News Instinct MI308: Auch AMD darf wieder AI-Beschleuniger nach China verkaufen

Cr4y schrieb:
Was es umso bitterer macht, dass man Anfang diesen Jahres Falcon Shores abgekündigt hat.
Das Desaster fängt viel früher an. Auch Rialto Bridge wurde gecancelt. Ponte Vecchio war ein leicht vorhersagbares Desaster und davor hat Intel mehr als ein Jahrzehnt mit dem falschen Konzept verschwendet.

Cr4y schrieb:
Intel hat also nichts im AI Markt im Angebot, daher steigt die Aktie nicht - um mal auf die Ausgangsfrage zurück zu kommen.
Die Ausgangsfrage war rhetorisch.

Aber das Problem ist nicht der Aktienkurs, sondern dass Intel den nächsten Inflection Point zu verpassen droht. Und damit wird Intel vom Platzhirsch im Datacenter zum Rehkitz.
Ergänzung ()

iWeaPonZ schrieb:
Ich bin sehr gespannt auf die nächsten AMD Zahlen und ich denke es ist weiterhin eines der besten Tech-Unternehmen, seitdem Lisa Su den CEO Posten übernommen hat.
Nvidia dominert nun Mal alles und der Abstand zu AMD ist enorm.

Man wird sehen wie viel AMD sich vom Kuchen abschneiden kann. Es fällt auf, dass es kaum negative Stimmen zum diesjährigen AI Event gab.
 
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ETI1120 schrieb:
Das Desaster fängt viel früher an. Auch Rialto Bridge wurde gecancelt. Ponte Vecchio war ein leicht vorhersagbares Desaster und davor hat Intel mehr als ein Jahrzehnt mit dem falschen Konzept verschwendet.
Interpretiere ich das richtig als Fundamentalkritik an Larabee bzw. der als Xeon Phi vermarkteten Knights-Serie?

Falls ja, dann bin ich voll dabei. Intel hätte schlicht schon vor Jahren versuchen sollen, eine traditionelle GPU-Architektur massiv zu pushen.
 
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CDLABSRadonP... schrieb:
Interpretiere ich das richtig als Fundamentalkritik an Larabee bzw. der als Xeon Phi vermarkteten Knights-Serie?
Natürlich.
CDLABSRadonP... schrieb:
Falls ja, dann bin ich voll dabei. Intel hätte schlicht schon vor Jahren versuchen sollen, eine traditionelle GPU-Architektur massiv zu pushen.
Als Intel sich dann entschieden hatte, es doch mit der GPU zu versuchen, kauft intel Habana Labs für 2 Mrd USD.
 
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Die spannende Frage ist eh warum X86 für einen massiv parallelen Beschleuniger für extrem angepasste Soft/Hardware.

Bei AMD wird es wohl eher eine Frage des Kapitals für die Forschung und Software gewesen sein. Auf dem Papier waren die Konzepte um die APUs ja toll.
 
@-Ps-Y-cO-
Gerne meine Posts der vergangenen Jahre zu Intel nochmal recherchieren.
Beobachte Intel schon lange, kritisch kommentiert und deren Niedergang gesehen.
Intel ist schon seit geraumer Zeit keine Aktie mehr die man auf Grund der Dividende hält. Wohl aber um die Up- und Downswings zu nutzen. Gemeinhin Zocken/Spekulieren genannt. Und danke dafür Intel.
Beispielhaft ein Post vor gut einem Jahr
https://www.computerbase.de/forum/t...rable-foundry-geschaeft.2191349/post-29300700
Seit Anfang 2024, nach dem das Vertrauen komplett im Sack war, hat die Aktie sich mehr als halbiert.
Wie gesagt danke dafür.
Diejenigen die in der Hoffnung gelebt haben Intel kommt stark zurück sagen danke für nichts.
@ruthi91
Danke für den Tipp, aber ich denke ich bin ganz gut dabei was Intel angeht.

Also was meinte ich mit
Salutos schrieb:
Im übrigen, was unterscheidet Intel gerade von Nvidia und AMD?
Die Aktie bewegt sich nicht.
Intel hat nichts was den Markt, geschweige denn die Aktie, bewegt.
Natürlich beliefert INtel den Markt noch immer mit den meisten x86 CPUs. Eine von immer mehr CPUs die in Rechnern und Servern werkeln. Massenware, nigs mit wow Effekt.

Tan tut was er tun muss, um Intel das Überleben zu ermöglichen.
Kosten senken auf Teufel komm raus.
Produkte und Bereiche stehen vor dem Aus.
Schmerzhaft trifft es die Mitarbeiterschaft.
Damit ist man noch nicht am Ende.
Intel wird sich, nach meiner Ansicht, auf 60.000 - 70.000 Mitarbeiter gesundschrumpfen müssen.

Einen kleinen Lichtblick sehe ich für Intel.
Nämlich in Tan's Aussage "Wir müssen demütig sein"

Wer sich mit Intel die vergangenen Jahre beschäftigt hat, versteht was ich damit meine.
 
Botcruscher schrieb:
Die spannende Frage ist eh warum X86 für einen massiv parallelen Beschleuniger für extrem angepasste Soft/Hardware.
Salopp gesagt: Keine Sau interessiert sich für die ISA des IO-Controllers, und mehr ist die CPU ja nicht mehr im AI-Bereich. Ob das nun ARM oder x86 ist, ist egal, solange der Durchsatz stimmt.
Botcruscher schrieb:
Bei AMD wird es wohl eher eine Frage des Kapitals für die Forschung und Software gewesen sein. Auf dem Papier waren die Konzepte um die APUs ja toll.
AMD hat ja nicht nur Papier, sondern die MI300A als HPC-APU auch gebaut und belegt damit den Spitzenplatz in der Top500. Hat sich aber in der Breite tatsächlich nicht so durchgesetzt, wie ich das erwartet hätte. Der Markt hat daran nicht besonders viel Interesse gezeigt und so bleibt das wohl ein Unikat.
 
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alkaAdeluxx schrieb:
Heute so, morgen so, je nachdem mit welchem Fuß er aufsteht :freak:
Planungssicherheit wird bekanntlich überbewertet /s
 
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stefan92x schrieb:
AMD hat ja nicht nur Papier, sondern die MI300A als HPC-APU auch gebaut und belegt damit den Spitzenplatz in der Top500. Hat sich aber in der Breite tatsächlich nicht so durchgesetzt, wie ich das erwartet hätte. Der Markt hat daran nicht besonders viel Interesse gezeigt und so bleibt das wohl ein Unikat.
Wie Du schreibst ist die MI300A ist eine HPC-APU. Für AI wird die MI300X bevorzugt.

Der HPC-Markt war schon interessiert, aber auch hier drängt sich AI rein. Das sieht man auch an der FP64 Leistung, die mehr und mehr in den Hintergrund tritt.

Ein klassischer Fall wie sich AI in klassischen HPC Anwendungen breit macht:
https://www.ecmwf.int/en/about/medi...mwfs-ensemble-ai-forecasts-become-operational

D. h., so wie ich es verstehe zeigt die MI300A, dass die Idee richtig war, allerdings hat sich der Markt verändert.
 
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