Griechen wehren sich gegen Einsparungen

http://www.tagesschau.sf.tv/Nachric...rungskurs-kontraproduktiv?WT.zugang=front_top
jaja, die griechen müssen sparen. aber kritik am sparpplan ist nicht fehl am platz. immerhin kann der schuss nach hinten gehen. während andere europäische länder aus der rezession wegkommen, wird griechenland eine sehr lange zeit in ihr drinstecken. laut eines ökonomie-professors, werden sie mindestens 20 jahre brauchen, auf ein normales schuldenniveau runterzukommen.
tja, und jetzt verklickert dieser generation, die mit diesen wirtschaftlichen folgen kämpfen wird, dass sie halt einfach die sünden ihrer vorväter ausbaden müssen mit einem gleichgültigen gesichtsausdruck. denn durch steuererhöhung etc. wird die kaufkraft geschmälert, wo sie doch erhöht werden müsste, denn ihre wirtschaft ist ohnehin am boden. ich will damit nicht sagen, dass der sparplan verkehrt sei, für mich stellt sich die frage, wie gut der aufgehen wird.

und die proteste dagegen sind vorhanden, aber nicht so zahlreich wie befürchtet. denn den griechen ist klar, dass sie nur auf dem weg aus der klapsmühle kommen. und sicher tragen die griechen einen (gross)teil der schuld, aber andere nationen/institutionen/firmen sind nicht ganz unschuldig. aber das haben wir eigentlich schon alles hier durchgekaut.
und @skoll: wenn du nur die berichterstattungen liest, die gegen griechenland sprechen, nun, dann ist dein bld einseitig.


@C3rone
die mentalität hat scheinbar niemanden gehindert, die stabilitätskriterien eurer alten regierungsmitglieder zu missachten.
 
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Wo ist denn in den letzten Jahren so viel Geld in Griechenland ausgegeben worden?
Womit hat sich dieses Land so verschuldet?
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Ganz offen, ich denke es wäre das beste wenn der Euro aufgelöst wird. Wenn Politiker anfangen zu schwafeln wie gut und tolll der ist, ihr wisst was ich meine, dann ist es es in Wahrheit eine einzige Katastrophe. Seit der Euroeinführung geht es den einfachen Leuten nur noch schlechter.
Jedes Land sollte wieder eigenverantwortlich mit seinem eigenen Geld umgehen.
 
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Ja, speedyjoe, wie denn sonst? Weitermachen wie bisher, regelmäßig jedes Jahr mehr als 10% mehr ausgeben als man hat, die Ausgleichszahlungen innerhalb der EU einplanen und dann alle paar Jahre kurz vor einem Bankrott mal um 150 Mrd. Euro bitten?
Selbst wenn dieses Programm jetzt diese Wirtschaft behindert, wen kümmert das? Die Griechen wohl kaum, die machen weiter wie bisher:
In Athen machten die Gewerkschaften außerdem gegen die drastischen Einschnitte bei Gehältern für Staatsdiener, Renten und Jobs mobil. Am Montag begann ein Ausstand bei der Müllabfuhr. Am Dienstag und Mittwoch wollen die Beamten streiken. Dazu will sich am Mittwoch die Gewerkschaft der Privatwirtschaft anschließen. Die Fluglotsen planen, den griechischen Luftraum für einen Tag lahmzulegen.
Das mit den Protesten geht erst richtig los, wenn das durchgesetzt wird. Da fehlen noch Plünderungen, Tote und der ganze Mist.
Skoll: Diese Berichterstattung wirkt zwar einseitig, aber in anderen Ländern läuft das ähnlich ab. Da wundern sich viele, dass es nicht nur in Russland Korruption gibt oder das man 1/4 aller Beschäftigen braucht, um so einen kleinen Staat zu verwalten.

Man kann jetzt nicht Rücksicht auf die Wirtschaft nehmen, aus zwei Gründen: Griechenland braucht einen Strukturwandel, das wurde völlig verpennt. Solche Krisen sind die einzige Gelegenheit, schnell Menschen in Arbeitslosigkeit und dann in zukunftsträchtigere Branchen zu bringen. Zweitens sind da noch die anderen wie Portugal, die jetzt genau hinschauen, wie man mit den Griechen verfährt. Die haben sich natürlich darüber beschwert, dass Merkel die Gelder zurückhält, klar. Griechenland wäre ein Referenzfall.
BustaFales: Das ist falsch. Die Währungsunion hat in vielen Ländern einen Aufschwung bewirkt oder ihn verstärkt. Auch in Deutschland, aber bei uns merkt man das nicht so nicht, weil wir schon auf einem hohen Niveau sind. Schau dir mal Städte wie Bratislava heute an und vergleich sie mit 1995 - Riesenunterschied!
 
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das ganz sicher nicht. einsparungen müssen vorgenommen werden, das steht ausser frage und die strukturreformen sowieso und dass die jetzt einen sparplan haben ist auch gut so. ich möchte bloss auch den aspekt einbringen, was das nun für das land heisst, wie z.b. das mit den 20 jahren, und das der erfolg nicht garantiert ist. also mal die "mögliche zukunft" einbringen, auch wenn die zu spekulationen verleitet. andererseits, nach soviel theorie muss mal die praxis herhalten und dann sehen wir, wie sehr dieser plan fruchtet.
streiks gibt es in griechenland immer noch. die wichtigere frage stellt sich für mich, wieviele streikende sind es im vergleich zu den anfängen und wie gross ist die absolute zahl. soweit ich weiss sind die zahlen eher rückläufig und dass es immer eine gruppe von menschen gibt, die dagegen ist, nun, das sollte einem ja klar sein. nach den medienberichten, die ich gesehen habe, dabei berufe ich mich auf die vom schweizer fernsehen, scheinen es die griechen schon ziemlich zu verstehen.
 
BustaFiles schrieb:
Wo ist denn in den letzten Jahren so viel Geld in Griechenland ausgegeben worden?

Also was ich so von den Berichten im TV gesehn hab, ging da sicher einiges in Straßen/Fußgängerzonen Neubauten Sanierungen und Co.

Da können manche deutsche Städte/Komunen echt neidisch werden die im Moment nicht mal Geld dafür haben Straßenlöcher zu flicken.

Ich trau mich derzeit gar nicht unbekannte Strecken mitn Motorrad zu fahren weil son Loch kann da schnell gefährlich enden und ich muss ja schnell mitn Studium fertig werden damit ich viel Steuern zahlen.
 
BustaFiles schrieb:
Wo ist denn in den letzten Jahren so viel Geld in Griechenland ausgegeben worden?
Womit hat sich dieses Land so verschuldet?

Griechenland war auch das EU-Land mit der höchsten Militärausgaben und Deutschland sowie Frankreich profitierten vom Rüstunsbedarf und waren sogar so dreist bzw. haben den Wunsch geäußert neue "Rüstungsverkäufe" an die Griechen abzusetzen.
Die Medien haben sich lustig darüber gemacht, ich glaub die Schlagzeilen hieß so oder so ähnlich "Griechenlandrettung nur mit Eurofightervertrag".
Dazu kommt die Geschichte der EU-Grenzschutzagentur Frontex - wofür Griechenland das wichtigste Land in der EU ist. Frontex soll außerdem massiv ausgebaut werden.
Frontex ist nicht die einzige neue Agentur die für die innere Sicherheit der EU agieren soll.
 
Das lese ich mir gerade zur Griechenlandrettung und der EU durch.
Sehr aufschlussreich.
http://www.mmnews.de/wirtschaft/5462-piigs-brauchen-2-billionen

"Die Bank of America hat aus öffentlich zugänglichen Quellen ausgerechnet, dass diese 5 am höchsten verschuldeten PIIGS-Staaten alleine nur bis 2013 fast 2 Billionen Dollar benötigen werden. "

Wer bitte soll das bezahlen?? :freak:

Das zeigt mal die Dimensionen, die hier so klein geredet werden..
Es geht doch längst um die EU an sich, und dass wir Deutschen sicher mehr tragen als die 22 Mia, die ja mal 8,6 Mia waren..:rolleyes:
 
Laut RTL Nachrihten, stellte sich heraus das Griechenland auch noch Gelogen u. Betrogen hat mit den daten beim EU Beitrit.
Diesen land müste man helfen aber nicht mit geld sondern mit ein TRITT IM ALLERWERTESTEN - RAUS aus der EU.
 
Griechenland steckt unter anderem in einer tiefen ökonomischen Krise: Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei über 20 Prozent. Hinzu kommen sinkende Einkommen bei denen, die dennoch Arbeit finden. Viele müssen mit 800 bis 1000 Euro im Monat zurechtkommen, trotz Studium. Von der "Generation 700 Euro" ist bereits die Rede. ... Hinzu kommt eine soziale Spaltung des Landes. Ein Fünftel der elf Millionen Griechen lebt unterhalb der Armutsgrenze.
So hieß es 2008 in unseren Medien als es in Griechenland Unruhen gab.

Heute läuft das in etwa so:
Während in Deutschland hart angepackt werde, die deutschen Lohnabhängigen für immer weniger Geld immer länger arbeiteten und Kürzungen bei Renten und sozialen Leistungen brav schluckten, hätten es sich die Griechen dank ausufernder Korruption in einer gut gepolsterten sozialen Hängematte bequem gemacht. Vielen Menschen in Deutschland schien die Krise nach den milliardenschweren Aufwendungen für Konjunkturhilfen und zur Stabilisierung des Finanzsystems fürs Erste überstanden, doch nun würden "die Griechen" die wirtschaftliche Erholung ruinieren. Das brandgefährliche nationalistische Stereotyp des "ausländischen Parasiten", der am kerngesunden deutschen Volkskörper zehrt, findet so kaum verhüllt Verbreitung.

So heißt es bei einem aktuell sehr ausführlichen Artikel bei telepolis zur Thematik Griechenland.
In dem Artikel wird noch einmal aufs Deutschlands-Rolle im Wirtschaftsraum EU eingegangen, während die Brutto-Löhne in der EU um ca 32% stiegen, hat Deutschland mit 15% "geglänzt" und Inflationbedingt sind die Löhne in Deutschland, als einziges Land in der EU, um 9% eingebrochen (Quelle DIW und Hans-Böckler-Stiftung), mit gleichzeitiger Steigerung der Produktivität.
Diese Dinge bei der größten Volkswirtschaft in der EU wirken sich gravierend auf die anderen EU-Staaten aus, wie eben PIGS als auch Großritannien die eben mit "Krediten" die eigene Wirtschaft anheizten. Kreditscheine die unter anderem in den Banken in Deutschland Bunkern. Während Großbritannien die Möglichkeit hat ihre Notenpresse zu bedien (200 Mrd. Pfund wurden bislang gedruckt), die Währung auf oder abzuwerten ist Griechenland und co dem Messer der Nordstaaten ausgeliefert.
Auch Osteuropa baute auf die selbe Masche, Wirtschaftsboom durch Pump (Kredite) und fiel als erster auf den Boden der Realität.
Die EU als auch der IWF tun sich mit der Hilfe Osteuropas erstaunlicherweise nicht schwer (Lettland und sogar Ukraine erhalten Geld).
Ist auch klar, westliche Banken halten in Osteuropa ca. 1.150 Milliarden Euro an Krediten.
Nun bewegt sich der Sumpf ins Zentrum der Volkswirtschaften, Irland, Island sind am Boden angekommen und nun Griechenland und bald Italien, Portugal und Spanien? Und Spanien dürfte am Ende wirklich eine mörderische Bombe sein.

Im Endeffekt ist es egal, ob der Staat, die private Wirtschaft oder die Konsumenten sich verschulden: Gemeinhin stimuliert diese kreditgenerierte Nachfrage die Konjunktur und führt zu weiterem Wirtschaftswachstum.

Grafik: Verschuldung BIP
Wohlstand und Wirtschaftswachstum durch Verschuldung ist selbstverständlich, es hat System und ist nötig - nur so können Arbeitsplätze und das funktionieren unserer Wirtschaft und Tagesablauf gehalten werden. Bricht das System zusammen muss gespart werden, es kommt zu Entlassungen, die Nachfrage sinkt, die Wirtschaftskraft fällt und weil alle Länder schön wirtschaftlich miteinander agieren und aufeinander angewiesen sind werden anderer Länder durch das Sparen in den Sumpf gezogen und wenn große Volkswirtschaften getroffen werden die auf bis zu 400% Schulden sitzen (USA) ist das Potential für eine mörderische und verdammt eklige Abwärtsspirale.


Zum Artikel: Athens Schuldenkrise ist nicht Ursache, sondern lediglich Auslöser der neuesten Etappe einer seit Jahrzehnten schwelenden Krise
 
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Der Euro ist am Ende..

Beitrag aus MMNews

Ich finde der Beitrag beschreibt treffend, was zur Zeit los ist.
Man muss sich vielleicht mal fragen, wie das mit dem Euro weitergehen soll.
Schließlich halten wir Deutschen ja nichtmal die Maastrichtkriterien ein..

Ablenkungsmanöver „Griechenland“ vor der Währungs-Reform? Heute können wir festhalten, dass eigentlich alle EU-Staaten pleite sind. Griechenland ist lediglich das Land, welches medial herhalten muss. Italien, Portugal, Spanien, Irland, ja selbst Frankreich und Deutschland könnten ebenso in Sondersendungen und Zeitungen diskutiert werden, wenn sie ihre Zahlen vorlegen würden.


Wie heißt die aktuelle durchs Dorf getriebene Sau?
Klar, man nennt sie Griechenland… Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Landes mit der ehemaligen Hochkultur ist nicht größer, als das von Hessen aber man spricht von dramatischen Untergangsszenarien der EU, die durch die Griechen ausgelöst werden könnten.

Niemand gibt zu, dass das Zusammenwuchern der Währungen (bei völlig unterschiedlichen Mentalitäten und Strukturen Europas), auf ganzer Linie versagt hat. Halt! Die letzte Aussage muss ich etwas differenzieren. Wer als abhängiger Politiker die Interessen der Finanzlobby vertritt (und das sind aus meiner Sicht die meisten bekannten „Größen“ in den Regierungen und Oppositionen), hat seine Aufträge hervorragend umgesetzt, die Wenigen, die eventuell tatsächlich nach bestem Wissen und Gewissen für die Völker arbeiten wollten, müssten spätestens jetzt erkennen, nichts verstanden zu haben.

„EU-Fetischisten“, die selbst heute noch von einer Euro-Erfolgstory sprechen, kann man nur belächeln und die Funktionäre, die behaupten, durch den Euro die aktuelle Finanzkrise besser managen zu können, belügen die betroffenen Völker. Tatsache ist, dass das internationale Finanzsystem alle Probleme erst verursacht hat und auch die Euro-Einführung in dieses gnadenlose Spiel der Umverteilung gehört. Ja ich weiß, dass diese Art des Schreibens als „populistisch“ und „provokant“ bezeichnet wird, umso mehr ein Grund zu hinterfragen, warum ein Mann wie ich seine hervorragende Reputation gefährdet, wenn er die Zusammenhänge so deutlich artikuliert. Ganz einfach, mir ist wichtig, all diese Aussagen zu archivieren, um sie später beweisen zu können, wenn sie zum allgemeinen Wissensstand gehören und man sich fragen wird, wie die heutige Welt so unglaublich ignorant sein konnte, trotz der offensichtlichen Verwerfungen.

Ich will mir nicht vorwerfen lassen, ich hätte nichts getan! Meine Einschätzungen mögen zwar niederschmetternd klingen aber sie treffen offenbar die Realität.

Die führenden Regierungsmittglieder sind entweder ahnungslos (um es höflich auszudrücken) oder einfach dem eigenen materiellen Wahn verfallen, egal wer dabei durchs Raster fällt. „Man muss halt sehen, wo man bleibt“. Das spannende aber ist, dass sogenannte „Querdenker“ (was ich ganz und gar nicht bin, denn ich denke sehr gerade) oft als Utopisten und nicht sachverständig bezeichnet werden, obwohl wirklich jeder sehen kann, dass dieses neoliberale System komplett(!) in die falsche Richtung läuft und auf noch größere Katastrophen zusteuert, unter denen die „normalen“ Bürger immer mehr leiden werden.

In den Talkshows und anderen Medien sitzen immer noch dieselben Figuren, die uns den Wahnsinn einbrockten und beschuldigen sich gegenseitig, die Probleme verursacht zu haben, um danach mit den „alten Zöpfen“ zu argumentieren, die längst abgeschnitten gehören. Auf diese Weise werden wir immer weiter im Morast der Absurdität versinken. Die Argumentationen der „Ahnungslosen“ oder „Söldner“ in den politischen offiziellen Statements drehen sich nur um den unbedingten Erhalt der bestehenden Systeme, die dringend als Fehlentwicklung erkannt werden müssen. Es wird so dargestellt, als gäbe es zum „EU-Geschwür“ keine Alternative und das bezeichne ich als verwirrt.

Zurück zum Ablenkungsmanöver.
Es geht nicht um Griechenland, sondern quasi um alle EU-Staaten. Ich möchte daran erinnern, dass es vor der Euroeinführung sogenannte Konvergenzkriterien in den Verträgen von Maastricht gab, die grundsätzlich als unverrückbar festgeschrieben wurden. Dieser Stabilitätspakt der Währungen, nach Maßgabe der Deutschen Bundesbank, war klar strukturiert. Die Verschuldensquote eines Staates darf 60% des Bruttoinlandsproduktes nicht überschreiten und die Neuaufnahme weiterer Kredite ist auf 3% pro Jahr begrenzt. Diese Zahlenkombination entstand unter der irrsinnigen Annahme, dass man von einem dauernden durchschnittlichen Wirtschaftswachstum von 5% pro Jahr ausgeht, denn dann würde bei einer 3%-igen Erhöhung der Schulden die bestehende Kreditquote eines Staates von 60% erhalten bleiben. Ist auch logisch, da 3% genau 60% von 5% sind.

Es sprengt mein Abstraktionsvermögen, dass es viele verantwortliche Politiker und Wirtschaftsexperten gab, die tatsächlich an diesen Unfug glaubten, denn es gibt kein unendliches Wachstum und darauf haben viele normal denkende Sachverständige, wie Prof. Wilhelm Hankel und andere, u.a. auch meine Wenigkeit, hingewiesen. Es kam, was kommen musste. Man löste den Stabilitätspakt auf und somit die genannten Kriterien und nannte das neue mit heißer Nadel gestrickte Papier „Stabilitäts- und Wachstumspakt“. Damit war der Untergang des Euro schneller eingeleitet, als es sich die „eigentlichen Initiatoren“ wünschten, denn die Orgie der Umverteilung von Arm auf Reich soll natürlich immer solange wie möglich laufen. (Wenn Sie diesen letzten Satz nicht verstanden haben, empfehle ich Ihnen mein Buch „Der Währungs-Countdown“).

Heute können wir festhalten, dass eigentlich alle EU-Staaten pleite sind. Griechenland ist lediglich das Land, welches medial herhalten muss. Italien, Portugal, Spanien, Irland, ja selbst Frankreich und Deutschland könnten ebenso in Sondersendungen und Zeitungen diskutiert werden, wenn sie ihre Zahlen vorlegen würden. Man kann es nur als Doppelmoral bezeichnen, wenn jemand, der 10 Euro unterschlägt mit dem Finger abwertend auf einen anderen zeigt, weil dieser 100 Euro unterschlagen hat.
Wir müssen endlich erkennen, dass wir verschiedene Währungen brauchen, wenn wir die Interesse der Menschen in Europa berücksichtigen wollen, stattdessen werden die Funktionäre der Politik nicht müde, uns das Gegenteil zu kolportieren, da sie das Banken- bzw. Geldmonopol zu vertreten haben und nichts anderes! Wenn ich nur daran denke, dass diese Finanzlobby die Staaten quasi gezwungen haben, Billionen an Geldern zur Rettung der Institute auf Steuerzahlerkosten zu zahlen und sich heute der IWF (übrigens auch eine Bank) hinstellt und die marode Kassenlage der Staaten anklagt und dringende Sanierungsmaßnahmen fordert, bezeichne ich das als eine Beleidigung mittlerer Intelligenz.

Nun gut aber alle vier Jahre marschiert die Herde wieder zur Wahl, um das kleinere Übel zu wählen, das aber von Periode zu Periode systembedingt größer werden muss, egal mit wie viel Enthusiasmus ein neuer politischer Führer an die Aufgaben herangeht. Falls es wirklich einmal einer wagen sollte, für das Volk intelligent aktiv zu werden, wie seinerzeit John F. Kennedy, dann greifen die wirklichen Machtinhaber auch zu anderen Mitteln. Ach ja, das ist ja alles Verschwörungstheorie, aber mir ist trotzdem wichtig, auch diesen Satz für die Zukunft festzuhalten.

Wir gehen also zur Wahl. Die deutsche Sprache ist ja sehr exakt und deshalb sollte man einmal darüber nachdenken, wenn wir sagen:
„Ich gebe meine Stimme ab“ oder: „Man geht ins Wahl-Lokal“ (Lokal: ist ein Ort des Spieles oder auch ein Gaststättenbetrieb), noch besser: „Wir stecken die Stimme in eine Wahl-Urne“ (eine Urne ist ein Aufbewahrungsgefäß für sterbliche Überreste) und da ruht sie dann, die Stimme, die ich abgegeben habe. Warum kommen wir nicht mehr dazu, über solche offensichtlichen Dinge nachzudenken? Weil sich die Tretmühle des Geldsystems seit dem Euro (natürlich in Verbindung mit dem verzinsten Geldsystem) immer schneller dreht, bis auch die letzten Leistungsträger herausfallen. Wir brauchen dringend wieder regionale Währungen in Europa, wenn nicht jetzt, wann dann?

Dann können wir die einzelnen verschiedenen mentalen Schwingungen, aus denen unterschiedliche Wirtschaftsleistungen resultieren, angemessen berücksichtigen, indem wir die Differenzen mit gegenseitigen Auf- oder Abwertungen steuern.


In meinem Buch „Brot und Spiele“ habe ich diesen Zusammenhang in dem Kapitel „Die Wechselkurse der Währungen und der Euro“ ganz einfach beschrieben.

Das wäre ein erster Schritt für einen gleichmäßigeren Wohlstand aller Menschen in Europa, auch wenn weitere Maßnahmen im Geld- und Bodenrecht nachfolgen müssten. Natürlich ist mir klar, dass die europäischen Lobbyisten, die im Brüsseler Parlament sitzen, genau wissen, wie man die leibeigenen Volksvertreter dazu bekommt, sinnvolle Vorschläge im Interesse der Menschen als „unqualifizierten Unsinn“ zu diffamieren. Aber ich glaube, dass immer mehr Bürger begreifen, dass diese „Schildbürger-Organisation“ der EU schwer angeschlagen ist. Dummerweise ist ein angeschossenes Tier gefährlicher, als ein gesundes, weshalb wir den erpressten Volksvertretern die Hände reichen sollten, auch wenn es schwer fällt. Übrigens bringt es uns nicht weiter, wenn wir feststellen müssen, dass die US-Währung oder das britische Pfund genauso wertlos sind, wie die anderen.

Ein wichtiger Rat noch an alle EU-Bürger:
Wir sollten verinnerlichen, dass wir uns nicht auseinanderdividieren lassen dürfen. Wenn die Deutschen den Griechen ihre lockere Mentalität z.B. bei den Finanzen vorwerfen, ist es genauso ungerecht, wie wenn die Griechen den Deutschen eine spießige Kleinkariertheit anhängen. Sowohl die Deutschen, als auch die Griechen aber auch die Portugiesen oder Italiener und alle weiteren Länder, haben von ihren jeweiligen Regierungen diese EU-Strukturen mit fadenscheinigen Versprechen aufgestülpt bekommen. Wir sind alle Opfer dieses „EU-Größenwahns“, vertreten durch die Politiker, die hinter dem Rücken der Bürger „ihr Ding“ machen. Ich appelliere an alle unterschiedlichen Menschen der verschiedenen Länder und hoffe auf eine gesunde Toleranz untereinander.

Aus meiner Sicht haben wir Europäer nur eine Chance:
Jeder Einzelne von uns muss anfangen, autark zu denken und mit dieser sich selbst genommenen Freiheit umzugehen lernen! Dabei sollten wir uns wohl oder übel mit diesem System-Wahnsinn auseinandersetzen, um einen friedlichen Einfluss auf die verschiedenen Regierungen zu nehmen. In dem Moment, wenn die Bürger verstehen, dass es vernünftige Grundordnungen gäbe, die keine mentalen Eigenschaften der verschiedenen Europäer uniformiert, entzieht sich automatisch die Energie aus diesem System.

Unser aller Ziel sollte sein, dass die einzelnen autarken Länder einer neuen europäischen Gemeinschaft im Rahmen komplett veränderter regionaler Finanzsysteme, einen fruchtbaren „inter(-)nationalen“ Handel aufbauen, der arbeitsteilig vernünftig aufgestellt ist.

Bis es soweit ist, geht es natürlich um die Vorbereitung der Menschen auf die großen Umwälzungen, die vor uns liegen.


Der Euro ist mit Lehman Brothers vor dem Konkurs zu vergleichen und das sollte auch deutlich machen, dass die Kapitalanlagen in Gefahr sind!

Mein Rat:
Überprüfen Sie dringend Ihre Geldanlagen, wie Lebensversicherungen, Investmentfonds usw. auf Krisensicherheit. Fragen Sie lieber zweimal nach, falls irgendetwas unklar ist.

Sie selbst müssen Ihre Entscheidungen auch verstehen und nicht passiv einfach das tun, was Ihnen sogenannte Experten raten.
 
@dragon, aus dem ganzen Artikel geht doch nur hervor das man gegen den Euro wetten soll (sogenannte Expertenrat, lol), zu behaupten "das jetzige System wird untergehen" ist exakt das gleiche wie "du muss sterben" --> irgentwann, welch eine gloreiche Vorhersage. Ich unterstelle mal dem Autor mit "die Linke" zu sympatisieren. Sie machen nie Fehler, wissen alles besser und an allem hat die Umverteilung schuld.

der absolute Bock des Autors: " für das Volk intelligent aktiv zu werden, wie seinerzeit John F. Kennedy"
hmm, dieser ganz intelligente super Präsident hat uns an den Rand eines Atomkriegs gebracht, mit der Stationierung von Atomwaffen in der Türkei. Was dieser Autor den Politikern abspricht und unterstellt kann er sich direkt selbst absprechen und unterstellen.

ja es waren 8,6/Jahr * 3 Jahr ~22 , 22 Milliarden hören sich in der BILD extremer an

zu Griechenland: was solls, Geld für Bildung hätten wir doch eh nicht gehabt, die Konsequenzen kann niemand abschätzen deswegen nimmt man lieber das Berechenbare und zahlt, fertig.
 
memphisray schrieb:
der absolute Bock des Autors: " für das Volk intelligent aktiv zu werden, wie seinerzeit John F. Kennedy"

Du bist eindeutig nicht informiert.
http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=2314
Kennedy wollte wieder die Gewalt über die Herstellung von Geldnoten dem Staat übergeben und damit die FED entmachen.
Da wird er erschossen. Meeerkwürdig.
Lincoln tat das Gleiche.. Erschossen.. Meeerkwürdig.
 
das er erschossen wurde ist doch kein Argument, aus deinem link:

"Wenn du das tust, bringen sie dich um!"<--- Todesdrohungen bekommt der jetzige Präsident mit Sicherheit min. 10 mal am Tag.

# 5 Verschwörungstheorien

* 5.1 Lyndon B. Johnson
* 5.2 Verschwörung des militärisch-industriellen Komplexes
* 5.3 CIA-Verschwörung
* 5.4 Verschwörung des organisierten Verbrechens (Ostküste)
* 5.5 Verschwörung des organisierten Verbrechens (Südstaaten)
* 5.6 Verschwörung der Kubaner
* 5.7 Verschwörung der Finanzwelt

Auszug aus wiki, es waren bestimmt alle zusammen, das nennst du "informiert"? Dein Punkt ist erst an 7. Stelle ;) , zweimal darfst du raten was von deiner Quelle zu halten ist
 
und täglich grüßt das Murmeltier.
mal wieder Generalstreik in Griechenland.
Was denken sich die Griechen eigentlich dabei? Absolut nicht nach nachvollziehbar!

man sollte den Laden pleite gehen lassen und aus der EU kicken. Mit solchen Verein muss man abstand nehmen.
 
antipaypal schrieb:
man sollte den Laden pleite gehen lassen und aus der EU kicken. Mit solchen Verein muss man abstand nehmen.

so sehe ich das auch, aber unsere EU sieht Rausschmisse ja nicht vor, man kann nur freiwillig gehen. Aber da Griechenland ja so wie ich gehört habe falsche Angaben gemacht hat beim Beitritt sollte man sie doch auch rausschmeißen können. In so einem Fall zu recht würde ich sagen.
 
1. die DDR war ein eigenständiger staat, kein teil deutschlands.

2. hat jemand ne antwort auf meine frage?

lol, nach der Wiedervereinigung gab es keine DDR mehr. Und die Kredite seitens der BRD an die DDR waren für die BRD Peanuts, wenn man bedenkt, dass die DDR insgesamt "nur" 27 Milliarden DM Auslandsschulden hatte. Und davon waren 9 bei der UDSSR.

Die Billion ist erst nach der Vereinigung geflossen, und profitiert davon haben ebenfalls in erster Linie westliche Firmen, da im Osten fast alle Betriebe sehr schnell zerschlagen wurden, oder zusammengebrochen sind, weil es keine Abnehmer mehr gab.

Auch waren die Kredite seitens der BRD als politisches Druckmittel gedacht und nicht zur Finanzierung der maroden DDR gedacht. Als die ersten Kredite geflossen sind, war noch nicht einmal klar, dass die DDR wirtschaftliche schwach ist. Das wurde erst 89-90 deutlich sichtbar.

Daher passt der Vergleich zwischen DDR und Griechenland absolut nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
memphisray schrieb:
"Wenn du das tust, bringen sie dich um!"<--- Todesdrohungen bekommt der jetzige Präsident mit Sicherheit min. 10 mal am Tag.

Beim Secret Service gibt es ne eigene Unterabteilung die nichts anderes macht als die Gefärdungsgefahr der ganzen (Todes-)drohungen einzustufen.:cool_alt:
 
so sehe ich das auch, aber unsere EU sieht Rausschmisse ja nicht vor, man kann nur freiwillig gehen. Aber da Griechenland ja so wie ich gehört habe falsche Angaben gemacht hat beim Beitritt sollte man sie doch auch rausschmeißen können. In so einem Fall zu recht würde ich sagen.

Ja, aber jeder wusste, dass sie falsche Angaben gemacht haben. Man wollte sie nur unbedingt dabei haben.
 
Spätestens jetzt muss die Polizei entschieden gegen die Proteste vorgehen, einen Menschen haben die Demonstranten ja jetzt wohl schon abgefackelt :mad:
 
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