IGP 610 versus 630 in Sachen Filmwiedergabe

bernd_b

Lt. Junior Grade
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Ich finde hierzu nichts für mich Schlüssiges:

Habe ich bei der Wiedergabe von Multimediadateien (also x264 oder x265 codiertes Material) irgendwelche Vorteile, wenn ich die ja faktisch "schnellere" interne Grafik eines Pentium Gold 4600 (HD Graphics 630) statt der eines Pentium Gold 4560 (HD Graphics 610) nutze?

Oder "langweilt" sich die Grafikeinheit so oder so, wenn die für die genannten Formate eingebaute Hardwareunterstützung greift?
 
Haben beide HW Beschleunigung für die Codecs und laufen beide gleich gut.
Allerdings unterstützen beide nativ nur HDMI 1.4 was für 4k Material maximal 30 Hz bedeutet.
Einige Mainboards bieten aber per Zusatzchip HDMI 2.0
 
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Also kann ich mir die gut 10 Euro Preisunterschied getrost sparen?! Wenn überhaupt, hätten man (und das wahrscheinlich auch nur in sehr ausgesuchten Szenarien?) was beim Gaming von der besseren Grafik?
 
Kurz gesagt Ja, aber ob dir 5fps bei minesweeper nun 10Euro wert sind muss du wissen.
Lieber bisschen mehr sparen und kleine dedizierte Graka holen.
 
Was möchtest du denn mit dem Rechner machen?
Ich würde die 10€ mehr vermutlich bezahlen. Die HD 630 ist in Sachen Rechenleistung schon ein gutes Stück flotter als die HD 610.
Für halbwegs aktuelle 3D Spiele sind zwar beide nichts, aber wenn dann doch mal irgendwas läuft mir GPU-Beschleunigung oder der Grafikpart in ein paar Jahren stärker gefordert wird hängt man nicht gleich komplett im Limit.

Wenn auch nur im entferntesten an halbwegs aktuelle 3D Spiele gedacht wird, würde ich eher den Ryzen 3 2200G verbauen. Der hat einerseits eine vielfach schnellere iGPU und ist zudem ein echter 4-Kerner.
 
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Also mir ging es tatsächlich darum, wie EUs oder Shaders oder was auch immer für eine saubere Filmwiedergabe notwendig sind oder ob die HD 610 bis 630 sich in dieser Hinsicht sich nichts nehmen oder geben.

Führt jetzt ein wenig ab vom Thema aber da gefragt antworte ich gerne:
Bevor ich Geld in ein Spiel stecke, leiste ich mir wahrscheinlich eher ein Netflix oder Amazon-Prime Abo. Aktuell geht es darum, ob ich meine 4 Kingston 2GB-DDR3-Module aus der Reste-Kiste nochmal aktiviere und mir eine aktuelle Filmabspielstation bastele, die auch die Formate von morgen noch beherrschen könnte, also statt dem Tatort in x264 vom SAT-Signal vielleicht die Aufnahme mit x265 von DVB-T2.

Aktuell bin ich über dieses Board gestoßen: Pentium G4560 oder G4600 sollten laufen und mein DDR3-Speicher hätte die Chance auf eine letzte Heimat.
Die Prozessoren sollten dann stark genug sein, um neben der Filmwiedergabe noch eine parallel laufende Videotelefonie-Session auszuhalten. Spätestens da komme ich mit meinem Celeron 847-Board (HD 2000 Graphic) zumindest an Grenzen.

Und so kam ich auf die Frage: Was würde mir denn ein G4600 in Sachen Video-Wiedergabe an Vorteile gegenüber der Computerbase-Empfehlung G4560 überhaupt bringen?

Was ich verstanden habe: Der Tatort, von welcher Quelle auch immer, sieht auf einer HD 630 nicht besser aus als auf einer HD 610, sondern er sieht genauso aus, da die Hardwareunterstützung gleichwertig ist.

Von einem Ryzen3 2200G schrecke ich eigentlich nur zurück, weil ich hier gleich neuen DDR4-Speicher kaufen müsste, wären halt nochmal so 40 Euro für den Speicher und 40 Euro mehr für den Prozessor. Knappes Rennen, Luxusproblem.
 
"Nägel mit Köpfen machen" spricht in der Tat für den Ryzen 2200G. Darin steckt die modernste VCN-Einheit, die auch VP9-Videos in Hardware dekodieren kann, was z. B. für Youtube wichtig ist. Außerdem unterstützt sie serienmäßig HDMI 2.0 (auf sämtlichen Mainboards!).

Für einen 2-Kerner gebe ich kein Geld mehr aus, weil die Hardware ja noch länger halten soll.

AV1 ist jetzt verabschiedet, was die aktuellen IGPs nicht beherrschen. Da muss dann die CPU ran und du wirst wohl froh sein, wenn deine CPU etwas leistungsfähiger ist.
 
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