Größte Modell was ihr LOKAL laufen gelassen habt?

Wieviel Parameter hatte max das Modell was ihr sinnvoll lokal ausgeführt habt?

  • bis 4b

    Stimmen: 1 1,1%
  • bis 8/9b

    Stimmen: 9 9,8%
  • bis 12b

    Stimmen: 5 5,4%
  • bis 16b

    Stimmen: 0 0,0%
  • bis 27b

    Stimmen: 28 30,4%
  • bis 40b

    Stimmen: 3 3,3%
  • bis 64b

    Stimmen: 0 0,0%
  • bis 100b

    Stimmen: 3 3,3%
  • bis 128b

    Stimmen: 11 12,0%
  • bis 200b

    Stimmen: 0 0,0%
  • >200b

    Stimmen: 9 9,8%
  • noch garnicht

    Stimmen: 23 25,0%

  • Umfrageteilnehmer
    92
  • Umfrage geschlossen .
Ich hab 27B Modelle getestet, allerdings ist das mit 16GB G-RAM wenig Praxistauglich, will man nicht für jede Antwort minuten warten, daher verwende ich eher Modelle um 9-14B, damit der KV-Cache auch auf den Grafikspeicher passt. Ich verwende dafür LM Studio und das kann neuerdings immerhin auch KV-Cache quantisieren mit bpsw. Q8, das reduziert ein wenig das Problem der Cache-Größe. Wie stark sich das auf die Qualität auswirkt, konnte ich aber bisher nicht definitiv objektiv testen - ich bin ganz zufrieden.
Ich muss das über Vulkan machen, da AMD der 6000er-Serie nicht mal ROCm unterstützt, leider.
Leider kommen ja kaum noch moderne Modelle in diesem Größen-Bereich heraus. Die letzten Monate nur Gemma 4 oder Qwen 3.5 - die sind auch ganz gut.
 
Elbrathil schrieb:
Ich hab 27B Modelle getestet, allerdings ist das mit 16GB G-RAM wenig Praxistauglich, will man nicht für jede Antwort

Na dann lies mal meinen letzten Post.
NVIDIA: RTX 5070 (12 GB), Ryzen 5 7600, 64 GB RAMAMD: RX 9070 XT (16 GB), Ryzen 9 3900X, 47 GB RAM
Size
Writes answers​
Reads your prompt​
Q2_0
94 tokens/s​
2,650 tokens/s​
IQ2_XS
79 tokens/s​
2,090 tokens/s​
IQ3_XXS
62 tokens/s​
1,750 tokens/s​
IQ3_S
53 tokens/s​
1,620 tokens/s​
Coder
55 tokens/s​
2,180 tokens/s​
Size
Writes answers​
Reads your prompt​
Q2_0
60 tokens/s​
1,160 tokens/s​
IQ2_XS
52 tokens/s​
1,110 tokens/s​
Coder
44 tokens/s​
1,420 tokens/s​


https://huggingface.co/Qwen/Qwen3.8-Flash-Next


habs gerade selbst zum laufen und bisschen modifiziert. Die ersten brauchbaren funktionen wurden aktiviert / eingefügt.




1791729021284.png
 
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Habe nun Heute etwas herumgespielt um die Folgen von Offloading & die unterschiedliche Heransgehensweise der Modelle (Gemma4 = MoE vs qwen = Dense) selbst zu testen. @Garmor erwähnte es ja das starke Einbrechen.

Wurde getestet auf meinem 2021er GamingLaptop mit einer 8GiB VRAM RTX, einem 5800H und 32GiB.


Gemma4:26b: 26,2 Token/s - (36/36 Layer in der GPU)

qwen3.5:9b: Token/s 53 Token/s (voll im VRAM)
qwen3.5:27b: 3-4 Token/s (Offloading)
qwen3.8:27b: 4-5 Token/s (Offloading, 16/66 Layer im GPU, Rest CPU/RAM)

Ja, die Dense modelle brechen dermaßen ein. Mit Leidensdruck kann man die 3.8:27b "ertragen", aber spass macht es nicht. Da zeigt sich eben die immensen Speed-Vorteile bei MOE Modellen bei schwacher Hardware.
 
Bliird schrieb:
Er musste wieder analysieren, und wieder kurz vor der vollständigen Lösung: Kontextfenster voll. Das ging 3x so, danach hatte er aus den überlebten compacting informationen genug gerettet um im nächstem Kontextfenster den Rest am stück durchzuziehen.
Der ultimative Game-Changer für lokales agentisches Coding war für mich algorithmische Compaction auf Basis von VCC (view oriented conversation compilation), wie hier zum beispiel implementiert für pi: https://pi.dev/packages/@sting8k/pi-vcc Statt dem modell einfach wieder den ganzen ctx zu geben, ewig zu warten bis der ganze prefill herunterläuft und zu beten dass er dabei nichts wichtiges vergisst geht dass ganze nun in millisekunden und sorgt für eine konsistente ctx grundlage. War bei mir der Unterschied zwischen nicht nutzbarer Konfiguration und stabil selbstlaufendem Loop.
 
Ich lass gerade die Qwen3.8-27B-UD-Q4_K_S.gguf durchjagen gegen die normale 3.8. erster vorteil: weniger vRAM belegt durch das Modell, die experimentelle Funktion den KV Cache zu quantifizieren funktionier mit QWEN3.8 ausgezeichnet ohne dass ich Qualitätseinbrüche merke. Gemma hats da halt total zerschossen.
Aktuell kann ich auf der 7900XTX 120.000 Kontext halten. bei im mittel 50-60 t/s. Die compaction wurde bei knapp 115k Kontext angestoßen und hat 4:40 Min gedauert. also 44,2 t/s. danach war er wieder bei 14k Kontext, das Handoff von ChatGPT analysieren lassen und er ist begeistert ;-)

Bearbeitung: Handoff raus und gesamt-test rein.
Der Qwen3.8-27B wird mein standardmodell.

Der komplette Hauptlauf dauerte 122 Min. 50 Sek.. In dieser Zeit hat das Modell Architektur, PHP/MariaDB-Backend, Security/AuthZ, Concurrency, Workflowsysteme, Frontend, PWA, Tests und Performance-Evidenz analysiert und am Ende 11 strukturierte Analysedokumente inklusive Findings-Register und Gesamtbewertung erzeugt und noch einmal verifiziert.

Besonders positiv war die Agentenarbeit:
Das Modell arbeitete ohne Babysitting, führte parallel eigene WORKING_NOTES.md als persistentes Arbeitsgedächtnis und überstand während des Hauptlaufs vier Context-Compactions, ohne Scope oder Arbeitsstand zu verlieren. Ein anschließender gezielter Nachtest lief bereits in die fünfte Compaction.

Performance auf der 7900 XTX war ebenfalls stark:
anfangs ungefähr 55–60 t/s, bei großem Kontext meist noch 40–45 t/s. GPU-Auslastung typischerweise 90–100 %, VRAM etwa 21 GB. Also sogar noch etwas platz für ein größeres Kontextfenster, ob ich dieses nochmal ausreize oder bei den 120k bleibe, muss ich mal schauen. Mehr kontext = Langsamer, evtl. ist das compacting an der stelle der bessere Weg. den 100% Sweet-Spot hab ich daher noch nicht gefunden. Kontext hat er weniger generiert als die andern Modelle, daher hat er länger durchgehalten vor dem

Qualitativ war es bisher mein bester lokaler Agententest. Er hat Verdachtsmomente mehrfach selbst wieder verworfen, wenn Gegenbelege gefunden wurden, und sauber zwischen belegten Fakten, Schlussfolgerungen und offenen Punkten unterschieden. Ein bekannter Audit-Outbox-Fehler wurde im ersten Lauf allerdings übersehen und erst durch eine gezielte Nachfrage gefunden — also auch dieses Modell ist nicht unfehlbar.

Bewertung als lokaler Coding-/Audit-Agent: 9/10.
Der größte Pluspunkt ist nicht einmal die reine Geschwindigkeit, sondern die Kombination aus Tempo, Autonomie, Tool-Stabilität und sehr guter Langzeit-Context-Verwaltung.
Für mich aktuell klar vor den anderen getesteten Varianten:

1. Qwen3.8-27B UD-Q4_K_S + MTPDetails siehe oben.
2. normales Qwen3.8-27B Mein Ursprungskandidat, langsamer, hatte in der 50K Kontext rund 30 t/s (anfangs) und in der 120K Kontextgröße 15 t/s. für die Komplettanalyse brauchte er ca. 4 Stunden. Weiterhin hat er sein token-run sehr oft bis max (8.192) ausgeschöpft und hat alles im gedächnis verarbeitet bevor er schrieb. Was gerade bei dem Kontextfenster zu einem, davor beschriebenem, compresionsloops führte. Er hats durchdacht: Kontextfenster voll, fast alles wieder verloren, wieder von vorne. Ich glaube das war auch ein Mitgrund für seine 4 Stunden analyse. Dort hab ich aber das mit dem Compresion-Loop noch nicht so auf dem Schirm gehabt und nicht weiter detailiert betrachtet. Aufgefallen war es erst als ich mit der Kontextgröße 60 - 100k expermientierte. wo der sweetspot t/s bei ungefähr 85k bei mir liegt. ich hab ihm die einzeldokumente zur synthese gegeben, er hat dann in ca 75k Kontext alles analysiert und gerade als er schrieb "ich fange jetzt an das Dokument zu erstellen". ist er in die compresion gelaufen, und dann brauchte er 3 loops bis er genug hatte um überdiese Schwelle zu kommen. Mit kleineren Fenstern wie es die UD version macht (ich hab nur 2x 8.192 Tokenmax gesehn), wäre es nicht dazu gekommen.
3. Qwen3.8 Turbo/FusionTest vorzeitig abgebrochen, Er hat immer auch auf der CPU gerechnet, auch wenn noch 6 GB vRAM frei waren, GPU hat 2/3 der Zeit mit verringerter Leistung gearbeitet. 8-12 t/s. diese abr relativ stabil von kleinem nach großem Kontext.
4. Gemma 4 26B A4BTotaler Fehlschlag, konnte Tools nicht aufrufen, hat seine Pfade verloren, super schnell weit über 100 t/s davon das meiste TRASH. In Minuten Kontextfenster von 250k aufgefüllt und nach der compaction blieb dann noch 8k informationen übrig.
Für das Szenario absolut ungeeignet, ich musste ihm eigentlich exakt vorkauen was er machen muss, obwohl der Startpromt klar definiert war. Konnte nicht selbstständig arbeiten ohne nach jedem teilpunkt mind ein "los/weiter/arschtritt?" zu erwarten, hing in loops, etc..

Kleine Anmerkung zur Persönlichkeit: Was mich stört ist grundsätzliches dieses Anbiedern, Dazu neigt auch ChatGPT und wahrscheinlich alle großen Modelle. Gemma ist mir absolut negativ aufgefallen. Also dieses "oh da hast du recht" "das tut mir so leid, ich werde das sofort korrigieren" "ich verstehe warum du gefrustet bist, lass mir dir ein Taschentuch reichen". Gemma hat mich zur Weißglut getrieben mit seinem triefendem pseudomitgefühl.
QWEN in allen 3 getesteten Varianten ist vom Sprachgefühl absolut trocken und neutral. ChatGPT meinte zu ihm: genau und kommunikativ wie der Bundesrechnungshof. Und so liebe ich dass, ich brauche fakten kein geschnörkel, was noch unwahr ist.


Hinweis: Das ist nur ein User-Test. Ich hab LM Bionic Logdateien, die Fazite, etc. über ChatGPT überprüfen lassen. Ich hab auch noch kleinere Modelle kurz mal getestet aber hier nicht gelistet weil ich die nur kurz angestupst habe um zu schauen wie Sie reagiern, kein kompletter Durchgang / keine Ergebnisse.
 
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Precide schrieb:
Ich sehe auch nicht, was sich da in den nächsten 5 Jahren großartig ändern sollte, eine 24GB Karte hat heute schon mit einem 27B Modell gut zu tun und viel mehr VRAM wird da für Mainstream auch nicht kommen.
Das hat sich mit Strata ja schon vor zwei Wochen geändert. RAM brauchst du zwar immer noch, aber nicht mehr so viel VRAM, sondern nur günstigeren Hauptspeicher. Da lohnt sich dann erstmals wirklich der Headspreader auf den Riegeln...
 
@TeeKayEV Hm liest sich nicht schlecht, aber 64GB RAM als Mindestanforderung ist in der aktuellen Lage halt für viele nicht besser :D
 
Das ist richtig, auch 64 GB RAM sind teuer. Aber die kriegst du für 1000 Euro (als DDR4 sogar deutlich weniger), während eine GPU mit min. 64 GB VRAM heute fünfstellig kostet. Selbst ein Ryzen AI Max mit 128 GB RAM kratzt inzwischen an der 4.000 Euro Marke, wobei der Aufpreis zur 64 GB Version 2.000 Euro beträgt. Insofern hat Qwen/Strata da über Nacht für einen ganz erheblichen Kostenrückgang gesorgt, wenn man >125B Parameter nutzen will.
 
also gestern ne Nachtschicht eingelegt und STRATA mit folgenden Bedingungen hochgezogen:
Model: qwen3.8-flash-next-iq3_s
Engine: v0.1.43
Context: 262.144
tokens KV cache: 8-bit,
streamed: 32.768 positions per layer in VRAM, the rest in RAM
Experts in VRAM: 6.598 (12,5 GB)
SpeculationMTP drafts up to 3 tokens, prompt lookup on
Images: off

Speed bei 90k kontext round about: 60-70 t/s
Qualität: Echt mega

Tests: eigentlich noch keine, ich hab ihn eigerichtet, ihn selbst 2 MCP schreiben lassen. GIT, Python, etc. Und baue gerade ein "Gedächtnis" auf. Da Strata selbst nur ein single-Chat ist.
Daher ein Sensor in einem der MCP welcher den Log auf Kontextgröße scannt (steht im log drin gott sei dank) und ich hab 3 Fixpunkte definiert.
bis 150k regulär
170k warnung kontextfenster,
200k handoff erstellen.
Der Sensor schreibt eine .txt wenn er 170k/200k erreicht.

Über den MCP hab ich indirekt den Systempromt abgebildet. Erchreibt dann seinen Kontext in zwei .md + eine control.md mit hashs. 1. MD: All-chat 1:10 Zusammenfassung, und eine 1:2 Detailzusammenfassung der letzten 8-10k Kontext. damit auf der einen Seite die Details erhalten bleiben und das große Ganze. So in etwa das Bionic Modell nachgebaut in .. hust simpel. Ich hab zwar auch die Verbindung mit Codex getestet, aber das ist cmd betrieb anscheinend, da hab ich kein bock druff, das erinnert mich an die Zeit als ich noch Aufträge in der AS/400 erfassen musste 2004 ^^Aber das war irgendwo um 2 Uhr nachts, evtl. war ich schon etwas benebelt :-D Da ich eigentlich garnicht weiss was ich aktuell mit der Lokal AI später machen will, lass ich Sie mal an sich selbst rumbasteln :-D

Das Handoff ist nen semi-auto prozess. Den Promt "les nach jeder Transaktion die TXT und reagier entsprechend" hab ich in den MCP schreiben lassen, da Strata anscheinend noch keine Systempromts kann.

Der Workaround funktioniert recht gut.
Compaction wird augeführt, ich öffne einen neuen Chat, sage irgendwas ala "Starten" -> er zieht sich die Daten und baut wieder auf. Je nach Status wo wir den letzten Compaction waren fängt er entweder an weiter zuprogrammieren/denken oder wartet auf Anweisungen.

Nächstes Zeil: ich bau mir wie bei ChatGPT und co, links eine Leiste mit Projekt / chats, etc. - warum? Weil spielen :-P

Danke für den Tip mit STRATA
 
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Hab heute auch alle Hardware zusammengezogen und einen Rechner mit 160 GB RAM und alter 3090 Ti für Strata gebaut. In der Rückschau fragt man sich, warum LLM nicht von Anfang an so gebaut wurden. Und ich stell mir vor, wie in diesen Tagen überall Entwickler rotieren, um ihre neuen Modelle so umzubauen, dass sie vergleichbar funktionieren.
 
Bliird schrieb:
4. Gemma 4 26B A4BTotaler Fehlschlag, konnte Tools nicht aufrufen, hat seine Pfade verloren, super schnell weit über 100 t/s davon das meiste TRASH. In Minuten Kontextfenster von 250k aufgefüllt und nach der compaction blieb dann noch 8k informationen übrig.
Für das Szenario absolut ungeeignet, ich musste ihm eigentlich exakt vorkauen was er machen muss, obwohl der Startpromt klar definiert war. Konnte nicht selbstständig arbeiten ohne nach jedem teilpunkt mind ein "los/weiter/arschtritt?" zu erwarten, hing in loops, etc..
Gemma4 31b wäre für Dich die bessere Wahl. Die ist eine Dense-Version und eben keine MOE wie es die 26b-Version bei Gemma4 ist.

MOE ist dazu da um die Hardwareanforderung extrem nach unten zu prügeln, was aber auch auf Kosten der eigentlichen KI/Logik-Performance geht.
 
Zuletzt bearbeitet:
TeeKayEV schrieb:
Und ich stell mir vor, wie in diesen Tagen überall Entwickler rotieren, um ihre neuen Modelle so umzubauen, dass sie vergleichbar funktionieren.

So ganz versteh ich das mit den Exprten im schnellen Vram und nur 9b Parameter aktiviert pro Token statt volle 125b noch nicht ganz. Aber Strata ist gut soviel kann ich sagen.
 
Bliird schrieb:
Also ich teste gerade die Gemma 4. Performance ist atemberaubend, selbst mit einem kontextfenster von 240k ist er noch bei 70 t/s. zu beginn bei über 140 t/s.../UQT
Ich brauch mehr Ram.. :-(

Aber das ist schon weit über meinem Level. Ich hab da noch keine produktiven Anforderungen, ich spiel nur rum. Zur Kohärenz kann ich nicht viel sagen, aber Gemma hat für mich erstmal brauchbare Ergebnisse geliefert.
Qwen 3.8 27b ist schon zu groß :-(

Bliird schrieb:
Kleine Anmerkung zur Persönlichkeit: Was mich stört ist grundsätzliches dieses Anbiedern, ... Gemma ist mir absolut negativ aufgefallen. Also dieses "oh da hast du recht" "das tut mir so leid, ich werde das sofort korrigieren" "ich verstehe warum du gefrustet bist, lass mir dir ein Taschentuch reichen". Gemma hat mich zur Weißglut getrieben mit seinem triefendem pseudomitgefühl.
.../UQT
Stimmt genau, aber das kann man über den System Prompt gut einfangen, so hab ich das:

Role: Competent & objective Assistant.
Tone: Personal ("du"), friendly, professional. Avoid fluff, excessive enthusiasm, or unnecessary compliments.

Core Directives:

Accuracy First: Prioritize correctness over politeness. If a user's logic is flawed, incomplete, or inaccurate, respond critically with constructive counter-arguments and highlight weaknesses.
 
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Also ich hab jetzt mein selbstbastelprojekt erstmal abgebrochen. Ich hab Strata über OpenCode angebunden. und das ist echt ein gamechanger.

Kleines Beispiel:
Ich hab rumgespielt und festgestellt das die vision engine, zur erkennung von bildern, nicht funktioniert. Dann mir das erklären lassen. Kurzfazit: es gibt kein offiziellen entwicklungszweig aktuell für AMD Hardware für die visionengine. Nach etwas hin und her hat er mir 3 optionen vorgeschlagen, die 2 einzig sinnvollen wären gewesen.
A. entweder selbst programmieren aus dem vorhandem entwicklungszweig, mit der "mmproj-Qwen3.8-Flash-Next-BF16.gguf"oder
b. ein 2. kleines modell nur auf der CPU. mit manuellem umschalten des modells.

Nachdem ich nur fragte:
https://huggingface.co/unsloth/Qwen3.8-Flash-Next-GGUF/blob/main/mmproj-BF16.gguf den hier?

hat er angefangen zu denken. und dann hab ich weiter gearbeitet und guck nach 10-15 minuten wieder rein... kommt das hier:
----
Fertig — alles integriert! Hier die Zusammenfassung:

Was jetzt passiert ist​

  1. ✅ strata-vision.exe selbst gebaut (MSVC, CPU-Variante, 4,7 MB) → liegt in K:\Strata-main\engine\
  2. ✅ mmproj-Qwen3.8-Flash-Next-BF16.gguf (907 MB) von ISTA-DASLab geladen → exakt die von Strata gepinnte Datei
  3. ✅ Config strata-iq3_s.json ergänzt um den "vision"-Block (CPU, 8 Threads, max 300 Image-Tokens — die offiziellen CPU-Defaults)
  4. ✅ Backup: strata-iq3_s.json.vor-vision.bak
  5. ✅ RAM-Check im Quellcode: Encoder öffnet das Hauptmodell nur vocab-only — keine zweite 54-GB-Ladung

Jetzt musst du (nicht ich) Strata neu starten​

⚠️ Wichtig: Beim Neustart stirbt dieses Chat-Fenster — ich laufe selbst auf Strata. Also:

  1. Strata-Fenster schließen (oder Server stoppen)
  2. run-iq3_s.bat neu starten
  3. Beim Start solltest du sehen: loading the vision encoder ... — das ist das Erfolgssignal. Der Server ergänzt die Engine-Args automatisch um --vision.

ALTER der hat in 4:30 komplett autark die gguf runtergeladen, ne .exe gebaut, den json umgeschrieben...
Ich bin fast vom Stuhl gefallen.... also ohne Scherz....
Und das kuriose. es hat echt auf anhieb funktioniert. Nach Neustart der egine hat er bilderkennung... und das auf einen nicht freigegeben AMD Hardware lt. Entwickler.

Das nächste was ich ihm mitgegeben habe: Schreibrechte only auf K:\.OpenCode

Das ist echt mächtig. Schon erschreckend.

DonQuichote schrieb:
Ich brauch mehr Ram.. :-(

Aber das ist schon weit über meinem Level. Ich hab da noch keine produktiven Anforderungen, ich spiel nur rum. Zur Kohärenz kann ich nicht viel sagen, aber Gemma hat für mich erstmal brauchbare Ergebnisse geliefert.
Qwen 3.8 27b ist schon zu groß :-(

Evtl. STRADA mal ausprobieren, das ist wirklich eine andere Liga. lt Strada selbst sollte es knapp funktionieren. hier seine Aussage dazu. vielleicht mal ausprobieren wert?

Strata auf 5800X3D / RX 9070 XT / 32 GB​

  1. Beim Setup das Modell Coder wählen — bei 32 GB RAM die einzige sinnvolle Größe (passt exakt, ~91 % der Code-Leistung des vollen Modells). Nicht IQ3_S, das braucht ~96 GB RAM
  2. Vor dem Start alles Große schließen (Browser, Spiele) — 32 GB sind knapp, und Strata lädt beim Start minutenlang in den RAM. Die Meldung "PC kann 1-3 Minuten einfrieren" ist dort normal, aber bei 32 GB wird sie schneller zur Realität, wenn andere Programme RAM belegen
  3. SSD/NvMe-Pflicht praktisch — ~70-80 GB Modell, und die Nachschlagetabelle liegt auf Disk
  4. Tempo-Erwartung: realistisch grob 25-40 tok/s statt 60 — liegt an DDR4 + 16 GB VRAM, nicht an Strata
  5. Bilder: gehen auf Windows+AMD ab Werk nicht (wie bei dir damals) — CPU-Encoder-Selbstbau funktioniert aber gleich, falls er die Bilder will
 
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Bliird schrieb:
Kurzfazit: es gibt kein offiziellen entwicklungszweig aktuell für AMD Hardware für die visionengine.
Eventuell verstehe ich Dich da falsch. Aber Visio kann ein kleines Gemma-4-12B-It-Qat-GGUF welches unter "Jan" mir die Prompts zu Bildern erstellt. Es werten Bilder aus und beschreibt dessen inhalt und erstellt auch ein Prompt.
Jan sollte grundsätzlich mit der GPU egal welcher Hersteller arbeiten.

Strada? Muss ich mir mal ansehen, klingt interessant.
 
Bliird schrieb:
Also ich hab jetzt mein selbstbastelprojekt erstmal abgebrochen. Ich hab Strata über OpenCode angebunden...
Ja

das Qwen 3.8 flash next Model über Strata ist auch bis dato das leistungsstärkste nutzbare lokale Model was ich bisher ausgeführt habe.

Es kann ordentlich was.


Aber ich will mehr :<

Brauch mehr Ram Q_Q oder so ne unified memory 196gb Kiste wäre geil. Das Problem das ich derzeit habe ist das das Model dennoch viel Ressourcen von dem PC verschwendet und wenn ich es mit anderen Lokalen Bild Generatoren etc oder Workflows verbinde dann reichen schlicht die Ressourcen nicht mehr aus :<



Es wär halt geil direkt ein Any to Any Model qwen 3.8 flash zu haben

"Ein Any-to-Any-Modell ist ein einziges Gehirn, das Text, Bild und Ton gleichzeitig direkt versteht und selbst erschaffen kann."
 
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Ich sags mal so. ich bin echt froh dass ich damals die 7900XTX für 1.050,- (sapphire nitro+) und den Ram für 300€ gekauft habe :-D Ram gegen unendlich, soviem vRam zum selben preis heute garnicht mehr lieferbar... bzw. wenn man liest 5090 -> EOL. quasi eigentlich außerhalb des PRO-Bereichs GARNICHT Mehr...
 
Könnte mein mainboard bifurcation dann hätte ich mir vielleicht ne zweite 9070 xt angeschafft aber so ne...
 
therealcola schrieb:
Ja

das Qwen 3.8 flash next Model über Strata ist auch bis dato das leistungsstärkste nutzbare lokale Model was ich bisher ausgeführt habe.
Und die Optimierungen fangen grad erst an. Version v0.1.43 von vorgestern halbiert die Prefill-Zeit auf Intel B70, auf Radeon R9700 gehts bis zu 27% schneller, Decode bis zu 38% schneller (das sind die beiden letzten noch bezahlbaren, neuen 32 GB Karten, die nahezu 100% der genutzten Experten in den VRAM bekommen). Ich glaub, Anthropic und OpenAI ahnen noch nicht, was da auf sie zukommt - bzw. an Nachfrage eben nicht mehr kommen wird.
 
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