Handyanbieterwechsel - wie am besten planen, auch wegen Auslandsaufenthalt

M

Marvolo

Gast
Liebes Forum,

Ich war seither immer bei Vodafone. Da uns dies aber zu teuer wurde, war ich auf der Suche nach einem günstigeren und guten Anbieter, am besten mit der besten Netzabdeckung.
In meinem letzten Posting habt ihr zur Telekom geraten, über die ich auch gehört habe, dass sie die beste Netzabdeckung böte, leider aber auch die teuerste von den Anbietern sei.

Ich habe mich noch nicht näher entschieden, würde aber mit Congstar liegäugeln. Nutzt ja das Telekom-Netz und soll an sich auch nicht schlecht sein. Nähere Untersuchungen und Vergleiche muss ich aber noch anstellen.

Jetzt gibt es nur mehrere Probleme, die beim Anbieterwechsel auf mich zu kommen:

Um aus meinem Vodafone-Vertrag rauszukommen, muss ich den 3 Monate vor Vertragsende (das wäre diesen Mai 2015) kündigen. Die Kündigung ist bereits geschrieben, nur abschicken muss ich sie noch.

Ich werde also ab Mai von Vodafone weg sein, nur gibt es nun das Problem: Ich werde ab September ein Jahr lang in den USA studieren - ein Auslandsjahr praktisch - und das war mitunder auch ein Grund warum ich jetzt so schnell wie möglich aus Vodafone noch raus möchte, denn wenn ich die Kündigung versäume, läuft der Vertrag wieder 2 Jahre weiter und wir würden dann für ein Jahr für einen Vertrag zahlen, den ich in den USA sowieso nicht nutzen könnte (da würde ich mich ja dumm und dappig zahlen).

Meine Überlegung war nun: Ab Mai werde ich ohne Anbieter dastehen, aber einen neuen Vertrag abzuschließen lohnt sich erst mal auch nicht, weil den müsste ich auch während meines Aufenthaltes in den USA zahlen, wo er mir nix bringt. Ich vermute, ich werde dann in den USA selber irgendeinen Prepaid-Netzanbieter nehmen müssen, weil jeder deutsche Anbieter hat sicherlich nicht so eine gute Auslandsflat, dass ich den dort drüben weiternutzen könnte (gerade auch wegen Mobilem Internet).

Sinnvoller wäre es also, einen Vertrag erst abzuschließen, wenn ich wieder aus den USA zurückgekommen bin und den dann auch ordentlich nutzen kann.

Was aber mache ich nun von der Zeit zwischen Mai und September? Irgendeinen Prepaid-Anbieter oder einen, den ich monatlich jederzeit kündigen kann, sodass ich den von der Backe habe wenn ich im September gehe?

Das zweite Problem: Ich hatte erst vor gut einem Jahr innerhalb von Vodafone einen Rufnummerwechsel hinter mich gebracht und das war schon eine Odyssee für all meine Bekannte, da ich wirklich jahrelang immer die gleiche Nummer hatte und die sich auch schon mehr oder weniger eingebürgert hat.

Wenn ich den Vodafone-Vertrag jetzt im Mai los bin, muss ich ja für die Zeit zwischen Mai und Sept wieder einen neuen Anbieter nehmen, d.h. wieder eine neue Nummer und spätestens wenn ich in den USA bin, gibt es zwangsweise wieder eine neue (amerikanische) Nummer und wenn ich wieder heimgekehrt bin, dann wieder eine?

Geht das alles irgendwie einfacher? Sonst steigen mir meine Bekannte jetzt dann irgendwann auf's Dach :D

Wie würdet ihr bei dieser Ausgangslage am besten vorgehen? Wie gesagt, Vodafone MUSS gekündigt werden, erstens damit der Vertrag nicht wieder weiterläuft während ich in den USA bin und zweitens ist er mir eh zu teuer geworden...
 
Ich würde mir für das eine Jahr, in den Usa einen Vertrag holen. Die sind da relativ günstig. Wenn es dort welche für 1 Jahr Laufzeit gibt.
 
moslak8 schrieb:
Ich würde mir für das eine Jahr, in den Usa einen Vertrag holen. Die sind da relativ günstig. Wenn es dort welche für 1 Jahr Laufzeit gibt.

Dankeschön, was ich in den USA genau mache, habe ich mir noch gar nicht überlegt. Speziell geht es mir jetzt erstmal um meine deutsche zukünftige Nummer bzw. Anbieter. Wo ich hin soll und wann ich da hin soll, sodass ich so wenig wie möglich frische Nummern an meine Bekannten geben muss.

Weil so wie es jetzt aussieht, würde ich innerhalb von einem Jahr dann 3x die Rufnummer wechseln und da kann ich mir schon denken, dass das manche Bekannte verärgern könnte, wenn ich sie immer wieder bitten muss, ne neue Nummer von mir einzuspeichern..
 
Wenn du aber ein Jahr keinen anderen Vertrag nimmst könnte vielleicht deine Nummer weg sein ?

Aber wenn du zu Congstar gehst ist es eigentlich egal, weil der 9 Cent Vertrag hat ja keine Grundgebühr. Kannst also ein Jahr einfach zu Hause liegen lassen.

Ich würde es außerdem mit Congstar abstimmen, haben sie bei mir damals super hinbekommen die Rufnummermitnahme. Konnte mir den Tag aussuchen und dann war am nächsten Congstar drin.

Ich glaub sogar, dass Congstar aktuell wieder die Rufnummergebühr übernimmt wenn du nen 9 Cent Vertrag nimmst.

Also kündigen
Congstar anrufen und Rufnummermitnahme-Datum abklären
9 Cent Vertrag abschließen und Karte einfach 1 Jahr liegen lassen. Kosten gibts ja ohne Grundbebühr nicht.
Wenn in einem Jahr zurück kannst ihn mit deiner Nummer normal nutzen.
Für Amerika holst dir dort einen günstigen Vertrag mit neuer Nummer . Wegen Zeitverschiebung wirst da eh nicht soviel mit Deutschland telefonieren sondern eher mit den Amis dort und es gibt auch noch skype.


Netz ist übrigens D1, also wo Telekom Empfang hat hast du mit Congstar auch Empfang.
 
Vielleicht wäre es möglich die amerikanische Rufnummer mit zur zukünftigen Deutschen zu nehmen, dann wären es nur 2 Nummern. Oder du suchst dir einen ganz billigen Vertrag, nimmst dann die Nummer vom Vodafonevetrag mit, lässt den erstmal so liegen. Wenn du dann wieder da bist könntest du dann von diesem Vertrag deine Nummer mitnehmen, dann hast du nach dem Jahr wieder die selbe wie vorher. Sind dann halt 2 Verträge.
 
Ja, die jetzige Vodafone Nummer würde ich bei Fyve oder Congstar per Prepaid parken. Manchmal geben sie einem 25 EUR Startbonus, wenn man eine Rufnummer mitbringt. Das entspricht ungefähr den Kosten, die Vodafone für die Herausgabe der Nummer verlangt.

Und in den USA würde ich mir eine Prepaid Karte zum Aufladen holen. Mit einem "echten" Vertrag, den man bestimmt auch irgendwann kündigen muss, würde ich mich als Ausländer ungerne rumschlagen.

Falls du häufig WLAN hast, könntest du sogar deine geparkte Nummer für z.B. WhatsApp auch in den USA nutzen. Ein einfaches Zweitsmartphone, fertig.
 
Wilhelm14 schrieb:
Falls du häufig WLAN hast, könntest du sogar deine geparkte Nummer für z.B. WhatsApp auch in den USA nutzen. Ein einfaches Zweitsmartphone, fertig.

Das ist sogar in der Tat mein Hauptanliegen. Whatsapp. Das Telefonieren wird nicht so wichtig werden in den USA, eben auch wegen der Zeitverschiebung, wie tree-snake schon gesagt an und außerdem würde das selbst mit einem Ami-Vertrag dann nach Deutschland auch wieder teuer werden. Telefonieren findet also per Skype statt. Aber whatsapp wäre mir halt wichtig und da wäre es irgendwie gut, wenn ich Whatsapp über die gleiche deutsche Nummer wie bisher laufen lassen könnte, aber trotzdem über einen Amerikanischen Vertrag bzw. Anbieter, sodass ich nicht nur auf WLAN angewiesen bin, sondern auch mal in der Stadt über Whatsapp erreichbar bleibe.

Ist es möglich, einen Ami-Anbieter zu nutzen, der mir Mobiles Inet und alles beschert, aber Whatsapp mit meiner deutschen Nr verknüpft bleibt? Auf diese Weise hätten meine deutschen Freunde auch keinen Rufnummerwechsel, weil meine Ami-Nummer brauch ich denen nicht geben, denn anrufen wird man sich wegen Kostengründen eh nie. Es ginge halt um Whatsapp...
 
Whatsapp aufs Amihandy installieren, bei der Abfrage der Nummer Deine alte deutsche angeben, SMS mit Code auf dem deutschen empfangen und in Whatsapp auf dem neuen eingeben. Fertig. ;)
 
angerhome schrieb:
Whatsapp aufs Amihandy installieren, bei der Abfrage der Nummer Deine alte deutsche angeben, SMS mit Code auf dem deutschen empfangen und in Whatsapp auf dem neuen eingeben. Fertig. ;)

Wow, krass. Das wäre ja gut, und das funktioniert auch wenn die deutsche Nummer in dem Jahr wo ich weg bin, gar nicht in Betrieb ist, sondern daheim halt "rumliegt"? Nicht dass die mir die Nummer dann nach einer Zeit deaktivieren wegen Nichtnutzung oder so. So ist es ja bei diesen Aldi-Talk-Nummern. Die müssen ja regelmäßig mit Geld aufgeladen werden, damit sie nicht deaktiviert werden...
 
Ich würde dir auch zu einem 9cent vertrag oder sogar prepaid raten. Die Zeiten sind meiner Meinung nach vorbei wo man mit einem Vertrag wesentlich günstiger gefahren ist als mit Prepaid. Gerade wenn man die Vertragsknebel beachtet
 
Also Kündigung an Vodafone ist eben per Fax raus. Vertragsende ist glaube ich der 13. Mai. Jetzt wäre es gut, wenn es einen fließenden Übergang zwischen Vodafone und dem neuen Anbieter gäbe, sodass ich nach dem 13. Mai nicht erst dastehe und nicht erreichbar bin.

Also Congstar ist von allen Seiten zu empfehlen? Ich kenne mich da leider gar nicht aus, bei diesen ganzen Sub-Anbieter. Kenne nur die 4 großen: Telekom, Vodafone, O2, Eplus.

Aber irgendein Anbieter im Telekomnetz wäre schon gut, die haben ja auch die beste Abdeckung. Nur ein Vertrag direkt bei der Telekom wäre mir dann wieder zu teuer.

Was sind denn die Unterschiede zwischen diesen ganzen kleinen, ich sag mal fast, No-Name Anbietern wie Congstar oder Tschibo, etc pp und den großen 4? Die sind ja nicht umsonst billiger, was sind bei den ganzen kleineren die Nachteile gegenüber den großen?
 
1. Vodafone jetzt kündigen.

2. Im April bei Lidl eine Lidl Mobile SIM Classic -Paket kaufen (ist Fonic, also O2). Das ist Prepaid mit 9ct pro Min/SMS. Die SIM online registrieren und dort auch einen Antrag auf Rufnummermitnahme stellen (geht nur in innerhalb von 30 Tage nach registrierung und am besten drei Wochen vor Vertragsende bei vodafone). Lidl gibt 25€ Bonusguthaben für Rufnummernmitnahme, deckt etwa die Kosten beim alten Anbieter -> deswegen meine Empfehlung von Lidl Mobile.

3. Wenn der Vodafone Vertrag ausläuft wird die Nummer zu Lidl weitergereicht und du bist weiter unter der gleichen nummer erreichbar.

4. Wenn das geschehen ist einen beliebigen Tarif bei Lidl Mobile buchen (Internet, inklusiveinheiten, Flatrates). Jeweils mit einem Monat laufzeit und automatischer Verlängerung

5. 1 Monat vor dem Auslandaufenthalt das Paket kündigen (die SIM läuft dann wieder im klassischen Prepaid).

6. In den USA zu T-Mobile und dort eine Prepaidkarte kaufen (ab $30 mit Minuten und Internet oder $40 mit unlimited text and call und internet (drossel nach X GB)) - gibt auch viele andere Anbieter )dann jedoch reseller) aber unter $30 gibts praktisch nichts.

7. Beim Rückflug wieder das gewünschte Lidl Mobile Paket buchen

8. optional: nach Rückkehr Lidl Mobile kündigen und die Rufnummer zum nächsten Vertrag mitnehmen (kostet 25€ an Lidl, durch die Gutschrift praktisch kostenneutral).

Zu Lidl gibts zig Alternativen, allerdings weis ich nicht wer noch die kosten der Rufnummernmitnahme als Guthaben "erstattet".
Zudem soll Lidl Mobile Guthaben "unbegrenzt" gültig sein, allerdings würd ich trotzdem mal zu Weihnachten und Ostern eine SMS nach Hause schicken um die Karte zu "nutzen"

Zu whatsapp: wenn du dein eigenes Handy behälst/nutzt musst du da garnichts machen, da das Gerät ja immernoch mit der deutschen Nummer registriert ist. Die eingelegte SIM ist für whatsapp egal.
Allerdings bist du dann für die US-Freunde nicht unter deiner US Nummer erreichbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
legan710 schrieb:
Zu whatsapp: wenn du dein eigenes Handy behälst/nutzt musst du da garnichts machen, da das Gerät ja immernoch mit der deutschen Nummer registriert ist. Die eingelegte SIM ist für whatsapp egal.
Allerdings bist du dann für die US-Freunde nicht unter deiner US Nummer erreichbar.

Ich verstehe, OK. Ich habe ja jetzt auch schon einige US-Kontakte und die nutzen auch meine deutsche Nr um über Whatsapp zu schreiben. Dann wird es wohl nur so gehen, dass ich den US-Kontakten, die ich dort während des Jahres vielleicht kennen lerne, beide Nummern geben muss. Die deutsche für Whatsapp, die US-Nummer um sich abzusprechen und mal kurz zu telefonieren.

Wobei, wenn ichs mir nun recht überlege, laufen doch solche Sachen heutzutage eh nur noch über Whatsapp. Im Prinzip brauch ich den US-Kontakten meine Ami-Nummer gar nicht geben, sondern einfach die deutsche für Whatsapp und die Ami-Nummer habe ich halt nur, damit ich mich in den USA nicht tot zahle wegen Internet etc..

Das wäre wohl das einfachste, oder? Ist Whatsapp da drüben genauso verbreitet wie hier, oder muss ich da wohl zwangsweise auf SMS oder Telefon umsteigen?
 
Ich weiß nicht, ich stell es mir gerade befremdlich vor jemanden kennen zu lernen, wir Nummern austauschen und dann gesagt bekomme, das ich nicht anrufen soll sondern nur whatsapp schreiben darf.

Vor ein paar Jahren wurde in den USA - in meinem Umfeld! - deutlich mehr telefoniert, auch wegen kleinigkeiten, als hier. Telefonflat oder zig Freiminuten sind dort quasi Standard. Kann und wird heute wahrscheinlich allerdings auch anders sein.

Ich würde die deutsche sim inkl. whatsapp vor der abreise auf ein (günstiges) zweithandy packen und dann halt abends daheim (im wlan) gucken ob jemand was will. So wichtig kanns ja nicht sein, du hockst ja eh auf einem anderen Kontinent ^^
 
Kreacher schrieb:
Was sind denn die Unterschiede zwischen diesen ganzen kleinen, ich sag mal fast, No-Name Anbietern wie Congstar

Du hast bei Congstar keinen Laden in der Stadt wo einer rumsteht sondern nur Telefonnummern. Aber wozu nen Laden wenn du eh mit deinem Handy umgehen kannst. Sonst hab ich absolut keinen Unterschied zur Telekom selbst festgestellt. Wartezeiten waren bei congstar sogar geringer als bei der Tcom Hotline. Und wie gesagt, Congstar ist die Telekom nur günstiger und wird sicher auch von Telekom Leuten im Hintergrund geleitet.
 
Ich bin grade auch in den USA und hatte das selbe Problem. Ich wuerde dir auch einen Prepaid Anbieter empfehlen, der die Handynummer nicht nach X Monaten weggibst, wenn du sie nicht benutzt (oder halt jemanden in DE bitten, jeden Monat ne SMS zu verschicken oder so wenns nicht anders geht).
Die Situation in den USA mit Handys ist nicht optimal, da es oft auch Gegenden gibt, wo es tatsaechlich nur einen Anbieter gibt der Tarife auch mit mobilem Internet bietet und da gehen die Kosten relativ schnell hoch. Vorallendingen auch aufpassen: Datentarife sind hier nicht "Drosselung ab X GB" sondern "Schluss nach X GB", was bedeutet dass du dann ziemlich am Blechen bist.
 
zogger CkY schrieb:
mal OT
​bist im falschen Unterforum hier wärst du besser aufgehoben ;) https://www.computerbase.de/forum/forums/smartphone-tablet-kaufberatung-und-mobilfunktarife.195/ hab dich mal gemeldete und wirst bei gelegenheit verschoben :)

whatever works...
Ergänzung ()

Raizoar: Heißt das, wenn das Datenvolumen aufgebraucht ist und man es "überschreitet", zahlt man für jedes überschrittene MB? Also keine Drosselung und trotzdem gleicher Preis bis zum Monatsende?

Ich werde in Corvallis sein (Oregon), da das eine mittelgroße Stadt ist, denke und hoffe ich, dass dort mehrere Netze sein werden? Weißt du da was zufällig? Wie hast du das gelöst dort drüben? Hast du einen Prepaid-Anbieter oder einen Vertrag? Ich vermute Prepaid wäre bezüglich Kostenkontrolle noch am besten, oder? Wenn halt nix mehr drauf ist, ist schluss und fertig..
 
Auch in den USA gibts es "unlimited" internet mit Drosselung nach X gb. aber das Land ist riesig und hat mindestens so viele Reseller wie wir mit einer entsprechenden Angebotsvielfalt.

Die Netzabdeckung kannst du aber auch bei den dortigen Anbietern leicht im Internet anschaun um eine grobe Idee zu bekommen. Und informier doch auch gleich darüber welche Anbieter du mit deinem Handy überhaupt nutzen kannst denn ein paar funken mit ner anderen TEchnik (CDMA) die mit normalen GSM Geräten nicht kompatibel ist, ich glaube von den großen ist es Verizon.
 
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