News Gerüchte über Expansion: Samsung könnte Intels Lücke mit deutscher Fabrik schließen

Papabär schrieb:
Positive Beispiele sind TSMC, Infineon und Bosch , ergänzend noch Globalfoundries (ehemals AMD )
Nunja, war für Wasser, Abwasser und Energie in das urbane Gebiet Dresdens "geklöppelt" wird ist nicht ohne Gegenworte/Probleme

https://www.wirtschaft-in-sachsen.d...erwerk-fuer-tsmc-und-andere-chip-unternehmen/

https://oiger.de/2025/02/28/sachsen...ungs-trassen-fuer-chipwerke-in-dresden/193746

https://www.mdr.de/nachrichten/sach...-trasse-chipfabrik-proteste-anwohner-100.html
 
Salamimander schrieb:
Probleme bei der Energieversorgung sind rein finanziell (Strukturell extrem stabil, es muss halt auch gemacht werden).
Nein, die Energieversorgung ist ein:
  • Politisches, (Woher und was beziehen? Grad der Bürokratie)
  • gesellschaftliches, (ich will kein AKW, AKW Endlager, Trasse, Windrad in meiner Region haben !111einself)
  • technologisches (Elektrifizierung von Wärme und Verkehr, dezentrales Einspeisen von EE auch in der Nieder / Mittelspannung, etc.)
  • finanzielles, (ohne Mos nichts los)
Problem.

Wir verlieren 3 Milliarden Euro jedes Jahr, weil wir den grünen Strom nicht transportiert bekommen:
https://www.mega-monheim.de/unternehmen/aktuelles/redispatch-kosten-stagnieren-wahrscheinlich
Diese 3 Mrd Euro würde ich viel lieber in die Infrastruktur, in Kindergärten, in Krankenhäuser sehen.

Und weißt du was das traurige ist? Nur wenn wirklich die Katastrophe kurz bevor steht, schafft man es doch unbürokratisch und schnell etwas auf die Beine zu stellen:
https://www.dw.com/de/habeck-macht-tempo-beim-bau-von-lng-terminals/a-61695797

Dass dabei vlt. nicht die beste Lösung rauskommt, ist und war abzusehen. Ich finde es sehr schade, dass das Deutschland Tempo direkt wieder Geschwindigkeit verloren hat - es war halt nicht gewollt...

So genug Offtopic für heute, aber so eine Aussage kann man nicht einfach so stehen lassen :-)
 
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Ich wäre überrascht, wenn die sich in Deutschland ansiedeln würden. Stromausfälle in der Halbleiterproduktion haben doch verheerende Folge. Wer erinnert sich noch an https://www.sueddeutsche.de/wirtsch....urn-newsml-dpa-com-20090101-210915-99-231609 ?

"Wir haben ein Notstromaggregat für sicherheitskritische Anlagen", sagte Schumacher. Pumpen, Notbeleuchtungen sowie IT-Systeme seien weiter gelaufen. Die Produktion fiel hingegen aus. Die Höhe des Schadens ist vorerst noch unklar. Der nicht weit entfernte Halbleiterhersteller Globalfoundries hat zwei eigene Energieversorgungszentren – unabhängig vom öffentlichen Netz. "Das hat uns vor großem Schaden bewahrt", sagte Unternehmenssprecher Jens Drews.
https://www.heise.de/news/Stromausfall-trifft-auch-Halbleiterhersteller-in-Dresden-6193149.html

Am Ende hat dieser Luftballon Infineon alleine 50 Millionen gekostet... gut, Infineon hat das Geschäftsjahr mit 11.060 Milliarden Euro Umsatz abgeschlossen...
 
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supermanlovers schrieb:
@Salamimander
Ich trage täglich meinen Teil dazu bei deutschen KMUs zu helfen? Was machst du?
Wo ist es auch meckern? Ich habe konkrete Stellschrauben genannt um das Investitionsklima spürbar zu verbessern.

Wenn ich aber wöchentlich lese wie Fabriken, Windparks und Co durch Bürgerentscheide verhindert werden und die SPD so höre (speziell Bas auch letztes Wochenende wieder), denke ich mir die Leute haben den Schuss nicht gehört.
Ergänzung ()


Ich hätte auch ein anderes Beispiel nehmen können. Ist mir nur von gestern spontan eingefallen.
https://www.swr.de/swraktuell/rhein...-acc-kommt-nicht-nach-kaiserslautern-100.html
Windparks sind meines Wissens nach nicht wirtschaftlich, sondern rechnen sich nur mit Subventionen:

https://www.focus.de/finanzen/news/...gen_e41fbe2a-be5a-4e52-b89f-080221f3d698.html
 
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Salamimander schrieb:
Sorgen sehe ich bei dir keine, nur gemecker und schlecht reden. Handeln hilft, ändern hilft. Aber nicht im Wohlstand leben und jammern
Selten so einen Blödsinn hier gelesen :p
Da muss jemand heute wohl seinem Frust lauf lassen …
Ergänzung ()

Weyoun schrieb:
In der Tat sind das zwei unterschiedliche paar Schuhe, einmal Flip-Flops und einmal Sneakers.
Selbst der dümmste Wähler wird irgendwann begreifen, dass er irgendwann einmal gepflegt werden muss. Und woher kommen dann wohl die Pflegekräfte...
Die kommen dann plötzlich aus Kriegsgebieten mit fragwürdigen Kulturen? Selbst halte ich solche Parteien ebenfalls für unwählbar - aber dass in DE ein Großteil Angst vor den Polen, Tschechen etc. hat ist selbstverständlich Schwachsinn.

Altenpfleger kommen idR. doch eher aus dem Osten Europas und dürfen sich seit Ewigkeiten hier niederlassen …

Auch solche Statistiken helfen selbstverständlich nicht weiter:
IMG_5920.jpeg


Solche Probleme lassen sich aber auch ohne rechtsextreme Parteien - mit simpler Vernunft - lösen …
 
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supermanlovers schrieb:
Und wenn es nicht die Bürokratie ist, dann kümmern sich linke Terrorgruppierungen um die Intrastruktur um den großen Firmen zu schaden. Das hat sich ja inzwischen Weltweit herumgesprochen und dürfte wohl wesentlich mehr Investoren abschrecken als irgendwelche Wahlergebnisse die eh nur hierzulande kritisch gesehen werden.
 
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Whistl0r schrieb:
Infineon hat das Geschäftsjahr mit 11.060 Milliarden Euro Umsatz abgeschlossen...

GJ 2025: Umsatz 14,662 Milliarden Euro
Lese ich hier. https://www.infineon.com/row/public/documents/corporate/press/2025/infxx202511-021d.pdf

auch interessant ist der Gewinn:

Infineon beendet ein schwieriges Geschäftsjahr mit sinkenden Gewinnen und hofft auf den KI-Boom. Unter dem Strich verdiente der Halbleiterhersteller von Oktober 2024 bis September 2025 gut 1 Milliarde Euro, rund 22 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch der Umsatz sank leicht, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Als Ergänzung, grüße Kazuja
 
@DocAimless

Kann mit dem Kürzel nichts anfangen. Google sagt entweder Agentur für Arbeitsvermittlung oder Absetzung für Abnutzung.
 
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@dms Vermutungen sind nichts weiter als Hirngespinste. Aber nette Reaktion deinerseits, verrät schon einiges...
 
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Wäre echt schön wenn sich von dem ganzen Investitionsgedöns auch mal hierzulande was blicken lässt.
 
Klar klingt es toll, wenn solche Firmen sich für Deutschland interessieren, oder aufmerksam werden durch großzügige Förderungen sowie Unterstützung etc...
Aber ich frage mich, ist es für eine profitorientierte Firma wirklich sinnvoll sich langfristig in Deutschland niederzulassen?!
Es gibt so viele negative Punkte/Gründe, wie unattraktiv eigentlich Deutschland ist.
Oder die "globale" Denke ist, lieber paar eigene Landsleute überall präsent zu haben...
Arbeite selbst im Industrie-Großhandel und merke und höre jeden Tag, dass Deutsche Firmen es immer schwerer haben, überhaupt "konkurrenzfähig" zu bleiben.
Selbst neueste Infos: BASF in Berlin (ca. 2700 MA) wandert nach Indien ab.....aber warum wohl, wegen dem Klima? 😉

Ok, genug negative Worte geschrieben...wollte die Stimmung nicht kippen :/
 
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Samsung und Deutschland, da hab ich ganz schlechte Erinnerungen.

Als die Subventionen ausgelaufen sind, Standort dicht. Ja, Bildröhren waren nicht mehr angesagt, aber ich denke man hätte das besser regeln können
 
supermanlovers schrieb:
Die Deutschen blockieren doch lieben gerne neue Fabriken
Wenn man ein Rechenzentrum als Warmwasser oder Stromverbrauchsfabrik definiert stimmt die Aussage. Am Ende ist der Vergleich aber wie zwischen Kartoffeln und Trüffeln.

Die Entscheidung in Groß-Gerau kann ich verstehen (wenig Arbeitsplätze, wenig Gewerbesteuer) dafür massiv Platz weg und passt von den Proportionen nicht hin. Da gibt es sicher bessere Standorte. Ich glaube die Gemeinde hätte anders reagiert, wenn zusätzlich zu dem RZ noch 500 oder 1000 Arbeitsplätze für KI, Cloud oder auch Chip Entwickler entstanden wäre. Oder wenigstens Zulieferer (aber so ein RZ brauch als Zulieferung halt nur Strom - die Ausrüstung kommt eh aus Fernost).

Hier geht es aber um eine Halbleiterfabrik und das ist etwas ganz anderes (Mitarbeiter, Investitionen bleiben zum Großteil in DE, Zulieferer etc.).

MFG
 
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Jagdwurst schrieb:
Klar klingt es toll, wenn solche Firmen sich für Deutschland interessieren, oder aufmerksam werden durch großzügige Förderungen sowie Unterstützung etc...
Aber ich frage mich, ist es für eine profitorientierte Firma wirklich sinnvoll sich langfristig in Deutschland niederzulassen?!
Es gibt so viele negative Punkte/Gründe, wie unattraktiv eigentlich Deutschland ist.
Oder die "globale" Denke ist, lieber paar eigene Landsleute überall präsent zu haben...
Arbeite selbst im Industrie-Großhandel und merke und höre jeden Tag, dass Deutsche Firmen es immer schwerer haben, überhaupt "konkurrenzfähig" zu bleiben.
Selbst neueste Infos: BASF in Berlin (ca. 2700 MA) wandert nach Indien ab.....aber warum wohl, wegen dem Klima? 😉

Ok, genug negative Worte geschrieben...wollte die Stimmung nicht kippen :/
Weil man in Indien seinen Chemie Müll weiter in die Umwelt Kippen kann, schon fuerchterlich unser Standort hier, ganz doll fürchterlich !
 
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