handyvertrag.de Drillisch Roaming Gespräch falsch abgerechnet

Shelly13

Cadet 1st Year
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Hallo zusammen,

ich habe einen strittigen Roaming-Abrechnungsfall mit handyvertrag.de/Drillisch und würde mich über Einschätzungen freuen.

Ich war in Griechenland und habe am 05.06.2026 einen ausgehenden Anruf an die griechische Nummer +30 2661 XXXXXX geführt. Abgerechnet wurde mir jedoch offenbar eine Verbindung nach Lesotho bzw. zu +266 1XXXXXX mit Kosten von ca. 180 Euro. Die Ziffern hinter den X sind identisch.

Der Anbieter behauptet, die Verbindung sei geprüft worden und korrekt abgerechnet, nennt aber keine vollständige Zielrufnummer, keinen Roamingpartner und keine konkreten technischen Prüfdaten. Einen Einzelverbindungsnachweis für den Zeitraum gibt es laut Anbieter nicht, da ich diesen erst ab dem 06.06. aktiviert habe.

Auffällig ist die Ähnlichkeit der Nummern: +30 2661 XXXXXX gegenüber +266 1XXXXXX. In meiner Anrufhistorie gibt es keinen Anruf zu +266. Ich habe Screenshots der Anrufhistorie gesichert.

Hat jemand schon einmal einen ähnlichen Fall erlebt, insbesondere bei Drillisch/handyvertrag.de oder im Roaming? Welche technischen Ursachen oder nächsten Schritte wären sinnvoll?

Danke vorab!
 
Vielleicht wurde die griechische Nummer auf die Lesotho Nummer umgeleitet? Könntest ja mal beim Verbraucherschutz anrufen, die können dir wahrscheinlich am besten helfen.
 
Würde ich während des Telefonats nicht irgendwie mitbekommen, wenn mein Anruf umgeleitet wurde? Die zwei Nummer sind außerdem identisch, nur, dass in der abgerechneten die griechische Landeskennzahl +30 fehlt und stattdessen mit +266 weitergemacht wurde. In meiner Anrufhistorie steht nur die griechische Nummer ohne irgendeinen Hinweis auf eine Rufumleitung.
 
Shelly13 schrieb:
Würde ich während des Telefonats nicht irgendwie mitbekommen, wenn mein Anruf umgeleitet wurde?
Nicht zwangsläufig nein.

Wenn oder was hast du da angerufen, eine Privatperson oder eine Firma?
 
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Ich kann hier nicht behilflich sein.

Was mich jedoch sehr wundert ist der hohe Preis.
Selbst bei 1€/min oder 5€/min hätte das Telefonat ewig dauern müssen um auf 180€ zu kommen.
Und dabei wäre ja längst aufgefallen, dass man nicht die richtige Nummer gewählt hat, sondern ganz wo anders gelandet ist.
Wenn es nur ein kurzes Telefonat war: Hallo, ah ich bin hier falsch, danke, tschüss.
Dann wäre es ja eher im Bereich 180€/min und sicherlich eine Art Scam und ganz anders zu reklamieren (Verbraucherschutz? Anzeige? Ablage Lebensweisheiten?), als eine falsche Abrechnung seitens des Anbieters.

Eben per Google geschaut und es gibt zahlreiche Griechische Nummern mit Hotels, Mitwagen etc. die mit +30 2661 beginnen.
 
Es war die (Festnetz-) Telefonnummer eines WLAN-Anbieters. Das Gespräch ging eine Stunde, daher der hohe Preis. Danke schonmal!
 
Aber für solche verdeckten Weiterleitungen, zahlt doch i.d.R. der Anrufer nicht, oder? Der zahlt nur die Verbindung zu der Rufnummer, die er gewählt hat. Wenn die nach Absurdistan weiterleitet, dann gehen diese Kosten doch auf den Angerufenen. Zumindest hab ich das so irgendwie im Kopf. Damit solche Kostenfallen eben gar nicht erst funktionieren.
 
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Bei Umleitung würden die Kosten ja beim Umleitenden auflaufen, aber nicht beim Anrufer.
 
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Muss ja ein sehr seriöser Internetanbieter sein, wenn er seine Hotlines nach Lesotho umleitet. Wobei ich da auch der Auffassung bin, dass die Kosten für die Umleitung nicht der Anrufer zahlt, sondern der Umleitende.
 
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Eine Rufumleitung, bei welcher ich die Kosten trage, jedoch nicht über eine solche Umleitung informiert werde, klingt für mich recht skuril. Kann ein technischer Fehler Grund des Problems sein? In meiner Anrufhistorie steht die Nummer (Beispiel) +30 2661 143256, der Support meint, ich habe die Nummer +266 1143256 angerufen. Also identische Nummer nur ohne die Vorwahl +30. Auf den 180 € möchte ich ungern sitzen bleiben, der Support weigert sich bisher wehement. Vielen Dank schonmal für die Rückmeldungen. :)
 
Wenn du darauf nicht sitzen bleiben willst und der vollsten Überzeugung bist, das ein Fehler vorliegt, der Anbieter aber keinen Fehler sieht, bleibt nur der Rechtsweg. Dabei können wir dir eigentlich auch nicht helfen. Wir können auch nicht mehr als spekulieren, wie die Forderung zustande gekommen ist.
 
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Würde das anfechten. Das klingt stark nach Abrechnungsfehler.

Ein paar technische Infos:
(0)2661 ist in Griechenland nicht irgendein random Nummernanfang sondern die lokale Ortsvorwahl der Gemeinde Kerkyra und Region Zentralkorfu. (War gerade kurz da) Genauso wie in Deutschland gibt es in Griechenland Ortsvorwahlen wie zb. (0)391 für Magdeburg.
Deswegen hat dort auch gefühlt jeder diese Nummer.

Drillisch-Marken gehören seit kurzem zum neuen 1&1-Netz (26223) mit National Roaming bei Vodafone.de (26202). Da 26223 im Auslnd 26234er-Simkarten oft Ärger mit dem Roaming haben, nutzt Drillisch hier eine Art "MNC-Spoofing". In Griechenland wechselt deine SIM-Karte ihre Nummer zu 20801 (Orange.fr). Ist aber eher eine Randinfo.

Insofern meine Theorie: Du bist in Griechenland und roamst dort bei einem lokalen Netzanbieter (Cosmote.gr/Vodafone.gr/NOVA.gr) dank kostenlosen EU-Roaming. Dort rufst du eine lokale griechische Nummer an. und tippst die +302661xxxxxxxx ein. Jetzt "verschluckt" irgendein Computer in der Kette die +30, weil du ja eh in Griechrnland bist, und wertet die (0)266 als Ländercode fur Lesotho aus.


Was ich mir leider auch nicht erklären kann, wie du dann tatsächlich beim Griechen gelandet bist.
 
Kontrapaganda schrieb:
Was ich mir leider auch nicht erklären kann, wie du dann tatsächlich beim Griechen gelandet bist.
Aus meinen SIP Zeiten kenn ich noch, dass es intern oft noch einen "Billing" Header gibt, der unabhaengig vom "To:" Header ist. Um eben so sachen wie "Clip-no-Screening" fuer die Provider nachvollziehbar zu machen.

Kann auch sein, dass das Billig System vom Roamingpartner buggy ist. Die Billing Daten werden oft von separaten Systemen verarbeitet die mit den eigendlichen Anrufen nichts zu tun haben.
 
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