Grafikkarte mit separater Stromversorgung

ice-tec

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Um hier gleich mal den Shitstorm und die "ich habe da mal was gehört aber keine Ahnung" Fraktion abzuwürgen, im Folgenden die Erklärung des Ziels und der Randbedingungen.



Randbedingungen:

Es handelt sich um ein Modingprojekt, bei welchem die APU mit dem ITX-Board und einem picoNetzteil (120W) in einem sehr kleinen Gehäuse verbaut ist.
Ziel war es ein sehr leisen, leichten und kleinen Rechner zu haben, welchen man auch mal leicht im Rucksack mit zur nächsten LAN nehmen kann.
Das Ziel wurde erreicht und sieht auch noch schön aus.

Ziels:
Nun wäre das nächste Ziel in einem weiteren Gehäuse eine GPU mit eigenem Netzteil unterzubringen.
Das Gehäuse soll dann als Dockingstation für den kleinen Rechner fungieren.
Will heißen, man hätte dann im Heimbetrieb eine stärkere Grafikkarte.
Die Verbindung beider "Systeme" erfolgt über ein PCIe-Flachbandkabel (mechanisch ist also alles geklärt)

Frage:

gibt es da ein elektrisches Problem?
Immerhin wären dann zwei Schaltnetzteile über das Flachbandkabel verbunden!

Anmerkung:
Es geht hier nicht darum die Sinnhaftigkeit zu diskutieren.
Es geht darum die Machbarkeit abzuklären und die Leute zu fragen die von der Elektronik Ahnung haben.
 
Masse der beiden Netzteile muss niederohmig verbunden werden. Und das sollte nicht über die Masse der Datenleitung geschehen.
Die 12V der Grafikkarte sollten sich gleichzeitig mit dem Einschalten des Rechners zuschalten und nicht dauernd anliegen.
 
Der erste Satz lässt dich nicht gerade sympathisch erscheinen. Plural von Ziel ist Ziele.

Wäre für dieses Vorhaben der Erwerb einer E-GPU nicht das sinnvollste und die einfachste Lösung?
 
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Wie vorher schon erwähnt ist die niederohmige Verbindung zwischen den Massen wichtig.

Und ich würde gucken, dass die Grafikkarte schon ein wenig (wenige Millisekunden) vor dem eigentlichen PC mit Spannung versorgt wird. Also eher den Einschaltimpuls für den PC nach Anliegen der 12 V an der Grafikkarte generieren, evtl. einfach durch einen Massetreiber, der die grüne Leitung des PC-Netzteils auf GND zieht.
 
ice-tec schrieb:
Nun wäre das nächste Ziel in einem weiteren Gehäuse eine GPU mit eigenem Netzteil unterzubringen.
Wenn du im "Heimbetrieb" die Grafikkarte dauerhaft verbindest, dann versorge doch die PicoPSU mit den 12V des GPU-Netzteils. Spart dir die zusätzlichen Verluste des Tischnetzteiles und Wirkungsgrad vom Netzteil ist bei höherer Belastung vmtl. besser (abhängig von Effizienzkurve des Netzteils)
 
@Blubblub

Als das mit den "Zielen" möge man mir nachsehen.
Schuld hat in diesem Falle meine Unaufmerksamkeit und Dr. Gutenbergs Kopie-Passte.
Mann muss halt das Wort auch anpassen, wenn es des Ziels im andren Satz hiss.
Mea Culpa !!!
Was die doch sehr direkte Einleitung angeht.

Ja ich gestehe!

Ich bin echt immer wieder entnervt, wenn in diesem Forum auf eineinen sinnvollen Beitrag zum Thema ca. 20 kommen, in welchen ohne jeden Sachverstand und am Thema vorbei palavert wird.

Möge man mir auch dies verzeihen.
Ergänzung ()

Also Danke schon mal für die Tipps!

Wenn ich die Infos als mal zusammenführe ergibt das eigentlich eine recht sinnvolle Gesamtlösung.
Ich würde im Heimbetrieb einfach die 12 V vom großen Netzteil als Eingang für das picoNetzteil verwenden.
Dann entfällt das externe Schaltnetzteil wie Darknesss schrieb und dem Hinweis von N0FX, dass die 12 V schon an der Grafikarte anliegen sollten wäre auch genüge getan. Die Massekopplung über die 12 V Schiene die das kleine Netzteil versorgt sollte ja dann auch ausreichend sein.
 
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