geräuschemissionen zugenommen haben. Wenn ich vom Land komme, sei es einem Bauernhof mit viel natürlicher Klangdynamik, dann ist die Stadt nur lauter Krach. Natürlich gewöhnt man sich teils besser oder weniger daran, auch an die erhöhte Grundlautstärke mit ungesunden Spitzenpegeln durch Lnagzeitbelastungen die der Hörgereäteakustiker im Alter mit einem Hörgerät beheben muss.
Es hat Gründe, warum an lauten Maschinen gehörschonende Maßnahmen ergriffen werden sollen.

Ich hatte Anfang des Jahres ein Audiogramm nach einem langwierigen Tubenkatarrh und meine Hörkurve ist bei knapp unter 0dB angesiedelt.

Was die Kopfhörer betrifft, so habe ich je nach Modell ganz andere Erfahrungen. Da mein derzeitiges Modell Quelmaterial fast komplett refelxionsarm darstellt, auch Hallanteile im Quellmaterial filtert. So filtert das Gehirn natürliche Hallanteile bei gewöhnung schwieriger raus. So habe ich lediglich ein Verständlichkeitsproblem bei hohen Hallanteilen, teils auch bei Personen die stärker unverständlich sprechen, weil ich an klare und konturierte Sprache gewöhnt bin.
Geschlossen asu dem Grund, weil knapp zwei Jahre Baustelle von früh bis Abend durch die modernen Arbeitszeiten von teils 6-22Uhr. sechs Tage die Woche ohne richtige Mittagsruheeinhaltung man selbst geschafft ist, wenn man vor und nach der Arbeit Lärm ausgesetzt ist.

Es gibt auch auch noch die Lichtbelastung von Kunstlicht und Lichtverschmutzung zur Nachtzeit. Wenn du in einer gut ausgeleuchteten Stadt wohnst, kannst du dich sicher an den letzten, gut gefüllten Sternenhimmel erinnern oder etwa nicht? Zuviel faölsch eingesetzte Technologie macht den Menschen unnatürlich künstlich in seinem Wesen udn führt zu Krankheiten.
Auf deine bescheuerten Mumpitzaussagen mögest du bitte in Zukunft trotz Richtigstellungen verzichten. :schluck:



@ Vindoriel

Der Straßenlärm kann durch das ein verstärktes Verkehrsaufkommen mit hohem Verschleiß nicht kleiner werden. Kaputte Straßen und Auspuffanlage erhöhen wieder den Lärm. Ebenso die Reifenprofilwahl und heute muss alles wieder billig werden, was die Qualität mindert. Hier geht es um Reduzierung ungesunder Langzeitpegel, die einfach unnatürlich hoch sind. Der Vorwand andere Straßenteilnehmer nicht zu hören ist leider ein gern genommener Vorwand wie die Gesellschaftsvergreisung mit der beabsichtigen, sozialverträglichen Frühverentung um das Miliardenkapital der Reichen zu wahren, die damit sonst Arbeitsplätze, Lohn und den Volkswrtschaftskreislauf am Laufen halten würden.

Viele Teilnehmer hören nicht mal mehr das Martinshorn kommen.
Ich habe letztens einen Fußgänger zur Vorsicht fast angeschrieen, weil er am Smartphone klebte. Ein Anderer ist mir bei meiner Grünphase direkt vor die Füße gelaufen. Die Leute nutzen schon lange ihre Ohren nicht mehr richtig oder diese sind durch den Medienkonsum und die Ohrhörer vorgeschädigt. Blind und rücksichtslos ist man auch im Straßenverkehr. Da schadet es nicht seine Ohren tatsächlich vor belastenden Lärm zu schützen, wenn man aufmerksam ist. Im Winter ziehe ich auch eine Wollmütze an und wenn es richtig knackig kalt ist, dann habe ich auch einen weichen Watteball in den Ohren um mir eine Mittelohrentzündung zu ersparen. Teils auch auf dem Fahrrad. Da gibt es Frauen, die laufen bei Minusgraden bauchfrei in Strümpfen und wundern sich über Nieren und Blasenprobleme. Nur rennen mir auch hier nicht weniger Bildchirmabhängige vor die Räder, die sich in der kalten Jahreszeit mit Handschuhen noch stärker konzentrieren müssen ihr Smartphone richtig zu bedienen.

Es gibt sogar Verkehrsteilnehmer, die den Polizeiwagen an der Ampel nicht sehen wollen, bei Rot aus Zeitmangel die Ampel überfahren und sich wundern, warum der Polizeiwagen sie an dern nächsten Ampel rausholt.

Soviel zur Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer und ich könnnte noch viel mehr Verkehrsgeschichten erzählen, die tatsächlich durch bewusste Gehör und Verstandminderung hervorgerufen wurden.



Es gibt sogar kluge Konzertbesucher, weil es hier im Thema fiel, die mit Ohrschutz auf ein Konzert gehen um sich nicht das Gehör zu ruinieren. Klug wäre es, wenn der Veranstalter die Lautsprecheranlage intelligent aufstellen würde. Selbst so manch Musiker trauert nämlich seinem geschädigten Gehörsinn nach. So wie Drogen und Alkoholmissbrauch manch Musiker zeichnen, so sieht es auch abgewrackt im Ohr aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Luxmanl525 schrieb:
Okay, also mit so einem hochwertigen Kopfhörer kann ich nicht ganz verstehen, daß du an einer Soundkarte Musik hörst..

Man kann damit hören, nenne mir eine Studiosoundkarte die deiner Meinung nach anders klingt als eine ASUS ST/STX.
Ich höre auch kaum (Minimal bei hohen Pegeln) einen unterschied damit zu einem dedicated KH Verstärker wie nem Matrix M Stage heraus oder nem Marantz dort heraus.
Sicherlich hört man einen unterschied mit nem Luxman verstärker aber wer hat denn heute noch einen?
Ergänzung ()

MoebiusHRO schrieb:
Und auch damals hat dein Tinnitus NIX mit den Kopfhörern zu tun gehabt (bei so ner Logik könnte nen Alkoholiker auch behaupten seine Leberzirrhose hätte er nur, weil er sich keinen Champagner leisten kann :freak:).


Ich würde eher sagen doch, kann sein.

Schlechte Kopfhörer bzw. welche die man als solches empfindet liefern nicht die nötigen Sauberen Pegel an die sich das Ohr gewöhnen kann, deswegen dreht man auf und scheint zu glauben dass der Sound jetzt auf einmal besser klingt weil er lauter klingt das ist aber ein Fehler, der sich dann als Solch ein Merkmal wie vom @TE beschrieben zeigt.

Wenn du nur was lauter gehört hast und du Kopfhörer lange nicht benutzt hast, kann so ein rauschen auch auftreten, dein Gehör sagt dir du hast den Max. Pegelwert jetzt erreichst das sollte mit der Zeit wirklich weg gehen.

Wenn du wirklich laut gehört h#ttest, dann wüsstest du denke Ich selber das es einfach nur LAUT war. Solange es sich zwar laut aber noch hörbar angehört hatte, kann es daran liegen das deine Ohren sich neu justiert haben.

( Neutrale KH hört man am besten ohne EQ, die AKG klingen für sich selbst ohne EQ. Schaltet man DolbyIIx und andere EQ-Sachen dazu dann wird man feststellen, so bei meinen Modellen, dass der Ton sich verfälscht und nicht Neutral wiedergegeben wird. )
 
Ich kenne die STX und ihren KHV und auch die Q701...der Verstärker ist ziemlich stark und die KH sehr empfindlich, die konnte ich ja auch am Smartphone betreiben. ICH persönlich würde jetzt mal schätzen, dass deine Lautstärkeeinstellung deutloch zu hoch war, denn normalerweise tuts bei dem Kopfhörer auch die niedrigste Verstärkerleistung locker.
Das ist aber nur eine Schätzung. Alles andere wurde ja auch schon gesagt.
 
Es muss nicht die Lautstärke sein sondern die Zeitdauer. Wir reden hier über 7h Dauerbelastung. Gerade Musik (insbesondere aus den letzten 20 Jahren ) hat kaum noch Dynamik und damit fast durchgehend einen ähnlich hohen Pegel. Daher höre ich fast nie mehr als 1 h durchgehend Musik über KH oder veringere mit der Zeit die Lautstärke. Bei Filmen ist das meistens kein Problem, länger über KH zu hören, da diese oft nur wenige Minuten hohe Pegel aufweisen.
 
Luxmanl525 schrieb:
als auch über sein Anliegen aus seinem anderen Thread aus.

So long...

BITTE lieber sintao, egal was er sagt, HÖR nicht auf ihn.

Deine ST ist mitunter die beste Consumer Soundkarte, die es gibt. Du wirst mit einem 200€ Kopfhörer auch KEINEN Unterschied, EGAL in Welchem Bereich hören, wenn du dir für den Preis ein Audiointerface bei Thomann oder einen KHV von Schiit oder O2 kaufst.
Das ist komplett richtig, wie Vindoriel sagt, einfach PURES Proletengehabe - Einfach nach dem Motto:
"Ich hab das beste, wer es nicht hat braucht gar nicht darüber reden."

Ignorier ihn also bitte, sollte es noch zu weiterem Austausch gekommen sein.
 
sintao schrieb:
Hallo,
habe gestern was lauter Musik gehört 50-80% (7Stunden lang) aufgedreht und habe heute jetzt so ein Pipsen im rechten Ohr.
Zu lange und zu laut! Mit Kopfhörern fehlt Dir das Gefühl für Lautstärke, daher auf keinen Fall soviele Stunden am Stück hören. Piepsen wird mit etwas Glück wieder weggehen, die Schädigung ist aber bereits erreicht & irreperabel. In Zukunft beides reduzieren, eingeschränktes Hörvermögen ist nämlich nur bedingt spassig.
 
Hallo zusammen,

@ moshimoshi

Du hast sicherlich nicht Unrecht. Man "kann" mit so einem hochwertigen Kopfhörer auch an einer hochwertigen Soundkarte oder auch ganz normalen Soundkarte Musik Hören. Allerdings mit der Betonung auf "kann". Es wird aber einem wirklich guten Kopfhörer nicht gerecht. Jedenfalls nicht wenn er für Audiophilen Gebauch gedacht ist. Wie z. B. ein Grado 325e.

Ansonsten haben Marantz Verstärker heutiger Tage nicht mehr viel mit Marantz von dereinst zu tun. Obwohl man klar Sagen muß, daß Marantz immer noch mehr Wert auf die Endstufen legt als z.B. der Partner aus eigenem Konzern, Denon, der einen regelrechten Features-Overkill bei den eigenen Verstärkern betreibt.

Und ich bin einer derjenigen, die einen Luxman Verstärker betreiben. Einen Luxman L525, sowie einen Luxman L530 und als Ersatzteillager mehrere L 410. Man hört aber auch Unterschiede an guten Reinen Kopfhörerverstärkern. Ich will mich hier nicht als Besserwisser Produzieren. Es ist halt so, ich erläutere dies aus eigener Erfahrung. So wie andere ihre Hobbys haben, ist Audiophile Musik mein Hobby inkl. Audiophiler Geräte.

Du kannst mir ruhig Glauben, es macht einen gewaltigen Unterschied, heutige Marantz-Verstärker mit einem Luxman Alter Schule zu vergleichen. Das ist schon fast Peinlich, das gilt aber auch für Rotel, die ich auch schon bei Testvorführungen bei meinem Fachhändler gegen Luxman L525 / 530 gehört habe, von den Vor- Endstufen C03 / M03 von Luxman ganz zu Schweigen. Die Jungen Leute heutzutage Wissen gar nicht, was Ihnen entgeht. Was für ein Rückschritt die Digitalisierung der Musik mit sich gebracht hat.

@ Vossten

QUOTE=Vossten;17866298]BITTE lieber sintao, egal was er sagt, HÖR nicht auf ihn.

Deine ST ist mitunter die beste Consumer Soundkarte, die es gibt. Du wirst mit einem 200€ Kopfhörer auch KEINEN Unterschied, EGAL in Welchem Bereich hören, wenn du dir für den Preis ein Audiointerface bei Thomann oder einen KHV von Schiit oder O2 kaufst.
Das ist komplett richtig, wie Vindoriel sagt, einfach PURES Proletengehabe - Einfach nach dem Motto:
"Ich hab das beste, wer es nicht hat braucht gar nicht darüber reden."

Ignorier ihn also bitte, sollte es noch zu weiterem Austausch gekommen sein.[/QUOTE]

Sowas wie in deinem zweitletzten Satz Propagiert habe ich nie behauptet. Noch ist dies meine Meinung. Ich rate dir mal zu einem Grado iGrado. Der kostet 69 - 79 €. Wenn du dir den mal anhörst, wirst du feststellen, daß der extrem viele Kopfhörer bis 300 € Platt macht - und das nicht an einem Kopfhörerverstärker betrieben, sondern ganz normal -.

Im Audiophilen Bereich ist der möglichst hohe Preis keinesfalls gleichbedeutend mit allerbestem Klang. Ganz im Gegenteil. Gerade dann wenn man so verfährt, kann man den maximalsten Reinfall Erleben, wenn man nicht aufpaßt, in Relation zum Preis wohlgemerkt im besonderen. Der Preis macht nicht alleine die Musik. Der Grado iGrado ist ein Paradebeispiel. Ebenso ein Luxman L410, der seinerzeit für 1000 DM den High-End Verstärkermarkt auf den Kopf stellte. Es gibt unzählige sonstige Beispiele.

Allerdings hat das nichts damit zu tun, was den Unterschied vom Klang einer Soundkarte zu einem guten dedizierten Kopfhörerverstärker angeht. Oder eben, wie von @ moshimoshi schon genannt, einem guten Verstärker.

So long.....
 
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