News HP IQ: Copilot-Gegenspieler für Business-Kunden mit Local-AI-Focus

Vitche

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Mit HP IQ stellt HP eine KI-Plattform für Business-PCs vor, die als zusätzliche Schicht über Windows arbeitet. Die Lösung kombiniert lokale KI-Verarbeitung, Gerätesteuerung und automatische Vernetzung im Büro. Ziel ist es, typische Arbeitsabläufe zu vereinfachen und Funktionen direkt im Nutzungskontext bereitzustellen.

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Vitche schrieb:
Arbeitest du am PC/Notebook? Falls ja: Setzt du auf dem System verfügbare KI-Assistenten ein?
Nein, ich darf nur von der IT freigegebene KI-Assistenten nutzen.

KI-Apps auf Firmengeräten sind gesperrt, die Websites geblockt.
 
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Wünsche dem ganzen einen baldigen Misserfolg. Weniger Verschwendung von Ressourcen.
Eigentlich muss es mal Gesetzte gegen solche Bloatware geben.
 
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Das macht die Firmen HP Notebooks bestimmt noch langsamer/träger und lauter.
 
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Totgeburt. Wird niemand einsetzen.
Entweder wird Copilot genutzt oder eben von einem versierten Drittanbieter.
HP hat null Expertise und investiert im Vergleich auch wenig. Ist eben nicht deren Hauptaufgabe.
 
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Die meisten Unternehmen spielen custom Windows Images auf die Geräte auf, um sich solcher Bloatware zu entledigen. Vielleicht ist die Info bei HP noch nicht angekommen. Ich darf auch daran erinnern wie erfolgreich HP Wolf Security, HP Sure Click und HP Connection Optimizer waren.

Außerdem kann jeder AMD Nutzer eine lokale KI im AMD Treiber aktivieren.
 
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Arbeitest du am PC/Notebook? Falls ja: Setzt du auf dem System verfügbare KI-Assistenten ein?
MacOS ist da etwas dünn ausgestattet, die Linux-Systeme haben per default nichts.
Das intern freigegebene Zeug nutze ich aber auf beidem sehr intensiv, da verbrate ich pro Monat locker 4-stellig Geld.
 
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Nutze Claude Code. Bin sehr begeistert davon.
Zuvor hab ich monatelang Copilot verwendet, auch via Teams. Die Unterschiede sind gewaltig (für Coding Tasks).
 
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Artikel-Update: HP IQ kommt auch für Android-Smartphones

Während einer Demo-Vorführung mit anschließender Fragerunde zu HP IQ konnte ComputerBase weitere Details zur geplanten Plattform in Erfahrung bringen. So soll HP IQ nicht auf Windows-PCs beschränkt bleiben: Eine Version für Android ist bereits in Entwicklung und soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 erscheinen. Ziel ist eine nahtlose Nutzung über Gerätegrenzen hinweg, insbesondere zwischen Smartphones und Notebooks. HP arbeitet dafür unter anderem mit Qualcomm zusammen, die entsprechende Funktionen tiefer in ihre SoCs integrieren wollen.

Strategisch scheint HP Apples nahtloses Ökosystem zwischen Mac-Computern und iPhones nachbilden zu wollen. Außerdem wolle HP die eigene Marke im Bereich Software präsenter machen – und nicht nur bloß Hardware für Microsoft-Software bereitstellen.

[Bilder: Zum Betrachten bitte den Artikel aufrufen.]

Für diese geräte­übergreifenden Funktionen ist jedoch zumindest teilweise eine Cloud-Anbindung notwendig. Während viele KI-Aufgaben lokal auf dem Gerät ausgeführt werden, dient die Cloud dazu, Zustände und Inhalte zwischen Geräten zu synchronisieren. Einen konkreten Zeitplan oder technische Details dazu nennt HP bislang nicht. Der Cloud-Anteil lasse sich grundsätzlich aber auch deaktivieren, falls die zusätzlichen Funktionen nicht gewünscht werden.

Lokales Open-Weight-Modell von OpenAI

Beim zugrunde liegenden KI-Modell setzt HP auf ein optimiertes Modell mit rund 20 Milliarden Parametern, das auf dem Open-Weight-Modell gpt-oss-20b von OpenAI basiert. Dieses ist speziell für lokale Ausführung und geringe Latenz ausgelegt und kann auf moderner Hardware direkt auf dem Gerät betrieben werden. HP passt das Modell eigenen Angaben zufolge weiter an – unter anderem hinsichtlich des Speicher-Fußabdrucks. und nutzt es als Basis für die lokale Verarbeitung. Apropos: Mindestens sind vorerst 24 GB RAM nötig, damit ein Notebook HP IQ unterstützt. HP sei aber bemüht, diese Hürde zu senken.

[Bilder: Zum Betrachten bitte den Artikel aufrufen.]

Als Zielgruppe nennt HP vor allem „Knowledge Worker“, also klassische Büroanwender mit hohem Anteil an Informations­arbeit. Der Hersteller betont dabei insbesondere den Fokus auf lokale Verarbeitung, geringere laufende Kosten ohne tokenbasierte Abrechnung sowie eine stärkere Kontextintegration im Vergleich zu klassischen Cloud-Assistenten, die IQ im Vergleich zu herkömmlichen LLM-Lösungen aus der Cloud zum Vorteil gereichen sollen. Gemeinhin konstatierte der Hersteller, dass lokale Modelle wie gpt-oss-20b bei der Leistung in Benchmarks. über den Verlauf der vergangenen Jahren meist etwa sechs Monate hinter den Flaggschiff-LLMs abgeschnitten hätten. HP nimmt an, dass sich dieser Trend fortsetzen werde.

Details zur Update-Strategie der Modelle oder zu möglichen Kosten für Cloud-Funktionen nennt HP derzeit allerdings noch nicht. Ebenso bleibt offen, wann und in welchem Umfang HP IQ über den Unternehmens­bereich hinaus auch für Endkunden verfügbar sein wird.
 
Nach so vielen Jahren mit "nützlichen" HP Tools ist das jetzt mit Sicherheit super! Ganz bestimmt!
 
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Ich weiß nicht, ob Microsoft's Analyse des "zu viel und zu aufdringlich" nicht zu oberflächlich ist. Und zugegeben, die Analyse ist wahrscheinlich umfangreicher, aber ich nehme das jetzt mal so als gegeben hin.

Der Kernpunkt am Copilot ist doch, dass das, was eigentlich interessant wäre, und wo man mit agentischer Arbeitsweise wirklich Erleichterung schaffen könnte, nicht gut genug oder gar nicht funktioniert. Man sieht ja an Claude Code oder auch Projekten wie Open Claw, dass das im richtigen Einsatzbereich und gut gemacht wahnsinnig mächtig sein kann. Da würde ich von einem Konzern wie Microsoft erwarten, dass er mir gut designte Angebote dieser Art integriert, und nicht irgendwelche halbgaren "ja gut, wir mussten da halt jetzt KI einbauen" Minimallösungen, die einem dafür aber die ganze Zeit ins Gesicht springen.

Es ist natürlich klar, dass das jetzt bei weitem nicht jeder feiern würde, und das ist ja auch okay. Aber für die, die sich für solche Erleichterungen interessieren, hätte man dann immerhin ein Produkt mit Profil und Nutzen, das einem tatsächlich Arbeit abnehmen kann. Der jetzige Copilot kann einfach nichts wirklich hilfreiches abseits von normalen chats - lasse mich hier gern eines besseren belehren wenn irgendwer gute Anwendungsfälle kennt. Bei mir ist das Ergebnis da immer sehr traurig gewesen.

Von daher hat der HP-Ansatz hier wirklich eine Chance, die Schwäche von Copilot zu nutzen, und zusätzlich mit dem Argument der lokalen Berechnung zu punkten.
 
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Wir haben auf Arbeit einige KI Modelle die eine deutsche Forschungs Einrichtung für alle hostet und dort werden keine logs oder so gespeichert. Das kann man per Browser nutzen oder per API Key in ein Programm wie visual Studio Code oder Jan AI einbinden.
Sind immer die aktuellsten und viele verschiedene Modelle zu Verfügung. Klar kommt nicht an die teuren Pro Lizenzen von Claude oder openAI ran. Kostet der Firma aber keine Lizenz, ist opensource, Datenschutz konform. Und ich kann's auch privat nutzen.

Nutze auch ab und zu lokale KIs auf den Rechner aber da ich für meine Arbeit viel RAM brauche ist für KI auch nicht immer so viel frei. Zumal ich nicht das beste HIghend Notebook auf Arbeit habe.
 
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raychan schrieb:
Wir haben auf Arbeit einige KI Modelle die eine deutsche Forschungs Einrichtung für alle hostet und dort werden keine logs oder so gespeichert. Das kann man per Browser nutzen oder per API Key in ein Programm wie visual Studio Code oder Jan AI einbinden.
Kommt man an sowas auch als privatnutzer ran?

Auf der Arbeit nute ich auch vom Arbeitgeber selbst zur verfügung gestellte Systeme. Die wohl nicht nach Hause telefonieren.
Mitleriweile ist der Copilot 365 und auch GithubCopilot ein treuer begleiter im Arbeitsaltag. Und nein ich habe mir noch nie eine E-Mail von dem schreiben lassen.
 
viel zu wenig Radien & halbtransparente Fenster vom Design 🤪
Meine Güte, wer hat sich denn da verkünstelt.

Es hieß hier doch schon mal zum KI-Wettrüsten:
"The Winner takes it all"

Denke HP gehört nicht dazu. Nur eine Vermutung.
 
Endlich mal jemand der versucht die NPU auf der CPU mit vernünftig lokaler Arbeit zu befeuern. Hoffe sie bleiben dran und bin gespannt was draus wird!
 
@demoness also ich denke das ist ein guter ansatz von hp mal was anderes als nur cloud ai zu machen aber ob das reicht um den anderen vorbeizuziehen bleibt abzuwarten
 
Bei uns werden zum Glück alle Geräte (egal von welchem Hersteller) mit einem Stock Windows Image überschrieben. (Wo auch schon genug Müll drinn ist)
Dann ist wenigstens die Hersteller spezifische Bloatware wie diese hier weg.
 
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Genauso uninteressant für meine Arbeit, wie andere AIs. Wir dürfen im Automotive AI generell nur sehr beschränkt einsetzen. Und die einzige AI die mein Arbeitgeber zulässt, soll beim Übersetzen von Englisch/Deutsch helfen, ich spreche beide Sprachen aber besser als diese AI, so dass ich das lieber von Hand mache, als völlig falsche Übersetzungen zu korrigieren.

Die Frage ist für mich eher was in Zukunft noch so kommt an AI, das dann auch vom AG zugelassen wird. Und natürlich ob das dann überhaupt eine Zeitersparnis/Optimierung meiner Arbeit mit sich bringt.
 
Wieder mal etwas nachdem keiner gefragt hat.
Ist da volt wieder wuch ein keylogger drin? Mich wundert es dass nach dem debakel 2017 noch irgendjemand dieser Firma auch nur einen € gibt.
Und jetzt noch ne interpretationslogik dahinter, ja dann viel spaß 🤣

Kann mir jemand sagen warum man HP kauft? Ich habs nie verstanden und heute noch weniger.
 
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