i7920 oder Q9650 - 2 Zusammenstellungen

Emandil

Cadet 3rd Year
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Hallo Leute,

ich wollte mir einen neuen Rechner zusammenstellen und wollte mal eure Meinung zu folgenden Punkten hören:

1.) Welchen der beiden Rechner würdet ihr eher empfehlen? (Bitte mit Gründen)
2.) Was würdet ihr anders kaufen?

1. Zusammenstellung
Prozessor: i7920
GraKa: Zotac GTX 285 AMP!
MoBo: Asus P6T
RAM: OCZ DIMM 6 GB DDR3-1333 Tri-Kit
Netzteil: Enermax MODU82+ 625W
Gehäuse: Cooler Master CM 690
Festplatte: Samsung HD103UJ 1 TB
Laufwerk: LG GH-22LS
OS: Vista 64 Home Premium
ca. 1350,- Euro

2. Zusammenstellung
Prozessor: Q9650
GraKa: Zotac GTX 285 AMP!
MoBo: Asus P5Q
RAM: OCZ DIMM 8 GB DDR2-800 Quad Kit
Netzteil: Corsair CMPSU-520HX
Gehäuse: Cooler Master CM 690
Festplatte: Samsung HD103UJ 1 TB
Laufwerk: LG GH-22LS
OS: Vista 64 Home Premium
ca. 1216,- Euro

So, das wären meine beiden Zusammenstellungen. Freu mich auf eure Antworten und Vorschläge! =)

Zu meinen PC-Gewohnheiten sei noch zu sagen, das ich viel Zocke und (wie wohl jeder) es mag, die Details
immer möglichst am oberen Limit zu haben. Außerdem benutze ich auch viel Bild und Videobearbeitungsprogramme.
Und dazu nutze ich noch Cubase um Musik aufzunehmen und zu bearbeiten.
Der PC muss also die Brücke zwischen Zocker-PC und "Anwender-PC" schlagen.

Gruß Emandil
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde ganz klar den i7 bevorzugen - einfach aus dem Grund, weil du da das aktuellste hast und man wenigstens ein klein wenig von "später mal aufrüsten" reden kann! :)

Ändern würde ich das NT...viel zu dick mit seinen 625W!
 
Würde auch den i7 nehmen. Gleicher Grund wie Justin_Sane.

Kommt da noch ein extra Kühler drauf oder benutzt du den Boxed.
 
hi
Da du ja auch video/audiobearbeitung machst, würd ich dir auch den 920er empfehln, da er zwar in spieln keine großen leistungsunterschiede zu einem Q9650 aufweist, jedoch in videobearbeitung usw jeden core2/amd phenom um längen schlägt.

gruß
 
ich finde das system total übertrieben... solange du nicht hardcore bild und video bearbeitung nutzt (wofür eh ne ssd pflicht wäre)

würde ich dir empfehlen das teil genau so aufzubauen... wenn dus für nötig hälst klopp dir halt noch 4 gb mehr ram rein und tausch das gehäuse aus, aber das teil wird deinem in games in nix nachstehen

i7 is finde ich eh der größte unfug seit langem... klar für ne workstation is das teil prima aber beim gaming bringt der fast keine vorteile und wird meistens sogar von nem guten C2D geschlagen... das geld was du da reinsteckst, kannste prima in ne bessere graka investieren (bzw in deinem fall einfach einsparen...)
 
Total übertrieben. Zum Spielen ist ein C2D billiger, kühler, sparsamer und mindestens ebenso schnell. Verzichtest Du auf einen i7 oder Quad, kannst Du wiederum ein kleineres und leiseres Netzteil nehmen und sparst noch einmal Geld ein. Im Vergleich zum i7 sind Board und Speicher zudem unschlagbar billig.

Videobearbeitung mit welchem Programm? Sicher, dass das überhaupt einen Quad unterstützt und wie viel der Arbeit ist reines Codieren?
 
Eine ähnlich performante config mit phenom II und gtx285 würde Dich nur 800-900€ kosten ...

Ein 4-kerner macht schon sinn, um den PC möglichst fit für die zukunft zu machen!

Die festplatte würde ich noch gegen die WD 640 AAKS (oder die 1TB WD Black) tauschen ...
die relativ viele negative user-berichte zur 1GB samsung lassen wenig gutes erwarten:
http://geizhals.at/deutschland/?sr=260889,-1
 
Wozu ein Quad? Es gibt noch keine nennenswerte Consumerapplikation, die extreme Vorteile aus einem Quad zieht, von wenigen Ausnahmen abgesehen.

Bei Spielen ist immer die Grafikkarte Kriterium Nummer 1. Rechenleistung, die ich mir heute auf Vorrat kaufe, bringt absolut nichts. Die 200-300€, die er bei einem Dual Core sparen würde, kann er in einem Jahr wieder in eine High-End Grafikkarte investieren und wäre dann leistungsmäßig in Spielen erheblich besser dran als mit einem i7.
 
Nicht ganz ...

1. macht ein 4-Kerner schon sinn, weil der PC dann so 3-4 jahre benutzt werden kann
ohne aufrüsten ... der trend geht einfach in richtung Quad

2. kostet ein phenom II system kaum mehr als eines mit Core2Duo ...
welchen sinn macht dann ein Core2Duo kauf ?
 
Man sollte sich nichts vormachen. Den Leistungsvorsprung eines Quads kann man heute eigentlich nur in Benchmarks auslesen. Ein Phenom mag bei gleichem Preis schneller sein, aber ich würde aufgrund geringerer Verlustleistung und besserer Chipsätze (inklusive Linux Unterstützung) zu einem Intel greifen. In allen Benchmarks spielt ein C2D ganz vorne mit.

Ob nun der Trend Richtung Quad geht, ist so lange egal, wie real hinten nicht mehr Leistung raus kommt.

Wenn man natürlich unbedingt einen Quad will, kann man eh keinen davon abhalten. Die Vernunft sagt aber, dass derzeit ein C2D in Preis/Leistung die Nase vorn hat. Zumindest ein i7 ist Humbug, wenn man nur spielt.
 
Wenn man nur SuperPI bencht dürfte klar sein, warum ein 4-kerner *angeblich*
nicht schneller als ein 2-kerner ist ...

Verlustleistung bei Office/Surfen ist beim Phenom II nur wenige Watt höher als
beim E8400 ... unter volllast sind es etwas mehr (20-30W) ...
aber: fallen die 30W bei 300W gesamtverbrauch des PC ins gewicht ?

Schon heute haben 4-kerner deutliche vorteile ... beim Video-Encoding z.b. ...
mit GTA IV gibt es bereits ein spiel auf dem markt, welches *deutlich*
vom Quad profitiert ... und nachdem beim MediaMarkt/Saturn nur noch 4-kerner
vertickt werden, dürfte klar sein wie die kommenden spiele gestrickt sein werden.

Wenn Du Dir nicht vorstellen kannst, wofür man die 2 extra-kerne verwenden kann,
bitte mal über die Physix-geschichte nachdenken ...

Die diskussion ist müssig ... klar kann man mit dem 70PS golf zufrieden sein ...
aber irgendwie ist der mit 140PS cooler ... ;)
 
Genau darum geht es. Ein Quad ist cool. Echt toll.

Solange die Benchmarks aber so aussehen, wird "cool" auch das einzige Argument für einen Quad zum Spielen sein. Und ein miserabel programmiertes GTA4 willst Du nicht im Ernst als Referenz anführen, oder?
 
Hmm...also ich danke schonmal für die vielen vielen Antworten! =)
...muss aber gestehen, das ich jetzt noch unsicherer bin als vorher!

Ich tendiere eigentlich auch eher zu dem i7-920 System, wegen der (meinetwegen auch) gefühlten Zukunftssicherheit. Ich habe noch vor ganz paar Jahren die Diskussionen in Erinnerung, das laut Benchmark es sich gar nicht lohnt, von 1GB auf 2GB RAM aufzustocken und heute sind 4GB RAM fast schon Pflicht bei den meisten Games in höheren Auflösungen, bzw. mit höheren Detailgrad. Ich seh hier einfach parallelen, das natürlich ein C2D heute noch mehr/besser optimiert ist, als ein Quad.....aber was bis Ende 2009/Anfang 2010 noch alles passieren kann, kann hier einfach keiner wissen und wenn dann plötzlich doch die meisten Spiele und Anwendungen von mehreren Kernen profitieren, dann will ich einfach nicht in meinem System eine "veraltete" CPU haben. GTA4 (möge man von dem Spiel halten was man will) macht ja schon einen Anfang und das nächste NFS soll laut Berichten von bis zu 8 Kernen profitieren können. Das sind einfach Trends, die man nicht wegschweigen kann.

Deswegen ist ein Quad schonmal für mich "Pflicht". Die Frage aber ob i7 oder Q9650 bleibt immernoch in meinen Kopf stehen, auch wenn wie gesagt die Tendenz eher zum i7-System geht.

Den Einsparungstips bezüglich des Netzteils und dem empfohlenen Wechsel auf eine andere Festplatte werde ich auch noch nachgehen, vielen Dank dafür.
 
wenn du dich nicht überzeugen lässt, dass ein DC mehr sinn macht, dann nimm den phenom II

alles andere ist nur dämlich...

um mal bei den autos zu bleiben... der i7 is so wie ein LKW total kranke leistung aber mehr für den professionellen markt und zum racing (games) nicht zu gebrauchen der phenom II ist ein porsche 911 und der core 2 e8400 ist ein leichter japaner bei dem der motor sich ins unendliche tunen lässt, so dass er auch den porsche und den LKW abhängt... :freak:
 
Auch meine Empfehlung gilt klar dem i7:

Zum einen ist er sehr gut aufrüstbar (im kommenden Jahr wird der Nachfolger des i7, der 32nm Gulftown Westmere (Hexacore, 6 reelle und 12 virtuelle Kerne) erscheinen, der aller Voraussicht nach auch auf heutigen X58-Boards lauffähig sein wird. Der DDR3-RAM liegt mittlerweile auf fast demselbigen preislichen Niveau wie DDR2-RAM (man muss beachten, dass auf ein 4GB-Kit im Vergleich zu einem 6GB-Kit auch 1/3 des Preises aufgeschlagen werden muss). TriChannel bietet zudem eine höhere Bandbreite der Speicheranbindung.

Zum anderen bietet der i7 die höchste pro-Mhz-Leistung, wovon in Zukunft selbstredend auch Spiele profitieren werden. Dass es derzeit erst wenige solcher Spiele gibt, impliziert nicht, dass dies auch so bleibt.

Inzwischen ist das einzig teure am i7 das Mobo. Der Preis der CPU ist absolut gerechtfertigt und nicht überteuert (bzgl. i7-920). Somit belaufen sich die Mehrkosten eines i7-Systems auf ca. 100 € im Vergleich zum C2Q oder PII. Hier sollte die sehr gute Ausstattung der X58-Mobos Berücksichtigung finden: So spart man zB die Anschaffung einer Soundkarte, die onboard-Karten der X58-Mobos sind exzellent.

Ein 775er-System ist hingegen nicht aufrüstbar, weshalb ich dieses nicht (mehr) empfehlen würde.

Aber: Soll das System recht früh gewechselt werden (steht also in zwei oder zweieinhalb Jahren sowieso ein neues System an), so würde sich der PII empfehlen, da günstiger und für diese Zeitspanne ausreichend.

MfG,
Dominion1.

EDIT: Für allgemeine Fragen zum i7 sowie zu Userberichten hierzu verweise ich auf diesen Sammelthread.
 
Wie gesagt, Leistung auf Vorrat kaufen hat in der Computerbranche noch nie Sinn gemacht. Allein die Vermutung, dass in Zukunft der i7 überproportional an Leistung in Spielen gewinnt, wäre mir nicht genug, um die 200€ mehr auszugeben. Denn ein E8400 nebst ordentlichem Board und 4GB RAM ist jetzt ein ideales System.

Sollte der dann in 1 - 1,5 Jahren nicht mehr reichen, kann man das gesparte Geld besser in eine neue Grafikkarte investieren als in einen neuen Prozessor. Der Ausblick auf einen Hexacore ist sogar zum jetzigen Zeitpunkt eine Steigerung von Verpuffung. Wenn schon ein Quad nichts bringt, wie sieht es dann wohl beim i7 aus?

Zu dem sei noch gesagt, dass er im Vergleich zum E8400 oder E8500 on Benchmarks sogar oft langsamer ist.
 
Man könnte meinen ich will ein Auto kaufen! *grins* =)
Aber wenn wir bei Autos bleiben wollen, dann kann ich auch meine Sicht dazu erklären:
Ich steh im Autohaus und schau mich um....ich seh mehrere Interessante Autos.
In der einen Ecke steht ein Sportwagen (C2D), der durch tuning eine hohe Geschwindigkeit hinlegt....verführerisch!
In der anderen Ecke steht ein noch schnellerer Sportwagen (phenom II)...fast schon ein Pflichtkauf!
Trotzdem bleibt mein Blick bei einem Kombi in einer ganz anderen Ecke hängen! Er kommt an die Geschwindigkeiten der Sportwagen auch ran, ist aber auch wesentlich teurer, dafür bietet er mir ein sicheres Gefühl, wenn ich an Kinder, Platz für Urlaubsreisen etc. denke. Ich kaufe schlussendlich den teureren Kombi, weil er mir ein sichereres Gefühl für die Zukunf gibt und trotzdem die Leistungen der Sportwagen bringt.

Auf den PC zurück gekommen heisst das für mich, das ein i7 bei weitem nicht so schlecht ist, wie er teils gemacht wird. Der Preis ist zwar nicht geschenkt, aber wenn ich mein System in 4 Jahren betrachte und mir denke, das mal wieder was aufgerüstet werden sollte, dann seh ich das MoBo immer noch als aktuell an (in 4 Jahren wird es sicher keine Konkurenzfähigen 775er CPUs mehr geben).
Wer jetzt wieder sagt "Leistung muss jetzt sein, wer kauft denn für die Zukunft?" den kann ich nicht verstehen. Ich geb keine 1200+ Euro aus nur um JETZT Leistung zu haben....ich geb das Geld aus, um lange Zeit die Leistung zu haben! ;-)

Hier also jetzt die aktuallisierte Zusammenstellung (Festplatte und Netzteil wurden geändert):
Prozessor: i7920
GraKa: Zotac GTX 285 AMP!
MoBo: Asus P6T
RAM: OCZ DIMM 6 GB DDR3-1333 Tri-Kit
Netzteil: Enermax MODU82+ 525W
Gehäuse: Cooler Master CM 690
Festplatte: Western Digital WD6400AAKS 640 GB
Laufwerk: LG GH-22LS
OS: Vista 64 Home Premium
Preis ca. 1290,- Euro
 
Bueller schrieb:
Wie gesagt, Leistung auf Vorrat kaufen hat in der Computerbranche noch nie Sinn gemacht.

Das ist natürlich richtig. Doch missinterpretierst Du diese Regel: Sie würde als Argumentation Gültigkeit haben, wenn es darum geht, zB einen QX9770 oder i7-965 EE abzulehnen: Die Mehrleistung, die extrem teure CPUs bieten, steht ausser Verhältnis zum Preis einer "kleineren" CPU, und hier kann mit dem Argument, dass sie länger vorhält (also auf Vorrat kaufen), nicht gepunktet werden.

Ganz anders sieht es beim i7 im Verhältnis zu anderen CPUs aus. Hier sind auch nicht 200 € und mehr, sondern allenfalls 100 € anzusetzen, die der i7 mehr kostet, und dafür bietet er auch einiges mehr. Der Blick in die Zukunft verbietet sich nicht, ganz im Gegenteil, er ist für die Beurteilung des Preis-Leistungs-Verhältnisses sogar unerlässlich (denn jede andere Berechnung wäre mathematisch falsch; PLV = gezogene Leistung in einer bestimmten Zeit).

@ Emandil:
Gute Wahl und auch gute Begründung, obwohl ich den i7, der die höchste pro-Mhz-Leistung aller existenten CPUs bietet, nicht unbedingt als Kombi, sondern eher als preisgünstigen Ferrari ansehen würde... ;).

MfG,
Dominion1.
 
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