News Gerüchte über Expansion: Samsung könnte Intels Lücke mit deutscher Fabrik schließen

Volker

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@Volker Positive Beispiele sind TSMC, Infineon und Bosch , ergänzend noch Globalfoundries (ehemals AMD ) und paar andere siehe hier Link 1

Dresden Map.JPG
 
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Negatives Beispiel sind leider die Wahlergebnisse. Man wird auch in Sachsen nicht um ausländische Experten umhinkommen bei solch komplexen Projekten. Manch einer wird sich das aber zwei mal überlegen.

Dabei braucht Deutschland und Europa in dem Bereich einfach eine gewisse Unabhängigkeit vom Ausland.
 
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Nun in Magdeburg wäre ja ein vorbereitetes Gelände dafür frei. Weiß gar nicht, wie weit das Gelände für Intel schon erschlossen wurde.
 
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Die Deutschen blockieren doch lieben gerne neue Fabriken
https://www.golem.de/news/us-invest...gen-milliarden-rechenzentrum-2602-205196.html

Eine Fabrik ist nur erwünscht wenn sie keinen Lärm oder Schmutz erzeugt, kaum Wasser oder Strom verbraucht und dennoch überdurchschnittlich Löhne zahlt. Wenn eine Firma dann doch investiert, darf sie sich über hohe Steuern, hohe Energiekosten, hohe Lohnnebenkosten und Bürokratie freuen.
 
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Mehr Halbleiter Produktion in Deutschland ist auf jeden Fall positiv zu bewerten. Interessant, ich wusste nicht das Budget von der geplatzten Intel Fabrik übrig ist.
Die Wahlergebnisse sind aus meiner Sicht eher zu vernachlässigen. Eher die Energiekosten sprechen dagegen. In der Magdeburger Börde ist auch hervorragendes Ackerland das dadurch verloren geht. Strategisch wichtig wäre eine Fabrik trotzdem.
 
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supermanlovers schrieb:
Die Deutschen blockieren doch lieben gerne neue Fabriken
https://www.golem.de/news/us-invest...gen-milliarden-rechenzentrum-2602-205196.html

Eine Fabrik ist nur erwünscht wenn sie keinen Lärm oder Schmutz erzeugt, kaum Wasser oder Strom verbraucht und dennoch überdurchschnittlich Löhne zahlt. Wenn eine Firma dann doch investiert, darf sie sich über hohe Steuern, hohe Energiekosten, hohe Lohnnebenkosten und Bürokratie freuen.
Dann wandere aus und setze dich nicht ins gemachte Nest. Diese antideutsche Stimmung geht mir so auf den Sack. Und dann wird auch noch eine Fabrik mit einem RZ verglichen …
 
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supermanlovers schrieb:
Wenn eine Firma dann doch investiert, darf sie sich über hohe Steuern, hohe Energiekosten, hohe Lohnnebenkosten und Bürokratie freuen.
Es ist ja eher die "alte Bevölkerung", die jede Neuerung ablehnt, siehe auch dein Bericht. Klar, wenn man Haus, Hof und co hat und man nur noch wartet bis der Sensenmann kommt, ist so eine Blockade schnell durchgeführt. Nur die Weitsicht danach fehlt halt nicht nur bei den Behörden, sondern allgemein in der überalterten Bevölkerung. Ich will keinen Zustand haben wie in China, wo einfach gemacht wird, aber diese Dauerblockade können wir uns nicht leisten. Liebe Grüße gehen raus auch an Stromtrassen, Windkraftanlagen, und co. :freaky:
 
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Salamimander schrieb:
Diese antideutsche Stimmung geht mir so auf den Sack.
Was ist daran Anti-Deutsch? Anti Deutsch ist doch eher die Blockade? Jeden Fortschritt zu verteufeln und billigend in kauf zu nehmen, dass ein (ehemals) Hochtechnologieland jeden Anschluss verliert...
 
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Salamimander schrieb:
Diese antideutsche Stimmung
Was ist daran antideutsch wenn ich mir Sorgen um den Wirtschaftsstandort Deutschland mache? Die Investitionen sind nicht grundlos rückläufig.

Ich kenne die Probleme meiner Mandanten genau.
 
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Sorgen sehe ich bei dir keine, nur gemecker und schlecht reden. Handeln hilft, ändern hilft. Aber nicht im Wohlstand leben und jammern
 
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Der Standort Magdeburg wäre ja für Samsung nichts neues. Sie haben hier ja schon ein großes Logistikzentrum. 😅
 
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supermanlovers schrieb:
In Groß-Gerau wollte ein US-Unternehmen ein Rechenzentrum hinklatschen, von dem die Stadt fast nichts gehabt hätte, das aber auch noch massive Infrastruktur-Investitionen erfordert hätte. Wollen wir wirklich die Abhängigkeit von US-Unternehmen und den Kapitalabfluss dahin noch verstärken (denn das wäre es ja nach der anfänglichen Investition, wo das meiste bis auf die reine Halle ja auch an US-Firmen gehen dürfte)?

Rechenzentren können Hetzner, Telekom, Schwarz und Co auch allesamt in D bauen, da muss es nicht VantageDC sein.

Das ist daher schwer vergleichbar mit einem strategischen Thema wie einer modernen Halbleiterfertigung, die D derzeit einfach nicht hat.
 
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@Salamimander
Ich trage täglich meinen Teil dazu bei deutschen KMUs zu helfen? Was machst du?
Wo ist es auch meckern? Ich habe konkrete Stellschrauben genannt um das Investitionsklima spürbar zu verbessern.

Wenn ich aber wöchentlich lese wie Fabriken, Windparks und Co durch Bürgerentscheide verhindert werden und die SPD so höre (speziell Bas auch letztes Wochenende wieder), denke ich mir die Leute haben den Schuss nicht gehört.
Ergänzung ()

stefan92x schrieb:
Das ist daher schwer vergleichbar mit einem strategischen Thema wie einer modernen Halbleiterfertigung, die D derzeit einfach nicht hat.
Ich hätte auch ein anderes Beispiel nehmen können. Ist mir nur von gestern spontan eingefallen.
https://www.swr.de/swraktuell/rhein...-acc-kommt-nicht-nach-kaiserslautern-100.html
 
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Salamimander schrieb:
Und dann wird auch noch eine Fabrik mit einem RZ verglichen …
In der Tat sind das zwei unterschiedliche paar Schuhe, einmal Flip-Flops und einmal Sneakers.
Selbst der dümmste Wähler wird irgendwann begreifen, dass er irgendwann einmal gepflegt werden muss. Und woher kommen dann wohl die Pflegekräfte...
Genauso ist es mit den wirklichen Halbleiter-Experten. Viele von ihnen haben in Asien studiert (allem voran Indien und Südkorea).
 
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Ich arbeite aktiv an der Digitalisierung deutscher Behörden. Und was ich da täglich sehe lässt mich ebenfalls vom Glauben abfallen, dennoch muss man nicht ständig alles schlecht reden. Der Standort DE ist wirtschaftlich, politisch (ja, trotz AFD) und Klimatechnisch sehr stabil. Probleme bei der Energieversorgung sind rein finanziell (Strukturell extrem stabil, es muss halt auch gemacht werden).
 
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supermanlovers schrieb:
Ich hätte auch ein anderes Beispiel nehmen können. Ist mir nur von gestern spontan eingefallen.
https://www.swr.de/swraktuell/rhein...-acc-kommt-nicht-nach-kaiserslautern-100.html
Was hat das mit deinem Punkt zu tun? Stellantis baut so ungefähr die beschissensten Elektroautos am Markt, die die Leute halt einfach nicht kaufen. Natürlich brauchen die dann weniger Batterien und kein eigenes Batteriewerk (bzw nicht so viele).

Ich sehe es ja grundsätzlich auch so, dass vieles in Deutschland besser sein könnte (und sollte), um das Land wieder voran zu bringen. Aber unter einer News, die von einem möglichen Fortschritt spricht, schlechte Stimmung zu verbreiten und dann als Beispiel ein Projekt zu nennen, von dem Deutschland als Land eh nichts gehabt hätte sowie eines, bei dem schlicht der Markt regelt, nachdem organisatorisch schon alles klar ist, ist schon irgendwie daneben.
 
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Glaub ich erst dran wenn das Werk steht, siehe Intel und diverse andere Batteriezentren usw...

Wäre natürlich gut solche Investitionen hier zu tätigen. Warum man sich in Europa Deutschland auswählt weiß ich aber nicht.

PS: Schönes Titelbild, man sieht mein Büro :D
 
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LikeHike schrieb:
Warum man sich in Europa Deutschland auswählt weiß ich aber nicht.
Mal ein wenig recherchieren würde helfen ist ja nicht so das in DE mit Parteispenden und späteren Arbeitsplatz in den oberen Plätzen sowie ähnlichen gut Meinung fürs eigene Produkt + gute Konditionen machbar sind und es dem Bürger als guter Arbeitgeber verkauft wird.
 
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