Wolfgang schrieb:
Das bezweifle ich. Das würde auch nur Verwirrung stiften und es sieht einfach nur komisch aus, wenn in zig Diagrammen eine Bemerkung zu finden ist, dass die Karte eigentlich für sich alleine steht und nicht vergleichbar zu den anderen Werten ist.
Wenn die eigentliche Aktion der Leistungsvergleich verschiedener Grafikkarte ist, magst du Recht haben.
Nochmal, wir wollen nicht krampfhaft einen Unterschied aufzeigen.
Es geht nicht darum zwanghaft Unterschiede aufzuzeigen, sondern Abhängigkeiten. Oder fändest du bei dem zitierten Anno-Test es nicht deutlich interessant, wenn man sagen könnte: Diese 1/2/3/4-Kern Leistung ist ausreichend für das Spiel?
Wenn es keinen gibt, gibt es eben keinen. Das ist durchaus eine sehr wichtige Information.
Das stimmt natürlich. Vorausgesetzt, dass die Information oder Schlussfolgerung auch stimmt. Und die kann man aus diesem Test eben nicht ziehen. Die Aussage gilt nur für den getesteten CPU-Leistungsbereich. Bei sinnvoll gewählten Testbedingungen könnte man die Aussage "verallgemeinern". Und der letzte Punkt ist ja das, was einen Test interessant macht.
Seppuku schrieb:
Was hat sich denn großartiges geändert? Stupides angeben von Mittelwerten ohne auch nur mal die Standardabweichung mit anzugeben (stimmt, es werden ja jetzt 4-5 Frameverläufe mitangegeben, was ja ohne tabellarischer Zusammenfassung und Auswertung der Werte auch so übersichtlich ist...), Verbrauch des Gesamtsystems (bei CPUs werden sogar verschiedene Systeme (AMD/Intel) verglichen und dann die Unterschiede der CPU beigemessen, ohne dabei die Vergleichbarkeit in einem Test zu zeigen (ist das nicht auch unfair...)), Temperaturmessungen ohne Angabe der Raumtemperatur,...
Das sind einfach nur ein paar methodische Fehler bzw. mangelhafte Präsentation der Ergebnisse.
Mich würde noch einmal ein Statement bezüglich dieser Punkte interessieren und warum du diese Kritik nicht angebracht hältst.
Noch ein kleiner Tipp: Beispielsweise in
diesem aktuellen Test stolpert man über folgende Aussage:
"In Battlefield: Bad Company 2 bringen die höheren Frequenzen unter Windows 7 gar ein Prozent mehr Leistung unter 1.024x768 als unter Windows 8."
Wenn es dir um Deeskalation geht, wie du im ersten Zitat andeutest, was hat dann ein solcher Satz in der Diskussion der Daten zu suchen? Bei n=1 (vermute ich einfach einmal, sonst wären Standardabweichungen in den Tests angegeben) unterliegt eine solche Schwankung wohl eher der Messungenauigkeit. Von daher kann man aus diesen Daten nicht einfach einen so klaren Schluss ziehen. Das ist natürlich eine Kleinigkeit, zeigt aber deutlich, dass hier bezüglich Dateninterpretation und Versuchsanordnung noch Nachholbedarf besteht.