Hardwaresteuerung über USB - Transformator oder ähnliches gesucht

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Tobias4Rock

Gast
Hallo,

ich würde gerne ein paar Dinge im experimentellen Rahmen über USB steuern.
Dafür suche ich seit längerem einen Art Transformator mit seperatem Netzgerät, dass ich über USB steuern lässt. Leider noch nirgendwo fündig geworden, weiß aber auch nicht genau, wonach ich suchen sollte. Vlt ist das das Problem.

es sollte die folgenden funktionen aufweisen:

-verschiedene kontakte mit über USB regelbarer Gleichspannung
-Netzgerät, um mehr Leistung als über USB bieten zu können
-linux treiber
-erträglicher kostenrahmen (<<100€)

So etwas in der Art muss es doch geben oder? Hat vlt wer von euch nen Link oder zumindest nen paar Stichwörter, wonach ich suchen muss?

LG,
Tobias
 
Selberbauen, dann kommst du unter Umständen mit 100€ hin (übrigens << wird in Physik und Technik gerne für viel kleiner gebraucht, das wäre unter 1€). Such mal nach programmierbares Netzteil oder Netzteil RS232. USB Anschluss haben die wenigsten aber dafür reicht auch eine Serielle Schnittstelle aus. Wenn Selbstbau in Frage kommt kann man sich das CT-Lab DCG Modul mal anschauen.

Wieviele Ausgänge, welche Spannungen, welche Stromstärken, welche Genauigkeit und welche Schaltzeiten brauchst du denn? Strombegrenzung notwendig?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi NamenIos,

danke für deine Antwort!
mich wundert ja son bisschen, dass es so einfache Lösungen dafür scheinbar kaum gibt.

mit dem "<<" hast du natürlich Recht, ich meinte nur, dass es auch schön wäre, wenn ich mit sagen wir mal 50€ hinkäme. War wohl schlecht ausgedrückt!

Ich fürchte leider, dass meine Elektrotechnik und Informatikkenntnisse zum Selberbauen schlichtweg zu rudimentär sind, wenngleich das ganze natürlich durchaus auch als Lernprojekt gedacht ist. Wenns ne wirklich gute Anleitung gäbe, sähe das vlt schon anders aus.

Das CT-Lab DCG Modul kommt mir etwas überdimensioniert für meine Anwendungszwecke vor.
Ich hatte jetzt keine gigantischen Projekte vor, eher einfache Sachen wie ersteinmal LED an/aus und dann vlt auch mal nen ferngesteuertes Auto als etwas größeres Projekt oder übers Smartphone (und Wlan und Telnet/SSH) steuerbare Jalousien oder so.

Das vlt als Hintergrund. Daher sind die Anforderungen natürlich auch nicht ganz so groß:
-wenigstens 3 Ausgänge wären schön
-Spannungen: ca. 0 - 12V
-Stromstärken, gut, bei so geringer Spannung wär 1A natürlich schon ganz nett
-Genauigkeit und Schaltzeiten wären demzufolge zweitrangig
-und Strombeschränkung müsste wohl auch nicht sein.

USB hätte ich halt ganz gerne, nicht um riesige Datenmengen zu übertragen, sondern schlichtweg um halbwegs aktuell zu sein und das ganze z.B. auch an einem Netbook o.ä. laufen zu lassen, an dem keine Serielle Schnittstelle oder Gameport oder so vorhanden ist.

Von dem, was ich bisher gefunden habe, käme das hier dem noch am Nähesten:
http://www.conrad.de/ce/de/product/906267/LERNPAKET-EXPERIMENTE-MIT-USB/SHOP_AREA_17618&promotionareaSearchDetail=005

LG,
Tobias ;)
 
Moin,
bevor du dir das verlinkte Teil holst guck dir an ob dir das gefällt: http://www.pjrc.com/teensy/projects.html viel Infos gibts auch unter http://www.mikrocontroller.net

Mit PWM (->) kannst du ganz gut beliebige Spannungen von 0-5V generieren. Mehrere Ausgänge realisierst du einfach indem du den PWM Ausgang von dem Microcontroller zyklisch auf deine, mit einem Kondensator gebufferten, Spannungsausgänge umschaltest. Das ganze kannst du von da zB mit einem Operationsverstärker beliebig verbiegen (mit *2,5 hättest du dann deine 0-12,5V). Für ein Ampere müsstest du dann die Spannung noch
stabilisieren zB mit einem Längsregler per Fet/Bipolar. Das ist natürlich schon ein recht großes Projekt, aber das ist schön modularisiert, so dass man das auch ideal als Lernprojekt nehmen kann.

Grüße
Henning
 
danke, danke :)
einfacher wärs natürlich alles, würde ich noch abwarten, bis ich nen paar semester technische informatik studiert habe, aber das will ich natürlich nicht ;)

Ich habe zwar ehrlich gesagt vorher noch nie von dem Begriff gehört, PWM klingt aber sehr logisch und verständlich.

Was danach kommt, speziell die Anwendung des Microcontrollers ist für mich dann leider schon wieder deutlich unverständlicher. Hab ich wohl ne Menge Lesestoff für die nächste Zeit... :|

Ich bräuchte allerdings dennoch ein Gerät, dass ich über USB mit dem PC verbinden kann und womit ich dann über einen (hoffentlich erhältlichen Linux-)Treiber mittels PWM im Endeffekt im Prinzip 2 schlichte Kontakte hätte, + und -, deren Spannung ich von 0-5V regeln könnte. Hab ich zumindest das richtig verstanden?
Würden dafür nicht letztendlich sogar die beiden entsprechenden Kontakte der USB-Buchse reichen? Wären ja eben genau die 5V. Dann würde ich die Buchse somit gar nicht zur digitalen Datenübertragung nutzen, sondern nur die besagten 2 Adern ansteuern, was natürlich eine ziemlich rudimentäre Nutzung der USB-Schnittstelle wäre, wofür jeder Serielle-Port wahrscheinlich tatsächlich besser geeignet wäre, da dieser mehr Kontakte hat.
Wenn dem so wäre könnte ich ja schlichtweg ein USB Kabel auseinander nehmen und der Treiber wäre eine einfache Software, die im Prinzip das Verhältnis von An und Aus errechnen und umsetzten würde, nach gewünschter Durchschnittsspannungseingabe. (also Eingabe z.B. 2,5V -> Verhältnis 1/1 und die Frequenz ist stets die gleiche)

Von der Logik her wirklich unklar wäre mir demzufolge nur das Umschalten auf die verschiedenen Spannungsausgänge. Das würde über den Microcontroller funktionieren, der aber ja wohl ebenfalls vom PC aus die Signale bekommen müsste und das wäre auch der Grund, wofür ich ihn überhaupt bräuchte?

Wenn ich das soweit zumindest richtig verstanden hätte, würde ich nur bei der ganzen Microcontroller Geschichte ernsthafte Bedenken haben. Damit kenne ich mich auch noch überhaupt gar nicht aus.

LG,
Tobias

P.S.: Ich bin ab morgen mittag für 2 wochen mit wahrscheinlich keinem richtigen Internetzugang verreist. Bitte nicht wundern, wenn ich dann nicht antworten sollte.
 
Tobias4Rock schrieb:
einfacher wärs natürlich alles, würde ich noch abwarten, bis ich nen paar semester technische informatik studiert habe, aber das will ich natürlich nicht ;)
Dafür ist das Studium nicht umbedingt da, es gibt dir eher Grunlagen und Denkensweisen. Sei nicht enttäuscht.


Tobias4Rock schrieb:
Ich bräuchte allerdings dennoch ein Gerät, dass ich über USB mit dem PC verbinden kann und womit ich dann über einen (hoffentlich erhältlichen Linux-)Treiber mittels PWM im Endeffekt im Prinzip 2 schlichte Kontakte hätte, + und -, deren Spannung ich von 0-5V regeln könnte. Hab ich zumindest das richtig verstanden?
Ja, einmal Masse (die zB überall an deinem Gehäuse anliegt) und dann der Spannungsausgang.
Linuxtreiber brauchst du nicht, da nimmst du vorgefertigte Geräteklassen, die sind schon in USB vorhanden (HID zB).

Tobias4Rock schrieb:
Würden dafür nicht letztendlich sogar die beiden entsprechenden Kontakte der USB-Buchse reichen? Wären ja eben genau die 5V. Dann würde ich die Buchse somit gar nicht zur digitalen Datenübertragung nutzen, sondern nur die besagten 2 Adern ansteuern, was natürlich eine ziemlich rudimentäre Nutzung der USB-Schnittstelle wäre, wofür jeder Serielle-Port wahrscheinlich tatsächlich besser geeignet wäre, da dieser mehr Kontakte hat.
Nein, so ein Port kann man nicht mal eben umfunktionieren. Bei USB ist ein Pin immer 5V, einer immer Masse und zwei andere immer Datenleitungen - wenn die eine Datenleitung 3.3V hat, hat die andere 0V und umgekehrt. Die kann man nicht einfach wie es beliebt steuern, da müssen die Bus Protokolle eingehalten werden.

Tobias4Rock schrieb:
Wenn dem so wäre könnte ich ja schlichtweg ein USB Kabel auseinander nehmen und der Treiber wäre eine einfache Software, die im Prinzip das Verhältnis von An und Aus errechnen und umsetzten würde, nach gewünschter Durchschnittsspannungseingabe. (also Eingabe z.B. 2,5V -> Verhältnis 1/1 und die Frequenz ist stets die gleiche)
Wenn man das ganze individuell steuern könnte ja, gut weitergedacht.

Tobias4Rock schrieb:
Von der Logik her wirklich unklar wäre mir demzufolge nur das Umschalten auf die verschiedenen Spannungsausgänge. Das würde über den Microcontroller funktionieren, der aber ja wohl ebenfalls vom PC aus die Signale bekommen müsste und das wäre auch der Grund, wofür ich ihn überhaupt bräuchte?
Den Microcontoller brauchst du zur USB Kommunikation und zur Spannungswandlung per PWM. Wenn du mehrere Ausgänge haben willst auch zum Multiplexen: http://www.mikrocontroller.net/articles/Multiplexen

Tobias4Rock schrieb:
Wenn ich das soweit zumindest richtig verstanden hätte, würde ich nur bei der ganzen Microcontroller Geschichte ernsthafte Bedenken haben. Damit kenne ich mich auch noch überhaupt gar nicht aus.
Das kann man ja ändern sind tolle und vielseitige Teile. Im Ausblick aufs Studium ist das sicher auch nicht ganz falsch.

Ich hoff das hilft ein wenig weiter, das ist Anfangs natürlich viel neues, aber man kommt schnell rein und es ist alles relativ logisch aufgebaut.
 
Gut, dann danke ich dir ersteinmal für dein Bemühen und werde mich dann nach der Reise anfangen einzuarbeiten, wenn ich Zeit habe.
Ich geb dann Rückmeldung ;)

Das das Studium vorwiegend theoretisch und abstrakter ist, ist schon klar, hilfreich wäre es mit Sicherheit trotzdem.

Vielen Dank,
Tobias :)
 

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