Jetzt komme ich endgültig nicht mehr mit.
Jetzt rede ich also hauptsächlich Schmarrn...
Warum mich das verwundert?
Weil du doch meinen Aussagen, die auf den von Google gelieferten Ergebnissen basieren, zustimmst. Dein Posting ist, bis auf den ersten Satz, komplett richtig.
Du sagst ja auch nochmal das, was ich schon die ganze Zeit sage.
Lediglich, was eine "gute" Temperatur ist, haben wir wohl ein unterschiedliches empfinden. Du empfindest 14° über dem unteren Grenzwert schon gut. Das kann durchaus so sein.
Ich werfe aber aber ein Blick in den Temperaturverlauf der Studie und sehe bei 19° z.B. eine 8-fach höhere Wahrscheinlichkeit für Ausfälle, als im Bereich um 39°.
Natürlich sind 19° wesentlich besser als 5 oder 10°. Ich empfinde einen Wert, der das Doppelte der geringsten Ausfallwahrscheinlichkeit übersteigt aber nicht mehr als gut. Das wäre genau im Bereich 30-48°, wo sich die Ausfallwahrscheinlichkeit gegenüber dem Optimum lediglich verdoppelt. Das würde ich als gut einstufen.
Manch anderer geht da vielleicht bis 4-fach, wie du 8-fach oder gar noch höhere Wahrscheinlichkeit für Ausfälle. Dieses Empfinden ist aber auch schon der einzige Unterschied zwischen unseren Aussagen zur HDD-Temp.
Deswegen kann ich doch aber nicht kommen und behaupten du redest Schmarrn. Das ist nun mal dein Rahmen, was du als gut ansiehst. Ich habe da enger gesteckte Ansprüche. Dann zu sagen ich rede Schmarrn ist ebenfalls unpassend.
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Und das Beispiel mit dem Automotor will ich dir nochmal erläutern:
Sullen meinte die Studie wäre generell nicht zu gebrauchen, da bei Google die Festplatten einmal eingeschalten werden und dann durchweg laufen. Damit sind die Temperaturen natürlich permanent in einem höheren Bereich, als bei einem Nutzer, der seinen PC viele Stunden aus hat und die Festplatte sich auf Zimmertemperatur abkühlt. Damit hat er zwar recht aber das macht die Studie nicht unbrauchbar.
Man hat lediglich ab dem Einschalten des PC einen niedrigeren Wert bei der Temperatur. Demnach muss man auch anfangs eine andere Wahrscheinlichkeit für Ausfälle in betracht ziehen, als wenn der PC bereits eine Stunde läuft und die Festplatte ihre Betriebstemperatur bspw. um 30° eingependelt hat. Denn bei 30° ist die Wahrscheinlichkeit geringer als bei 20°.
Daher der Vergleich mit dem Auto. Bei einem kalten Motor bewegt man sich anfangs auch in eine Bereich, der suboptimal für die Funktion ist. Erst nach etwas Betrieb, erreicht der Automotor seine typische Temperatur bei der die Schmierstoffe etc optimal arbeiten.
Eine Festplatte, die statt 20° Zimmertemperatur bereits eine Betriebstemperatur von ca 30-45° hat, läuft ebenfalls "besser" (nicht im Sinne von mehr Leistung oder dgl, sondern im Bezug auf Defekte), da sie bei den Temperaturen einer geringeren Ausfallwahrscheinlichkeit entgegen blickt.