Google Fotos übertragen schlägt fehl

Skywalker27

Lieutenant
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Hi Leute,

wegen eines Todesfalles A muss ich ca. 200 GB von Google Fotos zu einem anderen Google Account übertragen. Zugangsdaten liegen vor.
Über Google Takeout habe ich bereits die Daten downloaden können. Beim Upload zum neuen Account werden aber alle Datums angaben von heute gesetzt was es nahezu nicht nutzbar macht.

Mit der Funktion "mit Partner Teilen" kommt leider immer eine Fehlermeldung für wenige Sekunden "nicht möglich". Ohne Sonstige hinweise, warum es nicht klappt.

Hat jemand eine Idee?
 
Über Google Takeout habe ich bereits die Daten downloaden können. Beim Upload zum neuen Account werden aber alle Datums angaben von heute gesetzt was es nahezu nicht nutzbar macht.
Naja, das ist genau DER Grund, warum man solche Cloud-Dienste eben NICHT zur Sicherung nutzen sollte.
In dem Fall dürften die Metadaten flöten gegangen sein und sich die Routinen am neuen Account halt am Erstelldatum der Bilder orientiert bzw. orientieren muss.

Dazu gemini:
Wenn man Google Fotos über Takeout herunterlädt, trennt Google die eigentlichen Bilddateien und deren Metadaten:

  1. Die Bilddatei (JPG, MP4 etc.): Google streift beim Herunterladen oft die EXIF-Aufnahmedaten aus dem Datei-Header ab oder setzt das Dateisystem-Datum (Created / Modified) auf den Zeitpunkt des Downloads.
  2. Die JSON-Dateien: Google legt für jedes Bild und jeden Ordner eine separate .json-Datei daneben (z. B. photo.jpg.json). In dieser Textdatei stehen die eigentlichen Metadaten (Original-Aufnahmedatum, Geolocation, Beschreibung).
Wenn der User die Bilder jetzt einfach per Drag & Drop im neuen Google-Account hochlädt, liest Google die separaten .json-Dateien nicht aus. Das System schaut nur auf den Datei-Header. Fehlt dieser, nimmt Google einfach das heutige Hochladedatum. Das Ergebnis ist das beschriebene Chaos.
...und weiter:
Der User muss die JSON-Daten wieder in die Exif-Header der Bilder zurückschreiben, bevor er sie hochlädt.

Dafür gibt es etablierte Open-Source-Tools, die genau für dieses Google-Takeout-Problem geschrieben wurden:

  • Google Photos Takeout Helper (Python-Skript / CLI-Tool, liest die JSONs aus und patched die JPGs/MP4s).
  • Metadata Fixer (Gibt es als GUI-Anwendung für Windows/Mac – verarbeitet ein paar Hundert Bilder kostenlos, für 200 GB kostet die Vollversion einen schmalen Taler, spart aber viel Gehirnschmalz).
  • ExifTool (Für Kommandozeilen-Liebhaber – lässt sich per Skript über den ganzen Ordnerbaum jagen).
Nachdem ein solches Tool gelaufen ist, haben die JPGs wieder ihr originales Exif-Aufnahmedatum. Lädt man sie dann hoch, sortiert Google Fotos alles wieder perfekt in die Zeitleiste ein.

Wie gesagt: Es gibt gute Gründe dies Art von Diensten zu meiden, wie der Teufel das Weihwasser. 😉
 
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es gab/gibt ein Tool auf GitHub, dass die ganzen Metadaten eingepflegt hat... ich finds leide nicht mehr. Wusste damals auch von wechsel von Android zu iPhone machen. Habe aber daraus gelernt und mein NAS zwischengeschoben...
 
Danke für euere Hinweise. An sowas hatte ich gar nicht gedacht.
Auf einen Toten einprügeln macht die Situation jetzt aber auch nicht besser.
 
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