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NewsIm Test vor 15 Jahren: Red Orchestra 2 war sackschwer und unfertig
Danke für den Rückblick und wiederbeleben der "Im Test vor 15 Jahren" Rubrik! Auch wenn es keine Hardware ist. Soll nicht schlecht sein. Danke nochmals!
Das waren noch Zeiten, mit Kumpels im TS und richtig Krieg gespielt.
Die meisten hatten eh Erfahrung mit realistischen Shootern und kamen von der Battlefield Forgotten Hope Mod. ^^
So ein gelungenes Spiel. Der absolute Hammer. Sowohl Teil 1 als auch 2.
Meiner Meinung nach sind die inoffiziellen Nachfolger „Post Scriptum“ (Squad 44) und „Hell Let Loose”. Das waren die Spiele bei denen ich mich nach Red Orchestra wieder ähnlich gefühlt habe. Leider ist Squad 44 nur zu bestimmten Uhrzeiten spielbar aufgrund der kleinen Playerbase.
(Bis heute kann man - so meine ich - in keinem Spiel den Lauf des MGs wechseln. Falls doch, sagt es mir!)
Schade, dass damals nicht soviele mitgespielt haben und mit BF3 gerade ein sehr starker Konkurrent zeitgleich rauskam. Das Spiel hatte eine hervorragende Immersion, vor allem in den Panzern. Der Ladeschütze hatte zB eine richtige Nachladeanimation, mit dem man ihm im Panzer dabei zusehen konnte. Auch fuhren sich die Panzer realer und nicht so arcadeartig wie bei BF.
Tripple A packt heutzutage 400 Millionen in die Entwicklung und nochmal 400 Millionen ins Marketing.
Es floppt immer öfter, weil die Entwicklung in Zwangsjacken gesteckt wird (enge Zeiträume, mehr Fokus auf ingame Verkäufe, etc.) - und aufgrund des Marketing, welches mehr verspricht, als das Spiel später liefern kann.
Hat man zuletzt bei BF6 gesehen - viel Boom und Peng, aber Gunplay erfordert ZERO Skill, die Maps sind zu 90% mit Spots zu nah aneinander gebaut, damit es ständig "Action" gibt und Casuals nicht weit laufen müssen.
EA/DICE haben sogar Manieren der COD Studios übernommen: patche einen Bug, damit er eine Season später wieder drin ist. Bringe Patches, die mehr neue Bugs bringen, als sie bekannte entfernen/fixen
Ja früher war alles besser. Medal of Honor war gut, bis es typisch EA wurde. COD war "gut", bis es Shareholder Value wurde. Etc.pp.
@BorstiNumberOne Naja ich denke das Spiel hatte andere Zielgruppen, RO ist ein „Hardcore“ Shooter, ein Treffer reicht fürs potenzielle ableben und BF ist halt ein Casual Shooter. Jemand der RO gespielt hat, hat wahrscheinlich auch BF gespielt, aber nicht umgekehrt.
Hab das damals 2011 vorbestellt, war noch kurz vor Beginn meines Studiums im Wintersemester, und schon die Beta gezockt. War definitiv einer meiner Favoriten unter den Shootern. Den Kampagnenmodus fand ich spannend, wenn man auch natürlich lange brauchte, wenn man komplett teilnehmen wollte 😁
Aber ja, es hatte seinen eigenen Charme der auch von keinem anderen Spiel so getroffen wird finde ich. Hell Let Loose kommt RO1 noch sehr nahe wahrscheinlich, aber ist nicht ganz so wie RO2.
Und ja wie schon jemand schrieb, schade dass '83 so absolut gefloppt ist, da es als spiritueller Nachfolger im Kalter Krieg Setting die Reihe fortführen wollte. Mittlerweile sogar auch nicht mal mehr erwerbbar zur Zeit.
Red Orchestra 2 basierte auf der Unreal Engine 3 und sah schon 2011 nur durchschnittlich aus. Das allein wäre kein großes Problem gewesen, doch die gebotene Grafik stand in keinem guten Verhältnis zur Performance.
Merkt Euch den Satz, könnt Ihr ab Ende 203x wieder für UE5 Titel verwenden.
Auf dem damaligen Testsystem mit Phenom II X6 1075T und Radeon HD 5870 schwankte die Bildrate bei 1.680 × 1.050 Pixeln und sehr hohen Details je nach Szene zwischen rund 30 und mehr als 100 FPS.
Die Grenze zum Rollenspiel wird da halt schon arg angekratzt. Ich hab halt auch keine Lust, Magazine mit Patronen zu füllen oder halbleere Magazine wieder aufzufüllen. Oder meine Waffe nach einem längeren Gefecht zu reinigen. Oder das meine Langwaffe beschädigt wird, wenn ich mich auf den Boden werfe oder gegen irgendwas gegenlaufe.