Dem stimmst du explizit zu wenn du Alexa oder Siri verwendest. Das waren schon immer Cloud-Dienste und man wird darauf hingewiesen, dass sie die Daten auch zur Verbesserung des Dienstes verwenden. Nirgendwo steht in den Artikeln was von "zu Werbezwecken".Merlin352 schrieb:
Btw. ich habe genau den bemängelten Job auch gemacht als Student. Gibt da seit jeher große Anbieter für, die das abwickeln. Da hört man dann kurze, 0,5-3 Sekunden Ausschnittte und muss hinschreiben, was da gesagt wird. Komplett Homeoffice ist das. Gab sehr gutes Geld aber war ultra langweilig und ich kann mich nicht erinnern, da jemals was problematisches bezüglich der Privatssphäre gehört zu haben. Vielleicht filtern sie das soweit es geht vorher raus. Oder es war mir einfach egal nach 2.000 Audioschnipseln ob da jemand "Paaaauuulll, komm in die Badewanne" schreit oder sonstwas. Man transkribiert da locker 500 Audios pro Stunde.
Das ist mega unzuverlässig und mega aufwendig so zu implementieren das es mehreren Milliarden Menschen nicht auffällt. Das sind alles so krasse Gedanken, die Welt ist einfach viel, viel langweiliger. Die langweilige Wahrheit ist, dass Google, Amazon und Co. extrem viel über dich wissen ohne dich abzuhören, weil du denen jeden Tag etliche Daten gibst.WoisthierdasKlo schrieb:Warum geht ihr direkt von der dümmsten Umsetzungsmethode aus, die es gibt? 24/7-Abhorchen muss doch nicht gleichbedeutend mit einer 24/7-Datenübertragung sein. Es könnte sein, dass die Daten lokal auf dem Gerät verarbeitet werden (vielleicht auch einfach durch die Apps selbst, denen man irgendwann mal Zugriffsrechte fürs Mikro gegeben hat, und nicht durchs Betriebssystem), und dass dann nur die wichtigsten Keywords weitergegeben werden. Also keine Übertragung irgendwelcher MP3s oder so, das wäre in der Tat absurd und würde sich bemerkbar machen, sondern eine lokale TTS-Auswertung mit Übermittlung der wesentlichen Inhalte.
Mich würde nicht wundern, wenn es oftmals genau anders herum ist: Man bekommt Werbung geschaltet, vergisst die Werbung hat dann aber das Thema im Kopf und spricht darüber mit seinen Freunden. Dann wird wieder Werbung zu selben Sache geschaltet und man denkt sich "woah, die können in meinen Kopf gucken" - Nein, brauchen sie nicht, denn sie können in deinen Kopf reinschreiben.