Hoster zickt rum

wupi

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7.087
Ahoi,
habe gerade eine email von meinem hoster bekommen, darin steht:

Sehr geehrter blablub,

leider wird auf Ihre Webseite warum auch immer massenweise auf

117.34.185.10 - - [26/Jan/2011:19:27:59
+0100] \"GET /fbt2/announce.php?info_hash=%92%E3YG%F7fp%
00m%BDl%B3F%91G%F9X%5D%CF%CA&peer_id=%2DfD0100%
2D%0B%E2%EBC%12%ED%DD%29b%B2%E9%
AF&ip=117.34.185.10&por
217.219.236.163 - - [26/Jan/2011:19:27:59
+0100] \"GET /fbt2/announce.php?info_hash=%a9Qm%20%f2%ed%
84gXgAp%27%3d%05%8a%c8K%f0K&peer_id=-UT1450-%06D%e9%
bf%89%f48%e5%24%d7UA&port=48615&uploaded=0&down
2

ein Zugriff erzeugt der mit 404 zwar beantwortet wird, aber durch die
Masse an aufrufen für millisekunden einen Prozess erzeugt, da es wie
ein Trichter fungiert verstopfen diese anfragen andere Anfragen die
dann zurück gehalten werden.

Zum Schutz der Kunden auf dem Webserver müssten wir Ihre Domain
per DNS_Routing ins nirvana setzen, oder auf eine IP die Si euns
mitteilen damit die Aufrufe den can25.de nicht weiter blockieren.

Der Grund ist, es liegen uns sehr viele Beschwerden hierüber vor, das
die Performens sehr schlecht sei.

Teilen Sie uns daher innerhalb 24h eine IP mit, oder wir müssten diese
ins Nirvana setzen.

Gerne können wir aber nur für www. eine Crecord auf das Forum
einstellen, dies aber wie gesagt nur für Aufrufe mit www. läuft.


Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team von CANHOST e.K.

Ich habe unlimitiertes Traffic, nun stellt sich die frage darf er das ? Ich denke eher nicht.
Ich hatte mal für kurze Zeit einen Bittorrent tracker laufen um einen Emulator zu verteilen, das ist aber schon Jahre her. Anscheinen haben irgendwelche warez-mistkinder eine liste mit trackern erstellt und da ist der auch noch bei.
 
zumal das schreiben ja wahrscheinlich nicht von deinem hoster ist, zumindest ist das ganze in sehr schlechtem deutsch mit teilweise völlig falschen sätzen/satzbau.

ich würd das jetzt erstmal ignorieren und dann mal sehen.
 
Guck mal in die AGB, lieber Threadstarter.

"CANDAN kann den Zugang zu den Leistungen beschränken, sofern die Sicherheit
des Netzbetriebes, die Aufrechterhaltung der Netzintegrität, insbesondere die
Vermeidung schwerwiegender Störungen des Netzes, der Software oder gespeicherter
Daten dies erfordern. CANDAN ist zur fristlosen Kündigung berechtigt, sofern ein
Kunde über einen Beobachtungszeitraum hinaus die Anlagen negativ so beeinflusst,
dass es zu Systemausfällen kommt. "

BÄM!

Zur Rechtschreibung: Kann vorkommen. Gerade kleine Hoster haben ja keine echten Verwaltungsabteilungen/ Kundenbetreuung, sondern ein paar Techniker die sich eben auch um den Rest kümmern und wenn die nicht so gut schreiben ist das in der Regel egal und u.U. auch verständlich: Wenn ich mir vorstelle ich würde bei einem kleinen Hoster arbeiten und ein paar Cent von jedem Kunden kriegen, aber irgendeiner von denen hätte ein schwerwiegendes Problem verursacht wegen dem ich Tag und Nacht von anderen Kunden Druck kriege...
 
Zuletzt bearbeitet:
BÄM! kannst du laut sagen.

@He4db4nger:
Die email ist einfach nur hin geklatscht, aber die ist definitiv von denen.
 
Das hat wohl kaum was mit traffic zu tun =)

ist klar wenn du denen einen gesamten Webserver lahmlegst müssen die was machen, oder zahlst du 50€ im Monat? So teuer ist ungefähr ein eigener Webserver auf dem du machen kannst was du willst!
 
Ausserdem würde ein Ernstzunehmender Hoster auch sowas alsDenial of Service (DoS) bezeichen und keine so dümmliche Beschreibung dazu schreiben...

Ich würde deinen Hoster anmschreiben und fragen, ob sie diese Mail geschrieben haben.
 
Ja können Sie, das Problem ist das auf einem Server immer im Schnitt 50 Kunden sind und wenn dann eine Seite Andauernd mit einer Anfrage Bombardiert wird kann das Auswirkungen auf alle Seiten haben.
Sprich im Klartext du hast soviele Anfragen das du den Server Ausbremst, sowas kann durch Fehlerhafte Scripte kommen aber auch wie du schon sagtest Torrent Anfragen.
Hatte das auch mal das mich mein Hoster Anschrieb ich solle die Software Aktualisieren sonst müssten Sie die Seite vom Netz nehmen das war bei All Inklusive weil da hatte ein Fehler in einem Script auch den Server so Ausgelastet.

Ist ne Schwierige Situation entweder du Änderst deine URL oder Schilderst das deinem Hoster und bittest Ihn um Hilfe Abhilfe zu Schaffen.
Eine andere Lösung sehe ich da nicht.
 
Wollte eh klarstellen woran das liegt, vielleicht kann man da was machen. Wenn die keine Ahnung haben... :(
 
Am einfachsten wäre in der Tat, die URL zu ändern, wenn auch nur minimal. So existiert der Server, der abgefragt werden soll überhaupt nicht mehr, aus Sicht des Trackers.
 
Was ist den bitte das für ne Mail, der Hoster würde von mir ne Mail zurückbekommen, ob das ihr ernst ist ? Das ist ja lächerlich. "ins nirvana setzen" :D
Um dir zu helfen, wenn du nicht weißt wer die DoS-Attacke verursacht, würde ich den Hoster da etwas in die Pflicht nehmen, den wenn du Ziel bist, und Sie als Hoster entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen, ihre Infra-Struktur gegen DoS zu schützen.
 
Sollen die doch einfach mal das access-Log des Webservers zerpflücken und die zugreifenden IP-Adressen auflisten und die häufigkeiten zählen...

Ein einfaches "whois" auf die Adressen wird denen verraten, wo die Rechner stehen, und wer für das Netz verantwortlich ist, wo der Quell-Rechner steht.

Dann sollen die einfach ne Mail an die Abuse-Adresse des Quell-Zonen-Verwalters schreiben und dafür sorgen, dass der "Angreifer" vom Netz genommen wird.

Ansonsten würde ich mir vielleicht mal nen kompatibleren Hoster suchen.
Bei solchen Mails und einem solchen Geschäftsgebaren rollen sich einem ja die Fussnägel auf...
 
Bevor ich da was machen würde, würde ich erstmal den Hoster kontaktieren, ob sie wirklich diese E-Mail geschickt haben. Von einem Hoster sollte man eine gewisse Professionalität erwarten. Diese E-Mail ist ein einziges Desaster.

Schon mal wieso musst du denen eine IP-Adresse mitteilen? Das ist deren Server. Die besitzen doch die IP-Adresse. Ein Hoster würde gegen DDoS-Attacken erstmal die IP-Ranges der Angreifer sperren und nicht eine Domain ins Nirvana schicken. Auch wurden nicht einmal Fachbegriffe richtig geschrieben, geschweige denn benutzt.

Für mich kommt diese E-Mail als Fake und sehr unseriös vor und deswegen würde ich, wie gesagt, erstmal den Hoster ansprechen.
 
Zuletzt bearbeitet:
ehm? Mail vom Hoster nicht verstanden? (OK, zugegebenermaßen bei dem Deutsch auch nicht so einfach...)

Die Wollen eine IP-Adresse wissen, die sie im DNS als www.DOMAIN_DES_TE.de eintragen können, damit die requests nicht mehr bei denen aufschlagen.
Alternativ würden sie irgendeine nicht genutzte, ungeroutete Adresse dafür eintragen (aka "ins Nirvana setzen")
 
@ jOphey:
Ein Hoster möchte, dass der TE einen anderen Hoster sucht, wohin dann seine Domain verlinkt wird?
Gut, wenn der Hoster auf das Geld verzichten will ...
 
@Whiz-zarD
Jein :-)

Meine Vermutung:
Angenommen der TE hat beim Hoster für www.TE-Domain.tld die IP 1.2.3.4, dann möchte der Hoster eine andere IP-Adresse (wo auch immer gehostet) wissen, auf die er ALLE anfragen für 1.2.3.4 umleiten kann (per Firewall-Regel, bevor die Anfragen auf dem Webserver aufschlagen und diesen ausser Gefecht setzen).
Somit würde für den Hoster die Last auf dem Webserver entfallen und die anderen Kunden würden nicht mehr rumweinen.

Dies ist meines Erachtens aber nicht die korrekte herangehensweise!
Der Hoster sollte viel eher hingehen (um die Interessen des TE als sein Kunde zu wahren) und sich drum kümmern, dass die Maschinen, welche die Request erzeugen, damit aufhören.

Der Torrent-Tracker, den der TE erwähnt hat, läuft ja angeblich nicht mehr.
Also ist der TE doch nur noch bedingt für die aufschlagenden Anfragen verantwortlich.

In Summe bin ich also der Meinung, dass der Hoster seine Maschine hoffnungslos Unterdimensioniert (oder mit zu vielen Kunden vollgepackt) hat, und jetzt versucht einen unangenehmen Kunden, bei dem seine Mischkalkulation nicht aufgeht, loszuwerden.

Wenn ich da meinen Internetauftritt hosten würde, würde ich auf die Vertraglich zugesicherte Leistung bestehen und den Hoster in die Pflicht nehmen, dass er sein Reportoire an technischen Mitteln ausschöpft, um die von mir bezahlten Service-Leistungen (Verfügbarkeit, Bandbreite + Webserver-Performance) zu erbringen.
Was will er denn machen, wenn mal wirklich einer eine DDoS-Attacke gegen einen Kunden-Webauftritt fährt?
Dafür kann doch nicht der Kunde verantwortlich gemacht werden!
 
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