Helios co. schrieb:
Erobern? Was willst du denn erobern? Man man man. Zum einen muss nicht jede Zivilisation so kriegerisch und vernichtend sein wir die menschliche. Zum anderen gibt es im Grunde keine Möglichkeit die Erde zu erobern. Die Menscheit hat genug Möglichkeiten um diesen Planeten in ein Loch zu verwandeln!
Danke, du hast gerade eine Überladung in meinem Gutmenschen-Detektor verursacht. Hast du zu oft Avatar gesehen?
1. Warum sollte die Menschheit die unvernünftige, kriegerische und vernichtende Ausnahme von der friedfertigen und ethisch überlegenen Regel sein? Genau! Die anderen sind wahrscheinlich auch nur "Menschen".
2. Mit "erobern" meine ich nicht militärisch oder auf eine andere destruktive Weise, sondern einfach den Planeten bevölkern.
Es gibt genügend Archäologische Funde die darauf hindeuten das höher entwickelte Zivilisationen uns bereis besucht haben. Diese Funde werden aber vertuscht um nicht in Erklärungsnot zu geraten.
Eigentlich sollte ich jetzt den Thread verlassen und euch euren Fantasien von Däniken & Co. überlassen, aber ich stelle trotzdem mal die Frage: Was würde Schlimmes geschehen, wenn die Wissenschaft in Erklärungsnot geriete, um eine weltumspannende Verschwörung von millionen Menschen zu rechtfertigen - die Däniken & Co. zum Glück durchschaut haben.
Eine Zivilisation die so hoch entwickelt ist das sie interstellare Reisen durchführen kann hält sich in der Regel an die "oberste Direktive" da ihnen bewusst ist das eine Einmischung oft mehr Schaden anrichtet.
Aus hohem technischen Niveau folgt nicht zwingend eine hohe Ethik. Sieht man ja an der Menschheit. Ach nee, wir sind ja die destruktiven Höhlenbewohner im komischen Zoo.
Wie dem auch sei: In den Jahrmilliarden, die Erde existiert, hätten die Erde unzählige Male erreicht worden sein müssen, wenn dies denn möglich ist. Und nicht nur das: Es hätte für die Außerirdischen keinen Grund gegeben, die Erde nicht zu erobern, vor allem wenn sie zu einem Zeitpunkt gekommen wären, da von den Menschen weit und breit noch nichts zu sehen gewesen ist. Schließlich haben sie auch ihre Heimatwelt(en) erobert.
Sobald in einer Zivilisation die technische Entwicklung schneller voranschreitet als die ethnische und kulturielle Entwicklung besteht immer eine große Gefahr das sich diese Zivilisation selbst vernichtet.
Und alle Zivilisationen, die es im Universum gibt und die es jemals gegeben hat, haben dies verstanden. Nur die Menschheit, die kriegt es nicht auf die Kette?
Angenommen, das stimmt, wo hat sich der Urknall abgespielt ...
Der Ort des Urknalls ist überall
Gibt es womöglich noch andere Universen, Parallelwelten, usw? Nach unserer Logik wird das nie zu beantworten sein, weil jedes Objekt sich in einem anderen Objekt befinden muss - und "unendlich" ist ja nicht möglich.
Google mal "Dark Flow"

Und natürlich ist unendlich möglich. Nur unendlich mit baryonischer Materie ist unmöglich.
Falls Intelligente Aliens da draußen sind, warum sollten Sie uns Aufsuchen wollen.
Aus dem selben Grund, aus dem wir nach ihnen suchen.
zumindest würden sie sich von uns fernhalten wenn sie schlau sind.
Nochmal: Wir wissen zwar nichts über andere Zivilisationen, das bedeutet aber nicht, dass wir ins Blaue hinein spekulieren können. Immerhin haben wir ein Sample für eine Zivilisation: Uns selbst. Und wenn man die Antwortmöglichkeiten nach ihrer Wahrscheinlichkeiten bewerten will, dann muss man davon ausgehen, dass wir nicht die Ausnahme von der Regel, egal ob zum Guten oder zum Schlechten. Wer da menschliche Konzepte hinein interpretieren möchte: Dieser Schluss ist keine Überheblichkeit, sondern die pure Demut. Wir leben auf einem durchschnittlichen Planeten, der um eine durchschnittliche Sonne in einer durchschnittlichen Galaxie kreist. Und wir sind eine durchschnittliche Zivilisation.
Es ist möglich dass es auf der Erde Leben auf Silizium Basis gibt, aber es möglicherweise so strange dass wir es gar nicht als solches erkennen.
Nö, kann es nicht. Stoffwechselprozesse auf dieser Basis wären so langsam, dass ein einfacher Stoffwechselvorgang kosmische Ewigkeiten dauern würde. Wenn du jetzt sagst "Na dann ist dieses Leben eben etwas langsamer!": Siliziumleben um einen Sternen wäre ungefähr so, als würde Kohlenstoffleben in der Explosion einer Wasserstoffbombe existieren.
Wer sagt das Lebewesen Stoff X braucht um zu überleben, und nicht Stoff Y?
Es gibt nur eine sehr wenige Elemente, die überhaupt in der Lage sind, die nötigen Molekülbindungen einzugehen. Von diesen Elemente ist meines Wissens nach nur Kohlenstoff geeignet, um diese Bindungen bei einer Temperatur, bei der ein Stoffwechsel möglich ist, einzugehen. Nebenbei gehören Kohlenstoff als auch Wasserstoff und Sauerstoff (=Wasser) zu den häufigsten Elementen im Universum. Das Leben, das wir kennen, wird das am weitesten verbreitete im Universum sein, weil die "Bausteine", aus denen das uns bekannte Leben besteht, so hervorragend dafür geeignet und am weitesten verbreitet sind. Vielleicht gibt es irgendwo eine Nische, die von andersartigen Bakterien erobert wurde, aber einen Planeten, auf dem Silizium-Menschen einen Ammoniak-Goldfisch auf dem Schreibtisch stehen haben und einen Vogel aus Licht in einem Käfig halten gibt es nicht.
Und ehe ich jetzt noch weiter an der Diskussion teilnehme: Beschränkt sich diese Diskussion darauf, was wir angeblich nicht wissen und was man sich daher nach Lust und Laune ausmalen darf? Falls ja, dann gehe ich wieder und spiele mit dem rosa Einhorn weiter, das unter meinem Bett lebt.