Heimkinossystem auf Laptopbasis, Laptop für unterwegs

el dios

Ensign
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Mai 2008
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Hallo zusammen,

zunächst mal eine kleine Einleitung, damit ihr mein Problem nachvollziehen könnt:
Nachdem ich mir letztes Jahr einen neuen, recht leistungsfähigen Rechner angeschafft habe, konnten mich in letzter Zeit bei der Arbeit die Vorzüge eines Laptops für sich gewinnen. Gleichzeitig möchte ich mir jedoch auch einen neuen Fernseher, bzw. ein Heimkinosystem zulegen, bestehend aus einem 3-D-Fernseher, einem Blu-Ray-Player und höchstwahrscheinlich einer Soundbar. Da der Laptop nur unterwegs bzw. im Bett liegend gebraucht wird, soll es ein möglichst kleines Modell (ca. 13") werden und muss dank Rechner auch nicht für den Produktiveinsatz herhalten.
Da kam mir folgende Idee:
Ich nehme den Laptop, dazu einen Port-Multiplikator und schließe dies an den Fernseher an. So kann ich den Laptop als Wiedergabemedium nutzen und brauche bei passendem (externen) Laufwerk auch keinen Blu-Ray-Player mehr. Der Port-Multiplikator wäre mir dabei wichtig, da ich so nur den Laptop einklinken muss und alles Andere permanent eingesteckt lassen kann.

So, nun die erste Frage an euch: Geht mein Plan so auf? Muss ich irgendwas bestimmtes beachten?

Nun wird es etwas konkreter:
Von der Arbeit her habe ich einen Lenovo X230, der an sich bereits recht zufriedenstellend ist, doch beispielsweise ein grottiges Trackpad besitzt... Daher kam ich auf den größen Bruder Lenovo X1 Carbon. Diesen dann um Port-Multiplikator und ein externes Blu-Ray-Laufwerk ergänzt ergeben leider bereits locker 2000€

Das sind jedoch bisher reine Überlegungen, noch nichts festes. Daher wäre meine nächste Frage, ob es eventuell ein anderes System/Notebook gibt, das meine Anforderungen (größtenteils) erfüllt?
Die Anforderungen an einen Laptop wären:
- eine SSD beliebiger Größe
- ein Prozessor, der auch zukünftig unterwegs noch genügend Leistung erbringt um ordentlich einsetzbar zu sein (Programmierung, keine ewig lange Codeanalyse)
- Grafikeinheit ist nebensächlich
- möglichst klein und leicht um noch portabel zu sein
- 8 GB RAM



Die Alternative wäre übrigens ein Passiv-HTPC. Mit ca. 700€ nicht ganz so teuer, aber eben auch nicht so flexibel. Und dazu eben ein etwas abgespeckter Laptop. Hat den Vorteil der verteilten Anschaffungskosten, ist dafür aber auch nicht so leistungsstark...

Ich denke das sollte erstmal das Wichtigste gewesen sein. Falls nicht, so meldet euch einfach ;)

Gruß Nico

PS: Ich bin zunächst für alles offen. Kommentare und Anregungen jeglicher Art sind erwünscht.
 
Naja mit gescheiter Dockingstation/Portreplikator führt erstmal kaum ein Weg an Businessgeräten vorbei, mit der Thinkpadreihe von Lenovo liegst du da schon gut, alternativ schau dich mal bei Dell und HP um.

Und sonst ... Heimkinosystem und ne Soundbar, wenn du deinen Ohren was gutes tun willst lass die Finger von den Teilen, nimm etwas Kabelsalat in Kauf und stell dir wenigstens ein kleines 5.1 System hin. Selbst Stereo Lautsprecher bringen mehr Kinofeeling rüber als ne Soundbar.

Achja was mir auffällt, brauchst du überhaupt einen Laptop? Du schreibst blos, dass du Mobilität toll findest, gleichzeitig aber auch, dass du das Teil nicht produktiv einsetzen wirst, da Desktop vorhanden.
Wenn Laptop nicht zwingend nötig ist, finde ich die Idee eines HTPC besser (muss der wirklich komplett passiv sein? Notebook macht ja Lüfterlärm) zumal 700€ für einen HTPC auch schon ordentlich sind, Hardwareanforderungen für 3D-Blueray sind nun nicht so hoch, dass man besonders teure Sachen braucht.
 
Danke schon mal für die schnelle Antwort.

Deine Anmerkungen sind wohl durchaus berechtigt, gerade das Soundbarproblem hat mich bereits länger beschäftigt. Ich habe hier bereits ein 5.1-System stehen (Teufel Concept E 400) und habe nun die Befürchtung vor lauter Lautsprechern/Technik im Raum unterzugehen... Warum ich diese Boxen nicht nutze? Der Fernseher steht frontal vor dem Bett, der Rechner samt Schreibtisch an der linken Seitenwand. Somit klappt das mit dem Raumklang auch nicht mehr wirklich, da der Klang um 90° verdreht wäre.
Wenn es für dieses Dilemma eine Lösung gibt, könnt ihr mir diese auch gerne präsentieren :)

Und nun zur Notwendigkeit eines Laptops:
Zum einen bin ich Student und würde gerne meinen Laptop mit zu den Vorlesungen nehmen. Zum anderen hätte ich gerne etwas, mit dem ich mich entspannt ins Bett legen kann und nicht an den Schreibtisch muss (Stickpunkt Bequemlichkeit). Zudem stört mich trotz bewusst leise gewählter Bauteile das leichte Surren des PCs beim Lernen und anderen stillen Arbeiten... Und das mit der Produktivität meinte ich im Sinne der Leistungsfähigkeit. Es muss kein High-End-Desktop-Replacement sein, da ich für leistungshungrige Anwendungen einen Rechner habe - Ewigkeiten mit Warten verbringen möchte ich jedoch auch nicht.
 
Also die 90° bei den Lautsprechern kann man eventuell mit der Soundkarte umgehen, meine Xonar STX bietet mir jedenfalls die Möglichkeit die einzelnen Lautsprecher im Raum zu verschieben, keine Ahnung wie das bei Onboardlösungen aussieht, müsstest du selbst mal testen, vielleicht weiß da auch wer anders im Forum mehr.

Und wenn ich das richtig verstehe ist der bereits vorhandene Desktop im selben Zimmer, wie der Fernseher, dann könntest du doch den einfach an den Fernseher klemmen und bei Bedarf auf den Fernseher umschalten. Dann einfach einen günstigen Laptop für unterwegs dazu. Dürfte wohl die Kostengünstigste Lösung sein, allerdings dann weniger komfortabel, da du am Rechner immer umschalten musst.
 
Danke, das war schon mal hilfreich.
Besitze zwar nur eine Xonar DX, doch kann sie dies auch - ein Feature, das ich bisher noch gar nicht gesehen habe.

Und deine Annahme bezüglich des Raumes trifft ebenfalls zu. Eigentlich sollte es ja auch kein Problem sein, den Fernseher dauerhaft dort angeschlossen zu lassen, die Grafikkarte (Radeon HD 7970) müsste das ja mitmachen. Die Sache ist jedoch, dass genau in der Ecke, an denen sich die beiden Wände treffen die Tür angeschlagen ist. Somit ist eine Lösung per Kabel nur schwer machbar - sofern ich nicht 20m Kabel entlang aller anderen Wände laufen lasse...

Gibt es dafür evtl. auch eine schönere Lösung?
 
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