Ich hab im Grunde nur einen PC und nutze darauf trotzdem das Server/Client-Modell aus Komfortgründen.
Habe wie erwähnt den DVBviewer für 15€. Eine Lizenz erlaubt mehrere Installationen auf verschiedenen Clients im Haushalt. Den Recording Service für den Server gibt es als kostenloses AddOn.
Der Server bietet dann Streamen per http (Browser bzw beliebige MediaPlayer Programme), UPNP (Handy, PS3, andere Geräte) und proprietär an DVBviewer Clients per virtueller TV-Karte. Die ersten beiden Varianten sind eher unkomfortabel, aber insbesondere für mobile Geräte doch sehr nett. Bei letzterer Variante merke ich keinen Unterschied ob die Karte direkt angesprochen wird oder per Serverprogramm, EPG usw sind trotzdem nutzbar. Zudem gibt's nen Webserver mit EPG, auf dem man ggf. auch per Internet Aufnahmen programmieren kann.
Grad mal Umschaltzeiten verglichen zwischen direktem Nutzen und Umweg über den Service per virtueller Karte, ist bei beiden Varianten gleich (Dual DVBS2 Tuner TBS 6981), allerdings ja auch auf ein und demselben PC, ohne wirklichen LAN-Verkehr:
SD/HD ohne Transponderwechsel: ca 2s
SD mit Transponderwechsel: ca 3s
HD mit Transponderwechsel: ca 4-5s
Wenn ich noch Zeit finde, teste ich evtl mal auf nem Notebook per WLAN, interessiert mich jetzt auch.

Ein möglicher Vorteil des Servermodells, den ich mangels Clients nicht testen kann: Wenn mehrere Clients das gleiche Programm schauen wollen, läuft dies schon im Tuner, so dass der zweite Einschalter keinen Sender- bzw Transponderwechsel auslöst.
Stärkere Hardwarelast bezweifle ich. Das Dekodieren kostet am meisten, geschieht aber ja auf dem Client. Der Server muss im Grunde nur den HD-Stream auf die HDD kopieren bzw im Netz verteilen, aber nichts bearbeiten. Aufnahme braucht bei mir 1% CPU-Leistung, Schauen 5% trotz GPU-Beschleunigung. (Intel Core i3 530)
Außerdem spart man sich weitere TV-Karten und die TV-Verkabelung. Und auch wenn die Umschaltzeiten leiden sollten, dafür gibt's EPG um Zappen zu vermeiden.