Rettich schrieb:ach wenn man das alles mal wirklich von Anfang bis Ende durchrechnet lohnt sich so manche Anschaffung nicht wenn man aus der Sicht der Natur betrachtet... z.B. die Abrackprämie..
Die Abwarckprämie bei Autos ist eh eine Lachnummer, sonst gar nichts. Deren EINZIGER Zweck ist es, Neuwagen (egal welche) zu verkaufen. Für die Hersteller angenehmer Nebeneffekt: Der Gebrauchtwagenmarkt wird verkleinert, da ältere Autos vermehrt verschwinden, statt 30 Jahre und länger zu laufen. Ökologisch ist das ganze kurzfristig arg schädlich (da der dringend nötige [ökologisch wie ökonomisch] Rückgang der Produktion verzögert wird); mittel- bis langfristig allerdings durchaus von Vorteil, da eben ein paar Dreckschleudern verschwinden. Allerdings wohl auch sonst die Fahrzeuge der späten 1990er Jahre später dann unterrepräsentiert sein werden.
Wirtschaftlich ist das ganze sowieso hohles Gewäsch: Selbst bei dem allerbilligsten Autos (Lada Kalina oder Dacia Logan/Sandero) spart die Sache gerade einmal 1/4 des Neupreises; viel weniger kommt durch Handeln auch nicht heraus. Und spätestens ab 20.000€ (Škoda Fabia) ist Handeln sicherlich effektiver.
Zurück zur "Green-IT": Natürlich ist das ganze viel viel Marketinggeschwätz, aber das ist in der Branche ja üblich (wie viele "sensationelle Neuerungen" hatten schon einen Nutzwert von exakt 0?). Hauptsächlich geht es um zwei Veränderungen:
1. Bessere Auslastung vorhandener Ressourcen (Virtualisierung, OpenCL), die sonst brach liegen.
2. Funktionen, das PC-Komponenten zwischen "an" und "aus" noch mindestens 2 Zwischenstufen kennen - eine für die Bereitschaft und eine für "Kleinkram". Hier ist vor allem das Thema dynamische Chiptaktung zu nennen, wo vor allem eine ernsthafte Übertragung der Idee auf Grafikchips noch sehr deutliches Sparpotential bietet.
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