Mork-von-Ork schrieb:
Und genau so etwas werden wir aus verschiedenen Gründen nicht nehmen.
Ja, dann könnt ihr keinen Gaming PC für 700 Euro bauen.
Ich kann das. Und ich finde auch, das man sowas in der 700 Euro Liga durchaus empfehlen kann und einem Spieler nicht sagen muss, ist unmöglich. 200 Euro mehr sind vor allem für viele Schüler ganz viel Geld.
Wenn man "hart aufs Geld guckt", dann muss man eben Kompromisse eingehen.
16/8 GB Ram sind da einer. Aber auch Ram-Geschwindigkeiten, Netzteile und Aufrüstmöglichkeiten sind da solche Kompromisse. Und das ist ok. Nicht jeder hat die 900 Euro einfach so rumliegen.
Ja, in meiner Lösung ist das spätere nachrüsten schwieriger. ABER, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, das man das macht?
- Ja, Speicher musst du dann die 16 GB verkaufen und 32 GB zurückkaufen (geht aber)
- Eine zweite SSD muss du dann als SATA kaufen. Macht aber als Daten-Platte so gut wie keinen Unterschied.
- Netzteil hat nicht die gleiche Effizienz, ist aber leise und brennt auch nicht ab. Auch damit geht später eine größere Grafikkarte
- Und ich setze seit über 20 Jahre Mainbords ein, die nicht gekühlt werden. Vollkommen unwichtig, wenn man aus Geld gucken muss.
Die Teile, die ich raus gesucht habe, sind zudem exemplarisch. Du kannst jederzeit irgendein anderes DDR4 Modul einsetzen. Für 45 Euro findest du da immer was lieferbares (aktuell). Bei Gehäuse, Netzteil, Mobo, Graka, SSD, natürlich genau so (da geht es eher um den Grundtyp, nicht um den Hersteller).
Am Ende hats du dann vielleicht mal nur DDR3200 statt DDR3600. Aber im Ernst. Selbst DDR2400 ist in einem 700 Euro Rechner schnell genug. Was verlierst du? 5%? Geh auf einen anderen Prozessor und du verlierst 15%.
Man kann für 700 Euro einen (dann idealen) Gaming-PC konfigurieren. Ich teile eure Meinung, das das unmöglich ist, nicht.