Gestörter Bootvorgang nach abschalten des Netzteils

Marouder

Cadet 2nd Year
Registriert
Okt. 2008
Beiträge
25
Hallo liebe CB-Community,

seit Februar dieses Jahres schlage ich mich mit folgendem Problem rum. Ich besitze ein Asus Maximus IV MB sowie das BeQuiet Dark Power P9 650W Netzteil. Der Rechner startet ohne Probleme, solange ich ihn am Netz lasse.
Ziehe ich jedoch den Stecker, bzw lege den Netzschalter kurz um und dannn wieder an, startet der Rechner kurz - geht wieder aus. Danach gehen 2-3 Sekunden und er startet wieder. Das Bios meldet "Overclocking failed" (auch mit standartbioseinstellungen) und alles ist wieder normal.

Hat jemand eine Idee wodurch das ausgelöst wird?

PS.: Der Asus Support konnte mir nur das übliche Biosupdate verordnen (was wie üblich nichts gebracht hat) und war der Meinung, dass das Board kaputt sei, nunja....

MfG Marouder
 
Hallo Marouder,

habe so ziemlich dasselbe Problem. Habe gestern hier gepostet,

http://www.be-quiet.net/forum/showthread.php?339-Straight-Power-E8-500-W-schaltet-ein-aus-ein

weil ich zunächst das Netzteil in Verdacht hatte. Aber dieses kann ich als Fehlerquelle mit großer Wahrscheinlichkeit ausschließen.

Eine BIOS-Fehlermeldung erhalte ich nicht.

Hier ist meine Rechnerkonfiguration:

Straight Power E8 - 500 W
ASUS MB P8H67
Intel Core i5-2500
Kingston ValueRAM 4GB DDR3
Sapphire Radeon HD5450
2 x HD Samsung EcoGreen F3 1TB
1 DVD-Laufwerk, 1 DVD-Brenner

Habe da einen vagen Verdacht: Wenn man den PC vom Stromnetz trennt, bricht bei meinem Netzteil nach 20 - 30 sec. die 5VSB-Spannung am Pin 9 des ATX-Steckers zusammen. Diese Spannung wird u. a. verwendet, um beim "Suspend to RAM"-Modus den Arbeitsspeicher zu puffern. Es könnte möglicherweise also ein Zusamenhang zwischen unserem Problem und dem Arbeitsspeicher bestehen.

Was für RAMs hast Du verbaut?

Gruß

Cosinusphi
 
Als Arbeitsspeicher kommen bei mir 4 Corsair Dominator Riegel â 2GB zum Einsatz. Laufen auf 1866 bei 1,65 V.

MfG Marouder
 
... also doch etwas anders konfiguriert als mein Rechner. Dachte schon, er verschluckt sich an den 4 GB.

Ich habe schon überlegt, ob ich den Zustand einfach als gegeben hinnehme. Die Frage ist aber, was die Festplatten bei dem ersten Stromstoß machen.

Werde mal noch etwas suchen, wobei allerdings bei jedem Aus- / Einschalten der Netzspannung der Kippschalter am Netzteil oder die Steckverbindung des Anschlusskabels durch hohe Ströme "gestresst" wird.

Unschön, das Ganze, vor allem, wenn ASUS auch nichts weiß ...

Gruß Cosinusphi
 
Na wo sind denn jezt die ganzen "Fachleute" ? Keiner eine Idee?
 
Bei ASUS und einigen NTs ist es eine Eigenart, dass das MB / der PC startet, wenn man das zuvor abgeschaltete NT wieder einschaltet - NT wechseln ist angesagt -

Bei meinem älteren MB, ASUS M2N32-SLI Del. / Premium ist es genauso und mit der gleichen Fehlermeldung nach dem Start des MBs - NT gewechselt - Problem beseitigt -
 
Hallo, bin mal wieder da.

Da ich bei meinem neuen PC zusätzlich noch ein "Freeze"-Problem habe, geriet der Arbeitsspeicher in Verdacht. Ich habe daher die Sache mit dem Einschalten doch noch weiter verfolgt. Habe die Leute bei ASUS mal mit meinem Schulenglisch zum Schmunzeln gebracht:

"...when I turn on the PC after the power had been disconnected or switched off by the
power switch at the power pack, the fans start and stop at once again. After about 3
seconds they start again, the DRAM-LED lights for about 1-2 seconds and the PC
boots.
By switching on without disconnecting (5VSB at Pin 9 of the ATX-connector
contineously on), the PC boots without stop or lighting of the DRAM-LED.
Is this O.K. or anything wrong, for ex. with the RAM? Any possibility to fix by BIOS-
Settings?
For informations about the power pack see here:
http://www.be-quiet.net/forum/showthread.php?339-Straight-Power-E8-500-W-
schaltet-ein-aus-ein...."

Ich erhielt postwendend Antwort (auf Deutsch):

"...das ist durchaus ein "normales" Einschalt-Verhalten der P8H67, P8P67 & P8Z68-Serie (mit Digital Power Design / DIGI+ VRM / EPU / TPU).

Und kann z.B. unter folgenden Situationen auftreten :

- erste Boot-Sequenz nachdem das System vom Netzteil (PSU off) getrennt wurde
- erste Boot-Sequenz nach einem BIOS-Update
- erste Boot-Sequenz bzw. nach Kaltstart -> nachdem der BCLK angehoben oder andere CPU Perfomance einstellungen gettigt worden
- nicht freigegebene Memory Configuration: z.B. overclocking bzw. falsche Memory-Settings
- erste Boot-Sequenz bzw. nach Kaltstart -> nachdem EPU und/oder TPU via Board-Switch oder per BIOS aktiviert wurde

Diese Boot- bzw. Einschalt Zeiten wurden mittlerweile immer weiter per Bios minimiert bzw. optimiert.

...

Bitte updaten Sie das Bios-File mit Hilfe von "EZ-Flash" (zu finden im Bios unter Advanced Mode -> Tool).

Löschen Sie nach dem Update das CMOS hardwarenah - und setzen Sie im Bios die "Load Setup/Optimized Defaults" zurück.

RTC RAM/CMOS leeren :

1. Stromversorgung vom Rechner trennen bzw. Netzteil ausschalten
2. Die Batterie (Knopfzelle) heraus nehmen
3. Den Jumper CLRTC von [1-2] zu [2-3] umstecken (ca. 10-15 Sekunden warten)
4. Den Jumper CLRTC wieder umstecken in den Ausgangszustand
5. Die Batterie (Knopfzelle) wieder einsetzen
6. Stromstecker wieder anschlieen bzw. Netzteil einschalten und Rechner neu starten
7. Gehen Sie bitte ins BIOS und laden Sie mit F5 die Standardwerte "Load Setup Optimized/Defaults" zurück
(stellen Sie ggfs. die Uhr-Zeit und die Bootreihenfolge etc. ein) - speichern Sie anschließend mit F10.

- setzen Sie bei Verwendung von Zwei Speichermodulen diese primär in die Blauen Slots ein -> A2+B2. ..."

Ich habe das BIOS mit der finalen Version 1003 geflasht - und die Einschaltpause ist weg. Lediglich die DRAM-LED leuchtet noch kurz auf, wenn ich nach Netztrennung boote.

Jetzt wird weiter nach den Ursachen des Freeze-Problems gesucht ...

Gruß
Cosinusphi
 
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