Informatikstudium Tipps zum Einstieg

JustAnotherTux

Lt. Commander
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Hi Leute, ich werde voraussichtlich im September diesen Jahres mein Informatikstudium an der SRH Heidelberg beginnen. Nun liegt die Abbruchquote ja bei 60%, deshalb würde ich gerne wissen wie ihr den Einstieg gemeistert habt bzw. auf was man achten sollte.
 
Abbruchquote ja bei 60%

Das sind alles nur Gerüchte. Die Schwundquoten der meisten Hochschulen liegen bei rund 0.8, was heißt, dass nach der Hälfte der Regelnstudienzeit noch 80% der Leute da sind und je höher das Semester desto weniger brechen ab, außer sie werden rausgeprüft.

Ansonsten Tips werden wohl immer die gleichen sein. Rechtzeitit mit lernen anfangen und sich ein paar Leute die suchen, die man eventuell fragen kann, wenn man es etwas nicht vesteht.
 
Ich liebe Mathe bzw. ich mag es einfach Probleme zu lösen :D und ich höre erst auf wenn ich das Problem gelöst habe.....natürlich Programmiere ich auch gerne aber das ist ja der kleinste Teil eines Informatikstudiums.
 
Ich liebe Mathe bzw. ich mag es einfach Probleme zu lösen :D und ich höre erst auf wenn ich das Problem gelöst

du wirst es im studium normalerweise hassen lernen und nicht mehr alle probleme loesen koennen.

generell: schau dir mal die vorlesungsfolien (wenn online) und vor allem die uebungsblaetter einer erstsemestervorlesung an (am besten von der, die als "die haerteste" gilt). wenn du an einem wochenende die ersten 3 uebungsblaetter loesen kannst, wuerde ich behaupten, dass du schon gut geruestet bist - wenn du nicht mal eines schaffst, wuerde ich die grundlagen lernen (begleitliteratur ausleihen/kaufen/... und durcharbeiten)

generell muss ich sagen, dass der programmieranteil in meinem informatikstudium nicht so klein war und imho ist der trend durchaus, die studenten wieder mehr programmieren zu lassen, weil man dadurch auch oftmal ein problem richtig verstehen kann.
 
GTX480 schrieb:
Nun liegt die Abbruchquote ja bei 60%

Aber sicher nur für das erste Semester und nicht die Semester danach ;)
Das erste Semester hat eine hohe Abbruchquote da viele Studenten es zu studieren "weil es interessant klingt" [1], "der Freund einem helfen kann, weil der sich ja auskennt" [2] oder "weil ich von den anderen Studiengängen keine Zulassung bekamen habe".
Ich muss wohl nicht erwähnen, dass man diese Personen nach einer Woche schon nicht mehr gesehen hat, geschweige denn nach dem ersten Semster.
Die Abbruchquote mag hoch sein, das kann schon sein, aber einfach weil viele mit falschen Vorstelungen Informatik studieren, ob das auf dich zutrifft, wissen wir nicht. Wie stellst du dir denn ein Informatikstudium vor? Also was machst du da?
(Nicht vorher in eine Broschüre schauen, die Hälfte ist eh gemogelt und damit kommt nicht mal 1% der Studenten in Berührung)


Achso als Warnung: Schulmathematik hat wirklich überhaupt nichts mit Unimathematik eines Informatikstudiengangs zu tun. Da liegen einfach Welten dazwischen.



[1] Originalzitat eines Studentenen den ich nur eine hand voll Mal gesehen habe und in der Vorlesung dann WoW spielte
[2] Originalzitat einer Studentin, ich bezweifel dass ihr Freund wirklich von Informatik Ahnung hatte, ich denke mal sie hat es auf PCs reduziert
[3] auch wieder ein Originalzeitat einer Studentin, die sich noch auf Medizin, Jura und whatever beworben hatte und nachher beim zulassungsfreien Informatik landete.
 
Viel einfacher wäre es einfach mal in eine Vorlesung rein zu sitzen :) wenn du keinen Ärger machst stört das dort keinen (zumindest an der Uni in Heidelberg war es so, denke an der SRH wirds auch so sein auch wenn es wenn ich mich recht entsinne ne Private Hochschule ist). Recht interessant, auch mal in andere Vorlesungen reinsetzen und zu hören.
 
Zuletzt bearbeitet:
Abbruchquote und viel gerede um nichts!
Sich wegen angeblicher Quoten Angst zu machen ist vergeudete Zeit.
Vorbereiten kannst du dich, aber im Endeffekt wird dir das höchtens das erste Semester etwas erleichtern.
Jeder der sich sicher ist Informatik zu studieren und sich nicht komplett vergriffen hat schafft das auch. Und das ohne Vorbereitung.

Entweder du setzt dich echt mal in ein paar Vorlesungen rein oder fragst Professoren (Theor. Inf / Techn. Inf/ und Mathe) nach Übungsblättern. Wenn nicht einfach die Fachschaft.
Vorrauslernen, was den Stoff angeht, halte ich für sinnlos :D
Die ganzen Profs sagen zwar immer, wer jetzt noch nicht angefangen hat zu lernen für den ist es schon zu spät, aber kein Student den ich kenne lernt durchgängig während des Semesters.

Die meisten eben erst wie immer kurz vor den Prüfungen. Und man sieht, dass es so auch deutlich machbar ist.
 
Also ich war bereits 2 mal bei der SRH und habe dort mit einem Dozenten und auch ein Paar Studierenden mich intensiv unterhalten. Das Mathe im Studium was völlig anderes ist weiß ich.

Zur Vorbereitung habe ich das Buch "Einführung in die Informatik" gelesen http://www.amazon.de/Einführung-Inf...7116/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1339951442&sr=8-1 und erweitere stetig meine Kenntnisse in C++.

Ich will Informatik studieren weil mich das gesamte Thema interessiert bzw. ich will wissen wie die dinge Funktionieren, wie man z.B. durch logische Befehle zu einem Ergebnis kommt ( Algorithmen), zudem interessiere ich mich für die Forschung auf diesem Gebiet bzw. neue und effizientere Informationsverarbeitung , Übertragung......z.B. Auch die KI Entwicklung oder Physische Berechnungen in einer game engine....und....und....und

Meine eigentliche Frage war was ihr persönlich am Anfang gemacht habt? bzw. welche Lernstrategieehen ....
Ergänzung ()

@falke_ soetwas ? : http://www.knopper.net/bw/gdi/uebungen/aufgaben-beispiele-2006-01-06.pdf
 
Such dir direkt Kollegen, mit denen du dich später zusammensetzt und die Übungen löst. Dann sollte das passen :)
 
Alles was zählt ist der Wille. Ich glaube, jeder kann das Studium schaffen, wenn er es wirklich will und sich dahinter setzt und ein Ziel verfolgt.

Wenn man natürlich so da sieht, wird das nichts :)

funny-college-guy-drinking-meme.jpg
 
@Malock jop genau so sehe ich das auch
Ergänzung ()

@Creep89 kann sicher ganz hilfreich sein :)
 
Airbag schrieb:
Die Schwundquoten der meisten Hochschulen liegen bei rund 0.8, was heißt, dass nach der Hälfte der Regelnstudienzeit noch 80% der Leute da sind und je höher das Semester desto weniger brechen ab, außer sie werden rausgeprüft.


Kann nicht sagen wie viele bei uns insgesamt durchgekommen sind, aber von über 60 waren es 6 oder 7 die in Regelstudienzeit durchgekommen sind. Keine allzu berauschende Quote.

Allerdings: wer nach der Hälfte noch da war, ist auch ziemlich weit gekommen. Da waren schon >50% weg.


Der TE muss sich aber weniger sorgen machen. Diejenigen die gegangen sind waren nicht von deinem Schlage, mit vorher informieren usw.
Ich würde behaupten bei den meisten konnte man schon nach 2 Wochen feststellen ob die es schaffen oder nicht.
 
@Realsmasher :) danke das ist eine erfreuliche Nachricht, ich versuche einfach bis zum Studium mich allgemein in Informatik weiter zu bilden und zu Programmieren damit der Einstieg eventuell leichter fällt.

PS: Ich hab auch das Buch "Mathematik für Informatiker" hier habe ich bis jetzt "Logik und Mengen" durchgearbeitet.
 
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