HP Officejet Pro 8710 - Patrone bei Transport/Lagerung ausgelaufen, scheint aber noch zu funktionieren - lohnt neue Patrone?

Tigerfox

Commander
Registriert
Juni 2006
Beiträge
2.536
Hallo,

ich habe heute meinen HP Officejet Pro 8710 reaktivert, den ich nach einem Umzug in eine kleinere Wohnung vor zwei Jahren eingelagert hatte, um ein paar Einladungen zu drucken.

Beim Umzug hatte ich wohl nicht nachgedacht und den Drucker sorgsam in der OVP verpackt, ohne aber die Patronen herauszunehmen, und habe nicht daran gedacht, dass der Drucker in der OVP mit der Rückseite nach unten steht. Dementsprechend ist Tinte ausgelaufen und die gesamte Rückseite des Druckers war beschmiert. Zu meinem Erstaunen sind aber innen, soweit ich den Drucker öffnen und nachsehen kann, keine Verschmutzungen zu erkennen.

Obwohl ich nicht damit gerechnet hatte, funktionierte er nach der Einrichtung normal, lediglich schwarz war auf Testseiten zunächst nur sehr schwach. Nach zwei von drei Reinigungsstufen der Druckköpfe war Schwarz dann auch nur noch am linken Radn etwas ausgefranst, dann meldete er aber, dass die Cyan-Patrone leer sei - könnte der Farbe nach die ausgelaufene sein, ich hätte erst schwaz getippt, aber das wäre wohl schwärzer. Er druckt deshalb überhaupt nichts mehr, auch wenn ich Graustufen in den Geräteeinstellungen festlege.

Ich frage mich nun, ob ich wirklich Glück hatte und es sich lohnt, neue Patronen zu kaufen, oder ob ich eigentlich damit rechnen muss, dass er dann jeden Moment den Geist aufgibt, weil z.B. der Tintenauffangbehälter voll ist oder soetwas.

Ich werde das riesige Teil weiterhin nicht dauerhauf in der aktuellen Wohnung aufstellen können und erst wieder dauerhaft aufstellen können, wenn wir ein Haus gefunden haben. Selbst dann ist er aber inzwischen etwas übertrieben für uns und wurde in Zeiten angeschafft, in denen wir noch nicht so viel auf der Arbeit kostenlos drucken konnten.
 
Tigerfox schrieb:
Tintenauffangbehälter voll ist oder soetwas.
Der dürfte wohl eher ausgelaufen sein.

Ich persönlich würde, wenn der eh ungenutzt rumstand und kaum Platz findet, den Drucker entsorgen.

Das er den Geist gibt just in dem Moment wenn Du neue Patronen nutzt dürfte nicht passieren wenn er die Reinigung überstanden hat. Maximal kann noch sein das Tinte an den Kontakten ist.
 
BFF schrieb:
Der dürfte wohl eher ausgelaufen sein.
Bedeutet das nicht, dass der voll ist? Oder hat der sich durch das hochkant Stehen entleert und ist nun wieder leer?
BFF schrieb:
Ich persönlich würde, wenn der eh ungenutzt rumstand und kaum Platz findet, den Drucker entsorgen.
Nunja, fällt halt schwer, weil der so eine treue und leistungsfähige Seele war und unser aktueller, extra flacher HP Envy 6020e dagegen eine extreme Zicke und total unkomfortabel ist.
 
Schraub auf und sie nach.
Ein Behälter der offen ist, läuft aus wenn er umgekippt wird und der Inhalt fliessen kann.
Dazu muss er nicht voll sein.
 
Das Aufschrauben eher bei YT oder in den Technikerunterlagen.

Such bei YT, am besten in englisch.
 
BFF schrieb:
Such bei YT, am besten in englisch.
Oder Koreanisch ;) :


Das Waste Ink Pad (Resttintenfilz) sitzt unter der Druckkopfruhestellung.
Man muß leider den Drucker zum Wechseln komplett zerlegen.

Wenn Du Ersatz bekommst und einen Tag Zeit hast, würde ich es versuchen.

Der OJ 8710 ist nicht ganz so gut, wie mein bester HP, der OJ 8500.
Aber es ist ein solides Officegerät mit guter Druckleistung und großen Patronen.
Da sind pro Patrone 20 ml drin statt 5 oder 3 ml, wie bei anderen HP-Patronen.

Paß mit den Flachbandkabeln auf, die sind sehr empfindlich.

Lege eine alte Kunststoffdecke unter, wenn die Brühe schon ausgelaufen ist.

Die schwarzen Finger gehen nach 2 Tagen weg nach dem Waschen.
Ohne Waschen nach 48 Stunden.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Col. Jessep, BFF und Tigerfox
wuselsurfer schrieb:
Man muß leider den Drucker zum Wechseln komplett zerlegen.
Das sieht mir deutlich zu aufwendig aus. Das würde ich nur machen, wenn er sonst den Dienst quitiert. Die Zewit habe ich momentan überhaupt nicht und das Risiko, etwas zu beschädigen bzw. nicht mehr richtig zusammenzusetzen, ist viel zu groß.

Kann ich irgendwie sicherstellen, dass der Resttintenbehälter bei Einlagerung nicht mehr ausläuft? Reicht es vielleicht, die Patronen herauszunehmen und den Drucker so lange mit der Rückseite nach unten in irgendein Auffangbehältnis zu stellen, bis nichts mehr rauskommt?
wuselsurfer schrieb:
Der OJ 8710 ist nicht ganz so gut, wie mein bester HP, der OJ 8500.
Was ist an dem älteren Modell schlechter? Mich stört nun ersteinmal, dass offiziell eine leere Farbpatrone schon den kompletten Druck auch in Graustufen verhindert. Eigentlich ein Grund, warum ich unbedingt ein Modell mit separaten Farbpatronen haben wollte. Das scheint bei älteren Modellen nicht so gewesen zu sein. Weiss jemand, ob das bei aktuellen Modellen immer noch so ist?
 
Tigerfox schrieb:
Weiss jemand, ob das bei aktuellen Modellen immer noch so ist?

HP Geraete tun es definitiv (schon lange), das nicht drucken wenn eine Patrone leer. Dem ollen Canon den ich mal hatte war es egal. Mein jetziger Canon G7020 ist ein Tintentankdrucker. Hat also keine Patronen. Der wird irgendwann meckern und mir sagen das ich z.B. Schwarz nachfuellen soll.
 
Tigerfox schrieb:
Das sieht mir deutlich zu aufwendig aus. Das würde ich nur machen, wenn er sonst den Dienst quitiert. Die Zewit habe ich momentan überhaupt nicht und das Risiko, etwas zu beschädigen bzw. nicht mehr richtig zusammenzusetzen, ist viel zu groß.
Ja, Erfahrung sollte man haben bei der De- / Montage.

Ich hab neulich die Resttintenfilze von meinem Epson Stylus R285 gewechselt, das war schon aufwendig.

Tigerfox schrieb:
Kann ich irgendwie sicherstellen, dass der Resttintenbehälter bei Einlagerung nicht mehr ausläuft?
Den Drucker gerade und sicher aufstellen.


Tigerfox schrieb:
Reicht es vielleicht, die Patronen herauszunehmen und den Drucker so lange mit der Rückseite nach unten in irgendein Auffangbehältnis zu stellen, bis nichts mehr rauskommt?
Die Patronen haben nichts mit der Resttinte zu tun.
Das ist der schwarze Matsch im Drucker in dem Video, der in dem Plastikkasten sitzt.

Der Drucker reinigt die Düsen und die verreinigte Tinte wird von Filzmatten aufgefangen.
Wenn die voll sind und der Drucker wird gekippt, läuft die dunkle Brühe raus.

Tigerfox schrieb:
Was ist an dem älteren Modell schlechter?
Nichts, der war fast überall besser
Der Officejet 8500A war der beste A4-Farbdrucker, den ich im Laden hatte.
Die Farbtanks waren riesengroß und leicht wechselbar von vorne.
Auch die Köpfe konnte man paarweise leicht tauschen und die Farbzuführung erfolgte mit Schläuchen.

Tigerfox schrieb:
Mich stört nun ersteinmal, dass offiziell eine leere Farbpatrone schon den kompletten Druck auch in Graustufen verhindert.
Das dient dem Düsenschutz, nicht der Gängelung des Kunden.
Die Farbdüsen werde im Betrieb mit Tinte gekühlt.
Da der HP OJ 8710 mit dem Thermo-Bubble-Verfahren druckt (beheizte Düsen stoßen Tinte nach einer Dampfblase aus), werden die ohne Tinte dahinter zu heiß und brennen weg.

Tigerfox schrieb:
Eigentlich ein Grund, warum ich unbedingt ein Modell mit separaten Farbpatronen haben wollte.
Das hat mit der Patronenart erst mal nichts zu tun.
Billiger sind Einzelpatronen fast immer gegenüber 3-Farb-Patronen.

Tigerfox schrieb:
Das scheint bei älteren Modellen nicht so gewesen zu sein.
HP hat lange an den Dreifarbpatronen festgehalten.
Mit steigenden Verkaufszahlen sanken die jeweiligen Tintenmengen.

Die HP 78 hatte 10 ml und mehr pro Farbe, die Nachfolger dann 5 ml und die letzten nur noch 3ml.

Einzelpatronen gab es beim Photosmart 5500 und seinen Nachfolgern.
Da war dann bei der HP 364 jede Farbe extra.

Die Sorte Drucker verschwand dann leise weinend und es kamen dann wieder die 2 Patronedrucker auf, wie Envy 4520 mit 1x schwarz und 1 mal Kombipatrone (Cyan, Magenta, Gelb).

Tigerfox schrieb:
Weiss jemand, ob das bei aktuellen Modellen immer noch so ist?
Leider ja teilweise.

Aber es gibt mittlerweile Tankdrucker, auch von Epson, Canon und Brother
Die haben nachfüllbare Tanks (vorne) und teilweise separat wechselbare Resttintentanks.
Sie kosten etwas mehr, sind aber in den Druckkosten unschlagbar günstig.

Epson scheint etwas schneller zu sein und teilweise auch noch DVDs bedrucken zu können.
Canon ist von der Qualität her gleichauf und wohl etwas langsamer und bei manchen Geräten fehlt Pigmentschwarz für verwischfesten Textdruck.

Hier mal ein Vergleichstest:
https://www.druckerchannel.de/artik..._pixma_g650_megatank_vs_epson_ecotank_et_8550

Bei HP muß man aufpassen, die drücken einem gern mal ein Tintenabo auf's Auge und sperren Drittanbieter bei der Tinte.

Brother kenne ich nicht bei den Farbdruckern, aber die Tests sagen, daß sie gut sind.
Mein schwarz/ weiß Laser ist jedenfalls zuverlässig und schnell.
 
wuselsurfer schrieb:
Den Drucker gerade und sicher aufstellen.
wuselsurfer schrieb:
Die Patronen haben nichts mit der Resttinte zu tun.
Also kann ich ruhig auch eine nue Cyan-Patrone kaufen und eingebaut lassen, ohne dass die eintrocknet oder ausläuft, solange ich den Drucker richtig herum lagere?
 
Tigerfox schrieb:
Also kann ich ruhig auch eine nue Cyan-Patrone kaufen ...
Ja, das sollte klappen.
Die Patrone wird ja nur am Tintenfilz am Übergang zum Druckkopf geöffnet und beim Einbau wieder dicht genau dort abgeschlossen.
Also läuft da nichts aus.
 
Zurück
Oben