Snowi schrieb:
Hier muss ich (leider) widersprechen. Ich wohne aktuell in einem Mehrparteienhaus, und wenn ich keine Aussicht hätte, mir in Zukunft ein EFH (Bzw. bei mir spezifisch eine Doppelhaushälfte) zu kaufen, würde ich auswandern.
Ob Du im Ausland eine Förderng für das EFH bekommst? Nichts gegen EFHs, aber so lange wir immer mehr Probleme mit Wohnpreisen für große Teile der Bevölkerung haben, sollte man die Bau-Förderung (nur darum ging es mir) eher dafür bereit stellen anstatt für EFHs. Wer ein EFH besitzt, selber finnazieren kann oder erbt, soll das wegen mir tun.
Ich habe in zwei WEGs keine Probleme mit den anderen Eigentümern. Einzig in einer WEG werde ich diese wohl in den kommenden 20 Jahren bekommen, wenn die EU-Enteignung durchgesetzt wird und ich nicht vorher noch verkaufen kann.
Skysnake schrieb:
Es gibt bereits bei jedem Verkauf einer Immobilie ein gesetzliches Vorkaufsrecht.
Interessant, kannst Du dieses generelle Vorkaufsrecht für jede Gemeinde in D bitte mal verlinken? Ich finde dazu, ohne gesonderte Satzung einer Gemeinde, bisher nur die bekannten, recht eingeschränkten Vorkaufsrechte.
https://kommunalwiki.boell.de/index.php/Vorkaufsrecht_der_Gemeinde
_killy_ schrieb:
Meist gehören diese Objekte ja den kommunalen Wohnungsgesellschaften, so dass dort neue Sozialwohnungen gebaut werden können
Schade, dass man auch 2023 in D noch nicht von den Wohn-Schandflecken der letzen 50 Jahre sowie dem Ausland (z.B. AT) gelernt hat. Wir brauchen keine Kasernierung mit reinen Sozialwohnungen sondern eine Durchmischung der Wohngebiete. Das klappt aber nur, wenn sich auch die Leute, die sich (noch) die Mieten leisten können, dort freiwilig einziehen.
_killy_ schrieb:
Ein EFH mit 0 Emissionen zu betreiben, das mag gehen, aber wie soll das bei verdichteten Häusern gehen?
Ich frage mich auch, wie ich in dem Haus mit 9 ETW (ist abe rnur ein KfW 70) seit 5 Jahren ohne Heizung leben kann und nur Warmwasser von der Heizung benötige. Das muss daran liegen, dass ich zuviel Strom für EDV und Wohnraumlüftung verschwende.
Obwohl das vorher schon im ca. 100 jährigen Altbau (im 3. von 4 OGs) funktioniert hat. Dort wohl deshalb, weil dieser vor ca. 20 Jahren um ein Stockwerk aufgestockt und dabei vermutlich auch energetisch ansatzweiese saniert wurde. Seit Ende 2022 liegt dort Fernwärme in der Straße, womit man in Zukunft die Ölheizung durch Fernwärme ersetzen könnte ohne auf Flächenheizungen umzurüsten.
Die EU fordert "nur" Null-Energiehäuser, und das sind nicht zwingend energieautake Häuser. Damit muss die Energie nicht zu 100% Nachhaltig/Klimaneutral inhaus erzeugt werden. Egal, ob per PV, Windenergie (wie wäre es endlich mal mit flächendeckenden Bürger-Windenergieparks) oder Wasserkraft, wenn man Hackschnitzel/Pellets/Biogas nicht mehr dazu zählen möchte, was je nach Ausbau der Fernwärme aber durchaus sinnvoll wäre.