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LeserartikelIch baue eine LLM, die sich erinnert – und werde dafür geblockt. Mein Weg.
Ich finde die kognitive Diskrepanz zwischen: Ey, ich mache etwas, was die GESAMTE ML- und LLM-Forschung umhauen wird, was es nie zuvor gab und ich habe dafür nur knapp 2 Monate von 0 auf 100 gebraucht etc. pp. und "Was ist dieses Peer Review?" echt hart. Zumal man nicht mal ein LLM bemühen muss, um rauszukriegen, wo man recherchieren kann: https://www.publisso.de/open-access-beraten/faqs/auswahl-der-geeigneten-zeitschrift
Ich kann aber vermutlich relativ sicher sagen: Mit der Einstellung wird das alles eher ein Selbstgespräch bleiben.
ich dachte immer das "selbstgespräch" ein monolog ist kein dialog. Aber vielleicht sehe ich das ja falsch. Schätze es ist legitim mit ein wenig sarkamus zu antworten nachdem ich hier die letzten 4 stunden stehaufmännchen spiele und versuche jede frage ehrlich zu beantworten
ich lese mir das ganze gerade durch. Danke für den link
Ergänzung ()
Ganz ehrlich: Ich bin ein Einzelner. Kein Institut. Kein Team. Kein Professor mit Reputation oder Fördertopf. Ich habe keinen Lehrstuhl, kein Budget, kein Forschungslabor.
Was ich habe, ist eine Idee, die nachweislich anders ist als alles, was man bislang im LLM-Kontext gesehen hat. Und ich habe sie öffentlich gemacht: Architektur, Design, Dokumentation, Protokolle – alles liegt offen auf dem Tisch.
Und jetzt sagt man mir: "Bevor wir überhaupt ernsthaft darüber sprechen, musst du erst peer-reviewen, 6 Monate warten, 1.000–5.000 € zahlen, das alles im richtigen Format an eine elitäre Plattform reichen – dann reden wir vielleicht mit dir."
Wo sind wir denn Bitte Gelander also mal ernsthaft? Das in einen Technik Forum die leute nichtmal die paar Minuten investieren sich die whipepaper mal durch zu lesen ( und ich sehe durch die statisken auf dev.to sehr gut wie viele das tun und NICHT tun) und sich dann ne Meinung zu bilden sei es dann ein " ok cool" oder ein " find ich doof"
Sorry, aber wer bin ich denn, dass ich erst eine Art akademische Berechtigung erlangen muss, um meine eigene Arbeit erklären zu dürfen?
Ich habe das gebaut, dokumentiert und öffentlich gemacht – ganz allein. Und es ist mir recht Herzlich egal ob das in die gängigen Schubladen passt oder nicht.
Was genau qualifiziert mich also, so etwas zu publizieren?
Vielleicht genau das: Dass ich es einfach gemacht habe, ohne dass mir jemand gesagt hat, ich darf es.
Ein Selbstgespräch kann monologisch sein, richtig. Kann auch dialogisch sein (mit verschiedenen Stimmen "im Kopf"). Aber ich meine es im übertragenen Sinne konstruktiv auf das Gesamtprojekt bezogen. Wenn man sich nicht an wiss. Regeln oder Formen hält, wird man keine Antworten/Reaktionen bekommen. Mal davon abgesehen, dass das nie instantan passiert in der Forschung. Ein richtiges peer review kann locker ein Jahr und mehr dauern (bis dahin kann man zB Pre-Prints auf arXiv laden, damit andere die tolle Idee schon mal evaluieren können). Wenn man natürlich aus Angst vor Klau einfach gar nix rausrückt, wird man erst recht keine Reaktionen bekommen.
Darüberhinaus: Natürlich ist es schwierig, wenn man als Fachaußenseiter versucht ohne jeden Namen Fuß zu fassen. Das will ich gar nicht bestreiten. Wenn man es aber bar jeder wiss. und fachl. Konvention mit der Brechstange versucht und den Prototypen nur beaufsichtigt via Zoom präsentiert ... na ja, dann wird das erst recht nichts.
Kurz: Den ersten Aufschlag hast du gemacht. Arbeite am Paper, an der Form v.a., schaue dir dazu an wie Paper in Fachzeitschriften formatiert/aufgebaut sind, welche Argumente wie, welche Literatur. Erstelle ein Paper, möglichst kurz und möglichst so, dass die Innovation sofort den Fachleuten einleuchtet. Liefere BELEGE! Reiche es ein. Warte. Lebe mit Absagen bzw. damit einfach nie wieder was zu hören. Versuche in der Freizeit dich weiterzubilden, Tagungen zu besuchen, da was einzureichen etc. Was meinst du, wie viele Abschlussarbeiten von Studenten, Forschungspaper, Aufsätze jede Woche in Redaktionen eingehen, wie viele Doktoranden an KI, LLM, ML & Co. gerade arbeiten? Es klingt hat, aber keiner hat auf dich ohne Namen, ohne Uni etc., gewartet. Es reicht nur hartnäckig zu sein.
Wie gesagt, ich kenne nur ein anderes wiss. Gebiet, das mit ML & Co. nichts zu tun hat. Schon da muss man hartnäckig sein & will man wahrgenommen werden.
versteh ich alles. und danke für die ausführliche antwort. ich denke meine perspektive ist einfach eine ganz andere. ich habe ja nichts veröffentlicht weil ich professor werden will. ich brauche keine peer rewievs. ich brauche auch nicht zwingend feedback eines professors. nicht weils mir inhaltlich egal wäre , sondern weils doch nie mein anspruch war.
ich weiss nicht ob das nicht deutlich ankam daher sage ich es nochmal : ich habe als privatperson gemerkt oh KI find ich cool ich bastel mal was. und als ich fertig war habe ich das runter geschrieben und gepostet.
thats it. Wenn ne firma wert darin erkennt? wird sie sich melden. wenn nicht. dann ist das halt so. hier steckt kein zwang drin. kein muss. nur eine idee. und der wille sie zu teilen
Ja, alles legit. Dann musst du Prototypen bauen, veröffentlichen und abwarten, ob das jemand auch so cool findet, dass er es dir abkauft, oder ob dir alles um die Ohren fliegt oder, wahrscheinlicher, nichts passiert
jap. genau darauf warte und hoffe ich und genau DAS ist der grund für den post hier auf cb : die hoffnung das sich einer meldet der sich auskennt und sagt komm wir setzen uns mal zusammen und ich sehe es mir live an
Die Leute, die sich auskennen, lesen halt nicht notwendigerweise ComputerBase, aber mit Sicherheit wissenschaftliche Fachzeitschriften und Konferenzbeiträge.
Wenn du deren Aufmerksamkeit willst, dann musst du es nunmal auch nach deren Regeln aufschreiben und einreichen. Deren Zeit ist kostbar. Deshalb lesen sie eben nicht jeden Mist, den jemand ins Internet bläst.
Ich habe das gebaut, dokumentiert und öffentlich gemacht – ganz allein. Und es ist mir recht Herzlich egal ob das in die gängigen Schubladen passt oder nicht.
Wenn es dir so "egal" ist, dann kann es dir doch auch "egal" sein, dass es dann niemand ernst nimmt, oder?
Was genau qualifiziert mich also, so etwas zu publizieren?
Vielleicht genau das: Dass ich es einfach gemacht habe, ohne dass mir jemand gesagt hat, ich darf es.
Wenn du der Meinung bist das Austausch in einen Forum kontraproduktiv ist dann ja. Ansonsten würde ich sagen er tut genau das was ein Forums thread tun soll : zum reden und zum Austausch anregen
Ergänzung ()
Andarkan schrieb:
Wenn es dir so "egal" ist, dann kann es dir doch auch "egal" sein, dass es dann niemand ernst nimmt, oder?
Was soll das denn für eine Schwachsinns-Aussage sein? Einfach nur Kindergarten-Niveau.
Selbstverständlich. Ich denke es ist sogar völlig normal und im Rahmen dessen was jeder einzelnen Person im Internet passiert die mal eine Idee postet. Manche mögen es. Andere hassen es. Wieder andere interessiert es nicht und manche sind nur hier um zu provozieren oder Zeit Tot zu schlagen.
Weiss ich nicht ich finde die Aussage " ich haue meine Idee einfach raus und Stelle mich der Kritik und teilweise den trollen ziemlich erwachsen und aufgeklärt aber da kann und darf jeder seine eigene Meinung haben
BTW, was anderes, dev.to kannte ich nicht. Aber wenn ich das Portal so überfliege, dann scheint dort ein Gutteil der Artikel von irgendwelchen LLMs produziert oder mit ihnen produziert (schon diese kindischen Emoticons überall, schlimm). Zwar schreiben die Portalmacher, man solle KI/AI irgendwie taggen (https://dev.to/guidelines-for-ai-assisted-articles-on-dev), tut aber wohl kaum keiner. Schwer lesbar in dem ganzen Wust sind die meisten Artikel auch. Muss man echt mögen.
Und wenn ich dann vom KI-Artikel auf eine konkrete Webseite, Anwendung springe, treffe ich in den Stichproben auch fast immer auf KI-Content (am schlimmsten, wenn das User-Testimonial "Dave@Microsoft" oder so mit einen offenkundigen KI-Portrait einer superschönen Menschen verziert ist, so dass jeder weiß, "Dave" und sein Testimonial hat es nie gegeben).
Kurz: Wenn ich nach Ideen fahnden müsste, ich würde da meine Zeit nicht verschwenden. Kann natürlich sein, dass ich dem Portal unrecht tue. Aber etliche Nutzer (auch hier, nur Stichproben bzw. eine grobe Suche) beklagen zumindest, dass seit 2023 (warum wohl nur??) die Qualität abgenommen habe ;-)
Wo sind wir denn Bitte Gelander also mal ernsthaft? Das in einen Technik Forum die leute nichtmal die paar Minuten investieren sich die whipepaper mal durch zu lesen
Du bist selbst nicht bereit, mal kurz drüber zu lesen und zumindest mal die Nummerierung der Überschriften und des Inhaltsverzeichnisses zu korrigieren, verlangst aber, dass andere sich das durchlesen?
Hier das Inhaltsverzeichnis
Executive Foreword
Executive Summary
Core Whitepaper Content
3.1 Architecture and Core Logic
3.2 Context Window Management & Prompt Efficiency
3.3 Session Awareness & Continuous Context
3.4 Long-Term Learning & Knowledge Accumulation
3.5 Prompt Cost & Scalability
3.6 Use Case: Coding Assistant (Scaling, Learning, Personalization)
3.7 Comparisons with Existing AI Systems
3.7.1 Vs. Large Context LLMs (GPT-4, Claude, etc.)
3.7.2 Vs. Current RAG Frameworks (LangChain, LlamaIndex)
Der Mindestanspruch sollte doch sein, so was einigermaßen fehlerfrei und strukturiert zu veröffentlichen.
Gut lesbar und in überschaubarer Form.
Man kann KI für die Textgenerierung nutzen, insbesondere wenn einem das selbst schwer fällt. Aber wenn die KI offenbar noch nicht in der Lage ist, das selbst sauber zu erzeugen, dann muss man schon selbst noch mal Hand anlegen und es einigermaßen formatieren. Und ja, diese komischen Bulletpoints/Emotiocons würde ich ersetzen/löschen, die lassen das wie generischen KI-Content aussehen.
aber es ist auch ein hauen & stechen.
jeder gegen alle anderen.
weil es ja ned primär um wissen geht.
wissen und wissen wollen mag ein antrieb sein.
halt der aktuellste versuch, mehr über uns und unser bewustsein zu erfahren.
von dem wir nur wissen, daß es da ist, aber ned was es ist.
nein, wir werden unser bewustsein ned in der maschine finden, aber es mag ein bissl weg in die richtung sein.
es bleibt das hard problem.
das hauen & stechen kommt dazu, weil das halt in einem wirtschaftlichen umfeld mit kapitalorientierten regeln stattfindet. gibt ja auch nix anderes. ned, daß es keine versuche gab, aber die endeten alle in einem desaster.
und wie heisst es?
jo, geschäft ist eine art krieg, oder?
Is das hier ein Entwurf für ne Story-Rubrik in c`t?
Titel: "Was passiert , wenn eine AI/KI in einem hochangesehenen, gutbesuchten Forum einen Thread erstellt."
(…) selbst WENN es das system nicht live gäbe. selbst wenn heute nur die idee von mir benannt worden wäre. ist das fürr sich genommen bereits die innovation.
Naja. Kennst du das Sci-Fi Genre und was da so hypothetisch möglich ist bei Mensch-Maschine Interaktion seit nunmehr Jahrzehnten?
Die konkrete Umsetzung ist eben genau das worauf es ankommt, imo. Wie auch immer, solange du Spaß hast mit dem was du tust ist alles gut, darum geht es letztendlich. Bin gespannt was noch so kommt.