Geplanter PC-Umbau / Bitte um kritische Prüfung

Mandu

Cadet 1st Year
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Ich habe meinen alten PC schrittweise modernisiert und möchte jetzt noch CPU, Mainboard und RAM ersetzen. Preisfragen sind für mich an dieser Stelle zweitrangig; mir geht es vor allem darum, ob die Komponenten technisch sinnvoll zusammenpassen, ob ich irgendwo einen Denkfehler habe und ob es bessere Alternativen gibt.

Aktueller Stand:

Gehäuse: Fractal Design North XL Mesh

Netzteil: Seasonic Focus GX-1000

Grafikkarte: PowerColor Radeon RX 7900 XTX Hellhound 24 GB

CPU-Kühler: Thermalright Phantom Spirit 120 EVO

Gehäuselüfter: 3× Fractal Aspect 14 PWM vorne + 4× be quiet! Silent Wings Pro 4 140 mm

Speicher: Samsung 850 EVO 500 GB, SanDisk SATA-SSD 2 TB, Seagate 1-TB-SSHD, Seagate 2-TB-HDD


Geplantes Plattform-Upgrade:

CPU: AMD Ryzen 7 9800X3D

Mainboard: MSI MAG B850 Tomahawk MAX WIFI

RAM: Corsair Vengeance 32 GB (2×16 GB), DDR5-6000, CL30, AMD EXPO, CMK32GX5M2B6000Z30


Die Idee dahinter: Der 9800X3D soll vor allem fürs Gaming und Simulationen langfristig Ruhe bringen; AMD nennt für ihn AM5, 8 Kerne/16 Threads, 96 MB L3-Cache und Unterstützung für B850. Das MSI-Board bietet PCIe 5.0 x16 für die Grafikkarte, vier M.2-Slots, vier SATA-Anschlüsse, 5-Gbit-LAN und sechs System-Fan-Header, was gut zu meinem großen Gehäuse und den vielen Lüftern passt. Der Corsair-RAM ist ein 2×16-GB-DDR5-6000-CL30-Kit mit AMD EXPO und XMP; Corsair gibt 1,40 V als getestete Spannung an.

Wichtig wäre mir eine kritische Prüfung, insbesondere: Passt RAM/Board/CPU wirklich sauber zusammen, gibt es problematisches Lane-Sharing, ist das Board unnötig teuer oder technisch falsch gewählt, reicht der Phantom Spirit für den 9800X3D sinnvoll aus, und sollte ich beim Plattformwechsel direkt eine NVMe-SSD ergänzen oder die vorhandenen SATA-Laufwerke zunächst weiterverwenden?

Mein Ziel ist ein leiser, langlebiger Gaming-PC mit guter 1%-Low-/Frametime-Leistung, nicht maximales Overclocking. Die RX 7900 XTX soll bleiben und der PC soll perspektivisch einen 5K2K-Ultrawide antreiben (der von LG oder von Alienware z. B.).
 
Passt alles. Sogar etwas Lüfter-Overkill, 1x140 hinten + 2x140 oben sollte schon locker reichen, vermutlich nichtmal ein realer Unterschied zwischen 1+3x 140 zu 1+1x140 out. Bei 3x in und 4x out mit ähnlichem Drehzahl/Druck bekommst du mglw. Unterdruck. Kann man mögen, ich mags nicht. Speicher sollte auch mit <= 1,35v gut laufen.
 
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Möglicherweise kann ein Aufpreis von 200 Euro für einen 9950X3D überlegenswert sein, wenn Simulationen häufiger laufen und von mehr Kernen profitiert.
 
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Mandu schrieb:
eicht der Phantom Spirit für den 9800X3D sinnvoll aus, und sollte ich beim Plattformwechsel direkt eine NVMe-SSD ergänzen oder die vorhandenen SATA-Laufwerke zunächst weiterverwenden?
eine NVMe SSD ist bei dir nur minimal schneller als eine gute SATA SSD.
Die 850 Evo ist eine hervorragende SSD. Mit einer PCIe 5.0 NVMe SSD starten spiele und windows etwa 10% schneller. Das lohnt nicht die aktuellen preise zu zahlen.



@officeee stimme ich voll zu. 2 Lüfter reichen, 3 sind ideal. Mehr macht man nur des aussehens wegen

Der Phanstom spirit ist auch super.

Was verstehst du unter simualtionen?
 
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Kannste alles machen. Das Tomahawk Max würde ich aber nicht kaufen, wenn dann das normale. Da hast 20 Gbit USB-C am Board direkt und zahlst bedeutend weniger. (Vergleich)

Gehäuse hol dir doch einfach ein 5er pack Arctic P14 Pro PST. Das reicht völlig. Drei vorne, einen im Heck, einen oben (hinten). Sind gute Lüfter und bedeutend günstiger. Edit: achso, die hast du schon? Dann kannste es auch so lassen.
 
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die 7900 xtx werden gebraucht hier gut gehandelt, kriegt man zum gleichen preis dann eine 9070 xt...
 
Mandu schrieb:
RAM: Corsair Vengeance 32 GB (2×16 GB), DDR5-6000, CL30, AMD EXPO, CMK32GX5M2B6000Z30
der Ram ist für das gebotene zu teuer, für das selbe Geld bekommst du schon 48GB und die geringere Geschwindigkeit macht bei den X3D CPU's sogut wie nichts aus wegen dem größeren Cache, siehe auch das Hardware Unboxed Video dazu

https://geizhals.de/?cmp=2998430&cmp=3004582&active=1


 
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Okay, für den Preis ist das Kit natürlich überteuert. RAM ist am unteren Preisende auch nen kleinen Tick günstiger geworden bei 32GB. 5600CL28 kann man auch machen: klick - besonders der hier für 406€.
 
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madmax2010 schrieb:
eine NVMe SSD ist bei dir nur minimal schneller als eine gute SATA SSD.
Die 850 Evo ist eine hervorragende SSD. Mit einer PCIe 5.0 NVMe SSD starten spiele und windows etwa 10% schneller. Das lohnt nicht die aktuellen preise zu zahlen.
Das lohnt sich aktuell leider gar nicht.
Und nur 10% für 200-300% Aufpreis, wenn man das Geld hat kann man es machen, aber dann lieber in die 9950X3D oder bessere Grafikkarte stecken.
Ich habe laut HWinfo oft die Erfahrung gemacht das die 980 NVME SSD im Windows Betrieb nur SATA Geschwindigkeit benötigt. Ich merke oft keinen Unterschied zwischen der 980 und einer 870 Evo.

1790226573766.png
 
Wenn es wirklich nur um Basteldrang und ich will haben geht, dann passen die Komponenten technisch gut zusammen. Ich habe leider mit Corsair RAM nicht so gute Erfahrungen bei Aktivierung XMP (ohne manuelle Einstellungen) gemacht. Hier waren G. Skill und Kingston "pflegeleichter". Kann aber natürlich auch einfach bei mir die Silicon Lottery sein.

Jedoch würde ich tatsächlich auch erst einmal noch in die Fragen einsteigen, wenn du magst:
  • Welche Spiele werden gespielt?
  • Welche Hardware ist vorhanden?
  • Welcher Mehrwert wird erwartet?
 
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Danke euch, das hilft mir schon sehr – insbesondere die Hinweise zu RAM, SSD und der etwas üppigen Lüfterbestückung.

Zu den Lüftern: Die sind tatsächlich schon vorhanden (genauso wie die GraKa und das Gehäuse), deshalb ist das Thema kostenmäßig durch. Aktuell sitzen vorne die 3 serienmäßigen 140-mm-Aspect als Intake, seitlich ein 140-mm-Silent-Wings-Pro als Intake direkt Richtung GPU und oben 2×140 mm plus hinten 1×140 mm als Exhaust. Ziel war ein leichter Überdruck bzw. zumindest ausreichend Frischluft für die 7900 XTX.

Bei „Simulationen“ habe ich mich vermutlich etwas missverständlich ausgedrückt:
Ich spiele keine Flug- oder Rennsimulationen. Gemeint sind vor allem Stellaris auf großen Karten, Cities: Skylines II und Anno, dazu Aufbau/Strategie wie Manor Lords und Age of Mythology: Retold. Außerdem spiele ich Shooter bzw. aktuelle Titel wie Helldivers 2, Squad, ARC Raiders und gelegentlich WoW. Also kein reiner „Simulations-PC“, aber schon eine Mischung aus CPU-lastigen Strategie-/Aufbauspielen und normalen aktuellen Games.
Der zweite Punkt ist der Bildschirm: Perspektivisch soll das Ganze an einem 5K2K-Ultrawide laufen. Deshalb will ich nicht auf Kante planen, sondern genug Reserven haben und erstmal wieder einige Jahre Ruhe.
Die vorhandenen Laufwerke sind außerdem alle schon vorhanden und mehrere Jahre alt. Sie funktionieren aktuell, aber ich rechne natürlich damit, dass davon irgendwann etwas ausfällt. Deshalb war die Anzahl und Anbindung von M.2-/SATA-Laufwerken beim Mainboard für mich durchaus ein Thema. Eine NVMe muss nicht zwingend sofort rein, aber ich möchte mir die Möglichkeit offenhalten, die alten Laufwerke nach und nach zu ersetzen.

Mein alter Rechner hat in großen Teilen ungefähr neun Jahre durchgehalten. Das muss der neue nicht zwingend wieder schaffen – keiner weiß, wie sich Hardware und Anforderungen entwickeln –, aber ich möchte diesmal bewusst eine Plattform kaufen, bei der erstmal Ruhe im Karton ist und nicht in zwei Jahren schon wieder der nächste große Umbau ansteht.

RAM: Ja, der Preis ist leider völlig irre. Deshalb suche ich gerade nach einem sinnvollen 32-GB-Kit und möchte nicht für ein paar Prozent Unterschied mehrere hundert Euro zusätzlich bezahlen.
Daher guter Hinweis!
 
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Die 5600Cl28 für 409€ sind leider auch schon wieder weg. Wie gesagt gilt bei einem X3D, dass du mit den Nominalgeschwindigkeiten etwas großzügiger sein kannst. Dann kann man auch 48GB für ~550€ kaufen, ist pro GB günstiger.

Oder aber schnellere 6400 Kits (falls man später mal aufrüstet) und dann manuell runter auf 5600-6000 ooder so.
 
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