News Im größten Boom: Micron verschiebt Speicherfabriken um Jahre

Das Zögern ist aus meiner Sicht strategisch richtig.
Die Debatte um eine Blase ist bei AI ist in vollen Gange. Wenn der Hype platzt, ist man man so nicht über beide Ohren verschuldet bei gleichzeitig nachlassendem Bedarf.
 
Wolfgang.R-357: schrieb:
Womöglich will man die Trump-Ära durchtauchen, um Probleme zu vermeiden, der Typ ändert seine Meinungen nicht selten so schnell wie andere ihre Unterhosen wechseln.
Auch haben sie Finanziell sicher keine Anreize dies so schnell wie möglich durchzuziehen, da sie durch KI gerade ihren Profit des Jahrhunderts machen.
Jo. Weil Trump ja keine Chipproduktion im Land haben will. Oder man vermutet was anderes. In NY ist jetzt ein Hardcore-Sozialist gewählt worden...evtl. hat man dahingehend Befürchtungen sein Geld komplett zu versenken? Wäre genau so eine Möglichkeit wie deine. Nur um mal ein Gegenbeispiel anzuführen. Da es sich ja um "Nähe NY" handelt, gehe ich mal davon aus das man auch mit den Behörden und der Stadt dort zu tun hat.



Würde sich so eine Anlage nicht sowieso lohnen? Also rein als Infrastruktur brauchts das ja so oder so. Ich mein...die Technik wird ja nicht verschwinden...mal abgesehen von irgendwelchen Apocalypse-Zuständen wie ein Sonnensturm der hier einfach alle Chips wegbrutzelt 🤣
 
Celinna schrieb:
kein Zufall wenn man verfolgt hat wie jetzt die Wahl in New York ablief und Massenweise Menschen flüchten von dort in rote Staaten.
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aspro schrieb:
Du fändest es also besser, dass man sich nach der Fertigstellung Gedanken über die Strom- und Wasserversorgung macht? Oder wie soll ich diesen Kommentar deuten?
In den USA wird da nicht lange gefackelt: (Dann sitzt der Pöbel eben im Dunkeln)
Die Lösung für das Problem sieht in vielen Fällen so aus: Damit die amerikanischen Rechenzentren im globalen KI-Wettrennen mit China genügend Strom bekommen, wollen Bundesstaaten wie Ohio den Privathaushalten den Strom notfalls abdrehen.
Und Reps und Dems machen Wahlkampt gegen neue RZs:
Auch im PJM-Bundesstaat Virginia stehen viele Rechenzentren, dort wird bald auf kommunaler Ebene gewählt. Im Wahlkampf werben sowohl die Kandidaten von Demokraten als auch die von Republikanern derzeit dafür, dass sie den Bau weiterer Rechenzentren verhindern werden. Nicht weit entfernt in New Jersey hat eine Abgeordnete vergangenen Monat einen Gesetzentwurf ins lokale Parlament eingebracht, der eine Gebühr für die Betreiber von Rechenzentren vorsieht. Sie sollen sich an den steigenden Stromkosten beteiligen.
https://www.n-tv.de/wirtschaft/US-S...alte-zahlen-die-KI-Zeche-article26103539.html
 
Salutos schrieb:
Das Zögern ist aus meiner Sicht strategisch richtig.
Die Debatte um eine Blase ist bei AI ist in vollen Gange. Wenn der Hype platzt, ist man man so nicht über beide Ohren verschuldet bei gleichzeitig nachlassendem Bedarf.
Das liegt, wie in #27 dargelegt, nicht an AI. Ganz im Gegenteil. Es ist auch kein Abwarten von Micron, es ist ein verlagern der Prioritäten nach Idaho (und teilweise gleiches Spiel in Virginia), weil die Umweltprüfungen (Bürokratie), insbesondere von demokratischer Seite, die Konstruktion in New York verzögern.

Es hat nichts mit Abwarten seitens Micron oder gar "AI ist eine Blase und wird platzen" zu tun. Auf den Blasenaspekt bin ich sowieso ebenfalls noch weiter unten im gleichen Post eingangen.
 
ascer schrieb:
Der Vergleich hinkt aber, weil ESMC im Vergleich zu Micron (A) winzig ist und (B) veraltete Technik.
Die Meldungen lassen nicht darauf schließen, dass die Technik das Problem ist, sondern ganz klassische baurechtliche und infrastrukturelle Themen.
 
Celinna schrieb:
Ist natürlich Micron zu unsicher innem Bundesstaat weiterzubauen wo ein Marxist das sagen hat als Chef der kostenlose Busse verspricht und Co.
Und das nächste Propaganda-Opfer outet sich.
 
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foofoobar schrieb:
Du knallst dir zu viel Propaganda rein.
Ahjo. Der hat sich doch selber so genannt...oder die Teile der Demokraten sehen das so. Ich mein, was ich bisher so mitbekommen habe, was der alles "umsetzen" will ist das für Amis halt ein Sozialist. 🤣
https://www.rosalux.de/en/news/id/53984/zohran-mamdani-is-new-yorks-new-socialist-mayor

Ist ja net bös gemeint. Ist halt gewählt worden. Im Gegenteil zu manch andere "demokratischen" Kräfte hab ich kein Problem damit, wenn auch jemand gewählt wird der mir nicht passt. Aber Kritik werd ich mir sicherlich nicht verbieten lassen. Auch wenn mir das hier eher am A. vorbeigeht. Ich wohn ja zum Glück nicht in NY. 🤣
 
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Neodar schrieb:
Wende dich mal an die Verantwortlichen für den BER oder Stuttgart 21. Die haben da viel Erfahrung ;)
Der Punkt ist: Die sind gar nicht verantwortlich. Die sind nur beauftragt. Bei steuergeldfinanzierten Projekten solcher Größenordnung wird vorgesorgt.
 
ButterDieb schrieb:
Die Globalisierung bietet in diesem Punkt schon große Vorteile (Grüße gehen raus an Adam Smith).

Schade, dass sie kaputt ist.
Sehr verkürzt gesagt, denke ich, mit einer vollständigen Demokratisierung des Marktes und Kapitals ließe sich das sicherlich reparieren.
 
foofoobar schrieb:
Du knallst dir zu viel Propaganda rein.
Alphanerd schrieb:
Es ist, sicherlich auch generell wegen Mietpreisen, schon seit einigen Jahren so, dass aus NYC mehr Menschen auswandern, als einwandern. Kann man auch recht schnell mit offiziellen Daten vom U.S. Census Bureau checken.

Noch gibt es auch keine verlässlichen Zahlen, dafür ist die ganze Entwicklung zu neu...aber es gibt in der Tat anekdotische Evidenz von Mitarbeitern beim U.S. Census Bureau und weiteren Organisationen, die einen Anstieg vom Zuzug von ehemaligen Leuten aus NYC verzeichnet haben wollen. Ob das tatsächlich ein anhaltender Trend wird (und ob das über anekdotische Evidenz hinausgeht), bleibt abzuwarten.

Was man aber auf jeden Fall sagen kann - und dafür gibt es mehr als genug Evidenz - ist das Mamdani definitiv als radikal einzustufen ist. Mal einige Beispiele:
  1. We don’t need an investigation to know that the NYPD is racist, anti-queer & a major threat to public safety. What we need is to #DefundTheNYPD.
  2. "I am an Anti-Zionist by heart" - In Debatten im 2025er Wahlkampf wurde auch konkret auf Existenzrecht von Israel angesprochen und ist den Fragen bewusst ausgewichen.
  3. “Not On Our Dime!” hat er im New Yorker Senat ganz stolz verkündet, um NonProfits das Geld zu streichen, die Pro-Israel sind oder generell in irgendeiner Art und Weise Israelis unterstützen.
  4. Mehrfach hat er verkündet "white neighborhoods" mehr zu besteuern; erst als Reaktion auf vermehrte Kritik ist er auf "richer & whiter neighorhoods" umgeschwenkt und erst auf erneute Kritik nach dem Sieg dann auf "richer neighorhoods, predominantly white" relativiert
  5. Ob er es tatsächlich so meint oder nur gesagt hat, um mehr Stimmen von Muslimen zu bekommen, sei dahingestellt, aber während seiner Kampagne bei Kundgebungen vor Muslimen hat er gesagt, er sei zu aller erst immer Muslim, erst dann Amerikaner & New Yorker
Vieles der Kritik aus republikanischer Seite ist zweifelsohne übertrieben und nur das typische Dem<=>Rep Geplänkel, was es immer auf beiden Seiten gibt...

...aber nichtsdestoweniger kann man Mamdani nicht als gemäßigt betiteln. Der ist mindestens umstritten und keinesfalls "gemäßigter Dem der Mitte".
 
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Nun ja, vielleicht platzt die KI Blase auch passend in den nächsten 1-3 Jahren (je nachdem wie lange man noch damit durchkommt so zu tun, als ob LLMs für Endverbraucher der Heilsbringer sind, horrende KI Investitionen rechtfertigen und diese Kreisökonomie der Konzerne untereinander nachhaltig wäre), schauen wir 'mal.

Nach einem Platzen der Blase dürfte der Markt erst einmal mit günstigem (z.T. alten, wenn dann DDR6 schon am Start ist) Speicher geflutet werden.

Ich habe sicherheitshalber aber jetzt noch ein neues Content Creator/Gaming-Notebook bestellt nach ca. 5,5 Jahren auf dem aktuellen Ultrabook und ja, auch voraussichtlich steigende Speicher- und Hardwarepreise (durch Nachschub-/Lieferkettenengpässe) haben dort natürlich mit hinein gespielt.
 
MichaW schrieb:
Stimmt. Deutlich länger.

Das Projekt Stuttgart 21 begann 1994, das Projekt BER 1992.
Wir reden ja hier nicht nur von den reinen Baumaßnahmen.
Dann schaut mal nach Köln und der Nord-Süd Bahn der KVB. Baubeginn war glaube ich 2003 ohne die Planungsphase vorher 🤷‍♂️ Und vor 2033 wird das wohl nicht zu Ende sein. Also wir in DE haben deutlich Erfahrung in langem Bauen 😉
 
ascer schrieb:
Also was Wirtschaft & Baumaßnahmen usw. angeht ist das Gras woanders durchaus deutlich grüner.

In den USA gibt es viel, was deutlich fixer und größer und nicht selten auch günstiger fertig wird, als hier.
In Japan fühlt man sich wie in einer anderen Welt, da sind wir Neandertaler dagegen.
Und China z.B. baut man direkt einen ganzen neuen Flughafen, in der Zeit, wo am BER einmal das Feuerlöschsystem eines Terminals kontrolliert, für mangelhaft befunden, neu geplant, neu beantragt und dann neu gebaut wird.
Natürlich geht es woanders schneller, aber nciht automatisch besser. In China wird sich einen Dreck um Arbeitskräfte und Umweltschutz gekümmert. In Amerika auch nur wenig. Man sollte schon das Gesamtbild betrachten.
Natürlich wird hierzulande sicherlich das eine oder andere zuviel "nachgedacht", in anderen Fällen ist aber genau das gut so.

Alphanerd schrieb:
Deutschkennnisse offensichtlich auch
 
stefan92x schrieb:
Die Meldungen lassen nicht darauf schließen, dass die Technik das Problem ist, sondern ganz klassische baurechtliche und infrastrukturelle Themen.
Ja. Dennoch ist es selbstredend einfacher und schneller, Pläne, Genehmigungen, ... für ein viel kleineres Unterfangen, mit bereits bekannter und zertifizierter Hardware sowie mit deutlich kleinerem Ressourcenverbrauch und Fußabdruck zu bekommen.
 
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Dr. MaRV schrieb:
es waren keine 20 Jahre, es waren fast 30 (28 Jahre, 10 Monate)
Und mit der Eröffnung muss man den BER auch direkt wieder erweitern, da durch die lange Projektzeit die Passagieraufkommen so gestiegen sind, dass die ursprünglich geplante und gebaute Größe nicht mehr ausreicht.
 
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