Giro, Tagesgeld, Sparplan etc.

Daltimo

Lt. Commander
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März 2006
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Hallo Zusammen,

bin geade auf der Suche nach einer Anlage in der ich jeden Monat einen Betrag x Einzahlen kann. Sehr flexible finde ich Tagesgeldkonten, jedoch bei meiner jetzigen Bank (Postbank) sehr unatraktiv aufgrund des niedrigen Zinses von 0,5%. Alternativen bieten z.B. die BigBank, jedoch eine ausländische Bank wo ausländisches Recht gilt und somit sehr unsicher.

Welche Anlage nutzt Ihr, um monatlich einen Betrag X einzubezahlen mit einem besseren Zinssatz als 1%?
 
bank of scotland, dkb, ingdiba - die 3 sind recht empfehlenswert, gibt aber noch etliche andere

bis ca. 100000 EUR ist das geld auch einigermaßen sicher...
 
Also das Tagesgeldkonto beim S-Broker (Produkt der Sparkassen-Finanzgruppe) bietet momentan 1.00% aufs Tagesgeld. Ist zwar auch nicht gerade Bombe, aber doch deutlich besser als 0,5%. Dazu ist es genauso sicher und seriös wie bei jeder anderen Sparkasse - ist also durchaus eine Empfehlung wert.

Ebenso hast du innerhalb vom S-Broker die Möglichkeit gleichzeitig ein Depot zu eröffnen und dort bspw. monatlich einen Betrag X in bspw. Fonds zu investieren, wo die Rendite vermutlich höher ist als die 1% vom Tagesgeld. Logischerweise hast du da natürlich auch ein größeres Risiko, aber das sollte klar sein.

Ich würde dir allerdings nicht empfehlen, zu irgendeiner unseriösen Bank zu gehen nur weil du da vielleicht 0,2% mehr Zinsen kriegst. Falls es dir um Sicherheit geht, dann bleib bei Produkten der Sparkasse, Deutsche Bank, Volksbanken usw.

Falls es dir um Vermögensoptimierung und Rendite geht, dann sind Tagesgeld / Girokonten derzeit sowieso nicht die richtige Wahl, da bei nahezu allen der Zinssatz unter der Inflationsrate liegt, man also einen negativen Realzins hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Tagesgeldkonten, welche hier als unseriös erscheinen, sind oftmals von Ablegern großer europäischer Banken, die z.T. sogar einen Sitz (also die Ableger) in Deutschland haben. Dementsprechend sind Spareinlagen meist mit bis zu 100000€ abgesichert (innerhalb EU) oder bei zusätzlicher Absicherung in der BRD noch mehr.
Mir persönlich reicht das. Ob Du nun zu der Bank of Scotland, der Akbank, NIBC, Moneyou oder wem auch immer gehst, kannst Du nach Zinssatz entscheiden. Weitere Informationen gibt es von der Finanztest. Deren Tests kann man online gegen einen geringen Betrag (meist so 2,50€) kaufen. Dort wurden bereits mehrfach aufgeführt zu welchen Banken die einzelnen TG-Anbieter gehören und welche Sicherungsstrukture dahinter stehen. Ebenso wie seriös diese eingestuft werden.
 
Moneyou finde ich eigentlich recht interessant, allerdings wie ich gelesen habe eine niederländische Bank. Gilt hier beim Anlagen deutsches oder niederländisches Recht? Bei Cosmos Direkt habe ich noch einen flexiblen Vorsorgeplan entdeckt (http://flexvo.cosmosdirekt.de/flexible-vorsorge/flexibles-vorsorgekonto.html) allerdings muss ich mich hier noch informieren über Vor- und Nachteile und über evtl. Falle. Bisher aber das beste was ich gefunden habe.
 
Moneyou als Ableger der ABN Amro unterliegt m.W.n. der niederländischen Gerichtsbarkeit. Einen Nachteil kann ich daraus nicht erkennen. Deine Spareinlagen sind über die nierderländische Einlagensicherung bis zu einer Summe von 100000€ abgesichert und im möglichen Pleitefall gibt es eine EU weite Richtlinie, nach der Anleger innerhalb von 20 Werktagen entschädigt werden müssen. Die Pleite der isländischen Kaupthing Edge Bank wird ja immer als Horrorfall im Zuge der Entschädigungen genannt. Ja es hat länger gedauert, Island ist aber auch nicht innerhalb der EU. Selbst dort haben aber alle ihr Geld wieder bekommen.

Bei Cortal Consors wäre ich vorsichtig. Oftmals haben die Lockangebote, so dass die Zinssätze für Neukunden nach z.B. einem halben Jahr drastisch reduziert werden, oder die Zinssätze nur in Verbindung mit der gleichzeitigen Eröffnung eines Fonds-/Aktiendepots gelten.

Wie Fairy Ultra bereits gesagt hat, in der aktuellen Finanztest sind ein paar Infos zum Thema drin. Entweder Du kaufst sie dir (4,50€), kaufst nur den betreffenden Artikel online oder gehst eben in eine Bibliothek. Als Hinweis, dort ist Moneyou auf Platz 1, gefolgt von der Advanzia Bank (Luxemburg) und der Akbank (Türkei, aber dt. Ableger, daher höhere Einlagensicherung) - in dieser Reihenfolge.
 
Haben die nicht die Bedingung, dass man mit seinem Depot komplett wechselt?

Auf den Tagesgeldvergleichsseiten findest du eigentlich meistens die, die die beste Verzinsung garantieren. Manche eben nur 6 Monate andere 1 Jahre.
Sofern es in der EU bleibt sollte eine Einlagensicherung bis 100000€ greifen. In Deutschland meines Wissens sogar noch mehr.

Zur Sparkasse mit 1% würde ich auf keinen Fall gehen.
 
Ja Sparkasse ist die schlechteste Option, nicht nur wegen den 1%. Auch sonst haben die sehr miese Konditionen und sind eher kundenunfreundlich.

Nein du musst bei CC dein Depot nicht umziehen. Das einzige was sie für dich machen, ist ein kostenloses Depot mitzueröffnen. Das kann dir aber egal sein, hast keine Kosten und keinen Mehraufwand.
 
Testsierger bei der Stiftung Warentest ist im Bereich Tagesgeld moneyou geworden, wenn nichts gegen das Konto sprechen sollte werde ich es evtl. in Anspruch nehmen. Eine andere Möglichkeit ist die Sparcard der Postbank (1,2%). Erst bei etwas höheren Einlagen werden etwas bessere Konditionen geboten, somit schnell 5.000€ sparen und fest anlegen (Lombardkredite, Sparbrief). Wo ich jedoch noch nicht so richtig draus schlau geworden bin ist Gold. Der Goldpreis sinkt derzeitig, dennoch schwören viele darauf.
 
Gold ist kein primäres Asset zur Geldanlage und sollte allerhöchstens - Achtung persönliche Meinung - einen Teil von 10% am Gesamtdepot ausmachen. Die größten Goldreserven liegen in den Tresoren der Nationalstaaten bzw. werden von institutionellen Anlegern gehortet. Es herrscht dort kein richtiger Markt, geschweige denn einer denn mal als Einzelinvestor in irgendeiner Form beeinflussen noch groß kalkulieren könnte.

Gegen Moneyou spricht in erster Linie nur die niederländische Einlagensicherung, vorausgesetzt man legt leicht panische Züge an den Tag und misstraut unseren Nachbarn bzw. ihrer Bonität.
 
Erstesn gibt es keinen Markt für Gold und zweitens ist der Aufschwung von Gold vorbei. Vor ca. 10 Jahren hat sich es wirklich gelohnt in Gold anzulegen, heute ist es ein Kurs der mal steigt und mal fällt.

Genau das macht mich noch skeptisch. Ich denke ich werde bei der Postbank die Sparcard beantragen, ein Vorteil für mich ist, dass ich alles bei der Postbank habe. Deshalb kann ich das besser betreuen. Kommende Woche erhalte ich noch Besuch von meinem Versicherungsbetrüger, den werde ich nochmal ausquetschen über Bausparer und evtl. andere Möglichkeiten.
 
Na wenn du so gut über Gold Bescheid weißt, ist ja alles gut. :rolleyes:

Und den Vorteil aus Bequemlichkeit alles bei einem Institut zu haben und damit auf Rendite zu verzichten, leuchtet mir in Zeiten von Onlinebanking zwar nicht mehr ein, aber sind ja nicht meine Moneten.
 
Cosmosdirekt ist keine Bank und unterliegt damit keinerlei Vorgaben zur Einlagensicherung. Geht die Versicherung pleite ist (erstmal) auch dein Geld weg.

Jede europäische Bank muss Einlagen bis min. 100.000€ absichern, daher ist es mir egal ob mein Geld bei einer deutschen (ingdiba/1822), einer niederländischen (moneyou) österreichischen (vtb) oder schottischen (bos) Bank liegt.
 
Gold ist noch relativ teuer mit einem Grammpreis von >40 Euro. Würde ich aktuell nicht dazu raten. Aber wissen kann man es nicht, in welche Richtung es weiter geht.

Entscheidest du dich für Cortal Consors kann ich dich werben, würde dir dann von den 70 Euro Gutschein 50 Euro Bar bezahlen.

Gruß
Bookstar
 
Noxiel schrieb:
Na wenn du so gut über Gold Bescheid weißt, ist ja alles gut. :rolleyes:

Und den Vorteil aus Bequemlichkeit alles bei einem Institut zu haben und damit auf Rendite zu verzichten, leuchtet mir in Zeiten von Onlinebanking zwar nicht mehr ein, aber sind ja nicht meine Moneten.

Ich kenne mich da auch nicht aus, allerdings habe ich mir den Verlauf der letzten 10 Jahre mal angeschaut. Es ist deutlich zu erkennen, dass die Wachstumsphase vorbei ist. Gut, wo stehen wir in 10 Jahren, die Frage kann wohl noch niemand beantworten.
 
legan710 schrieb:
Cosmosdirekt ist keine Bank und unterliegt damit keinerlei Vorgaben zur Einlagensicherung. Geht die Versicherung pleite ist (erstmal) auch dein Geld weg.

Das ist so falsch. Die Einlagen sind über die Sicherungseinrichtung der dt. Lebensversicherer in unbegrenzter Höhe abgesichert. Das würde also eher für Cortal Consors Cosmosdirect sprechen..
 
Zuletzt bearbeitet: (Name vertauscht)
Ich habe mir das Cortal Consors Debot mal angeschaut. Klingt eigentlich sehr interessant, gerade die vierteljährliche Zinszahlung.

Es ist übrigens egal bei welcher Bank man anlegt sowohl moneyou als auch cortal consors unterstehen dem gleichen Recht.
 
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