News Gerüchte um Intel-Aufspaltung: Joint Venture mit TSMC, Nvidia, AMD und mehr für Intel-Fabs

Maxminator schrieb:
Ich wäre dafür, dass TSMC das Rennen um die Intel-Fabs gewinnt: mehr Kapazitäten mit TMSC-Qualität kann nicht schaden! Win-win für den Endverbraucher!
Haha, geile Logik. Leider durch 2 Punkte komplett unrealistisch. 1. Müssen die Fabs umgebaut werden und 2. Haben wir die hohen Preise zu einem guten Teil durch TSMCs Quasimonopol.

Der Endverbraucher wird nur höhere Preise bezahlen dürfen. Welcome to Marktwirschaft.
 
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Kontrapaganda schrieb:
Die Subventionen von 10 G€ waren üppig und deshalb auch berechtigterweise umstritten
Naja, die Leute wissen nicht, was da für ein Aufwand hinter steckt, bis ein Chip vom Band läuft und beim Kunden werkelt.
Das ist nicht mit 2 Mark 50 geregelt.
Würde VW ein Werk aus dem Boden stampfen, geht das auch nicht für nen Hunni.
 
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Werderwunder schrieb:
Unfassbar, wie die ihren ehemaligen Vorsprung verspielt haben.
Ist völlig normal und passiert jede große Firma irgendwann mal. Wenn man zu weit vorne ist ruht man sich auf dem rum aus. Manche können sich später fangen manche nicht.
 
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Demnach soll a foreign firm nicht Intels Fabs führen dürfen.

Genau das, sonst würde das kaum zur isolationistischen "America First Alone" Politik der amerikanischen Regierung passen, auch wenn Monopolismus dort scheinbar eigentlich befürwortet und nicht ungerne gesehen wird.

TSMC ist zwar taiwanesisch und nicht kontinental-chinesisch, aber trotzdem mit Abstand der größte Konzern im Foundry-Geschäft und Intel lange enteilt, was nicht im amerikanischen Interesse liegen kann.

Am liebsten würden Trump & Co. Intel wieder per Steuergeldern aufpeppeln und zusammen halten, aber dafür scheint das Geld dann doch nicht (mehr) da zu sein und einen direkten Wettbewerber zu TSMC auf Augenhöhe aus dem Boden zu stampfen.

Schade für Intel und einige der dort Angestellten, die per Abspaltung den Job verlieren dürften und dass die Amis allgemein den Anschluss verlieren, stört mich (mittlerweile) nicht (mehr).
Ich bin auch gespannt - falls Trump mit Importzöllen aus Sicherheitsinteressen gegen die EU argumentieren wird um letzterer zoll-technisch auf der Nase herum zu tanzen - ob dann die EU den Stop von ASML-Produkten in die USA einschränken würde oder diese für China trotz US-Sanktionspolitik öffnen wird.

So unabhängig/sicher ist die US IT-Industrie bzw. sind deren Megakonzerne auch nicht, wie die aktuelle US Regierung das vielleicht glaubt und BroadCom ist auch (finanziell) nicht so ein Riese, um den Intel Foundry Teil dauerhaft abfedern zu können, wenn die Entwicklung dort stockt.
 
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Maxminator schrieb:
Ich wäre dafür, dass TSMC das Rennen um die Intel-Fabs gewinnt: mehr Kapazitäten mit TMSC-Qualität kann nicht schaden! Win-win für den Endverbraucher!
Lange lebe der Monopolist, der nur gutes für den Endverbrauer bedeutet ...
 
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Das wäre schade wenn Intel den Bach runter gehen würde, mit den aktuellen Produkten die bei TSMC vom Band laufen scheint es ja wieder bergauf zu gehen.
Schön wäre wenn Intel noch etwas durchhalten könnte um sich aus dem Dreck zu ziehen.

Da Intel ja bei TSMC fertigt, stellt sich die Frage was will TSMC mit den Intel Fabs die Intel selbst nicht als konkurrenzfähig ansieht. Warum sollten die sich diesen Klotz ans Bein binden ?

Aber erst mal sind das nur Gerüchte.
 
Maxminator schrieb:
Win-win für den Endverbraucher!
Ziemlich schräge Aussage. Für den Verbraucher wäre es das Beste, wenn es noch einen Hersteller gibt, der in der Lage ist unabhängig von TSMC Prozessoren herzustellen.
 
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Es gibt sehr viele Unternehmen neben TSMC, die in der Lage sind Prozessoren herzustellen. TSMC hat "lediglich" die derzeit besten und fortschrittlichsten Prozesse und die lassen sie sich teuer bezahlen. Wer nicht auf den top notch Prozess angewiesen ist, ist auch nicht von TSMC abhängig. Die wenigen, die es sind schauen entweder in die Röhre oder geben den Preis an die Kunden weiter und die bezahlen den Preis ja auch. Angebot und Nachfrage.
 
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es geht hier NICHT um die Fertigungsfähigkeiten sondern um reine Kapazitäten und TCMS bring genau diese einmalige Fertigungsfähigkeiten mit. Was im Moment fehlt sind die Kapazitäten.
Intel hat ja nicht vor die Fertigungsfähigkeiten auszulagern - wie denn auch, wenn man diese nicht auf dem Niveau von TSMC besitzt?
 
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Maxminator schrieb:
Ich wäre dafür, dass TSMC das Rennen um die Intel-Fabs gewinnt: mehr Kapazitäten mit TMSC-Qualität kann nicht schaden! Win-win für den Endverbraucher!
Ich kann mir vorstellen, dass das sogar mit Trump plus staatliche Subventionen möglich wäre, mit der Bedingung Know How Transfere ect. Dann kann tsmc weiterhin für usa fertigen und trump hat seine fabe in den usa mit aktueller Technologie. Also Politik wären die gründen für den kauf.
 
Bitte Pat Gelsinger wieder zurück holen. War sein Plan schwierig? Auf alle Fälle. Aber es war ein Plan und zwar ein Langzeitplan. Das gefällt den Aktionären, die auf Quartalszahlen und Jahresumsätze setzen, zwar nicht, aber auf lange Zeit wäre es toll gewesen Intel als hochklassigen Auftragsfertiger wieder am Markt zu haben neben dem jetzigen TSMC Monopol.
Mit der jetzigen Politik als Stütze wäre das noch einmal mehr möglich gewesen für Intel.
 
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ich tippe eher das man eine neue Firma für die Fabs gründet und diese unter US Leitung läuft
Und die chipdesigns dann aufgekauft werden könnte da bietet sich nvidia als perfekte Lösung an.
qualcom ist Unwahrscheinlich da abseits einiger patente, die mit x86 nix anfangen können. Samsung wäre nur an der Fertigung interessiert geht aber nicht da dies kein us unternehmen ist.
tsmc wäre für taiwan ungünstig da damit relativ neue fabs dann nicht in taiwan sind was den silicon shield Löchrig macht.
Am ende ist aber sicher das Intel gerade keine Führung hat und die Planungen komplett wirr sind womit man keinen Plan für die nächsten 5 Jahre aufweisen kann was Erfolg bringt sprich intel müsste schon arg Glück haben mit einer direkten staatlichen Finanzspritze damit das unternehmen so Überleben kann.
Womit ein verkauf an nvidia und ein neues Unternehmen die einzige Lösung wäre.
vielleicht wäre eventuell via interessiert aber die sind nicht wirklich Finanziell Potent genug.

Wenn der freie markt Zusammenbricht muss man eben dafür sorgen das die patente open source werden das was neues entsteht das aber wird nicht passieren mit dieser neo liberalen us Regierung
Das gute es gibt frieden das schlechte dafür leidet die Bevölkerung Intel hatte die designs die Fertigung und leider die falsche Planung.
Das passiert wenn man den maximalen gewinn schöpft und zu stolz war das man nicht mehr die spitze der fertiger war, einen Konkurrenten ihre chips fertigen lassen dafür brauchte es einen Ingenieur der leider dessen Quartalserfolge nicht lieferte aber den langen plan haben alle nicht gesehen.
typisch falsch geleitete Firma und damit meine ich das board der Firma also den chef vom ceo den der ist angestellter für den Besitzer
Der ceo setzt nur das um was der Besitzer fordert
 
Maxminator schrieb:
Ich wäre dafür, dass TSMC das Rennen um die Intel-Fabs gewinnt: mehr Kapazitäten mit TMSC-Qualität kann nicht schaden! Win-win für den Endverbraucher!
Seit wann ist ein Monopol gut? Dann stellen quasi alle bei TSMC her, brilliante Idee :kotz:
 
Für Samsung wäre die Fertigung ein deutlicher sprung und würde deren fabs retten besonders die fabs in den us Staaten wären hilfreich.
Das wichtige ist aber das man dann die patente für die nodes bekommt und somit ihre Fertigung in Korea dann konkurrenzfähig wird.
Das blöde ist da dies keine US Firma ist womit ein verkauf ausgeschlossen ist, nicht mit dieser us Regierung
ich wäre froh wenn samsung die fabs bekommt und ihre nodes modenisiert und somit tsmc konkurrenz machen würde.
 
thornhill schrieb:
Damit wäre Intel in Magdeburg definitiv Geschichte.

Gruß
thornhill
das ist doch jetzt schon. - Schau mal der in den USA gerade US Präsident "spielt".- das Trampeltier würde gar keine neue Investition von Intel in Europa zulassen.
 
Was haben wir hier noch vor einigen Jahren über 14nm+++++++ und die berüchtigte Schublade gewitzelt. Ständig wurde auch gemutmaßt, dass Intel im Servermarkt ohnehin dominiert und die ganzen Patzer im Desktop-Markt schon nicht so schlimm seien. Fast kein mietbarer VPS, den ich kenne, spuckt bei cat /proc/cpuinfo noch etwas anderes als AMD aus - und das schon seit gut 2 Jahren.

Jetzt geht der Kahn leider langsam unter.
 
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Salutos schrieb:
Intel ist im A...!
Intel hat eine in großen Teile veraltete Fertigung.
Wobei der Anteil an veralteter Fertigung ja nichts neues ist und so auch schon zu Glanzzeiten war. Immerhin nutzt man ältere Fertigung dann ja auch noch lange für Chipsätze und Co. und muss auch CPUs teils noch über viele Jahre liefern können, nach deren Markteinführung.
Ich denke also diesen "Erneuerungszyklus" sollte Intel nach so vielen Jahren im Geschäft schon drauf haben. Allerdings sehe ich es durchaus auch als Nachteil in der aktuellen Lage, dass sie damit nun nicht so schnell reaktionsfähig sind wie die Konkurrenz die nach belieben Mengen in gewünschter (moderner) Fertigung bestellen können wenn der Preis stimmt. Denn die verzögerten Produkteinführungen der letzten Jahre dürften zum großen Teil daran liegen, dass es einfach zu lange dauert nach dem ein Prozess fertig ist bis für alle Produkte die eigentlich fertig entwickelt sind auch genug Kapazitäten für die Massenproduktion zur Verfügung stehen. Nach Tick Tock nun schon 5 Nodes in 4 Years, ja, die Nodes sind dann fertig die Kapazitäten für Server, Notebooks, Desktops,... lange nicht.
Ergänzung ()


Die explizite Erwähnung finde ich sehr amüsant. Als ob Marketing das zweit wertvollste Know-How im Intel Konzern darstellen würde :daumen:
So nach dem Motto,.. Chefetage von Broadcom beim diskutieren: "Wir haben zu viele schlechte Produkte die sich nicht verkaufen, was können wir tun". "Hm". "Intel hatte doch seit über einem Jahrzehnt auch nur miese Produkte die sich dennoch über Jahre prächtig verkauft hatten, die stehen sogar gerade zum Verkauf". "Ok, die Chipsparte bekommen wir schon irgendwie unter, das geniale Marketing gibt es dann sogar gratis dazu, wenn wir irgendwie die verdammte Fertigung aus dem Deal rauskriegen schlagen wir zu!". :king:
 
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Maxminator schrieb:
Ich wäre dafür, dass TSMC das Rennen um die Intel-Fabs gewinnt: mehr Kapazitäten mit TMSC-Qualität kann nicht schaden! Win-win für den Endverbraucher!

Aber keine Konkurrenz schadet stark sh Intel Quadcore 14nm ++++++++++, nvidia aktuell usw
 
DieSuperSuppe schrieb:
Nein leider nicht. Monopole sind immer ein riesiges Problem für den Endverbraucher … und TSMC hat quasi jetzt schon ein Monopol
+1 Auch wenn mir TSMC symphatisch ist und ich ihnen den Erfolg gönne, wäre es keine gute Sache für den Verbraucher. Es wird ohnehin nicht passieren, da gerade "America First" regiert.
Ergänzung ()

raychan schrieb:
Ist völlig normal und passiert jede große Firma irgendwann mal. Wenn man zu weit vorne ist ruht man sich auf dem rum aus. Manche können sich später fangen manche nicht.
Oder man beginnt sich zu übernehmen...
 
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thornhill schrieb:
Damit wäre Intel in Magdeburg definitiv Geschichte.

Gruß
thornhill
Wenn ich höre, dass die Stadtverwaltung von Magdeburg kleinen Unternehmen absagt, die dort bauen wollen, dann muss man sagen: Kommt in der Realität an. Das Projekt wird nichts mehr. Wahrscheinlich wird ganz Intel früher oder später zerlegt und abgewickelt -- ihre Manager nach Andy Grove haben mit ihrem jahrelangen EUV-Verbot (ein Hoch auf das "Financial Engineering" = den sichersten Weg in den Abgrund) und den ständigen Strategiewechseln und mangelndem Durchhaltevermögen den Laden vor die Wand gefahren.
Pat Gelsinger hat das Sinnvolle versucht: Endlich neueste Prozesstechnik kaufen, den Ingenieuren die nötige Zeit verschaffen, Grafikknow-How aufbauen, Endkundenmärkte bedienen. Alleine die Konkurrenz als Grafikkartenhersteller muss man ihm hoch anrechnen, aber das sind leider keine Massenmärkte mehr. Aber dass sie schon wieder Ingenieure (inkl. Techniker usw.) entlassen haben, ist eine weitere Katastrophenmeldung.
Ergänzung ()

Holzinternet schrieb:
Magdeburg ist bereits vom Tisch. Das Land und die Stadt "planen" zwar noch aber es ist offensichtlich das hier niemand mehr bauen wird.

Gut ? Schlecht ? Das wird sich zeigen. Ich als Magdeburger sehe das mit einem lächelnden und weinenden Auge.

Würde mir sehr eine wirtschaftliche Entwicklung für meine Heimat wünschen. Sonst wird hier vieles Lohnniedrigland bleiben und die Menschen werden weiter abwandern wenn möglich.
Ja, das liegt unter anderem an traditionell mangelnder Kooperationsbereitschaft einiger hoher Herren in einigen Konzernen. Die Idee der Chipfabrik Magdeburg war ja auch: VW im Westen, Tesla im Osten, Intel in der Mitte. Aber Elon Musk kümmert sich nicht mehr um Tesla, und VW kämpft für sich allein, nachdem Herbert Diess -- gut gemeint, aber falsch gedacht -- mit CARIAD ein Milliarden-Desaster angerichtet hat.

BMW, Mercedes oder Audi verscherbeln sich lieber individuell nach China, als auch nur irgendetwas zusammen zu entwickeln. Erste reiten auf der Arroganz-Welle der Mietshausbesitzer, und die beiden letzteren haben völlig vergessen, wer eigentlich ihre Zielgruppe waren: Handwerksmeister und Pensionäre bei Daimler, Ärzte, Steuerberater und Rentner bei Audi. Unsere Häuser werden immer kleiner und die Autos immer größer. Absurd! Die ganze Modellpalette oberhalb von C-Klasse, 3er und A4 kann in die Tonne, die hat hier überhaupt nichts verloren.

CoViD-19 und der Ukraine-Krieg haben natürlich auch das Investitionsklima ruiniert. Die "Ampel-Regierung" hat mit irrealen Wolkenkuckucksheimplänen jegliches Vertrauen verspielt, und CDU/FDP sind, so muss man leider sagen, traditionell technologiefeindlich. Denen war es ja schon genug Fortschritt, dass man in 32 Jahren Regierungszeit bereits zwei verschiedene Bundeskanzler(innen) hatte, beide in Bezug auf Technologie, höflich ausgedrückt, nun wahrlich keine Leuchten.

Verabschiedet Euch von der Hoffnung, Deutschland sei irgendwie fortschrittlich. Das waren wir nie. Wir waren immer die Nachhut, und wir hatten nur mal das Glück in der Geschichte, eine direkte Belieferung mit schwedischem Eisenerz zu haben, so dass man mit den Kohlevorkommen eine große, dreckige Stahlindustrie aufbauen konnte. Schaut Euch alte Krimis aus den 80ern an. War das fortschrittlich? Die Mietshäuser, die Telefone, die Kneipen, die Kinos, die Traktoren, die Bundespost, die Polizei, die Taxis, der Zigarettenqualm?
 
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