Haus Vollfinanzierung?

Kann kein Angebot anbieten, nur die bei uns intern genutzten Zinssätze (Mein AG bietet auch Immobilienfinanzierungen an). Da sieht es ähnlich aus, wenn man über Summen zwischen 300-500k spricht und 20% oder weniger Eigenanteil :/
Bin da auch gespannt, falls ich die Jahre zum Kauf kommen sollte...
 
Wird wohl eher noch höher steigen, wenn die FED und EZB wieder erhöht. US Staatsanleihen geben >4% Zinsen, warum soll die Bank einen Immobilienkredit vergeben bei dem sie weniger verdient.
 
Unser Angebot im Oktober lag bei 4,25 +2% Tilgung. Allerdings Vollfinanzierung.
 
Snowi schrieb:
Hier muss ich (leider) widersprechen. Ich wohne aktuell in einem Mehrparteienhaus, und wenn ich keine Aussicht hätte, mir in Zukunft ein EFH (Bzw. bei mir spezifisch eine Doppelhaushälfte) zu kaufen, würde ich auswandern.
Ob Du im Ausland eine Förderng für das EFH bekommst? Nichts gegen EFHs, aber so lange wir immer mehr Probleme mit Wohnpreisen für große Teile der Bevölkerung haben, sollte man die Bau-Förderung (nur darum ging es mir) eher dafür bereit stellen anstatt für EFHs. Wer ein EFH besitzt, selber finnazieren kann oder erbt, soll das wegen mir tun.

Ich habe in zwei WEGs keine Probleme mit den anderen Eigentümern. Einzig in einer WEG werde ich diese wohl in den kommenden 20 Jahren bekommen, wenn die EU-Enteignung durchgesetzt wird und ich nicht vorher noch verkaufen kann.

Skysnake schrieb:
Es gibt bereits bei jedem Verkauf einer Immobilie ein gesetzliches Vorkaufsrecht.
Interessant, kannst Du dieses generelle Vorkaufsrecht für jede Gemeinde in D bitte mal verlinken? Ich finde dazu, ohne gesonderte Satzung einer Gemeinde, bisher nur die bekannten, recht eingeschränkten Vorkaufsrechte.
https://kommunalwiki.boell.de/index.php/Vorkaufsrecht_der_Gemeinde

_killy_ schrieb:
Meist gehören diese Objekte ja den kommunalen Wohnungsgesellschaften, so dass dort neue Sozialwohnungen gebaut werden können
Schade, dass man auch 2023 in D noch nicht von den Wohn-Schandflecken der letzen 50 Jahre sowie dem Ausland (z.B. AT) gelernt hat. Wir brauchen keine Kasernierung mit reinen Sozialwohnungen sondern eine Durchmischung der Wohngebiete. Das klappt aber nur, wenn sich auch die Leute, die sich (noch) die Mieten leisten können, dort freiwilig einziehen.

_killy_ schrieb:
Ein EFH mit 0 Emissionen zu betreiben, das mag gehen, aber wie soll das bei verdichteten Häusern gehen?
Ich frage mich auch, wie ich in dem Haus mit 9 ETW (ist abe rnur ein KfW 70) seit 5 Jahren ohne Heizung leben kann und nur Warmwasser von der Heizung benötige. Das muss daran liegen, dass ich zuviel Strom für EDV und Wohnraumlüftung verschwende.

Obwohl das vorher schon im ca. 100 jährigen Altbau (im 3. von 4 OGs) funktioniert hat. Dort wohl deshalb, weil dieser vor ca. 20 Jahren um ein Stockwerk aufgestockt und dabei vermutlich auch energetisch ansatzweiese saniert wurde. Seit Ende 2022 liegt dort Fernwärme in der Straße, womit man in Zukunft die Ölheizung durch Fernwärme ersetzen könnte ohne auf Flächenheizungen umzurüsten.

Die EU fordert "nur" Null-Energiehäuser, und das sind nicht zwingend energieautake Häuser. Damit muss die Energie nicht zu 100% Nachhaltig/Klimaneutral inhaus erzeugt werden. Egal, ob per PV, Windenergie (wie wäre es endlich mal mit flächendeckenden Bürger-Windenergieparks) oder Wasserkraft, wenn man Hackschnitzel/Pellets/Biogas nicht mehr dazu zählen möchte, was je nach Ausbau der Fernwärme aber durchaus sinnvoll wäre.
 
gymfan schrieb:
Ich frage mich auch, wie ich in dem Haus mit 9 ETW (ist abe rnur ein KfW 70) seit 5 Jahren ohne Heizung leben kann und nur Warmwasser von der Heizung benötige. Das muss daran liegen, dass ich zuviel Strom für EDV und Wohnraumlüftung verschwende.
Weil die anderen für dich mit heizen. Wenn du 2-3 Grad weniger hast als die tut das schon ganz gut. Dazu ne Wohnung in der Mitte und schlecht isolierte Heozungsrohre und fertig ist die Laube.

Das können aber NICHT alle Bewohner machen. Deswegen ist das auch Selbsttäuschung sofern man das auf die anderen umlegt.

gymfan schrieb:
Obwohl das vorher schon im ca. 100 jährigen Altbau (im 3. von 4 OGs) funktioniert hat. Dort wohl deshalb, weil dieser vor ca. 20 Jahren um ein Stockwerk aufgestockt und dabei vermutlich auch energetisch ansatzweiese saniert wurde. Seit Ende 2022 liegt dort Fernwärme in der Straße, womit man in Zukunft die Ölheizung durch Fernwärme ersetzen könnte ohne auf Flächenheizungen umzurüsten.
Siehe oben. Gleiches Problem.

gymfan schrieb:
Die EU fordert "nur" Null-Energiehäuser, und das sind nicht zwingend energieautake Häuser. Damit muss die Energie nicht zu 100% Nachhaltig/Klimaneutral inhaus erzeugt werden
Ähm... den Unterschied sollten quasi alle erfasst haben. Das hatte ich ja selbst direkt am Anfang klargestellt

Nutzt dir nur nichts. Denn Mehrfamilienhäuser bekommst du über die Dachflächen plus Wände nicht zum Nullenergie Haus aus PV.

Windkraft kannst du auf Häusern und direkter Umgebung eigentlich vergessen. Das lohnt sich da nicht. Von Geräuschemmisionen usw mal ganz abgesehen.

Bleibt also nur noch Holz zu verbrennen. Für den Einzelfall ok, aber das kannst du nicht als globale Lösung nehmen. Das würde viel zu viel Holz benötigen.

Und nen Nullenergiehaus ist teuer. Wir haben zwei sehr große Schiebetüren nach Süden, womit 75% der Fläche wohl Fenster sind. Und wir sind auch gut gedämmt, aber trotzdem sind wir WEIT weg von Nullenergie. Mit 4 Panels Solarthermie, was eigentlich 1/3 mehr als nötig ist, haben wir trotzdem noch 10-12MW an Gas allein. Und wir heizen wirklich nicht viel. In Wohnräumen hat es 20-21 Grad, in Schlafzimmern 15-18 Grad und im Bad 22. Das ist mit Kids schon recht wenig und bei noch weniger würde ich mich teils auch fragen wie sinnvoll das noch fürs Möbiliar usw auf Dauer ist.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Pogrommist
gymfan schrieb:
Schade, dass man auch 2023 in D noch nicht von den Wohn-Schandflecken der letzen 50 Jahre sowie dem Ausland (z.B. AT) gelernt hat. Wir brauchen keine Kasernierung mit reinen Sozialwohnungen sondern eine Durchmischung der Wohngebiete. Das klappt aber nur, wenn sich auch die Leute, die sich (noch) die Mieten leisten können, dort freiwilig einziehen.

Stimmt doch so gar nicht! Also in Hamburg gab es für den Neubau immer eine Quote von Sozialwohnungen, die dort geschaffen werden mussten. Somit hast du ja schon deine gewünschte Durchmischung. Bisher lag die Quote bei 30% und zukünftig soll diese noch erhöht werden. Sprich, wenn du bisher ein Mehrfamilienhaus mit 10 Wohnungen bauen wolltest, so mussten 3 Wohnungen als sozialer Wohnungen gebaut werden - hierfür hast du als Bauherr auch die entsprechende Förderung bekommen.

Den Bezug auf die kommunalen Wohnungsgesellschaften habe ich nur genommen, da die Politik hier noch deutlich mehr Durchgriffsrechte hat, als bei privaten Investoren. Weiterhin haben die kommunalen Wohnungsgesellschaften meist auch ein sehr großen Bestand an Wohnungen. (außer Berlin - da hatte die Rot-Rot Regierung ja beschlossen, die kommunalen Wohnungsgesellschaften zu verkaufen)
 
Bei Mehrwohnungshäusern kann auch Nah- und Fernwärme genutzt werden. In FFM beispielsweise werden ganze Blöcke beheizt bzw werden dazu umgebaut, die die Abwärme der nebenanliegenden Serverfarm nutzt. Luft-wärme-pumpen sind immer möglich, warmwasser wird ohnehin immer mehr mit strom durch durchlauferhitzer erzeugt. Und der strom kann nachhaltig außerhalb der stadt produziert werden.

Es gibt für alles Lösungen. Und die werden auch bereits umgesetzt. Große mehrfamilienhäuser können genauso nachhaltig gebaut werden wie EFH. Wenn man die Effizienz bei der Bodenversiegwöung hinzuzieht ggf. sogar effizienter.

Wie werden in DE ob wir wollen oder nicht in vielen Regionen um Verdichtung nicht herumkommen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: _killy_
Erkekjetter schrieb:
Bei Mehrwohnungshäusern kann auch Nah- und Fernwärme genutzt werden. In FFM beispielsweise werden ganze Blöcke beheizt bzw werden dazu umgebaut, die die Abwärme der nebenanliegenden Serverfarm nutzt. Luft-wärme-pumpen sind immer möglich, warmwasser wird ohnehin immer mehr mit strom durch durchlauferhitzer erzeugt.
Ja, das wird aktuell angerechnet als Nachhaltig erzeugt, wobei das aus meiner Sicht teils schon fragwürdig ist. Ich bin mir nicht sicher, wo da genau die Grenze gezogen wird.

Ein Nullenergiehaus sollte es aber trotzdem nicht sein. Denn damit könnte man jedwede beliebig schlechte Immobilie zu ner Nullenergie Immobilie machen...

Erkekjetter schrieb:
Und der strom kann nachhaltig außerhalb der stadt produziert werden.
Hier ist definitv die Grenze überschritten. Das zählt dann aber für EFH in der Pampa bzw am Stadtrand aber gleich 10 mal...
 
Skysnake schrieb:
Das zählt dann aber für EFH in der Pampa bzw am Stadtrand aber gleich 10 mal...
Warum 10fach? Es zählt genauso...
Skysnake schrieb:
Ein Nullenergiehaus sollte es aber trotzdem nicht sein. Denn damit könnte man jedwede beliebig schlechte Immobilie zu ner Nullenergie Immobilie machen...
Wieso? Das Haus selber nutzt Abwärme, die sonst sinnlos verpufft und so oder so verbraucht worden wäre. Das Haus selber braucht damit kein Stück weitere Energie zum heizen. Warum sollte das nicht angerechnet werden? Geothermie etc. funktioniert doch dahin gesehen genauso. Man bekommt irgendwo Wärme her und muss diese daher nicht selber erzeugen.
 
@Skysnake

Nachhaltig und Umweltschonend ist doch nicht, dass wir nur noch Häuser bauen, die autark sich sowohl mit Strom als auch Wärme versorgen können. Wenn die Messlatte so hoch gelegt wird, dann kann dies Niemand finanzieren und es stößt auch auf wenig Verständnis in der Bevölkerung.
Wenn man "in der Nähe" eh Industrie hat, die Abwärme produziert, so kann es wirtschaftlicher sein, diese als Fernwärme für Wohnen zu nutzen. Sonst könnte man auch keine geteilte Anlagen für Fernwärme betreiben - also eine Wärmepumpe für mehrere Objekte nutzen, wenn man zwingend ein 1:1 Verhältnis braucht.

Weiterhin kann man mit einer PV Anlage nicht 100% des eigenen Strombedarfs decken, dabei wird man eine deutlich bessere Quote bei Einfamilienhäuser hinbekommen, als bei Mehrfamilienhäuser - da deren Dachfläche nicht zwingend mit der Geschossfläche ansteigt.
Hier wäre es m.E. nach sinnvoll, durch Förderung so viele Dachflächen wie möglich mittels PV Anlagen zu versorgen und dann den restlichen Strom dezentral zu produzieren.
 
Wenn du aber mit deiner Geothermieböhrung aber im U.kreis von 1km die weitere Nutzung unmöglich machst, dann ist das nicht mehr angemessen. Das Gleiche mit der Nutzung von Abwärme. Klar kannst du das schönrechnen, aber wenn die Abwärme wegfällt wars das.

Es gibt da halt immer den Punkt, wo es einfach irrsinnig wird. Bei Geothermie z.b. wenn du mehr entziehst als dein Grund her gibt. Bei uns ist deswegen z.b. Geothermie verboten. Wir haben Thermwasser und die haben schiss, das sich das auf die Quellen in 20-50km Entfernung auswirkt... und dieses Verbot besteht quasi für den kompletten Kreis...

gymfan schrieb:
Interessant, kannst Du dieses generelle Vorkaufsrecht für jede Gemeinde in D bitte mal verlinken? Ich finde dazu, ohne gesonderte Satzung einer Gemeinde, bisher nur die bekannten, recht eingeschränkten Vorkaufsrechte.
https://kommunalwiki.boell.de/index.php/Vorkaufsrecht_der_Gemeinde
Die Hürden sind nicht wirklich hoch meiner Meinung nach.

Klar in der Pampa ist es schwieriger, aber davon reden wir ja nicht.

Das scheitert meiner Erfahrung meist eher am fehlenden Geld der Gemeinden.
 
Skysnake schrieb:
aber wenn die Abwärme wegfällt wars das.
Warum sollte sie das? Serverfarmen werden kaum wegfallen, zumindest nicht an Standorten wie FFM. Zumal dort dann nachgerüstet werden kann mit LWP.

bezüglich Geothermie bezog ich mich eher auf Länder wie ISland etc.
 
Und zu deiner Idee irgendwo was hin zu stellen und damit ein "Nullenergiehaus" zu bekommen. Das ist nicht zulässig.

Standort Energieerzeugungsanlage
Des Weiteren muss festgelegt werden, wo sich die Energieerzeugungsanlage befinden muss, um Teil der Energiebilanz des Gebäudes zu sein. Die Energieerzeugungsanlage muss prioritär den Eigenbedarf des Gebäudes decken.[10] Ein Beispiel hierfür ist eine Photovoltaikanlage, die sich auf dem Dach des Gebäudes oder auf demselben Grundstück befindet. Die erzeugte Energie wird bei Eigenbedarf genutzt und nur überschüssige Energie wird in das Stromnetz eingespeist. Ein Beispiel für eine Energieerzeugungsanlage, welche nicht in der Energiebilanz berücksichtigt werden darf, ist der Einkauf von Windenergieanteilen, da die Windkraftanlage ein Teil des Netzes ist und nicht für die Deckung des Gebäudeenergiebedarfs ausgelegt ist.

Da würde ich dann sogar sagen das ich zu großzügig war das zu akzeptieren.

Hab jetzt aber keinen Bock danach zu suchen nur um zu zeigen das es Schwachsinn ist.

Denn das allgemeingültige Argument, dass das nur für nen kleinen Teil der Immobilien überhaupt ein gangbarer Weg wäre ist eh gültig. Also Mehrfamilienhäuser.

Die bekommst du auf eigenem Grund und Boden einfach nicht versorgt. Sinnvoll kann es ja trotzdem sein.
Ergänzung ()

Erkekjetter schrieb:
Warum sollte sie das? Serverfarmen werden kaum wegfallen, zumindest nicht an Standorten wie FFM. Zumal dort dann nachgerüstet werden kann mit LWP.
Adsorptionskältemaschine ist das Schlagwort.

Ansonsten wäre superconductive Computing eine schöne Lösung die dein Konzept kaputt macht.

Klar kann man die Abwärme nutzen wenn Sie da ist, aber das ist nur seltenst wirtschaftlich. Du musst ja die Infrastruktur vorhalten um bei nem Ausfall nicht blöd da zu stehen.

Ich war am Betrieb von Rechenzentren bis 5MW beteiligt und die konnten immer einfach als Versorger ausfallen.

Klar bei so nem großen Google Rechenzentrum ist es unwahrscheinlicher aber auch da kann es mal nen Tag oder zwei ohne laufen.

Inwieweit das akzeptiert wird ist immer noch ne andere Frage.
 
Zuletzt bearbeitet:
act_ schrieb:
Hat jemand eine aktuelle Baufinanzierungszins zum Vergleich?

Wir haben aktuell ein Angebot von ~3,85% von Interhyp über die HypoVereinsbank vorliegen - das tut schon weh :(

Mit 30 jähriger Zinsbindung und mit konservativer Sondertilgung sollten wir dann auch abbezahlt haben.
Interhyp ist ja schon eine Vergleichsplattform/Darlehensvermittler.
Schau doch so mal noch auf anderen Seiten.
Finanztip
Check24
Verivox
Baufi24
würden mir da spontan einfallen.
ggf. auch mal direkt bei Deiner Hausbank schauen/fragen.

30 Jahre Sollzinsbindung ist sehr lang. Spiel doch mal rum am Regler, was Du bei 20 Jahren oder 15 Jahren zahlen musst? Nicht dass ich Dich ins Risiko treiben will. Muss man alles genau überlegen, wie hoch man sich belasten will. Man kann die Tilgung aber auch steuern, indem man sie senkt oder anhebt oder durch Sondertilgungen reduziert. Wichtig ist, dass Du DIch nicht übernimmst und ein stück weit "konservativ" rechnest, andererseits bei "zu konservativ" freut sich i.e.L. die Bank über den hohen Zinsanteil.

Hängt natürlich auch von der Summe, von der Höhe des Eigenkapitals etc. ab. Der Zins wird geringer, wenn Du nicht so viel finanzieren musst (idealerweise 60%, unter 90% ist auch eine Grenze). Wenn Du vollfinanzieren oder ggf. sogar die Nebenkosten mitfinanzieren willst, steigt das natürlich weiter.
 
Meine eigene Erfahrung aus Vollfinanzierungsangeboten kann man ca. 0,7-1% auf den aktuelle Kurs drauf rechnen.
 
act_ schrieb:
Hat jemand eine aktuelle Baufinanzierungszins zum Vergleich?

Wir haben aktuell ein Angebot von ~3,85% von Interhyp über die HypoVereinsbank vorliegen - das tut schon weh :(

Mit 30 jähriger Zinsbindung und mit konservativer Sondertilgung sollten wir dann auch abbezahlt haben.


Wenn ihr wirklich 3,85% für 30 Jahre bekommt als Volltilgungsdarlehen bekommt, dann ist dass doch super. Ein besseres Angebot kann man sich da nicht wünschen. Aktuell sind ja eher Angebote von 3,5% für 10 Jahre üblich.

PS selbst bei 30 Jahren Zinsbindung, kommst du auch noch früher aus dem Darlehen -> § 489 BGB - danach hast du Sonderkündigungsrechte
 
4Helden schrieb:
Meine eigene Erfahrung aus Vollfinanzierungsangeboten kann man ca. 0,7-1% auf den aktuelle Kurs drauf rechnen.
Womit die Zeiten von einfachen Vollfinanzierungen oder darüber hinaus auch eher vorbei sein dürften. Wenn mit 20% Anteil schon 3,X% stehen müsste man dann ja locker die 4% +X bei einer Vollfinanzierung reißen.

Die Baubranche hat ja schon Angst vor einer Branchenrezension. Dabei täte genau das den Baukosten mal gut. Man muss so manchen Unternehmen mal den Zahn des „knappen“ Materials ziehen, um damit Gewinnsteigerungen Verteuerungen zu argumentieren.

Die Baubranche muss sich nunmal auch dem veränderten Markt der Zinspolitik stellen. Die goldenen Jahre sind vll auch erstmal wieder vorbei und ja - die Stutzung muss auch nicht jedes Unternehmen überleben.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Maxminator
Naja. Das weniger Gebaut wird ist ja jetzt schon. Viele Bauvorhaben wurde aufgrund der Zinsen gecancelt.
Dafür werden Zukünftig die Sanierungen rauf gehen. Weil mehr Bestandsimmobilien gekauft werden, die dann durch Baufirmen Saniert/Umgebaut werden.
 
_killy_ schrieb:
Wenn ihr wirklich 3,85% für 30 Jahre bekommt als Volltilgungsdarlehen bekommt, dann ist dass doch super. Ein besseres Angebot kann man sich da nicht wünschen. Aktuell sind ja eher Angebote von 3,5% für 10 Jahre üblich.

PS selbst bei 30 Jahren Zinsbindung, kommst du auch noch früher aus dem Darlehen -> § 489 BGB - danach hast du Sonderkündigungsrechte

Ich merke jetzt meinen Fehler bzgl. des Threadnamens:
Es ist kein Volltilgungsdarlehen - wir bringen ca. 25% EK vom Kaufpreis mit.

Sonderkündigungsrecht nach 10 Jahren ist uns bewusst. Das ist auch der Grund, warum wir uns für die 30 Jahre Zinsbindung entschieden haben. Die Konditionen bei Laufzeiten von 10-20 Jahren waren kaum besser und 5 Jahre Zinsbindung ist viel zu kurz. Also den sicheren bezahlbaren Hafen mit 30 Jahren Zinsbindung und falls sich irgendwann ab 10 Jahren Laufzeit ein günstiges Szenario darstellt wird ggf. refinanziert.

Danke für eure Rückmeldungen.
 
Vorteil ist Sicherlich man Bezahlt in 10, 15, 20, 25 Jahre noch immer das gleiche. Egal wie Hoch die Inflation steigt oder nicht. Da man ja davon ausgehen kann das Einkommen auch höher wird, sinkt dadurch die Prozentuale Belastung stetig.
Kumpel von mir hat Ende 2021 noch für 1,85% 25 Jahre fest gemacht.
Der lacht sich jeden Tag ein Hörnchen wenn er die Zinsen sieht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: _killy_
Zurück
Oben