gemeinsames konto frage?

Die Freundin ist beschränkt geschäftsfähig und braucht für die Eröffnung eines Kontos die Zustimmung der Eltern.
 
Benni, lass dich hier nur einbisschen drauf ein, was alle schreiben.
Es kann hier nur die eine oder andere Meinung geben. Einige scheinen hier ihre Meinung etwas totalitär zu verfassen, was das Meinungsbild etwas verschiebt.
Du musst allein wissen
- wie lange ihr schon zusammen seid, was ihr schon zusammen durchgemacht habt
- wie ihr zusammenhaltet
- wie du (ihr!) eure Zukunft seht
- siehst du dich mit ihr alt werden (Kinder?)
Geld ist immer eine Vertrauenssache, egal wie alt man ist -obgleich ich auch hier etwas Bedenken wegen ihrer 17 Jahre habe, aber vllt ist sie sehr reif und viel weiter als ihre Altersgenossinnen?
Meines Erachtens nach:
Mein (mittlerweile) Mann und ich haben unser gemeinsames Konto seit etwa 9 Jahren (ebenfalls mit dem Zusammenziehen) - es hatte für uns nur Vorteile. Den Haushalt führt man eh gemeinsam, viele Anschaffungen wurden besprochen/abgewogen, da ist es nur kontraproduktiv, wegen solcher Dinge zu streiten: wer hat mehr telefoniert? Kann ich ihm wirklich einen Vorwurf machen, wenn die Schwester im Ausland lebt und die Rg. eh immer höher ausfällt? Hast du letzten Monat 2 oder 3 Spiele gekauft? Unser Haushaltsplan sieht nur 36€ für Kosmetik vor, du hast aber 52€ ausgegeben. Blablabla...

Geld hat IMMER etwas mit Vertrauen zu tun. Deshalb holen sich Banken doch immer Sicherheiten en masse, wenn sie einen Kredit an Otto-Normalverbraucher vergeben.
Unsereiner bleibt das Vertrauen, "dass es gut geht".
Und ich meine das keineswegs blauäugig, sondern einfach dass man sein Misstrauen dem Gegenüber auch mal im Zaum hält...
OB es gut geht, kann nur eure Mühe und die Zeit zeigen.

LG,
Alt-Omma
 
Bei Geld gibt es kein Vertrauen, bei Banken nicht sowohl bei Privatleuten nicht. Jede Bank prüft vorher, wieviel EK man hat, wie sicher der Job ist und wieviel man verdient. Bei Ausfall der Zahlungen bleibt der Bank immer noch die Immobilie als Sicherheit. Der Vergleich hinkt so dermaßen, wie der ganze Beitrag.

Vertrauen bei Paaren oder Familie wenn es um Geld geht ist wohl das letzte was man raten kann. Hier müssen klare Grenzen gezogen werden. Und hier von Misstrauen zu sprechen ist schon sehr mutig. Ob es gut geht zeigt sicherlich die Zeit, aber darauf einzulassen ist Hara-Kiri.

Wenn beide gleich verdienen, wäre es denkbar. Verdient allerdings eine Partei wesentlich mehr, wird das ganze absolut in die Hose gehen, spätestens bei der Scheidung. Und diese sollte man heutzutage definitiv einplanen, alles andere wäre blauäugig!
 
Bookstar schrieb:
Vertrauen bei Paaren oder Familie wenn es um Geld geht ist wohl das letzte was man raten kann. Hier müssen klare Grenzen gezogen werden. Und hier von Misstrauen zu sprechen ist schon sehr mutig. Ob es gut geht zeigt sicherlich die Zeit, aber darauf einzulassen ist Hara-Kiri.
Das klingt stark nach gebranntem Kind. Vertrauen gehört natürlich zum A und O einer guten Beziehung. Wenn das nicht passt, dann sollte man wirklich beim Ja im Standesamt schon im Hinterkopf mit der Scheidung beschäftigt sein.
 
Richtig :). Gottseidank konnte ich das miterleben (war nicht selbst betroffen) um daraus zu lernen. Statistiken sprechen ja auch eine klare Sprache. Und das Männer in Deutschland schlechter gestellt sind bei Scheidungen ist auch kein Geheimnis oder? ;). Also kann ich nur jedem raten sich abzusichern, bei Geld hört die Freundschaft (Vertrauen) auf, schon zu oft selbst oder im Bekanntenkreis miterlebt.

Wie zum Leben der Tod gehört, so gehört auch zu (fast) jeder Hochzeit die Scheidung. Also sollte man sich auch damit schon vor der Heirat befassen.
 
Ich bin selbst Scheidungskind und habe den Rosenkrieg aus nächster Nähe mitbekommen und dennoch würde ich nie auf die Idee kommen mit meiner Frau einen Ehevertrag abzuschließen. Eine Frau der ich in solchen Dingen wie Finanzen nicht vertrauen kann, mit der hätte ich nie den Bund für's Leben geschlossen, schon allein weil Geld für mich auf der persönlichen Wertigkeitsskala eine sehr niedrige Qualität hat. Aber da muß wohl jeder nach seiner Facon glücklich werden.
 
Muss wohl jeder selbst entscheiden und dann die Konsequenzen tragen. Ich bin jedoch lieber auf der sicheren Seite und regel solche Sachen dementsprechend mit einem Ehevertrag (soweit es der Staat zulässt). Würde die Zukünftige da nicht mitmachen, da würde das wohl Gründe haben und dann hätte es sich sowieso erledigt :).
 
Meine Güte, lasst ihn doch in Ruhe. Die Antwort auf seine Frage lautet doch nur, dass die beiden drei verschiedene Möglichkeiten (UND-Konto, ODER-Konto, Einzelkonto mit zusätzlicher Vollmacht) haben. Mit euren Schwarzmalereien bezüglich des Verlaufs der Partnerschaft kann man, wenn man verliebt ist, sowieso nichts anfangen.

Ich habe mit meiner Freundin ein gemeinschaftliches Haushaltskonto. Wir haben unsere eigenen Einkünfte etc., aber für alles, was wir immer gemeinsam bezahlen (Miete, Haushaltswaren, wöchentl. Großeinkauf, Versicherungen, Telefon, Strom, etc.), wird monatlich eben die entsprechende Summe auf das Haushaltskonto überwiesen. Da für junge Leute die Kontoführung kostenlos ist, sollte das auch nicht das Problem sein.

Ehevertrag, Scheidungsstatistiken...? Er will doch nur ein Konto. Ihr fetzt echt. :D:freak:
 
Hab mich eben grad mal ein bischen schlau gemacht welche Konten die besten Optionen bieten weil ich weg von der überteuerten und unflexiblen Sparkasse will. Ich denke ich werde zu Netbank oder Comdirect gehen. Laut http://www.girokonto-vergleichstest.de/girokonto-vergleich/ sind das die beiden besten Girokonten wegen Zinsen, Eröffnungsprämie, keinen Kontoführungsgebühren, beide mit Cashpool Anschluss und teilweise kostenloser Kreditkarte.

Klingt gut imho, irgendwelche Einwände gegen die beiden genannten Banken?

Ich muss echt schnell von der KSK weg. Die zocken mir jeden Monat fast 35 Euro Kontoführungsgebühren ab. Dabei laufen alle Überweisungen und jeder andere Schiss heute vollautomatisch. Das ist einfach nur Wucher imho!!!
 
Ich bin ebenfalls bei der Sparkasse und zahle 6 Euro im Monat für das Konto und habe dazu noch zwei kostenlose Kreditkarten (Visa- und Mastercard).

Allein für den Vorteil in jedem Dorf mindestens einen Geldautomaten zu haben, sind mir die 72 Euro im Jahr gut investiert.
 
Wow, ich wusste ja das heutzutage ganz anders an Beziehungen rangegangen wird (schon dass Gefühle und Charakter nur noch eine untergeordnete Rolle spielen und man zusammenkommt weil das AUSSEHEN des jeweiligen anderen passt)... aber das man so mit Geldfragen innerhalb der Beziehung umgeht? Sex kann man haben aber beim Geld ist Schluss? Find ich persönlich schlimm aber muss jeder selbst wissen...
Wir haben hier ein Konto auf welches das Geld von beiden kommt und das auf meinen Namen läuft. In den 8 Jahren die wir Jetzt zusammen sind stellte sich nie die Frage ob das Ok so ist. Es ist einfach so... so normal und selbstverständlich wie das wir uns das Bett teilen. Nicht "mein und Dein" sondern "unser", auch beim Geld.

Sex für OT, aber die Frage wurde ja ohnehin schon beantwortet ;)
 
das ist ja ok solange beide ein richtiges Einkommen haben. Aber ich bezweifle das seine Freundin mit 17 schon eine Abgeschlossene Ausbildung hat oder ihr Studium schon durch hat.
Vor allem ist das ein Alter in dem man sich öffters neu orientiert und neues ausprobiert.
Und klar Ausnahmen gibt es immer. Aber es gibt bestimmt auch genug die mit einem gemeinsamen Konto schon schlechte Erfahrungen gemacht haben.
 
Meine Freundin und ich (beide noch 19) haben beim Zusammenziehen ebenfalls über ein gemeinsames Konto nachgedacht, doch diese Idee schnell verworfen, klar wir verdienen beide, das wäre also kein Problem.
Die Beziehung läuft seit über 3 Jahren 1a, aber trotzdem ist es dafür einfach noch zu früh.
Das Risiko einer Trennung mag zwar bei uns rel. gering sein (eig. inexistent), aber es sind schon viele Beziehungen schneller in die Brüche gegangen, als man dachte.

Wir haben dann eine gemeinsame Haushaltskasse angelegt, aus der die Einkäufe erledigt werden, jeder legt zum Monatsersten seinen Anteil rein und fertig.
Bis jetzt keine Reibereien aufgrund der Finanzen.

Nun werden wir jedoch ein Haushaltskonto anlegen, auf dem per Dauersparauftrag die Summe X am Monatsersten überwiesen wird.
So entfällt das lästige Geld abheben und man hat eine zusätzliche Karte nur für Einkäufe, diese sollte man vllt. mit einem kleinen Dispo belegen lassen, falls doch mal der Einkauf teurer wird.

Aber zur Not hat man ja immer noch sein richtiges getrenntes Konto und kann später abrechnen.

Von einem komplett gemeinsamen Konto kann ich nur abraten, meine Freundin macht eine Bankausbildung und dort hört man schon solche Schauergeschichten über gemeinsame Konten.
 
Schöner Beitrag Delta und in meinen Augen auch ein sehr guter Vorschlag, wie man das Thema am sinnvollsten und besten angehen kann.
Im Endeffekt so ähnlich, wie man das auch bei einer WG machen würde.
 
Delta 47 schrieb:
Von einem komplett gemeinsamen Konto kann ich nur abraten, meine Freundin macht eine Bankausbildung und dort hört man schon solche Schauergeschichten über gemeinsame Konten.

Als Bank-Dualstudent kann ich diese Schauergeschichten bestätigen. Da gibt es rechtliche Fallstricke, die es zu beachten gilt. Gemeinsames Konto sollte man sich also gut überlegen!
 
@ Bad Wolf

Yep. Bei meiner Frau und mir klappt's auch seit 8 Jahren glänzend.

Es gibt so was wie 'ne selbsterfüllende Prophezeiung. Wer sich selber ständig einredet, dass alle Menschen (Frauen) geldgierige Arschlöcher sind, die einen (aber nur finanziell!) sofort bis aufs Hemd ausziehen, wenn man sie lässt, wird es in Beziehungen tendenziell schwer haben.

Wenn man Kinder haben will, wird's noch mal schwieriger, denn einer von beiden wird zwecks Pflege der Nachkommen beruflich zurückstecken (müssen).

Muss jeder für sich entscheiden, aber wer seinem Ehepartner in punkto Geld nicht vertrauen kann bzw. will, hat beschissen gewählt.--
 
finde das schon richtig was du schreibst, aber in diesem Fall ist seine Freundin erst 17 und da ist die Chance, dass die beiden die nächsten 10 Jahre zusammen sind, erheblich niedriger.

Es gibt bestimmt einige hier, die schon negative Erfahrungen mit so etwas gemacht haben.
Ich selbst kenne es aus anderer Hinsicht. Wir hatten zwar kein gemeinsames Konto, sondern nur eine gemeinsame Wohnung. Ja und am Anfang hatten wir ausgemacht uns die Miete zu teilen (sie war Schülerin bekam aber von Ihrem Vater knapp 500€ im Monat).. Ja und ich mit meiner Rosaroten Brille habe dann natürlich in 90% der Fälle die Miete alleine übernommen und nach einem Jahr musste sie auprobieren wie es ist mit jemanden aus dem "Ghetto" zusammen zu sein .. Ja die Flocken waren dann natürlich genauso wie sie weg.
Wenigstens hat sie nach einem Jahr mit ihm festgestellt, dass es nicht so clever war und hat jetzt wieder jemanden normales gefunden.

Ich selbst finde die 3 Konten Lösung für den Anfang auf jeden Fall am besten. Sollte man mal etwas länger zusammen sein kann man auch über ein gemeinsames nachdenken. Aber noch nicht in dem Alter finde ich
 
Für dein Konto kann ich dir die Volksbank empfehlen, hab da 2 Konten und muss dafür nichts bezahlen.
Nen Automaten hast du auch so gut wie überall stehen.
Finde es schon krass wie hier über Beziehungen geredet wird, das man die Trennung direkt beim zusammenkommen mit einplanen muss etc.
Für mich absoluter humbug, meiner Meinung nach ist es nicht so das früher alle bis zum tot zusammen waren und sich das in der heutigen Zeit immer weiter geändert hat.
Ja Statistiken sind schön und gut, ich bin auch ein Scheidungskind, aber meiner Meinung nach ist das trotzdem alles Panikmache.
Wenns gut läuft mach das so wie du es fürs Beste hälst, aber sei nicht so dumm und bezahl alles.
 
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