HDD zu Hot?

Z_E_R_O

Lt. Junior Grade
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Feb. 2006
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Hallo
Meine Seagate Baracuda 7200rpm 200Gb läuft bereits nach wenigen stunden ohne größere belastung mit 50-52 C° Speenfan zeigt mir da ein kleines feuerchen an. Muss ich mir jetzt sorgen machen?

Habe einen gehäuselüfter(vorne) und halt einen im netzteil. Und kann auch nur noch maximal einen vorne einbauen mit maximal 80mm.
 
Das scheint mir schon recht heiß, auf die Dauer nicht ideal für die Platte.
Selbst meine externe HDD in ungekühltem, schlecht verarbeitetem Gehäuse wurde nur bis 45°C warm...

Befestige doch provisorisch nen leisen Lüfter vor der HDD, wenn dich das optisch nicht stört. Ein schwacher Luftzug hilft da meist schon viel.


Auch ne Möglichkeit wäre ein HDD Kühler, etwas teuerer aber professioneller.
 
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Einen HDD Kühler kann ihc leider nicht bringen weil das mein pc noch lauter macht. Ich glaube sowieso, dass die HDD einen Schaden hat, weil sie beim laden sehr"SEHR" laute Geräusche von sich gibt. Aber die Testsoftware zeigt keine Probleme mit der platte an.
 
Teste mal mit HDTune, wenn du einen Schaden vermutest.

Laute Geräusche entstehen häufig auch bei ins Gehäuse verschraubte Platten, die im Gehäuse einen wunderbaren Resonanzkörper für ihre Vibrationen und Geräusche finden. Gummiringe zwischen Schraube und Platte legen oder professionell entkoppeln mit einem gekühlten HDD-Entkoppler, gibts auch sehr leise Geräte, die von deiner Systemlautstärke sicher übertönt werden.
 
HDTune hat ebenfalls keine errors hervorgebracht. Eine erfreuliche nachricht ist jedoch das ich meinen Gehäuselüfter direkt an die Festplatte geklatscht habe und sie nun mit ~30 °C läuft.

Hab allerdings noch ein Problem. Ich würde den HDD lüfter gerne runterdrehen weil er bischen Krach macht Speedfan erkennt ihn leider nicht, es erkennt garkein Lüfter. Und ich krige auch imer die Fehlermeldung "Unable to save to C:\.......cfg
 
mit Speedfan hab ich persönlich jetzt auch noch keine positiven Erfahrungen gemacht^^
Falls vorhanden das für dein Mainboard geeignete Control-Center (oder wie es auch immer heißt, auf der Herstellerwebsite nach Software suchen) mal ausprobieren.

Ansonsten gibt es für wenig Geld Drehpotis, die du vor den Lütfer schalten und ihn somit stufenlos regeln kannst.
 
arbeitstemp der barracuda liegt zwischen 0 - 60 °C also alles noch im rahmen.
 
Zur Konfiguration von SpeedFan sind Kenntnisse zum verwendeten Betriebssystem und zum vorhandenen Mainboard nützlich. SpeedFan bietet universelle Möglichkeiten an, die man aber nur nutzen kann, wenn sie vom Mainboard auch unterstützt werden. Von den zwei bis vier Lüfterausgängen eines Mainboards ist häufig lediglich einer regelbar. Mit SpeedFan nur dann, wenn der entsprechende Chip auch unterstützt wird, was auf der Website von SpeedFan ggf. nachlesbar ist.

SpeedFan ist, wenn es erst mal konfiguriert ist, häufig um Klassen besser als die Hersteller-Tools mit merkwürdiger Oberfläche, bei denen man oft ebenfalls erst mal herausfinden muss, was bei diesem Board nun geht und was nicht. Speziell die Lüfterregelung ist mit SpeedFan bei manchen Boards extrem flexibel konfigurierbar, d.h. man kann jeden regelbaren Lüfterausgang des Boards abhängig von allen erfassten Temperaturen einschließlich der Festplatten-Temperatur regeln.

Falls der Festplattenlüfter nicht regelbar ist, kann man ihn versuchsweise mit 5V bzw. 7V (zwischen +5V und +12V) betreiben. Oder einen kleine externe Steuerung spendieren.
Kälter als 40°C muss die Platte jedenfalls nicht sein.

P.S.: Ärger beim Abspeichern der Konfiguration könnte z.B. auf eine mit Vista nicht kompatible leicht ältliche Version von SpeedFan hindeuten.
 
Um die Festplattentempertur drastisch zu senken, reicht, wie bereits erwähnt, ein ganz schwacher Luftstrom an der Unterseite aus. Der ist so leise erzeugbar, dass man ihn in einem geschlossenen Gehäuse unmöglich hören kann.

Betriebstemperatur hin oder her, diese Temperatur ist zwar nicht "zu hoch", aber sie senkt statistisch gesehen definitiv die Lebenserwartung - wobei man aber dazusagen muss, dass Festplatten, die die ersten drei Jahre überstehen (unter der Vorraussetzung, dass sie auch ordentlich viel benützt werden), meist so ziemlich alles überstehen. Teilweise ist die Wahrscheinlichkeit einer älteren Festplatte auszufallen sogar geringer, als die einer neueren - auch vom selben Modell.
 
Es kommt immer auf den (raschen oder langandauernden) Kalt-/Warm-Wechsel der Umgebungstemperaturen an. Da da die Festplatte nicht luftdicht unter Vakuum steht, sondern ein offenes System darstellt, wo man schnell Kondenswasser einfangen kann.

Beispiel: Man lässt die Festplatte 10 Stunden lang auf 50°C heiß werden und man schaltet danach den ganzen PC ab. Dann kommt eine rasche Unterkühlung schlimmstensfalls. bzw. über Nacht unterkühlt die Festplatte in sehr kalten bis frostigen Temperaturen. Das ist wohl natürlich nicht gesund für eine Festplatte. Und mit einer ,,Unterkühlung" anstatt einer ,,Überhitzung", bzw. guten Kühlung der Festplatte ließe sich bestimmt diese Gefahr vermindern.
 
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